Mann sitzt am Küchentisch mit Laptop und Unterlagen und tippt zahlen in einen Taschenrechner ein

Kaufen | Ratgeber

Wie viel Haus kann ich mir leisten? Diese Faustformel sagt's

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Haus kostet mehr als nur den Kaufpreis. Nebenkosten und Instandhaltung sollten nicht unterschätzt werden.
  • Die maximale Monatsrate bei der Immobilienfinanzierung hängt maßgeblich vom Nettohaushaltseinkommen ab.
  • Eigenkapital senkt die Kreditsumme und verbessert die Konditionen.

Das kannst du tun

  • Erfasse vor der Immobiliensuche deine Einnahmen und Ausgaben genau, um deinen finanziellen Spielraum herauszufinden. So weißt du, welche Immobilien infrage kommen. 
  • Versuche möglichst viel Eigenkapital anzusammeln. Eigenleistung (sogenannte Muskelhypothek) kann bei fehlendem Budget helfen. 
  • Bei der Wahl von Zins und Tilgung solltest du darauf achten, dass du bis zum Renteneintritt deine Schulden abbezahlt hast.

Der Wunsch nach Wohneigentum ist trotz der hohen Immobilienpreise ungebrochen groß – vor allem bei jungen Menschen. Doch ist Hauskauf heute überhaupt realistisch? Bevor die Planung losgehen kann, braucht es einen Kassensturz. Dieser Ratgeber hilft dir bei der Beantwortung der zentralen Fragen: Kann ich mir ein Haus leisten? Und: Wie viel Haus kann ich mir leisten? Dafür bekommst du wertvolle Tipps, einen Budgetrechner und ein paar Faustformeln.

Jetzt günstigen Hauskredit sichern!

Wir finden für dich den besten Kredit für dein Hausprojekt.

Wie viel Haus kann ich mir leisten? - Die Faustformel

Dein Budget für den Hauskauf kannst du in drei einfachen Schritten ermitteln:

  1. Maximale Monatsrate ermitteln: diese darf maximal 35 Prozent deines Haushaltsnettoeinkommens betragen
  2. Maximale Kreditsumme ermitteln: dazu multiplizierst du die errechnete maximale Monatsrate mit dem Faktor 220*
  3. Gesamtbudget ermitteln: ergibt sich aus der maximalen Kreditsumme zuzüglich deines Eigenkapitals.

*Der Faktor 220 basiert implizit auf einem angenommenen Zins- plus Tilgungssatz (rechnerisch ca. 5,45 %).

Wichtig: Dein Gesamtbudget ist nicht gleich den maximalen Kaufpreis der Immobilie. Es soll den Kaufpreis zuzüglich den Kaufnebenkosten (die sich oft auf bis zu 15% des Kaufpreises belaufen) abdecken.

So ergibt sich folgende Faustformel:

Gesamtbudget (= Kaufpreis plus Kaufnebenkosten) = 35 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens x 220 + Eigenkapital

Rechenbeispiel: Budget für den Hauskauf bei 2.000 Euro netto pro Monat

Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 2.000 Euro kannst du dir eine maximale Monatsrate von 700 Euro leisten. Dies ergibt eine maximale Kreditsumme von 154.000 Euro. Hältst du dich an die goldene Regel, bringst du Eigenkapital in Höhe der Kaufnebenkosten mit. Bei 15 Prozent Kaufnebenkosten sind das in diesem Fall 27.176 Euro an Eigenmitteln. Somit beträgt dein mögliches Gesamtbudget 181.176 Euro.

Einschätzung zum Ergebnis: Realistischer ist es, sich bei diesem Budget nach einer kleinen Eigentumswohnung umzusehen - laut dem EPX-Index von Europace kostet ein bestehendes Einfamilienhaus 2026 im Schnitt über 370.000 Euro.

Rechenbeispiel: Budget für den Hauskauf bei 3.000 Euro netto pro Monat

Bei 3.000 Euro netto kannst du eine monatliche Rate von 1.050 Euro stemmen. Das heißt, du kannst voraussichtlich 231.000 Euro Kredit aufnehmen. Bei genügend Eigenkapital für die voraussichtlichen Nebenkosten in Höhe von 40.764 Euro ergibt sich ein mögliches Gesamtbudget von 271.764 Euro.

Einschätzung zum Ergebnis: Auch 271.764 Euro sind noch sehr weit vom derzeitigen Durchschnittspreis für Bestandshäuser entfernt. Gegebenenfalls gibt es stark sanierungsbedürftige Immobilien (sprich: Sanierungskosten kommen on top) oder Häuser in weniger beliebten Lagen. Allerdings stellt sich dann die Frage, ob sich der Hauskauf überhaupt lohnt oder auch hier der Wohnungskauf sinnvoller ist. Das hier ermittelte Budget gleicht fast dem durchschnittlichen Wohnungspreis von leicht über 280.000 Euro laut dem EPX-Index 2026.

Rechenbeispiel: Budget für den Hauskauf bei 4.000 Euro netto pro Monat

Durch 4.000 Euro monatliches Nettoeinkommen ergibt sich eine mögliche Kreditrate von 1.400 Euro, wodurch sich potenziell eine Finanzierung in Höhe von 308.000 Euro ergibt. Mit Eigenkapital für 15 Prozent Kaufnebenkosten obendrauf kommt es auf ein Gesamtbudget von 362.352 Euro.

Einschätzung zum Ergebnis: 362.352 Euro treffen ziemlich genau den durchschnittlichen Preis für Bestandshäuser. Ab 4.000 Euro monatlichem Nettoeinkommen ist der Kauf eines Hauses wirklich realistisch.

Rechenbeispiel: Budget für den Hauskauf bei 5.000 Euro netto pro Monat

Mit einem Nettoeinkommen von 5.000 Euro könntest du 1.750 Euro Kreditrate monatlich zurückzahlen. Die wahrscheinliche Gesamtsumme deiner Baufinanzierung läge bei 385.000 Euro; mit genug vorhandenem Eigenkapital zur Deckung der Nebenkosten kannst du dir ein Hauskauf in Höhe von 452.941 Euro leisten.

Einschätzung zum Ergebnis: Für 452.941 Euro hast du eine gute Auswahl an Bestandsimmobilien. Auch ein Neubau ist realistisch, sofern das Grundstück schon vorhanden ist.

Das eigene Budget berechnen

Die Faustformel "35 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens gleichen deinem Budget für die Kreditrate" ist eine gute erste Orientierung. Sie setzt allerdings voraus, dass du mindesten 35 Prozent am Monatsende übrighast. Das ist möglicherweise jedoch nicht immer der Fall.

Wenn du wirklich auf der sicheren Seite sein möchtest, solltest du eine eigene Berechnung durchführen und prüfen, wie viel finanzielle Mittel du am Monatsende wirklich hast. Das passiert am einfachsten, wenn du dein monatliches Nettoeinkommen sowie ggf. weitere regelmäßige Einnahmen gegen deine regelmäßigen Ausgaben verrechnest. Diese Checkliste hilft dir bei der Berechnung weiter:

Regelmäßige Einnahmen sind: 

  • Nettoeinkommen
  • Kindergeld
  • Unterhaltszahlungen
  • Renten
  • Mieteinnahmen
  • Zinserträge

Regelmäßige Ausgaben sind:

  • Lebensmittel
  • Miete und Betriebskosten
  • Urlaub
  • Freizeit
  • Bekleidung
  • Telefon, Handy, Internet
  • Versicherungen
  • Gesundheit
  • Auto und Verkehr
  • Rücklagen
  • Betriebskosten und Wohnnebenkosten
  • Unterhaltszahlungen

Gute Voraussetzungen für einen Kredit hast du besonders dann, wenn nach der Verrechnung noch 35 Prozent deines Nettoeinkommens übrigbleiben.

Tipp: Unregelmäßige Einnahmen oder Einnahmen ohne konstante Höhe wie Erträge aus Verkäufen, Steuerrückerstattungen und Geldgeschenke solltest du außer Acht lassen. Für unregelmäßige Ausgaben (z.B. für Reparaturen, Vermögensschäden oder Sondertilgungen) solltest du einen finanziellen Puffer einplanen.

Illustration eines Häuschens mit lächelndem Gesicht, dessen eines Auge eine Lupe darstellt und eine Immobilie sucht

Schnell und einfach geht es mit dem Budgetrechner von Wohnglück.de

Mit dem Budgetrechner findest du schnell heraus, welcher Kaufpreis zu deinem Einkommen und deinen finanziellen Möglichkeiten passt. So bekommst du eine solide Orientierung für deine Baufinanzierung und Immobilienplanung.

Jetzt Budget berechnen

Wichtige Einflussfaktoren bei der Budgetberechnung

Es gibt viele Faktoren, die das noch so sorgfältig ermittelte Budget für den Hauskauf beeinflussen und anders ausfallen lassen können. Dazu gehören:

  • die Lage der Immobilie, die die Höhe der Kaufnebenkosten (unterschiedliche Prozentsätze je nach Bundesland) sowie den tatsächlichen Verkaufspreis beeinflusst;
  • die von der Bank final bestimmten Zinsen, abhängig von deiner Bonität und finanziellen Situation;
  • die tatsächliche Höhe deines Eigenkapitals;
  • die von dir gewählte Laufzeit und Tilgung der Immobilienfinanzierung;
  • der Zustand der Immobilie und die damit verbundenen Sanierungskosten:
  • die laufenden Nebenkosten sowie die Instandhaltungskosten;
  • deine persönliche Lebensplanung und potenzielle zukünftige Extraausgaben.

Daher ist es wichtig, dass du dir einen guten Überblick über deine individuelle Situation verschaffst und alle möglichen Eventualitäten berücksichtigst. Berechne dein Budget lieber etwas konservativer und mit etwas Puffer, damit du deine Immobilie sicher finanzieren kannst.

Kaufnebenkosten richtig budgetieren

Zu den Kaufnebenkosten gehören die Maklerprovision, die Kosten für Notar und Grundbuch sowie die Grunderwerbsteuer. Die Notar- und Grundbuchkosten sind bundesweit einheitlich geregelt und betragen zwischen 1,5 und 2 Prozent des Kaufpreises. Der Betrag für die Notarleistung inkludiert die ganzheitliche Betreuung, die Beurkundung des Kaufvertrages sowie (im Falle einer Finanzierung durch die Bank) die Eintragung einer Grundschuld. Die Grundbuchkosten fallen für die Auflassungsvormerkung und die finale Eigentumsumschreibung an.

Die Höhe der Maklerprovision und der Grunderwerbsteuer hängt vom Bundesland ab. Der Steuersatz für die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 Prozent und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Für den Makler können Gebühren von bis zu 7,14 Prozent des Kaufpreises anfallen. Sofern der Käufer ein privater Verbraucher ist, muss der Verkäufer die Hälfte der Maklerprovision übernehmen. 

Höhe der Grunderwerbsteuer und der Maklergebühr nach Bundesland (in % des Kaufpreises)
BundeslandGrunderwerbsteuerMaklerprovision
Baden-Württemberg5 Prozent7,14 Prozent
Bayern3,5 Prozent7,14 Prozent
Berlin6 Prozent7,14 Prozent
Brandenburg6,5 Prozent7,14 Prozent
Bremen5,5 Prozent5,95 Prozent
Hamburg5,5 Prozent6,25 Prozent
Hessen6 Prozent5,95 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern6 Prozent5,95 Prozent
Niedersachsen5 Prozent7,14 Prozent oder 4,76 bis 5,95 Prozent
Nordrhein-Westfalen6,5 Prozent7,14 Prozent
Rheinland-Pfalz5 Prozent7,14 Prozent
Saarland6,5 Prozent7,14 Prozent
Sachsen5,5 Prozent7,14 Prozent
Sachsen-Anhalt5 Prozent7,14 Prozent
Schleswig-Holstein6,5 Prozent7,14 Prozent
Thüringen5 Prozent7,14 Prozent

Übrigens: Auch der Umzug und teilweise ein paar Monate Doppelbelastung aus alter Miete und neuem Darlehen kosten Geld und sollten in deiner Budgetplanung berücksichtigt werden.

Modell eines Hauses neben Taschenrechner und Bleistift, diverse Papiere als Unterlage
Nicht vergessen: Zu den eigentlichen Kaufkosten kommen noch Nebenkosten und laufende Kosten dazu.

Finanzierungsdauer und Tilgung: Was ist ratsam?

Du solltest deinen Immobilienkauf so planen, dass du spätestens zum Renteneintritt die Immobilie abbezahlt hast. Grundsätzlich gilt: Je höher die anfängliche Tilgungsrate, desto schneller bist du schuldenfrei. Je niedriger die Zinsen, desto höher sollte die Tilgung ausfallen, um eine unnötig lange Laufzeit zu verhindern.

Üblich ist eine anfängliche Tilgung von zwei bis drei Prozent. Ändert sich dein Einkommen, kannst du bei den meisten Banken kostenlos einen Tilgungswechsel vornehmen. Auch ein Sondertilgungsrecht, bei dem man zwischendurch Schulden abbauen kann (aber nicht muss), ist praktisch.

Illustration eines Häuschens mit lächelndem Gesicht, dessen eines Auge eine Lupe darstellt und eine Immobilie sucht

Tipp von Wohnglück.de

Erstelle unbedingt einen Tilgungsplan, bevor du das Darlehen abschließt und nutze vor den ersten Finanzierungsgesprächen unseren Kreditfinder. Er liefert dir kostenlos Finanzierungslösungen, die zu deiner Situation passen.

Hast du schon ein bestimmtes Haus im Auge? Dann willst du sicher erst einmal ermitteln, ob deine Traumimmobilie ihr Geld auch wirklich wert ist. Hier geht es zur kostenlosen Immobilienbewertung

Checkliste: Kann ich mir ein Haus leisten?

Um deinen Hauskauf sicher zu planen und richtig zu budgetieren, solltest du dir einige wichtige Fragen stellen. Diese haben wir in der nachfolgenden Checkliste zusammengefasst. Sofern du die Fragen mit einem sicheren "Ja" beantworten kannst, bist du für den Immobilienkauf gut vorbereitet. 

  1. Habe ich alle Einnahmen und Ausgaben korrekt erfasst?
  2. Bin ich mir über mein Budget bewusst? 
  3. Bringe ich genug Eigenkapital mit?
  4. Gibt es ausreichend finanziellen Puffer? 
  5. Kenne ich mich mit den Gebühren meines Bundeslandes aus (zum Beispiel Grunderwerbsteuer)?
  6. Habe ich alle Nebenkosten berücksichtigt? 
  7. Ist meine monatliche Rate langfristig tragbar? 
  8. Ist der angebotene Zinssatz angemessen? 
  9. Habe ich mich professionell und unabhängig beraten lassen? 
  10. Ist die Immobilie eine gute Wahl? 
  11. Passt die Immobilie zu meiner Lebenssituation? 
  12. Kann ich Kostensteigerungen tragen? 

Weitere Details für die genaue Kaufplanung erhältst du hier: Checkliste Hauskauf: Schritt für Schritt zum Immobilienkauf. Ergänzend zeigt dir unsere Checkliste für Hausbesichtigungen, worauf du beim Kauf eines fertigen Hauses achten solltest.

Tipps für die Budgetplanung beim Hauskauf

Wer ein Haus kaufen oder bauen möchte, muss daher viel recherchieren, realistisch kalkulieren und alle Kostenfaktoren berücksichtigen. Eigenkapital, monatliche Rate, Kaufnebenkosten, Instandhaltung und Lebensplanung bestimmen maßgeblich darüber, ob sich der Traum vom Eigenheim in die Realität umsetzen lässt.

Die wichtigsten Tipps für die Budgetplanung beim Hauskauf sind:

  • Sei ehrlich zu dir selbst: Sei bei der Aufstellung deiner Einnahmen und Ausgaben wirklich penibel und nimm auch kleine Beträge ernst. Am besten betrachtest du mindestens die Kontoauszüge der letzten zwölf Monate. 
  • Unterschätze die 35-Prozent-Hürde nicht: Banken legen Wert darauf, dass eine Finanzierung langfristig tragbar bleibt. Das bedeutet, dass sie sich nach der 30- bis 35-Prozent-Hürde richten. Mehr sollte die Baufinanzierung nicht von deinem Nettohaushaltseinkommen ausmachen. 
  • Wähle eine passende Zinsbindung: Mit einer langen Zinsbindung sorgst du für Planungssicherheit – bist aber auch gebunden, sollten die Zinsen im Zeitraum fallen. Allerdings kann es bei einer kürzeren Zinsbindung passieren, dass die Anschlussfinanzierung teurer wird. 
  • Vereinbare Sondertilgungen: Achte darauf, dass dein Kredit kostenlose Sondertilgungen anbietet. So kannst du deine Restschuld schneller tilgen und die Zinslast senken. 
  • Bereite dich auf den "Worst Case" vor: Was passiert, wenn dein Einkommen vorübergehend wegfällt (zum Beispiel durch Elternzeit oder Arbeitslosigkeit)? Du solltest dein Budget so kalkulieren, dass du auch schwierige Phasen überbrücken kannst. 

Beachte vor allem: Die im Artikel genannten Faustformeln und der Budgetrechner helfen dir dabei, einen groben Überblick zu erlangen. Je nach Region können die Möglichkeiten stark variieren. Nur mit ausreichender Vorbereitung und sorgfältiger Planung kann ein Immobilienprojekt langfristig tragbar bleiben. 

Häufig gestellte Fragen zur Budgetplanung beim Hauskauf

Wie hoch sollte die Tilgung meines Hauskredites sein?

Das kommt ganz auf deine finanziellen Möglichkeiten an. Meist liegt die anfängliche Tilgung bei zwei bis drei Prozent pro Jahr. Drei bis vier Prozent können sinnvoll sein, weil der Kredit deutlich schneller sinkt. Entscheidend sind Einkommen, Zinssatz, Sicherheitspuffer und Sondertilgungen. 

Wie berechne ich die monatliche Belastung beim Hauskauf?

Die monatliche Rate sollte bei der Baufinanzierung 35 Prozent des Nettohaushaltseinkommens nicht überschreiten. Wer beispielsweise monatlich 5.000 Euro zur Verfügung hat, sollte nicht mehr als 1.500 bis 1.750 Euro für den Kredit aufbringen.

Wie berechnet die Bank meine maximale Darlehenshöhe?

Banken berechnen die maximale Darlehenshöhe primär anhand der Einnahmen und Ausgaben des potenziellen Kreditnehmers. Bonität und Sicherheiten (beispielsweise das Haus der Eltern oder anderes Eigentum) fließen zusätzlich in die Berechnung ein. Wer Eigenkapital mitbringt, reduziert die benötigte Kreditsumme und bekommt in der Regel bessere Konditionen. 

Was kann ich mir eher leisten: Neubau oder Bestandsimmobilie?

Neubauten sind in der Regel teurer als Bestandsimmobilien. Allerdings können bei Letzterem zusätzlich Sanierungskosten anfallen. Was sich mehr lohnt, lässt sich nur individuell berechnen. 

Zum Weiterlesen: Neubau oder Sanierung – das müssen Käufer und Eigentümer wissen

Wie groß sollte der finanzielle Puffer für Notfälle sein? 

Pauschal sollten Hausbesitzer fünf bis 15 Euro pro Quadratmeter im Jahr zurücklegen. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern wären das zwischen 750 und 2.250 Euro.  

Was passiert, wenn ich meine Kreditrate nicht mehr zahlen kann?

Wenn du deine Kreditrate nicht mehr zahlen kannst, droht dir nach Verzug und Mahnungen die Kündigung des Immobilienkredits. Die Bank kann die gesamte Restschuld sofort verlangen. Wenn dein Vermögen nicht ausreicht, um die Schulden zu tilgen, folgt meist die Zwangsversteigerung der Immobilie. 

So weit solltest du es allerdings nie kommen lassen. Kontaktiere deine Bank frühzeitig, wenn es finanziell eng wird. Meist findet sich eine Lösung, zum Beispiel die Reduzierung von Raten oder die Änderung des Tilgungssatzes. 

Auch interessant:

!

Unsere Beiträge dienen ausschließlich der Information, stellen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar. Sie können und sollen eine persönliche Beratung durch Rechtsanwalt, Steuer- oder Finanzberater, bei der die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt werden können, nicht ersetzen. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Haftung. Die Beiträge verstehen sich nicht als persönliche Empfehlung, sondern als allgemeine Empfehlung für alle Leser.

Das wird dich auch interessieren