Outdoor-Küche mit Grill aus Edelstahl
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Outdoor-Küche selber bauen: 5 geniale DIY-Außenküchen

Lisa Gutknecht

Eine Outdoor-Küche ist das ultimative Upgrade für jede Terrasse. Unter freiem Himmel die Mahlzeiten zuzubereiten, erfreut Hobbyköche und Grill-Liebhaber gleichermaßen. Hier sind die besten Tipps und Ideen für eure eigene DIY-Küchenzeile.

In den Sommermonaten macht eine Outdoor-Küche besonders viel Spaß. Während ihr Gemüse schneidet, die Pasta abschmeckt oder das Steak wendet, könnt ihr das schöne Wetter genießen. Plus: Als Gastgeber punktet ihr bei jeder Gartenparty mit eurer Anwesenheit. Getränke und Snacks servieren, ohne ständig ins Haus zu verschwinden, ist dank Außenküche nämlich kein Problem. Kein Wunder, dass viele Hausbesitzer von der eigenen Küche im Garten träumen.

Erfahrt hier, was eine gute Outdoor-Küche ausmacht und holt euch direkt Inspirationen für eure eigene DIY-Außenzeile. Wir zeigen fünf DIY-Modelle, vom preiswerten Grilltisch aus Paletten bis hin zur Luxusvariante mit Induktionsfeld, Smoker und Kühlschrank.

Outdoor-Küche aus Stein mit Grill
Unter freiem Himmel eignet sich eine Outdoor-Küche aus den witterungsbeständigen Baustoffen Stein und Edelstahl. © Getty Images/iStockphoto

Was macht eine gute Outdoor-Küche aus?

Eine Outdoor-Küche will gut geplant sein. Das spart am Ende nicht nur Zeit, sondern auch Geld und Nerven. Hier sind ein paar Grundlagen, die jeder Außenküchen-Besitzer in spe wissen sollte:

  • Untergrund: Die Fläche, auf der eure Outdoor-Küche steht, muss stabil und eben sein. Empfehlenswert ist ein Fundament aus Pflastersteinen oder Beton.
  • Ausstattung: Überlegt euch genau, welche Ausstattung eure Outdoor-Küche haben soll. Bedenkt dabei auch Kleinigkeiten wie Schubladen, Haken und die Beleuchtung. Gartenküchen kombinieren in der Regel Grill, Spülbecken, Arbeitsplatte und Stauraum. Beliebte Ergänzungen sind Kühlschrank, Kochfeld, Feuerstelle, Ofen, Bar und Zapfanlage.
  • Material: Holz ist ein beliebtes Material für Outdoor-Küchen. Der Baustoff ist allerdings vergleichsweise empfindlich. Für fest installierte Außenküchen ohne Überdachung eignen sich wetterfeste Materialien wie Edelstahl, Beton, Granit und Marmor besser.
  • Strom: Egal, ob für die Beleuchtung, den Kühlschrank oder ein Kochfeld – eine gute Outdoor-Küche braucht Strom. Die Anschlüsse sollten günstig gelegen sein. Wer Energiekosten sparen will, kann zusätzlich auf Photovoltaik-Module setzen.
  • Überdachung: Wer plant, seine Küche nicht nur als Schönwetter-Griller zu nutzen, sollte über eine Überdachung nachdenken. Ein Schiebedach aus Glas kann eine sinnvolle Anschaffung sein. Eure Küche ist vor UV-Strahlen, Regen oder Wind geschützt und ihr habt trotzdem genügend Licht.
  • Heizung: Wer auch an kühlen Abenden lange draußen sitzen möchte, kann seine Outdoor-Küche mit einer Terrassenheizung komplettieren. Beachtet hier allerdings den hohen Energieverbrauch.
  • Sicherheit: In einer Outdoor-Küche kann es heiß hergehen. Achtet auf angemessenen Brandschutz, die optimale Rauchableitung und Kindersicherungen. Auch eine Geräuschdämmung und ein Sichtschutz können sinnvoll sein.
  • Genehmigung: In der Regel benötigt ihr ab 17 Kubikmeter umgebautem Raum eine offizielle Genehmigung. Da die Maßgaben in jedem Bundesland anders sind, erkundigt euch am besten vorab beim zuständigen Bauamt.

Ihr seid optimal vorbereitet? Dann kann das Projekt Outdoor-Küche starten. Wir zeigen fünf geniale Ideen inklusive Video-Anleitung.

Hinweis: Die Liste der Materialien erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weiteres Werkzeug und Zusatzteile sind gegebenenfalls erforderlich. Auch die Preise können variieren.

1. Outdoor-Küche im Fachwerkstil

Wer von einer Küchenzeile träumt, die keine Wünsche offen lässt, sollte sich dieses Bauprojekt genauer ansehen. Optisch im Fachwerkstil errichtet, kombiniert die Outdoor-Küche Grillstation, Feuerstelle, Bar, Arbeitsfläche und Stauraum. Ein Schiebedach aus Glas und schicke LED-Leuchten runden die Konstruktion ab.

Empfehlung unserer Redaktion

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  • Material und Ausstattung: Grundgestell aus Siebdruckplatten, Fachwerk aus Balken und Natursteinen, Arbeitsplatte aus Holz, Waschbecken mit Wasseranschluss, Feuerstelle, Grill mit feuerfestem Untergrund, Induktionskochfeld, Kühlschrank, integrierter Müllbehälter, Steckdose, LED-Beleuchtung, Klappkiste für Sitzkissen
  • Kostenfaktor: bis 3.000 Euro
  • Aufwand: hoch

2. Mediterrane Outdoor-Küche mit Grillecke und Ofen

Mediterranes Flair versprüht diese gemauerte Outdoor-Küche der Marke Eigenbau – mit Pizzaofen, Grillstation und großer Arbeitsfläche. Damit seid ihr bestens gewappnet für lange Sommernächte mit Familie und Freunden, die an Urlaub erinnern.

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  • Material und Ausstattung: Grundgerüst aus Mauersteinen und Holz, Ytongsteine für die Isolierung, gemauerter Ofen aus Steinen, Schamotteplatten, Sand, Mörtel, Hasengitter und Dämmwolle, Fliesen für die Arbeitsplatte, Grillstation mit Grillrost
  • Kosten: bis 1.000 Euro
  • Aufwand: hoch

3. Outdoor-Küche mit Feuerstelle aus Beton

Diese Outdoor-Küche ist nicht zimperlich: Für alle, deren Motto "ganz oder gar nicht" ist, könnte Beton das richtige Material sein. Wie ihr einen Tisch mit integrierter Feuerstelle selber bauen könnt, seht ihr in diesem Video:

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  • Material und Ausstattung: Beton, beschichtete Spanplatten, Styropor, Sanitärsilikon, Glasfasern, Fließmittel, Armierungsgewebe, Imprägnierung, Konstruktionsholz, Industrierollen, Feuerstelle
  • Kosten: bis 1.000 Euro
  • Aufwand: hoch

4. Günstige Outdoor-Küche

Eine Außenküche muss nicht teuer sein. Wer es kreativ und minimalistisch mag, kann sich aus einfachen Paletten und Dekoelementen eine geniale Küchenzeile bauen. Wie das geht, zeigt dieses DIY-Video:

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  • Material und Ausstattung: Arbeitsfläche aus Europaletten und Douglasienbrettern, Löwenkopf aus Gips als Wasserhahn, Aufsatzwaschbecken aus Marmor, Messinghahn, Abflussrohr, Backsteine für die Unterkonstruktion, elektrische Kochplatte
  • Kosten: bis 500 Euro
  • Aufwand: mittel

5. Einfacher Outdoor-Küchentisch aus Paletten

Kaum Aufwand, wenig Kosten: Eine schlichte Palettenkonstruktion mit Stauraum und Arbeitsfläche kann ebenso als Outdoor-Küche fungieren. Erst recht, wenn ihr sie einfach neben eurem Grill platziert. Das Praktische: Mit fahrbarem Untersatz lässt sich die Küchenzeile leicht von A nach B transportieren.

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  • Material und Ausstattung: Europaletten als Unterkonstruktion, Arbeitsplatte aus Holz, Schubladen und Boxen, Haken
  • Kostenfaktor: bis 100 Euro
  • Aufwand: gering

Selber bauen ist euch zu aufwändig? Dann haben wir hier zehn Outdoor-Küchen für euch, die ihr je nach Budgetgröße ganz einfach fertig kaufen könnt:

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