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Moderne Gartenhäuser: Schöne Gartenhaus-Modelle

Portrait von Lisa Gutknecht
Lisa Gutknecht


Geräteschuppen, Abstellraum, Spielhäuschen für die Kinder oder luxuriöser Rückzugsort im Grünen: Moderne Gartenhäuser sind wahre Multitalente. Hier sind die fünf größten Gartenhaus-Trends 2023 – für Designliebhaber, Naturfreunde und Technikfans.

  1. 1. Moderne Geräteschuppen 
  2. 2. Moderne Gartenhäuser aus nachhaltigen Baustoffen
  3. 3. Tiny House als modernes Gartenhaus
  4. 4. Moderne Luxus-Gartenhäuser 
  5. 5. Modernes Homeoffice im Gartenhaus
  6. 6. Moderne Gartenhäuser für die ganzjährige Nutzung
  7. 7. Gartenhäuser mit individueller Einrichtung
  8. Was kosten moderne Gartenhäuser?
  9. Wann sind Gartenhäuser genehmigungspflichtig?
  10. Welche sind die besten Gartenhäuser?

Das Gartenhaus ist heute mehr als ein Geräteschuppen: Hier wird gespielt, gewerkelt, entspannt oder sogar gewohnt. Moderne Gartenhäuser reichen von der praktischen Werkstatt bis zum Luxus-Gästehaus. Wir zeigen, welches Potenzial in der Laube von einst steckt. Eine Auswahl an tollen Gartenhaus-Modellen inklusive der Kosten.

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1. Moderne Geräteschuppen 

Quadratisch, praktisch, zeitlos: Immer mehr Anbieter von Gartenhäusern greifen die Optik moderner Eigenheime auf. Da trifft Bauhaus-Design auf rustikale Holzfassaden, hochwertigen Stahl oder große Fensterflächen. Hauptsache, das Häuschen passt stilistisch ins Gesamtbild und wird so kurzerhand zum Außenwohnzimmer.

Gartenhäuser im modernen Design gibt es von verschiedenen Herstellern mit Flachdach oder Pultdach, als Bausatz oder Fertigmodell.

Modernes Flachdach-Gartenhaus

Zum Lagern von Geräten viel zu schade: Das Gartenhaus S12 von Naturliving umfasst eine bebaute Fläche von knapp zwölf Quadratmetern.

Design-Gartenhaus von naturliving.
Die Holzkonstruktion für das Gartenhaus gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen.

Gartenhaus mit integriertem Grill

Perfekt für alle, die auch bei schlechtem Wetter nicht aufs Grillen verzichten wollen. Dieses Modell mit der Produktbezeichnung "Elias" bringt den überdachten Grill inklusive Abzug gleich mit.

Gartenhaus Elias von hansagarten24.
Das perfekte Gartenhaus für alle passionierten Schlechtwetter-Griller.

2. Moderne Gartenhäuser aus nachhaltigen Baustoffen

Bevorzugtes Material für das Gartenhaus ist und bleibt Holz. Kein Wunder, naturnäher und nachhaltiger geht es wohl kaum. Achtet beim Kauf auf Baustoffe mit FSC-Zertifizierung. Und wenn das Gartenhaus schon euren ökologischen Ansprüchen gerecht wird, sollte gleiches fürs Drumherum gelten: Als natürliche Dämm-Materialien eignen sich Holzwolle, Holzfaser und Hanffasern. Farben und Klebstoffe sollten auf Pflanzenbasis und ohne Chemikalien sein. Für das umweltfreundliche i-Tüpfelchen könnt ihr außerdem Solarpanels auf dem Dach installieren und Regenwasser aufbereiten.

FSC-zertifiziert und modern: Gartenhaus aus Holz

Dieses Gartenhaus des estnischen Herstellers Palmako besteht zu 70 Prozent aus FSC-zertifiziertem, nordischen Fichtenholz.

Gartenhaus des Herstellers Palmako, Vertrieb über Obi.
Das klassische Gartenhaus des Herstellers Palmako wird auch über Obi vertrieben.

3. Tiny House als modernes Gartenhaus

Minihäuser auf Rädern finden seit einigen Jahren immer mehr Abnehmer. Waschechte Fans der Tiny House-Bewegung verlagern ihren Lebensmittelpunkt sogar komplett auf das kompakte Wohnhaus, das sich teilweise sogar von A nach B transportieren lässt. Wer auf das Eigenheim aber vorerst nicht verzichten will, kann im wahrsten Sinne des Wortes klein anfangen: mit einem Tiny House im Garten. Formen und Kosten sind vielfältig, vom kantigen Rohbausatz bis zur durchdesignten Luxusimmobilie auf Rädern.

Kleine Gartenhäuser zum Wohnen 

Die Firma Zinipi achtet besonders auf wohngesunde Baumaterialien. Wir haben in einem Interview mit dem Zinipi-Geschäftsführer über seine Bau-Philosophie gesprochen und im Rahmen unserer Serie Tiny Wohnglück auch einen Erfahrungsbericht, wie es sich in einem Zinipi-Tiny wohnt.

Tiny House inmitten der Natur
So lässt es sich leben: Fertig montiert und eingettet in einen kleinen Garten mit Paletten-Hochbeet

"Schlüsselfertiges" Gartenhaus als Zweithaus

Wärmeschutzverglasung, Holzfenster, Elektro-Installation – die Grenzen zwischen Gartenhäuschen und Tiny House sind bei dem Modell "Othmarschen 24" von ZweitHaus fließend.

  • Gartenhaus Modell Othmarschen von Zweithaus, Aussenansicht
  • Gartenhaus Modell Othmarschen von Zweithaus, Innenansicht

Tipp: Mehr Tiny House-Varianten gibt es im Artikel "Tiny House: Kosten, Modelle und Bau-Tipps". In einem weiteren Ratgeber geben wir euch  außerdem praktische Tipps für Selbstversorger oder alle, die es werden wollen.

4. Moderne Luxus-Gartenhäuser 

Die Übergänge zwischen Wohnhaus und Gartenhaus sind längst fließend. Wo vor zehn Jahren noch Geräte, Blumenerde und Kinderspielzeug gelagert wurden, finden sich heute beheizte Spa-Oasen oder Mini-Büros. Und der Komfort fängt bereits bei Fertigung sowie der Montage an: Entscheidet ihr euch für ein Luxus-Modulhaus, wird es in der Regel vom Hersteller per Autokran direkt in euren Garten gesetzt – fertig! Größe, Baustoffe und Design sind so flexibel wie die Ausstattung selbst.

Kleines Luxus-Modulgartenhaus

MidiStudio der Firma Ecospace.
Das so genannte MidiStudio der Firma Ecospace lässt sich mittels eines Konfigurators individuell gestalten.

5. Modernes Homeoffice im Gartenhaus

Früher häufig belächelt, heute völlig normal: die Arbeit im Homeoffice. Experten empfehlen dabei, den Arbeits- vom Wohnbereich nach Möglichkeit räumlich zu trennen. Das geht natürlich auch ganz hervorragend mit einem Gartenhäuschen, das technisch gleich für die Erweiterung zum Homeoffice ausgerüstet ist.

Soll heißen: WLAN, ausreichend Steckdosen und sowohl Lüftung als auch Heizung sollten schon vorhanden sein. Schließlich wollt ihr nach Möglichkeit den erweiterten Arbeitsplatz das ganze Jahr nutzen. Mehr Tipps und Infos dazu in diesem Artikel: Gartenbüro: So richtet ihr euch ein Homeoffice im Garten ein

Designhaus 412 von Weka

Gartenhaus als Homeoffice von Weka Holzbau.
Die großzügige Glasfront mit Aluminium-Schiebetür sorgt für ausreichend Licht im Garten-Office.

Studypod von livit

Studypod von Livit
Der Studypod des norwegischen Herstellers Livit kann sogar mit Rädern ausgestattet und so im Garten verschoben werden.

Office home von Gartana

  • Modernes Gartenhaus als Homeoffice von Gartana.
  • Modernes Gartenhaus als Homeoffice von Gartana, Innenansicht.

6. Moderne Gartenhäuser für die ganzjährige Nutzung

Ab und zu im Sommer mal ins Gartenhäuschen gehen – das reicht den meisten schon lange nicht mehr. So ein Gartenhaus darf sich gern auch für lauschige Glühwein-Abende oder spontane Treffen auch bei schlechtem Wetter eignen.

Dieses Beispiel-Gartenhaus lässt sich mit seiner Wandstärke von 40 Millimetern und seiner Isolierverglasung auch bei kalten Temperaturen bewohnen.

Gartenhaus mit Anbau und Wärmedämmung

Gartenhaus-Modell Lausitz ISO mit Anbau der Gartenhaus-GmbH.
Gartenhaus-Modell Lausitz ISO mit Anbau der Gartenhaus-GmbH: Stabile 40 Millimeter Wandstärke ergeben gute Dämmeigenschaften.

7. Gartenhäuser mit individueller Einrichtung

Möbel, Textilien, hochwertige Fußböden – das moderne Gartenhaus hat nur noch wenig mit Opas Laube von einst zu tun. Statt eines ausrangierten Sofas darf es auch hier ruhig eine schöne Sitzecke sein, zum Beispiel mit bequemen, wetterfesten Sitzsäcken* (Anzeige) oder einem selbst gebauten Paletten-Sofa mit passenden Auflagen* (Anzeige). 

Tipp: Eine DIY-Anleitung für einen Tisch und Sessel aus Paletten findet ihr hier.

Damit das "Draußen-Gefühl" nicht ganz verloren geht, sind vor allem natürliche Materialien angesagt, also zum Beispiel Holz, Rattan und Leinen. Und da drinnen und draußen hier sowieso fast eins sind – wie wäre es denn gleich mit einer Kombi: Gartenmöbel, die sowohl wetterfest sind als auch schick genug, um im Gartenhäuschen für gemütlichen Stil zu sorgen. Wie wäre es beispielsweise mit einer einladenden Liegeinsel* (Anzeige)? Weitere Tipps findet ihr in: Gartenmöbel-Trends: Outdoor trifft auf Gemütlichkeit.

Natürlich ist auch das Rundherum wichtig. Vor dem Gartenhaus machen sich ein Hochbeet, zum Beispiel aus Paletten, kleine Bäume und dekorative Wasserspiele oder eine Feuerstelle gut.

Was kosten moderne Gartenhäuser?

Die Frage nach den Kosten für ein modernes Gartenhaus lässt sich pauschal nur schwer beantworten. Um einigermaßen Komfort zu haben, müsst ihr wohl mindestens 4.000 bis 5.000 Euro investieren. Darin sind aber meist noch nicht die Kosten für eine Bodenplatte, Elektro-Installationen oder eine Wärmedämmung enthalten. Wer sein Gartenhaus als Homeoffice oder alternative Übernachtungsmöglichkeit nutzen möchte, der muss schon mit einer fünfstelligen Summe rechnen.

Wann sind Gartenhäuser genehmigungspflichtig?

Ob ihr für die Aufstellung eine Gartenhauses (auch auf eurem eigenen Grundstück) eine Baugenehmigung braucht, hängt in der Regel von folgenden Faktoren ab:

  • Größe des Gartenhauses
  • Nutzung des Gartenhauses
  • Standort des Gartenhauses

Im Normalfall benötigt ihr für einen kleinen Geräteschuppen keine gesonderte Baugenehmigung, für ein Homeoffice aber schon. Die konkreten rechtlichen Rahmenbedingungen regelt die jeweilige Landesbauordnung. Und die kann ganz unterschiedlich sein. Um ganz sicher zu sein, erkundigt euch vor dem Kauf oder Aufstellen eures modernen Gartenhauses beim örtlichen Bauamt nach den bei euch geltenden Bestimmungen. Das ist nur ein kurzer Anruf, der euch im Zweifelsfall aber eine Menge Ärger erspart.

Welche sind die besten Gartenhäuser?

Welches Gartenhaus das beste ist, hängt in erster Linie von euren Ansprüchen und individuellen Bedürfnissen ab. Ihr plant, euch ein modernes Gartenhaus anzuschaffen? Dann solltet ihr euch bei der Planung folgende fünf Punkte überlegen:

  1. Aufbau: Wie einfach (oder kompliziert) ist der Aufbau des von euch favorisierten Gartenhauses? Gibt es eventuell eine "menschliche" Aufbauhilfe vom Hersteller? Und wie steht es mit den rechtlichen Rahmenbedingungen? Viele Hersteller unterstützen euch auch bei der Frage, ob ihr das Gartenhaus bei euch überhaupt in der Form aufstellen dürft.
  2. Fundament: Wer sich für eine dauerhaftes Gartenhaus entscheidet, der kommt um ein Fundament nicht herum. Fragt auf jeden Fall, ob es im Preis inbegriffen ist oder dadurch Extrakosten entstehen. Mehr Infos dazu findet ihr hier: Fundament fürs Gartenhaus: 5 Tipps, wie ihr Geld und Nerven spart
  3. Nutzung: Wie wollt ihr das Gartenhaus nutzen? Als Gartenhaus für Kinder? Oder vielleicht als Gartenhaus mit Schlafboden? Plant hier ähnlich wie bei einem "richtigen" Haus und fragt euch zum Beispiel, was aus dem Gartenhaus werden kann, wenn die Kinder es nicht mehr nutzen.
  4. Ausstattung: Die Nutzung ist auch wichtig für die Ausstattung. Für ein funktionsfähiges Homeoffice im Garten benötigt ihr zum Beispiel einen Stromanschluss. Und je intensiver die Nutzung, desto höher sind die Ansprüche an eine Wärmedämmung, das Dach, Zu- und Ableitungen für Wasser.
  5. Pflege: Auch das modernste Gartenhaus kommt irgendwann in die Jahre. Fragt euch daher, wie aufwendig die Pflege des Materials ist. Dazu noch ein weiterführender Artikel: Gartenhaus-Farbe: Was ihr vor dem Streichen wissen müsst

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