Frau im Home Office sitzt an ihrem Schreibtisch.
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Home Office: Vorteile, Nachteile und praktische Tipps

Katharina Schneider

Level: Für Alle

Studien sagen: Home Office hat zahlreiche Vorteile. Andere Studien behaupten: Wer zuhause arbeitet, muss mit Nachteilen rechnen. Und was stimmt nun? Nach unserem Artikel, in dem wir auch praktische Tipps geben, wisst ihr garantiert mehr.

Homeoffice kann krank machen, lautet das Fazit des AOK-Fehlzeitenreports. Doch lässt sich das so einseitig sehen? Wir haben Vor- und Nachteile vom Zuhause-Arbeiten gesammelt.

Keine lästigen Meetings, kein mühseliges Pendeln, dafür gemütlich in Jogginghose zuhause arbeiten und den selbstgekochten Kaffee aus der Lieblingstasse schlürfen: Home Office scheint auf den ersten Blick vor allem Vorteile zu haben. Die Nachteile werden oft leichtfertig übersehen – dabei fallen sie ebenso ins Gewicht.

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Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) arbeiten zwölf Prozent der Deutschen teils oder ganz von ihrer eigenen Wohnung aus, obwohl das bei 40 Prozent der Arbeitnehmer möglich wäre. Die SPD will deshalb sogar das Recht auf Home Office gesetzlich verankern, als Vorbild gilt die Niederlande.

Ob das eine schlaue Idee ist? Natürlich hat auch die Home Office-Medaille zwei Seiten. Wir haben Vorteile und Nachteile des Zuhause-Arbeitens für euch gesammelt und geben am Ende fünf praktische Tipps.

Vorteile von Home Office

Der Wecker klingelt, Jogginghose an, Kaffee kochen, Rechner aufklappen und los geht's mit der Arbeit. Was sich sehr reizvoll anhört, lässt sich auch wissenschaftlich belegen. Wenn ihr mit eurem Arbeitgeber übers Home Office verhandeln wollt, könnt ihr folgende Vorteile nennen.

Vorteil 1: Home Office steigert die Produktivität

Die Sorge um sinkende Produktivität ist für viele Arbeitgeber ein Grund, dem Home Office skeptisch gegenüberzustehen. Doch ist diese Sorge berechtigt? Nein – zumindest, wenn es nach einer Studie der Stanford Universität geht. Die zeigt, dass Heimarbeit die Produktivität sogar signifikant steigert.

Für die Studie wurden 500 Mitarbeiter einer chinesischen Reiseagentur in zwei Gruppen geteilt. Eine der Gruppen erledigte ihre Aufgaben weiterhin aus dem Büro, die andere von zu Hause. Das Ergebnis nach zwei Jahren:

  • Die Mitarbeiter im Home Office arbeiteten ihre vollen Stunden ab und investierten teilweise sogar mehr Zeit.
  • Sie konnten sich eigenen Aussagen zufolge besser konzentrieren und waren weniger abgelenkt.
  • Außerdem machten sie kürzere Pausen und nahmen sich weniger häufig frei.
  • Die Home Office-Mitarbeiter waren am Ende 13 Prozent produktiver als die Kollegen im Büro.

Davon waren allerdings nur vier Prozent auf eine gesteigerte Effizienz zurückzuführen. Den größeren Teil der Produktivitätssteigerung führen die Forscher darauf zurück, dass die Mitarbeiter im Home Office kürzere Pausen machten und seltener krank waren.

Eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation ILO hat außerdem ergeben, dass Mitarbeiter, die im Home Office arbeiten, ihren Job nicht nur produktiver, sondern auch innovativer erledigen. Ein klarer Vorteil!

Vorteil 2: Home Office kann den Gender Pay Gap reduzieren

Der Gender Pay Gap, also die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen, ist ein wichtiger Indikator für fehlende Gleichstellung. 21 Prozent beträgt der allgemein in Deutschland, sechs Prozent bei gleicher Position und gleicher Arbeitszeit. Doch durch Home Office könnte diese Lücke kleiner werden. Das schreiben zumindest die Autoren einer Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Die Forscher analysierten Daten aus dem sozioökonomischen Panel und fanden heraus: Berufstätige Mütter werden durch die Möglichkeit aus dem Home Office zu arbeiten deutlich besser gestellt. Ihre vertraglich festgelegte Arbeitszeit lag im Schnitt dreieinhalb Stunden über der von Müttern, die beim Unternehmen im Büro arbeiten. Wahrscheinlich, weil Mütter so ihre Stunden weniger reduzieren müssen, um sich um die Kinder zu kümmern.

Das hat natürlich einen Einfluss auf den Verdienst: Mütter im Home Office verdienen 16 Prozent mehr als Mütter, die immer am Arbeitsplatz sind. Väter im Home Office können sich laut der Untersuchung nur über zwei Prozent mehr Gehalt freuen. "Heimarbeit reduziert den Gender Pay Gap deutlich", ist das Fazit der Forscher.

Vorteil 3: Home Office ist gut für die Work-Life-Balance

Ein weiterer Vorteil von Home Office: Die Work-Life-Balance verbessert sich. Das legt ebenfalls die ILO-Studie nahe. Laut der Forscher liegt das in erster Linie daran, dass sich durch den wegfallenden Arbeitsweg deutlich Zeit sparen und sich die Arbeitszeiten an private Verpflichtungen anpassen lassen. Das wiederum macht Unternehmen attraktiver für Arbeitnehmer.

Außerdem lässt sich die Arbeit daheim zumindest teilweise dem individuellen Biorhythmus anpassen. Und wie mittlerweile bekannt sein sollte, ist dieser keine Ausrede von Menschen, die zu spät ins Bett gegangen sind und deshalb am Morgen müde und unproduktiv sind.

Wer daheim arbeitet, ist – sofern er nicht ständig für Kunden verfügbar sein muss – unabhängiger von typischen Bürozeiten. Und kann seine Arbeit so verteilen, dass er sie am effizientesten erledigen kann. Ein kurzes wohltuendes Nickerchen nach dem Mittagessen? Im Home Office ist das kein Problem.

Modern eingerichtetes Arbeitszimmer, das als Home Office genutzt wird.
In diesem freundlich eingerichteten Home Office lässt es sich bestimmt gut arbeiten. © Getty Images/iStockphoto

Vorteil 4: Home Office sorgt für mehr Zeit und Geld

Pendeln ist eine der größten Quellen von Unglück und Stress. Laut einer Studie des britischen Office for National Statistics liegt die Wahrscheinlichkeit, an Depressionen zu erkranken, für Menschen mit langem Arbeitsweg um ein Drittel höher. Je weiter die Entfernung von Wohn- und Arbeitsort, je länger die mit dem Arbeitsweg verbrachte Zeit, desto höher ist dieses Risiko.

Laut einem AOK-Report fehlen Arbeitnehmer, bei denen der Arbeitsplatz mehr als 50 Kilometer vom Wohnort entfernt ist, häufiger wegen psychischer Erkrankungen. Und die Zahl der Pendler ist über die vergangenen Jahrzehnte stetig gestiegen. Mittlerweile braucht jeder vierte Arbeitnehmer länger als eine halbe Stunde, um ins Büro zu kommen.

Wer zuhause arbeitet, spart sich nicht nur den Stress und mindert Gesundheitsrisiken wie Übergewicht, sondern er spart auch Geld. Auch wenn die Pendlerpauschale bald steigen soll, ersetzt sie nicht die vollen Kosten für Autofahrten ins Büro.

Vorteil 5: Home Office schont die Umwelt

Immer mehr Menschen wollen nachhaltig leben – das Arbeiten von zu Hause passt hervorragend zum umweltbewussten Lebensstil. Denn: Home Office schont die Umwelt. In der Studie der Stanford Universität konnten die Forscher nachweisen, dass die Home Office-Gruppe deutlich weniger CO2-Emissionen verursachten als die Büroarbeiten-Gruppe.

Frau sitzt mit aufgeklapptem Laptop in ihrer Küche.
Küche als Home Office? Kreative Ideen entstehen oftmals außerhalb des klassischen Arbeitszimmers. © Getty Images

Nachteile von Home Office

Wer angesichts der überzeugenden Vorteile des Zuhause-Arbeitens direkt zu seiner Chefin gehen möchte, sollte sich lieber kurz bremsen. Denn es gibt auch einige Nachteile von Home Office, die man unbedingt kennen sollte.

Nachteil 1: Home Office kann zur Isolation führen

Was sich anfangs nach großer Freiheit anfühlt, kann sich auf Dauer in ein inneres Gefängnis wandeln: Nach der zweijährigen Testphase der Stanford-Studie (siehe Vorteil 1), ruderte die Hälfte der Home Office-Gruppe wieder zurück. Sie beklagten die Isolation und wollten ihren Platz im Büro zurück. Denn auch wenn der Plausch mit der Kollegin in der Kaffeeküche auf Kosten der Produktivität gehen kann, kann er doch für die Zufriedenheit wichtig sein.

Laut einer Bitkom-Studie sind 47 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Arbeit von zu Hause zur Isolation führen kann. Ein Viertel sieht sogar die Möglichkeit, dass das Home Office zum Karrierekiller wird. Und 60 Prozent der Führungskräfte befürchten, dass die Kommunikation im Team behindert wird.

Einige Wissenschaftler warnen sogar vor verheerenden Wirkungen der Heimarbeit. Dhruv Khullar, Arzt am Massachusetts General Hospital, zum Beispiel. Das vermehrte isolierte Arbeiten sei eine verpasste Chance, um miteinander zu interagieren, sagte Khullar dem amerikanischen Magazin "Fast Company": "Ich glaube, dass wir im Laufe der Zeit negative Auswirkungen durch die Heimarbeit, das Allein-Arbeiten, das digitale Arbeiten auf die Gesundheit der Menschen erleben werden." Einsamkeit und soziale Isolation kann, das zeigten Studien, das Sterberisiko um 29 Prozent erhöhen.

Home Office im Wohnzimmer
Tisch, Stuhl, Laptop, Kaffeebecher – fertig ist das Home Office für Genügsame. © Getty Images/iStockphoto

Nachteil 2: Rechtlicher Rahmen für Home Office

Wenn die Wohnung regelmäßig oder dauerhaft als Arbeitsplatz genutzt wird, unterliegt sie zumindest teilweise den Arbeitsschutzbestimmungen. Die Vorgaben betreffen zum Beispiel Raumgröße, Beleuchtung und Arbeitsgeräte.

An sich ist das noch keine schlechte Nachricht, aber: Um die gesetzlichen Bedingungen fürs Home Office zu erfüllen, muss der Arbeitgeber sie auch überwachen und regelmäßig überprüfen können. Das heißt, er braucht ein (theoretisches) Zutrittsrecht zur Privatwohnung, wie die Arbeitsrechtlerin Anja Branz im Wirtschaftsmagazin "Impulse" schreibt. Dem muss nicht nur der Arbeitnehmer zustimmen, sondern auch alle Personen, die mit ihm im Haushalt leben. Ratsam ist es hier, im Vorfeld genau aufzuschreiben, welche Personen mit welcher Ankündigungsfrist die Wohnung "kontrollieren" dürfen.

Nachteil 3: Komplizierte Versicherung im Home Office

Ein weiteres Thema, das durch derzeit gültige Gesetze zum Home Office-Nachteil werden kann, ist die Frage nach der Versicherung. Grundsätzlich gilt zwar auch zuhause der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Definiert ist hier, dass alle "dem Betrieb dienende Tätigkeiten" versichert werden. So ist zum Beispiel der Gang zum Drucker, wenn er im Wohnzimmer im Regal steht, versichert.

Anders sieht das leider aus, wenn der Home Office-Arbeitsplatz verlassen wird, um Kaffee zu kochen. Zuhause gilt dies – anders als im Büro – als privater Weg. Denn daheim ist der Beschäftigte laut höchstrichterlicher Rechtsprechung in gewohntem Umfeld.

Im Juli 2016 hat das Bundessozialgericht so einen Fall entschieden. Eine Frau, die zuhause arbeitete, wollte sich etwas zu trinken holen und brach sich dabei den Fuß. Das Gericht entschied, dass der Arbeitgeber in diesem Fall das Risiko nicht zu verantworten hat, weil es nicht seine Verantwortung ist, wie der Lebensbereich des Arbeitnehmers beschaffen ist.

Nachteil 4: Home Office führt zu mehr Überstunden

Zahlreiche Studien zeigen: Wer im Home Office arbeitet, macht mehr Überstunden. Laut Forschern der Universität Basel arbeiten Heimarbeiter im Schnitt 2,5 Stunden mehr als ihre Kollegen im Büro. Wer nicht nur ab und zu sondern täglich daheim arbeite, der mache pro Woche sogar ganze sechs Stunden mehr. Der Grund: Die Mitarbeiter wollen beweisen, dass sie zu Hause nicht faulenzen.

Ähnliche Ergebnisse liefert auch eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Demnach machen Mitarbeiter im Home Office fast doppelt so viele Überstunden wie Mitarbeiter, die in der Firma arbeiten. "Wenn Überstunden geleistet werden, fallen bei den Heimarbeitern allerdings recht viele an – und die meisten Überstunden werden nur teilweise beziehungsweise gar nicht durch Freizeit oder Lohn entgolten", heißt es in der DIW-Studie. Daher warnen viele Experten vor Selbstausbeutung.

Nachteil 5: Home Office kann zu mehr Stress führen

Die Arbeit von zu Hause kann sogar krank machen – das zeigen mehrere Studien. Laut dem neuesten Fehlzeiten-Report der AOK leiden Heimarbeiter vermehrt unter Erschöpfungszuständen, Konzentrationsproblemen und Schlafstörungen. Der gesteigerte Stress komme daher, dass jeder Dritte, der im Home Office arbeitet, seine Aufgaben auch abends oder am Wochenende erledigt.

"Im Home Office verschwimmt die Grenze zwischen Job und Privatleben stärker", sagt Report-Autor Helmut Schröder. Damit wachse das Risiko, dass Erholungsphasen schrumpfen. Und das führt dazu, dass 73,4 Prozent der Befragten, die öfter von daheim arbeiten, über Erschöpfung klagen, während es bei den anderen Beschäftigten "nur" 66 Prozent sind.

Auch andere Studien legen nahe, dass die Arbeit im Home Office zumindest teilweise krank macht. Laut der ILO-Studie gaben manche Heimarbeiter an, dass die Arbeit von zu Hause schlecht für ihre Gesundheit sei. Eine Studie vom Institute of Labor Economics in Bonn zeigt, dass Mitarbeiter im Home Office mehr Stress haben und weniger Glücksgefühle durch ihre Arbeit bekommen. Der Grund: Das Gefühl, dass etwas Unangenehmes passieren könne, steigt.

Doch es gibt auch andere Erhebungen. So stellte eine Analyse des amerikanischen Softwareunternehmens Tinypulse 509 fest, dass Mitarbeiter im Home Office zufriedener waren. Auf die Frage, wie glücklich sie bei der Arbeit seien, antworteten die Heimarbeiter mit durchschnittlich 8,1 Punkten auf einer Skala von null bis zehn. Bei den Büro-Arbeitern lag der Wert nur bei 7,4.

Mutter arbeitet am Laptop mit Baby auf dem Schoß
Kinderbetreuung im Home Office – das geht nur selten gut. Eigentlich nie. © Getty Images

Fazit und Tipps zum Arbeiten im Home Office

Die einen Studien bejubeln das Arbeiten im Home Office, andere Wissenschaftler warnen wiederum vor den Gefahren – was soll man nun daraus für Schlüsse ziehen? Es ist wie so oft im Leben: Ob etwas gut oder schlecht ist, muss man selbst herausfinden. Wer zu Hause einen schönen Rückzugsort hat, um den Trubel im Büro aus dem Weg zu gehen, für den könnten ein paar Tage Home Office sehr gut funktionieren.

Damit es mit dem Zuhause-Arbeiten klappt, haben wir die fünf besten Tipps für euch gesammelt:

Tipp 1: Die Mischung macht's

Wenn ihr die Möglichkeit habt, einen Teil eurer Arbeitszeit im Home Office zu verbringen: Go for it! Wir kennen fast niemanden, der die Abwechslung nicht schätzt. Drei, vier Tage in der Firma, zwei oder einen Tag im Home Office – das ist für viele der Königsweg. Im Idealfall freut man sich nach ein paar Tagen mit den Kollegen aufs Home Office – und danach wiederum auf die Kollegen.

Tipp 2: Schafft euch ein angenehmes Arbeitsumfeld

Es soll ja Leute geben, die können überall schlafen. Und arbeiten. Auch im Flur, im Schneidersitz, mit dem Laptop auf den Knien, während daneben die Katze herumtollt. Wer sich angesprochen fühlt, darf zu Tipp 2 springen. Alle anderen sollten bitte wissen, dass ein angenehmes Arbeitsumfeld – mit der richtigen Temperatur, einer optimalen Tischhöhe, einem bequemen Sitz und ausreichend Frischluft – enorm zu einem produktiven Home Office-Tag beiträgt.

Tipp 3: Zeitmanagement ist wichtig

Natürlich ist es schön, dass man an einem Home Office-Tag auch mal länger liegen bleiben kann. Falls euch allerdings an einem produktiven Arbeitstag gelegen sein sollte, raten Experten zu einem strukturierten Tagesablauf. Erst die Mails, dann die Tagesaufgaben priorisieren und nacheinander abarbeiten – so könnte das aussehen.

Und am Ende des Tages sollte man sich durchaus kritisch hinterfragen: Habe ich alles geschafft, was ich wollte? Was hat mich abgelenkt oder wo habe ich unnötig Zeit verloren?

Zu einem guten Zeitmanagement gehört aber auch, dass man weiß, wie lange man gearbeitet hat. Falls euer Unternehmen kein digitales Zeiterfassungstool vorgibt, könnt ihr euch auch ganz einfach selbst behelfen: zum Beispiel mit der Smartphone-App Toggl.

Tipp 4: Vermeidet Ablenkungen

Die Flexibilität ist natürlich ein großer Pluspunkt des Zuhause-Arbeitens: Schnell mal ein Telefonat mit der Mama – daheim ist das kein Problem. Grundsätzlich solltet ihr euch aber lieber disziplinieren und alle Ablenkungen verbannen. Der einfachste Schritt: Dreht euer privates Handy am besten um oder legt es in einen anderen Raum.

Und weil es immer wieder vorkommt: Home Office mit gleichzeitiger Kinderbetreuung ist keine gute Lösung – weil man selbst mit Superkräften beiden Aufgaben nicht gerecht werden kann.

Tipp 5: Gönnt euch

Zeitmanagement hin, Selbstdisziplin her: Zuhause arbeiten ist eine tolle Abwechslung zum Büroalltag – und das darf man auch genießen. Wenn ihr euch im grauen Plüsch-Onesie und mit Adiletten am wohlsten und produktivsten fühlt, dann zieht die eben im Home Office an. Und lächelt vor euch hin, wenn ihr Mails vom Chef beantwortet. Wer gut gelaunt ist, arbeitet besser.

(Es gibt übrigens auch gegenteilige Meinungen zur Kleidung: Manche Home Office-Arbeiter schwören darauf, sich genauso anzuziehen wie an einem normalen Bürotag. Probiert einfach selbst aus, was am besten zu euch passt.)

Was sind eure Erfahrungen? Schreibt uns gerne übers Kontaktformular oder auf unserer Facebook-Seite.

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