Haus mit Holzfassade
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Bauen | Ratgeber

Fassadenverkleidung: Welche Fassade ist die beste?

Sandra Hermes

Sandra Hermes

Die Außenhaut eures Hauses ist die Fassadenverkleidung. Sie kann aus ganz unterschiedlichen Materialien bestehen. Das macht die Auswahl nicht gerade einfach. Was spricht für Holz, ist Kunststoff eine Option oder bleibt ihr lieber bei traditionellen Verkleidungen wie Klinker oder Putz?

Die Optik ist vermutlich der erste Gedanke, wenn ihr euch als Bauherren über die künftige Fassade eures neu gebauten oder sanierten Hauses Gedanken macht. Aber was hilft eine gut aussehende Verpackung, wenn sie nicht gegen Wind und Wetter schützt, nicht warm hält oder vorzeitig marode wird? Die möglichen Baustoffe haben in dieser Hinsicht viele Vor- und Nachteile. Und auch die Kosten spielen für euch sicher eine Rolle. Wir geben euch einen ersten Überblick auf eurer Suche nach der besten Fassadenverkleidung.

Welche Arten von Fassadenverkleidung gibt es?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Fassade eures Eigenheims nach eurem Geschmack zu gestalten. Es beginnt bei den klassischen Fassadenverkleidungen aus Putz, Klinker, Holz und Naturstein und reicht über Fassadenverkleidungen aus Kunststoffpaneelen in unterschiedlichsten Optiken bis hin zu modernen Aluminiumverkleidungen. Wir haben die Fakten zu den gebräuchlichsten Materialien zur Fassadenverkleidung für euch recherchiert. So verschafft ihr euch einen schnellen Überblick, welche Verkleidung das Aushängeschild für euer Eigenheim werden könnte.

Putzfassade als Fassadenverkleidung – die Günstige

Verkleidungen aus klassischem Außenputz gehören zu den günstigsten Varianten, die Außenhaut eures Hauses zu gestalten. Das Gute: Ihr könnt die Farbe und die Struktur des Putzes frei nach euren Wünschen auswählen. Allerdings muss der Anstrich regelmäßig erneuert werden. Nach rund zehn Jahren sieht eine Putzfassade oft unschön aus und ihr müsst renovieren.

Unter Putzverkleidungen lässt sich auch gut eine nachträgliche Dämmung verstecken. Beim sogenannten Wärmedämm-Verbundsystem (WDV-System) wird eine Außendämmung aus dicken Styroporplatten und einer stabilisierenden Armierung angebracht. Darüber kommt der Außenputz. Fertig!

Mann reinigt Putzfassade mit Hochdruckreiniger
Schon nach wenigen Jahren kann die Putzfassade dreckig aussehen. Es entstehen also zusätzliche Reinigungskosten, die bei der Rechnung nicht außer Acht gelassen werden sollten. © Getty Images/iStockphoto

Klinkerfassade als Fassadenverkleidung – die Haltbare

Bei klassischen Häusern aus Klinkersteinen (umgangssprachlich auch Backstein oder Ziegel genannt) fungiert die Außenmauer als Fassadenverkleidung. Sie hält rund 100 Jahre und bedarf im Grunde keiner weiteren Pflege. Einmal gemauert, schützen die hart gebrannten Klinkersteine euer Heim vor Wind und Wetter. Traditionell wurden die Außenmauern zweischalig gemauert. Die Luftschicht zwischen den zwei Mauern fungiert als natürliche Dämmung.

Da eine nachträgliche Dämmung der Außenfassade oft nicht infrage kommt, könnt ihr diese Luftschicht mit einer Einblasdämmung auffüllen lassen und die Energieeffizienz eures Hauses entscheidend verbessern.

Bungalow mit Klinkerfassade
Klinker ist vor allem im Norden Deutschlands eine beliebte Fassadenverkleidung. © Getty Images/iStockphoto

Fassadenverkleidung mit Riemchen – die Materialschonende

Ihr wollt zwar eine Fassadenverkleidung in Klinkeroptik, scheut aber die Kosten des Massivbaus? Kein Problem! Statt aus ganzen Klinkersteinen, könnte eure Fassade auch aus sogenannten Riemchen bestehen. Diese dünnen, rechteckigen Platten (0,5 bis 2,5 cm) sehen frontal aus wie Klinkersteine, werden aber nicht gemauert, sondern aufgeklebt.

Dabei können die sogenannten Flachverblender (auch Klinkerriemchen oder Mauerriemchen) direkt auf der Außenmauer oder auf eine vorgehängten, hinterlüfteten Fassade (VHF) aufgebracht werden und bilden das Sichtmauerwerk. So spart ihr Platz, Material und Kosten und bekommt dennoch eine Fassadenverkleidung in Maueroptik.

Das Tolle: Sie sieht nicht nur so aus, in Kombination mit einer Wärmedämmung, ist sie energieeffizient und genauso pflegeleicht, wetterbeständig und langlebig wie eine „echte“ Ziegelfassade. Voraussetzung, die Riemchen bestehen aus hochwertigem Material.

Haus mit Putzfassade wird mit Isolierklinkern gedämmt und umgestaltet
Mit Isolierklinkern könnt ihr die Optik eines Hauses komplett ändern. Aus einer Putzfassade wird eine Klinkerfassade. © Kess Isolierklinker

Holzfassade als Fassadenverkleidung – die Natürliche

Fassadenverkleidungen aus Holz findet ihr heute nicht nur in Skandinavien oder den Alpen. Auch in unseren Breitengraden hat sich der natürliche Baustoff als Alternative zu Stein und Putz längst durchgesetzt. Holz wirkt auch als Außenhaut warm und gemütlich und kann ganz unterschiedliche Effekte haben. Ob im Bullerbü-Stil, mit quer angeordnete Rhombusleisten, Nut- und Feder-Paneelen oder Schindeln, Holzfassadenverkleidungen können ein Haus sowohl traditionell als auch modern wirken lassen.

Und noch ein Plus: Holz ist nachhaltig und fördert ein gesundes Wohnklima. Außerdem sind Holzverkleidungen eine gute Option, einem alten Haus ein neues Äußeres zu geben. Und auch eine Wärmedämmung lässt sich unter einer Holzfassade gut integrieren.

Kleiner Wermutstropfen: Wer sein Haus mit Holz verkleidet, muss es pflegen, sonst drohen Schimmel oder Schädlingsbefall. Alle zehn Jahre ist eine Renovierung empfehlenswert. Achtet deswegen auch beim Bau oder einer Sanierung darauf, dass nur gut abgelagertes, imprägniertes Kernholz verwendet wird. Nadelhölzer, wie Fichte, Douglasie, Kiefer, Tanne und Lärche sind dabei günstiger als Laubhölzer. Diese sind dafür haltbarer und wirken edler. Je nach Holz, Bauweise und Pflege, könnt ihr bei einer Holzfassade von einer Lebensdauer von rund 50 Jahren ausgehen.

Lest hier, wie ihr lange etwas von eurer Fassadenverkleidung aus Holz habt: So pflegt ihr euere Holzfassade optimal.

Haus mit Holzfassade
Eine Fassadenverkleidung aus Holz ist hübsch anzusehen – solange sie regelmäßig gepflegt wird. © Getty Images/iStockphoto

Fassadenverkleidung aus Kunststoff – die Vielseitige

Ihr träumt von einer Holzoptik, wünscht euch aber eine längere Lebensdauer und habt keine Lust, regelmäßig den Pinsel zu schwingen. Wie wäre es mit einer Kunststoff-Fassadenverkleidung? Zugegeben, der erste Reflex ist Abwehr. Wer will schon ein Haus aus Plastik? Zum Glück hat diese Vorstellung nichts mehr mit der heutigen Qualität des Baustoffes zu tun.

Hochwertige Kunststoffpaneele, die zur Fassadenverkleidung eingesetzt werden, sind UV-und witterungsbeständig, unempfindlich gegen Temperaturschwankungen, schwer entflammbar und praktisch wartungsfrei. Das große Plus: Die Vielfalt der Oberflächen und Ausführungen ist riesig. Fassadenpaneele aus Kunststoff können praktisch jedes Baumaterial täuschend echt imitieren. So hat euer Haus wahlweise eine Steinoptik, eine Holzoptik oder sieht aus wie verklinkert.

Montiert werden die Paneele häufig mittels Nut und Feder. Das schaffen geübte Heimwerker oft ohne größere Probleme. Zusammen mit den erschwinglichen Materialpreisen ist eine Kunststofffassadenverkleidung eine sehr günstige Alternative. Der Nachteil des Baustoffs: Kunststoff hat eine negative Ökobilanz.

Tipp: Wenn ihr euch für eine Hausverkleidung aus Kunststoff entscheidet, ist es wichtig, Dehnungsfugen einzuplanen, damit sich der Baustoff unter Wärmeeinwirkung ausdehnen kann. So ist euer Haus auf künftig steigende Temperaturen vorbereitet.

Fassadenverkleidung aus Faserzement – die Langlebige

Neben Kunststoffpaneelen sind auch Paneele aus Faserzement ein beliebter Baustoff, um Häuser zu verkleiden. Der Begriff Eternit sagt euch da sicher mehr. Eternitplatten waren in den 1960er und 70er Jahren ein verbreitetes Material. Der Name des führenden Herstellers für Faserzementplatten blieb dabei mehr im Gedächtnis als der Baustoff.

Ähnlich wie Kunststoff wird Faserzement zur Hausverkleidung heute in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Oberflächen angeboten. Besonders beliebt sind Faserzement-Paneele in Holzoptik. Der Verbundstoff ist extrem langlebig und kann bei Bedarf neu gestrichen werden. Allerdings ist es deutlich schwerer als Kunststoff und benötigt eine eigene, robuste Unterkonstruktion aus Edelstahl. Faserzementpaneele eignen sich daher auch weniger für die DIY-Verarbeitung.

Schieferverkleidung als Fassadenverkleidung – die Modern-traditionelle

Eine Hausfassade aus Schiefer ist wetterfest und sehr langlebig. Vorzüge, die ihr gut an historischen Gebäuden begutachten könnt. Auch nach über hundert Jahren schützt die Schieferhaut die Häuser zuverlässig vor jeder Witterung und sieht dabei noch gut aus. Denn Schiefer ist extrem schmutzabweisend und damit wartungsarm.

Wenn ihr euch für eine hochwertige Schiefer-Fassadenverkleidung entscheidet, braucht ihr in jedem Fall Fachleute. Dachdecker mit speziellen Zusatzfertigkeiten können Schiefer heute so verlegen, dass der Materialaufwand geringer ist als bei den historischen Vorbildern. So fallen die Kosten zwar geringer aus, eine Investition bleibt diese Art der Verkleidung aufgrund der Arbeitskosten dennoch.

Seite von Haus mit Schieferverkleidung als Fassadenverkleidung
Besonders robust und langlebig: Eine Fassadenverkleidung aus Schiefer kann Jahrhunderte überdauern. © Getty Images/iStockphoto/Michael Luhrenberg

Grüne Fassadenverkleidung mit Pflanzen – die Lebendige

Eine Fassadenverkleidung aus Pflanzen ist ein grüner Hingucker. Dabei habt ihr die Wahl zwischen einer bodengebundenen Begrünung durch Efeu oder andere Kletterpflanzen und einer wandgebundenen Begrünung, sogenannten vertikalen Gärten oder Living Walls. Diese werden bereits als Teil der Fassade konzipiert und haben ein integriertes Bewässerungssystem.

Die grüne Wand überzeugt immer mehr Bauherrn mit ihren zahlreichen positiven Eigenschaften: Sie wirkt wärmedämmend im Winter, schützt vor Sonneneinstrahlung im Sommer, schluckt Schall und absorbiert Schadstoffe und ist ein Habitat für Bienen und andere Insekten.

Einzelheiten zu der natürlichen Fassadenverkleidung findet ihr in unserem Artikel: Fassadenverkleidung: Vertikale Gärten und Kletterpflanzen für eure Fassade.

Mit Efeu gegrünte Fassade eines Mehrfamilienhauses
Wer seine Fassade dauerhaft grün haben will, für den ist Efeu eine gute Wahl. Die Rückstände der Kletterpflanze lassen sich aber nur schwer wieder entfernen. © BuGG

Fassadenverkleidung aus Metall – die Moderne

Eine Fassadenverkleidung aus Metall besteht häufig aus speziell beschichtetem Aluminium. Der Baustoff punktet durch sein geringes Gewicht. Außerdem lässt sich das Leichtmetall gut verarbeiten und passt sich diversen Baustilen an.

Aluminiumfassaden sind allerdings eher etwas für größere Gebäude. Fassaden von Einfamilienhäusern werden noch selten mit einer Außenhaut aus Metall geplant. Das liegt nicht unbedingt an den Kosten. Vielmehr wirkt eine Fassadenverkleidung aus Alu auf viele wenig einladend und gemütlich. Dennoch gibt es immer mehr Bauherrn, die die Witterungsbeständigkeit, die hohe Belastbarkeit und die guten Dämmeigenschaften des Materials zu schätzen wissen. Eine Fassadenverkleidung aus Aluminium wird meist als hinterlüftete Konstruktion geplant und überdauert einige Jahrzehnte.

Fassadenverkleidung aus Naturstein – die Wertbeständige

Fassadenverkleidungen aus Naturstein halten lang und erhalten so den Wert des Gebäudes. Besonders Sandstein wird weiterhin gerne als Baumaterial verwendet. In Regionen, in den der Stein natürlich vorkommt, gibt es oft eine eigene Kultur der Sandstein-Architektur.

Das Material eignet sich aber nicht nur für rustikale und mediterrane Baustile, auch für moderne Gebäude wird Sandstein verwendet. Große, glatte Platten, die häufig geschliffen und poliert sind, wirken dabei besonders luxuriös. Dabei haben Bauherren die Wahl zwischen ganz unterschiedlichen Naturtönen und Musterverläufen. Fassaden aus Natursteinen haben ihren Preis. Dabei schlägt weniger das Material als die aufwendige Verarbeitung zu Buche.

Was kostet eine Fassadenverkleidung?

Der Preis für eine Fassadenverkleidung besteht aus drei Komponenten:

  1. Die reinen Materialkosten für die Verkleidung
  2. Die Kosten für das Zubehör (Dämmung, Befestigungssysteme, Pflegemittel wie Holzschutz)
  3. Die Montagekosten (Handwerker oder DIY, Kosten für die Einrüstung (8 bis 15 Euro pro Quadratmeter))

In unserer Übersicht beschränken wir uns auf die erste Komponente, da die anderen Faktoren für einen realistischen Vergleich regional oder in Bezug auf konkrete Projekte zu stark variieren.

  • Material
  • Kosten pro Quadratmeter
  • Putzfassade
  • 8 bis 15 Euro
  • Klinkerfassade
  • 20 bis 30 Euro
  • Riemchenfassade
  • 20 bis 40 Euro
  • Holzfassadenpaneele
  • 12 bis 80 Euro
  • Kunststofffassadenpaneele
  • 20 bis 60 Euro
  • Faserzementpaneele (Eternit)
  • 30 bis 120 Euro
  • Schieferfassade
  • 30 bis 60 Euro
  • Grüne Fassade (wandgebunden)
  • ab 400 Euro (schwer zu vergleichen, da hier die Unterkonstruktion schon enthalten ist – die Pflanzen selbst sind günstiger)
  • Metallfassade (Aluminium)
  • ab 150 Euro
  • Natursteinfassade (Sandstein)
  • ab 30 Euro

Welche ist die günstigste Fassadenverkleidung?

Ihr seht, die oft gestellt Frage, welches die günstigste Fassadenverkleidung ist, lässt sich schon auf der reinen Materialebene kaum beantworten. Am günstigsten erscheint die Putzfassade. Allerdings muss diese regelmäßig nachgestrichen werden. Pro Quadratmeter müsst ihr mit zehn bis 15 Euro Kosten für Fassadenfarbe und Grundierung rechnen. Wollt ihr nicht selbst streichen, kommen erneut Handwerkerkosten und die Kosten für eine Einrüstung hinzu.

Aber auch Holz braucht Pflege. Gerade wenn ihr euch für ein günstiges Nadelholz für eure Fassadenverkleidung entschieden habt und euch eine natürliche Patina nicht gefällt, ist auch hier regelmäßiges Nachstreichen erforderlich.

Unter diesen Gesichtspunkten ist Kunststoff eine der günstigsten Fassadenverkleidungen. Sie ist auch bei den Zusatzkosten sparsam, denn die leichten Kunststofffassaden kommen mit einer sehr günstigsten Unterkonstruktion aus und sind praktisch wartungsfrei.

Bei Holz- und Faserzementfassaden treibt dagegen die Unterkonstruktion den Preis noch nach oben. Aufgrund des hohen Gewichts des Verkleidungsmaterials muss sie eine gewisse Stabilität mitbringen (zum Beispiel Edelstahl).

Und wie sieht es mit Klinker aus? Ein Haus selbst zu verklinkern, stößt bei den meisten Heimwerkern an ihre Grenzen. Wollt ihr bei einer Sanierung nachträglich eine Klinker-Optik erreichen, ist der Einsatz von Riemchen eine günstige Alternative. Denn die Flachblender könnt ihr auch selbst anbringen, zum Beispiel auf eine nachträglich installierte Dämmung.

Welche Fragen sind bei der Wahl der Fassadenverkleidung wichtig?

Bei der Frage nach der passenden Fassadenverkleidung für euer Bau- oder Sanierungsprojekt, geht es nicht nur um den Preis und die Optik. Diese Fragen solltet ihr euch außerdem stellen:

  • Entspricht die geplante Fassade den Vorgaben des gültigen Bebauungsplans und anderer gesetzlicher Regelungen vor Ort? (Nachfrage bei eurer Baubehörde)
  • Verbessert die Fassade den Wärmewert des Hauses?
  • Schützt sie effektiv gegen die Witterung?
  • Welchen Effekt hat der Klimawandel künftig auf diese Art der Fassadenverkleidung?
  • Wie und wie häufig muss die Fassade gepflegt/gesäubert werden, und welche Kosten verursacht das?
  • Wie anfällig ist die von euch favorisierte Fassadenverkleidung für notwendige Reparaturmaßnahmen?
  • Kann in der Fassadenverkleidung eine zeitgemäße Dämmung integriert werden? Etwa ein Wärmedämm-Verbundsystem oder eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade.
  • Wie lange wird die Fassade halten?
  • Ist das Baumaterial für Verkleidung und Dämmung nachhaltig?
  • Wie groß ist der Arbeitsaufwand für die Montage?
  • Kann die Fassade auch in Eigenleistung montiert werden?
  • Können notwendige Vorarbeiten von euch selbst übernommen werden?
  • Braucht eure Fassadenverkleidung eine Unterkonstruktion oder kann sie direkt auf die Außenwand aufgebracht werden?
  • Bekommt ihr qualifizierte Handwerker?

Wichtiger Hinweis für Fassadensanierungen: Wollt ihr eine Fassadenverkleidung erneuern, müsst ihr sie nach dem Gebäudeenergiegesetz mit einer Dämmung versehen.

Ab wann muss eine Fassade gedämmt werden?

Schon wenn ihr mehr als zehn Prozent der Verkleidung ersetzt, greift die Pflicht zur Wärmedämmung. Dabei muss die Außendämmung einen U-Wert von maximal 0,24 W/(m2K) einhalten.

Fazit: Welche Fassadenverkleidung ist die beste?

Die beste Fassadenverkleidung ist die, die für euch am besten passt. Wenn ihr immer schon von einem Holzhaus geträumt habt, wird euch eine Kunststofffassade in Holzoptik vermutlich nicht glücklich machen.

Wenn euch am wichtigsten ist, später keine Folgekosten zu haben, werdet ihr Holz und Putz vermutlich schnell von eurer Liste streichen und euch vielleicht den guten alten Klinkersteinen zuwenden.

Es gibt schlicht nicht die eine, beste Fassadenverkleidung. Es gibt nur die beste Lösung für euer eigenes Projekt. Wir hoffen, unser Artikel konnte euch einen ersten Überblick auf dem Weg dahin verschaffen.

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