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Schlafzimmer einrichten: 5 Tipps für besseren Schlaf

Michael Penquitt

Michael Penquitt

Level: Für Alle

Millionen Deutsche leiden unter Schlafstörungen. Wir geben euch 5 Tipps, wie ihr in eurem Schlafzimmer wieder zur Ruhe findet.

Der Mensch verbringt rund ein Drittel seines Lebens mit Schlaf. Diese häufig herangezogene Zahl lässt sich ganz leicht nachvollziehen. Im Schnitt sollten etwa acht Stunden Schlaf pro Nacht drin sein, um gesund und fit zu bleiben.

Doch Schlaf ist nicht gleich Schlaf, Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Schlafstörungen. Das heißt, sie brauchen lange zum Einschlafen, sie wachen zu früh auf oder schlafen sehr unruhig. Ursachen dafür können sowohl körperliche als auch seelische Probleme sein. Und während diese meist nicht einfach verschwinden, könnt ihr eure Schlafqualität verbessern, indem ihr einige simple Regeln bei der Einrichtung eures Schlafzimmers beachtet. Hier sind fünf Einrichtungstipps, die euch einen ruhigeren Schlaf bescheren.

1. Auf dem Boden Probe liegen

Das Schlafzimmer ist der Raum, in dem das Bett steht. So einfach ist das. Oder etwa doch nicht? Es kommt schließlich auch darauf an, wo das Bett im Zimmer steht und in welche Richtung es ausgerichtet ist. Das kommt natürlich auch ganz auf die Zimmergröße an und was diese zulässt. Die meisten Menschen finden es am angenehmsten, die Kopfseite zur Wand hin zu stellen und die Tür im Blick zu behalten. Das Bett hingegen in die Ecke, mit einer der beiden langen Seiten an der Wand, zu schieben, hat etwas von einer Jugendherberge oder erinnert gar an alte WG-Zeiten.

Doch letztlich ist das Geschmacksache. Bevor ihr euch für ein Bett und seine Position entscheidet, solltet ihr euch deswegen vorher auf den Boden legen – ganz ohne Bett und Matratze. Probiert ruhig unterschiedliche Richtungen und Plätze im Raum aus. Wer weiß, vielleicht gibt die Größe des Zimmers sogar ein freistehendes Bett in der Mitte des Raums her?

Ob ihr wirklich richtig liegt? Das sagt euch euer Körpergefühl. © Getty Images/Westend61

2. Naturmaterialien bringen Ruhe rein

Nicht nur die Position des Bettes hat einen Einfluss auf euer Schlafverhalten, sondern auch, aus welchen Materialien es besteht. Achtet beim Kauf darauf, dass euer Bett und die sonstige Einrichtung ohne Schadstoffe auskommen. Im weiteren Sinne fallen auch künstliche Raumaromen sowie Metall darunter. Letztere können ein elektromagnetisches Feld erzeugen und so euren Schlaf stören.

Eigentlich gilt der Tipp für alle Möbel in eurer Wohnung, im Schlafzimmer solltet ihr diesen Rat aber ganz besonders beherzigen. Auf der sicheren Seite seid ihr, wenn ihr euch für ökozertifiziertes Mobiliar entscheidet. Einige Menschen schwören außerdem auf Betten aus Zirbenholz. Das vor allem in den österreichischen Alpen seit Jahrhunderten verwendete Holz sieht mit seiner feinen Maserung nicht nur schön aus, es riecht auch gut. Die ätherischen Öle des leichten und zugleich stabilen Materials riechen wohlig warm nach Harz und können dadurch beruhigend wirken. Wenn es nicht gleich ein ganzes Bett sein soll, kann schon ein mit Holzspänen gefülltes Zirbenkissen wahre Wunder bewirken.

3. Nicht ablenken lassen

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein: Das Schlafzimmer heißt so, weil man darin schläft und sich erholt. Im Umkehrschluss solltet ihr, wenn möglich, jegliche Arbeit aus dem Schlafzimmer verbannen. Nicht immer ist das aber eine Option, zum Beispiel wenn schlichtweg der Platz fehlt und der Schreibtisch im Schlafzimmer unterkommen muss. Achtet in dem Fall darauf, dass ihr euren Arbeitsplatz nachts ordentlich hinterlasst und alle Arbeitsmaterialien außer Sichtweite verstaut.

Das gilt übrigens auch für die Arbeit im Haushalt: Bügelbrett, Staubsauger oder die Wäsche sollten nicht nachts noch in einer Ecke auf euch warten. Auch sonstige Ablenkungen wie elektronische Geräte sollten möglichst aus dem Zimmer verschwinden. Das gilt tatsächlich auch für euren Radiowecker und besonders euer Smartphone.

4. Macht es euch bequem

Je kuscheliger, desto besser: Das vielleicht Schlimmste, was man seinem Schlafzimmer antun kann, ist, den Raum kahl zu lassen. Wenn ihr einen Parkett- oder Laminatfußboden habt, schenkt ihm und euren Füßen ein wenig Wärme in Form eines Hochflorteppichs oder einiger Felle. Auch die Wände müssen nicht weiß bleiben: Streicht sie am besten in sanften, pastelligen oder dunkleren, warmen Farbtönen. Fenstervorhänge dienen vor allem dem Sichtschutz, sie dürfen aber auch etwas natürliches Licht durchlassen und funktionieren, zumindest in größeren Zimmern, wunderbar als ausschweifendes Deko-Element. Vermeidet dringend kaltes oder direktes Licht. Einfaches Motto: Verwendet lieber mehrere kleine Lampen als eine große Deckenleuchte.

5. Das Schlafzimmer als Aufenthaltsraum

Generell gilt: Eurer Fantasie sind im Schlafzimmer keine Grenzen gesetzt. Häufig wird das Schlafzimmer, im Gegensatz zum Wohnzimmer, nur sehr vorsichtig und geradezu konservativ eingerichtet. Dabei kann dieser Raum so viel mehr bieten als bloß ein Bett und den Kleiderschrank. Wie wäre es mit einem bequemen Lesesessel in der Ecke? Oder einer schmalen Sitzbank am Fußende des Bettes? Auch weitere Deko-Elemente wie beispielsweise leichte, vertikal aufgestellte Birkenstämme können in manches Schlafzimmer die nötige Ruhe reinbringen.

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