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Wohnen | Listicle

Baustelle Wohnung: 15 Dinge, die jeder von zu Hause kennt

Michael Penquitt

Level: Für Alle

Einige Dinge haben alle Haushalte gemeinsam. Vieles davon kann einem im Alltag die Nerven rauben, ist aber am Ende gar nicht so schlimm, wenn man bedenkt, dass auch andere dieses Schicksal teilen.

Home sweet home, nirgendwo ist es so schön wie zu Hause – insbesondere in der kalten Jahreszeit, wenn es draußen trüb ist und die Nacht bereits wenige Stunden nach Tagesanbruch hereinbricht. Dieses heimelige Gefühl hat jedoch herzlich wenig damit zu tun, dass zu Hause alles rund läuft.

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Ganz im Gegenteil: Nüchtern betrachtet ist die Wohnung eine einzige Baustelle, an jeder Ecke gibt es reichlich zu tun. Einige Gegebenheiten entziehen sich aber auch unserem Einfluss. All diese Dinge eint jedoch die tröstliche Gewissheit, dass sie in beinahe jedem Haushalt vorkommen. Hier sind 15 Dinge, die jeder von zu Hause kennt.

1. Der Wäscheständer steht immer im Weg

Der Wäschekorb quillt über, also muss eine neue Wäsche angemacht werden. Doch das geht nicht, solange die frische Wäsche auf dem Wäscheständer noch feucht und nicht abgehängt ist. Und so geht es die ganze Zeit. In einem Ein-Personen-Haushalt kommt dieser Teufelskreis seltener zustande. Die Wäsche wird schließlich nur am Wochenende angeschmissen, und schon hat sich die Sache erledigt. Aber bereits bei zwei Personen unter einem Dach läuft die Waschmaschine im Schnitt jeden zweiten oder dritten Tag. Und wenn ihr Kinder habt, arbeitet die Waschmaschine ohnehin beinahe durchgehend.

Die Folge: Der Wäscheständer verschwindet nicht, sondern bleibt nahezu die ganze Zeit stehen. Wer ein Arbeitszimmer hat, stellt ihn gerne dort rein. Andernfalls steht er im Schlafzimmer ständig im Weg und muss jedes Mal verschoben werden, wenn ihr an die Sockenschublade kommen wollt.

2. Die Fenster müssten mal wieder geputzt werden

Wenn ihr aus dem Fenster schaut und euch darüber wundert, dass die Wettervorhersage strahlenden Sonnenschein prognostiziert hat, obwohl es draußen sehr grau und trüb wirkt, ist es womöglich wieder an der Zeit, die Fenster zu putzen. Denn dann kann es sein, dass nicht die Wetterprognose trügt, sondern die lange nicht mehr geputzten Fenster.

Niemand putzt gerne Fenster, aber irgendwann müsst ihr euch selbst eingestehen, dass es nicht die beste Idee ist, diese Aufgabe bis zum nächsten Frühjahrsputz aufzuschieben.

3. Es ist zu kalt... oder zu warm

Kaum hat man sich mit den aktuellen Temperaturen arrangiert, setzt schon wieder der Wetterumschwung ein. Je nachdem auf welche Jahreszeit ihr euch zubewegt, wird es kälter oder wärmer. Damit stellen sich auch einige für euer Wohlbefinden ganz entscheidende Fragen: Wann ist es Zeit für die dicke Bettdecke? Wann sollte ich wieder den Heizungsregler aufdrehen? Und was kann ich tun, um mich und die Wohnung abzukühlen?

Schwierig wird es, wenn ihr mit anderen Menschen zusammenlebt. Jeder hat ein eigenes Temperaturempfinden, was es schwer macht, sich auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Wenn euer Mitbewohner oder eure Mitbewohnerin die gleichen Instinkte hat, was die Raumtemperatur angeht, klammert euch an diese Person und lasst sie nie wieder los!

4. Die Nachbarn schieben wieder Möbel durch die Wohnung

Ob Mietwohnung oder Eigenheim, ein Streit mit den Nachbarn ist der Klassiker schlechthin unter den nervenzehrenden Dingen, mit denen man zu Hause konfrontiert wird. So weit, dass ein lautstarker Streit im Treppenhaus oder an der Grundstücksgrenze ausbricht, muss es aber gar nicht kommen, damit es unangenehm wird.

Manche Nachbarn, gerne sind es die über der eigenen Wohnung, entschließen sich, mitten in der Nacht Möbel von einer Ecke des Zimmers in die andere zu schieben – oder trügt einen das Gehör? In anderen Fällen spielen die Nachbarskinder am frühen Sonntagmorgen mit Murmeln auf dem Holzfußboden. Moment, welche Kinder? Die Nachbarn haben doch keinen Nachwuchs...

5. Der Müll muss raus

Zu den Dingen, auf die auch ihr sicherlich nie große Lust verspürt, gehört mitunter das Rausbringen des Mülls. Für alle, die ihren Müll ordnungsgemäß trennen, wissen, dass es eine Müllkategorie gibt, die ganz besonders wenig Spaß macht: der Biomüll.

Denn: Macht man es richtig, kommt ein Plastikmüllbeutel für den Biomüll nicht in Frage. Die Zersetzung der organischen Abfälle schreitet im Mülleimer ziemlich schnell voran, es bildet sich Feuchtigkeit, der Mülleimer verströmt im Laufe weniger Tage einen immer intensiveren Geruch. Spätestens wenn ihr nach Hause kommt und euch beim Betreten der Wohnung der Geruch von vergammelnden Orangenschalen entgegenschlägt, wisst ihr, dass es allerhöchste Zeit ist, euch auf den Weg zum Container zu machen. In Haushalten mit mehr als einer Person hilft dann nur noch Schere, Stein, Papier.

6. Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten

Marie Kondo hin oder her, es ist und bleibt unfassbar schwierig sich von Dingen zu trennen. Das trifft auf viele Gegenstände zu, zu einem echten Problem wird das bei der Garderobe. Der Kleiderschrank ist viel zu voll und unübersichtlich, aber wenn ihr die Kleidungsstücke einzeln durchgeht, ist jedes einzelne tootaaal notwendig.

Eigentlich fehlt euch noch einiges, immerhin steht ihr jeden Morgen gefühlt eine halbe Stunde da und überlegt, was ihr anziehen könntet, ehe ihr euch für das geringste Übel entscheidet. Aber für weitere Stücke fehlt schlicht der Platz.

7. Der Stuhl im Schlafzimmer ist nicht zum Sitzen da

Nicht nur der Kleiderschrank ist voll. Jeder kennt wohl den einen Stuhl oder Sessel im Schlafzimmer, auf dem sich die Kleidung sammelt, die zwar getragen, aber noch nicht bereit für die Wäsche ist. Es wäre echt toll, sich dort auch mal mit einem Buch hinsetzen zu können und zu schmökern.

Aber was soll man machen? Der Platz ist nun mal besetzt, das System hat sich bereits seit der Kindheit bewährt. Nur dass damals noch die Eltern versucht haben, dieses Angewohnheit einzudämmen und euch zu mehr Ordnung zu erziehen. Wie man heute sieht, hat das mittelmäßig geklappt.

8. Der Schimmel erobert die Dusche

Ihr könnt euch noch so sehr bemühen, das Badezimmer ist nun mal ein Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit. Dadurch werden einige Ecken nie oder nur mit viel Mühe richtig trocken. Am stärksten betrifft dieses Problem die Dusche: Sowohl die Fugen als auch der Duschvorhang werden gerne von Schimmel befallen.

Um dem vorzubeugen, hilft es vor allem, eine möglichst gute Luftzirkulation zu ermöglichen. Also Badezimmertür öffnen und den Duschvorhang so hängen lassen, dass er gut trocknen kann.

9. Diese verdammten Silberfische

Wo es feucht, warm und am besten staubig ist, sind auch Silberfische nicht weit. Sie verstecken sich zumeist in den Ritzen der Fugen oder hinter Stromanschlüssen. Einerseits ernähren sie sich von Hautschuppen, Haaren und anderen Partikeln, die im Staub enthalten sind. Dadurch drosseln sie das Tempo, in dem die Staubdecke wächst, ein wenig. Andererseits sehen sie echt unappetitlich aus. Wer nicht gerade zu den Silberfischfreunden zählt, erfährt hier, wie man sie wieder los wird.

10. Kampf den Kalkflecken rund um den Wasserhahn

Je nachdem, in welcher Region Deutschlands ihr lebt, macht euch dieses Problem mehr oder weniger zu schaffen. Die Wasserhärte einer Region bemisst sich nach dem Kalkgehalt des Leitungswassers. Und der hat Auswirkungen auf die Leitungen, eure Wäsche, den Wasserkocher und auf die Bad- und Küchenarmaturen.

Davon, wie viel Zeit euch das Beseitigen und Vorbeugen von Kalkflecken in Spüle und Waschbecken kostet, lässt sich mit Leichtigkeit darauf schließen, mit welcher Wasserhärte ihr zu kämpfen habt.

11. Bloß nicht den Putzschrank öffnen

Bei der Bekämpfung von Schimmel, Silberfischen und Kalkflecken ist es ratsam, auch mal auf die Hilfe von Putzutensilien zurückzugreifen. In dem dafür vorgesehenen Schrank findet sich auch bei euch mit Sicherheit ein buntes Potpourri an Reinigungsmitteln, Lappen und Wischern. Vielleicht bewahrt ihr im selben Schrank auch den Staubsauger, einen Besen, das Bügelbrett und den Wäscheständer auf (wenn er denn tatsächlich mal nicht benutzt wird).

Bei so vielen Gegenständen ist es schwierig, Ordnung zu bewahren und nicht sofort alles umzuschmeißen, sobald ihr eine Sprühflasche herausholt. In besonders chaotischen Fällen droht die Hälfte des Schrankinhalts herauszupurzeln, wenn ihr nur die Schranktür öffnet. Eine Lösung besteht darin, sich auf wenige natürliche Reinigungsmittel zu beschränken. Wenn das keine Option ist, haben wir ein paar Ideen, wie ihr Ordnung in dieses Chaos bringt.

12. Müssen die Rauchwarnmelder wirklich wieder überprüft werden?

Schon wieder liegt ein Zettel im Briefkasten. Schon wieder werdet ihr aufgefordert, Zugang zu eurer Wohnung zu ermöglichen. Schon wieder sollen die Rauchwarnmelder überprüft werden. Echt, ist das dieses Jahr nicht schon mindestens drei Mal geschehen?

Vielleicht habt ihr ja das Glück, Nachbarn zu haben, mit denen ihr nicht im Klinsch seid und die tagsüber zu Hause sind. Wenn ihr ganz lieb bittet, könnten sie sich bereit erklären, die Kontrolleure oder Handwerker in eure Wohnung zu lassen. Oder ihr habt die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten. In nicht wenigen Fällen ist beides nicht möglich. Dann stellt sich nur noch eine Frage: Muss ich mir dafür wirklich schon wieder einen Tag frei nehmen?

13. Die Wohnung würde etwas mehr Liebe vertragen

Während ihr durch Instagram scrollt, kommt auch euch sicherlich immer wieder der Gedanke, dass eure Wohnung noch etwas mehr Kreativität vertragen könnte. Die weißen Wände sind tatsächlich noch etwas kahl, andere Wohnungen in den Weiten des Internets sehen so viel schöner aus!

Auch bei Wohnglück.de zeigen wir euch des Öfteren schöne Einrichtungskonzepte und Wohntrends, die ein wenig neidisch machen können. Zugleich geben wir euch aber auch wertvolle Tipps, wie ihr mehr aus eurer Wohnung macht. Wir geben euch Ideen, wie ihr eure Wände mit Bildern schmückt, Pflanzen eure Wohnung etwas wohnlicher gestalten und was ihr bei der Wahl der Wandfarbe beachten solltet.

14. Wohin mit den Schuhen?

Der Eingangsflur wird in der Einrichtung der Wohnung häufig ein wenig vernachlässigt. Dabei bedarf gerade dieser Ort etwas mehr Aufmerksamkeit. Schließlich repräsentiert er gewissermaßen euren Haushalt, er gibt einen ersten Eindruck von eurer Wohnung. Viele Flure sind eher eng und dunkel. Wenn ihr dagegen nichts unternehmt oder den Flur sogar zu voll stellt, wird es nicht besser. Flure vertragen deshalb eher indirektes Licht, Möbelstücke sollten sich zurückhalten und eher an der Wand angebracht sein als auf dem Boden stehen. Das verschafft etwas Platz auf dem Boden.

Und der ist bitter nötig. Denn sobald auch nur eine Handvoll Gäste eintrifft, wird der Flur von Schuhen belagert. Man kommt kaum noch vorbei, ohne auf die neuen, blitzblanken Schuhe eurer Besucher zu treten.

15. Die Couch und die Jogginghose warten schon

Wenn man nur genau genug hinschaut, mag euch eure Wohnung einiges an Kopfzerbrechen bereiten. Doch völlig ungeachtet dessen lasst auch ihr sicher am Ende eines langen Tages mit großer Vorliebe die Fünfe gerade sein und könnt es kaum erwarten, euch mit Jogginghose aufs Sofa zu fläzen und eine Serie oder einen Film zu starten. Und wenn ich meine Ohren spitze, höre auch ich die Couch nach mir rufen.

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