Staatliche Förderung für Bauherren: Modernisierungsarbeiten im Inneren eines Hauses
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Bauen | Ratgeber

Staatliche Förderung 2022 für Hauskauf, Hausbau, Sanierung

Dirc Kalweit

Dirc Kalweit

Für den Kauf, Bau oder die Sanierung eines Hauses bekommt ihr staatliche Förderung. Ein Überblick, welche staatlichen Förderprogramme sich 2022 für wen lohnen.

Ob ihr ein Haus oder eine Wohnung baut, kauft oder saniert: Wenn ihr als Bauherr dabei bestimmte energetische Vorgaben einhaltet, gibt es dafür fast immer auch eine staatliche Förderung.

Welche Förderprogramme das im Jahr 2022 sind und für wen sie in Frage kommen, zeigen wir euch in dieser Übersicht. In den dazugehörigen, weiterführenden Artikeln findet ihr die Detailinformationen zu den einzelnen Förderprogrammen.

ACHTUNG: Zum 24. Januar 2022 hat die Bundesregierung vorläufig die Bewilligung von Anträgen nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW mit sofortiger Wirkung gestoppt! Diese Maßnahme geht weit über die bereits geplante Einstellung der KfW 55-Förderung hinaus. Alle Infos dazu lest ihr hier: Bundesförderung für effiziente Gebäude: Bundesregierung stoppt KfW-Programm

Der Stopp gilt für alle drei KfW-Programmbereiche: Effizienzhaus/Effizienzgebäude 55 im Neubau (EH/EG55), Effizienzhaus/Effizienzgebäude 40 im Neubau (EH/EG40), Energetische Sanierung. Grund dafür war eine enorme Antragsflut im Januar 2022, die die bereit gestellten Mittel deutlich überstiegen. Wann die Fördermittel wieder freigegeben werden, "wird vor dem Hintergrund der zur Verfügung stehenden Mittel im Energie- und Klimafonds und der Mittelbedarfe anderer Programme in der Bundesregierung zügig entschieden", heißt des auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. (Stand: 24.01.2022)

Staatliche Förderung beim Hausbau

Die staatliche Förderung beim Hausbau kommt von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie vergibt im Rahmen der Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) sowohl zinsgünstige Kredite im Rahmen der Programme 261/262 als auch Zuschüsse (Programm 461) für Bauherren.

Allerdings sind an die Förderung bestimmte energetische Anforderungen geknüpft, die beim Hausbau eingehalten werden müssen. Maßstab ist hier der sogenannte Effizienzhaus-Standard. Diese Vorgaben werden immer strenger. So wird ab dem 1. Februar 2022 der Kfw55-Effizienzhausstandard für Neubauten nicht mehr gefördert. Das sind die derzeit gültigen Anforderungen:

  • Effizienzhausstandard
  • Bedingungen
  • Effizienzhaus 40
  • Der Jahres-Primärenergiebedarf beträgt höchstens 40 Prozent eines Referenzgebäudes, der Transmissionswärmeverlust maximal 55 Prozent.
  • Effizienzhaus 40 Plus
  • Diese Stufe wird bei einer Installation von gebäudenahen Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erreicht.
  • Erneuerbare-Energien-Klasse (EE-Klasse)
  • Eine „Effizienzhaus EE“-Klasse wird erreicht, wenn erneuerbare Energien einen Anteil von mindestens 55 % des für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes erforderlichen Energiebedarfs erbringen.
  • Nachhaltigkeits-Klasse (NH-Klasse)
  • Eine „Effizienzhaus NH“-Klasse wird erreicht, wenn für dieses Haus ein Nachhaltigkeitszertifikat ausgestellt wird.

Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG): die Effizienzhaus-Standards im Neubau

Dabei gilt: Je besser der erreichte Effizienzhaus-Standard, desto höher die Förderung. Gleichzeitig gibt es Höchstbeträge für den Kredit. Für eben diesen Kredit gibt es dann noch einen Tilgungs­zuschuss. Der reduziert den zurück­zu­zahlenden Kredit­betrag und verkürzt die Lauf­zeit. Hier die Übersicht der KfW-Fördermittel beim Hausbau:

  • Effizienzhausstandard
  • Förderung in Prozent
  • maximal geförderte Kosten (Kreditbetrag)
  • Förderung in Euro
  • Effizienzhaus 40
  • 20 %
  • 120.000 Euro
  • bis zu 24.000 Euro
  • Effizienzhaus 40 EE/NH
  • 22,5 %
  • 150.000 Euro
  • bis zu 33.750 Euro
  • Effizienzhaus 40 Plus
  • 25 %
  • 150.000 Euro
  • bis zu 37.500 Euro

Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG): die Förderung im Neubau

Aber welche Kosten werden durch diese Programme genau abgedeckt? Wie ist der Tilgungszuschuss gestaffelt und wie beantragt ihr die Förderung? Das erfahrt ihr alles in diesem Artikel: Haus bauen oder kaufen: So kommt ihr an die KfW-Förderung

Staatliche Förderung beim Hauskauf

Auch beim Hauskauf greift die KfW euch mit Fördergeldern unter die Arme – und zwar in Form des KfW-Wohneigentumprogrammes. Unter der Bezeichnung "Kredit 124" vergibt die KfW ein Darlehen für den Kauf (und Bau) von selbstgenutztem Wohneigentum zu folgenden Bedingungen:

  • Bis zu 100.000 Euro Kreditbetrag
  • Förderkredit ab 1,06 Prozent effektivem Jahreszins (Stand: Dezember 2021)

Gegebenenfalls lässt sich diese Förderung mit anderen Förderprogrammen kombinieren. Wenn ihr eine Baufinanzierung plant, dann lasst euch einmal vorrechnen, ob sich das eventuell bei eurem Vorhaben lohnt.

Staatliche Förderung beim Hauskauf mit Kindern

Mit 6,5 Milliarden an Fördersumme und fast 310.000 Anträgen war das Baukindergeld einer der erfolgreichsten Fördermaßnahmen. Die Betonung liegt auf "war", denn nur, wer bis bis zum 31.03.2021 seinen Kauf­vertrag unter­zeichnet beziehungsweise die Bau­genehmigung erhalten hat, kommt noch in den Genuss des Baukindergeldes.

"Über eine grundsätzliche Neuauflage beziehungsweise eine allgemeine Verlängerung der Förderung muss in der nächsten Legislaturperiode entschieden werden", heißt es auf der Seite des zuständigen Bundesministeriums.

Eine bundesweite Förderung beim Hauskauf mit Kindern existiert also derzeit nicht. Alternativ gibt es aber auf Länderebene diverse Initiativen, um Familien zu Wohneigentum zu verhelfen. So bewilligt zum Beispiel Niedersachsen für jedes Kind bis 18 Jahren einen Zuschuss von 1.200 Euro. Und auf Gemeindeebene gibt es ebenfalls manchmal Unterstützungsprogramme für Familien.

Staatliche Förderung bei der Sanierung

Über die erwähnte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und den Effizienzhausstandard wird auch die Förderung der Sanierung von Bestandsbauten gesteuert. Dabei gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Modelle:

Komplettsanierung zum Effizienzhaus

Auch wer bei der Sanierung seines Hauses an die Fördergelder möchte, muss sich an die Vorgaben des Effizienzhaus-Standards halten. Im Gegensatz zum Neubau sind diese aber weiter gefasst, denn gefördert werden auch Bau­denk­mäler oder Gebäude mit besonders erhaltens­werter Bausubstanz. Wichtigste Voraussetzung: Der Bau­antrag oder die Bau­anzeige des Wohn­gebäudes müssen zum Zeit­punkt des Antrags mindestens fünf Jahre zurückliegen.

Die Fördermittel gibt es in Form eines zinsgünstigen Kredites (inklusive Tilgungszuschuss). Hier die Übersicht, welche Fördermittel es für welche Sanierungsmaßnahme gibt:

  • Effizienzhausstandard
  • Förderung in Prozent
  • maximal geförderte Kosten (Kreditbetrag)
  • Förderung in Euro
  • Denkmal
  • 25 %
  • 120.000 Euro
  • bis zu 30.000 Euro
  • Denkmal EE
  • 30 %
  • 150.000 Euro
  • bis zu 45.000 Euro
  • Effizienzhaus 100
  • 27,5 %
  • 120.000 Euro
  • bis zu 33.000 Euro
  • Effizienzhaus 100 EE
  • 32,5 %
  • 150.000 Euro
  • bis zu 48.750 Euro
  • Effizienzhaus 85
  • 30 %
  • 120.000 Euro
  • bis zu 36.000 Euro
  • Effizienzhaus 85 EE
  • 35 %
  • 150.000 Euro
  • bis zu 52.500 Euro
  • Effizienzhaus 70
  • 35 %
  • 120.000 Euro
  • bis zu 42.000 Euro
  • Effizienzhaus 70 EE
  • 40 %
  • 150.000 Euro
  • bis zu 60.000 Euro
  • Effizienzhaus 55
  • 40 %
  • 120.000
  • bis zu 48.000 Euro
  • Effizienzhaus 55 EE
  • 45 %
  • 150.000 Euro
  • bis zu 67.500 Euro
  • Effizienzhaus 40
  • 45 %
  • 120.000 Euro
  • bis zu 54.000 Euro
  • Effizienzhaus 40 EE
  • 50 %
  • 150.000 Euro
  • bis zu 75.000 Euro

Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG): die Förderung bei der Sanierung zum Effizienzhaus

Wie ihr bei der Komplettsanierung zum Effizienzhaus einen Energieberater einbindet, den Antragsweg und noch weitere Details findet ihr in diesem Artikel: Sanierung zum KfW-Effizienzhaus: So kommt ihr an Fördermittel

Sanierung über Einzelmaßnahmen

Gerade Besitzer älterer Häuser möchten ihr Haus nicht in jedem Fall komplett sanieren, um zwingend den KfW-Effizienzhausstandard zu erreichen. Manchen reicht es schon, mit einer Einzelmaßnahme Energie zu sparen.

Wer zum Beispiel nur dämmen möchte, die Fenster erneuert oder eine Lüftungsanlage einbaut, hat ebenfalls Anspruch auf eine staatliche Förderung. Die KfW gewährt auch hier einen Kredit mit Tilgungszuschuss. Alternativ könnt ihr auch beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Fördergeld beantragen. Hier dann in Form eines direkten Investitionszuschusses.

Für den KfW-Kredit gilt: Der maximale Kreditbetrag beträgt 60.000 Euro je Wohneinheit und Kalender­jahr. Um den BAFA-Zuschuss zu bekommen, müsst ihr mindestens 2.000 Euro, maximal aber 60.000 Euro in die Sanierung investieren. Dann beträgt der Fördersatz 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Auch hier noch die Förder-Übersicht der BAFA:

  • Fördermittel
  • in Prozent
  • maximale Fördersumme
  • Basisförderung
  • 35 %
  • 35 % von 60.000 Euro = 21.000 Euro
  • Öl-Austauschprämie
  • + 10 %
  • 45 % von 60.000 Euro = 27.000 Euro
  • Innovationsbonus
  • + 5 %
  • 50 % von 60.000 Euro = 30.000 Euro
  • iSFP-Bonus
  • + 5 %
  • 55 % von 60.000 Euro = 33.000 Euro

BAFA - Förderung für Einzelmaßnahmen (BEG EM)

Die Fördermittel sind nicht so üppig wie bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus. Dafür sind die Anforderungen aber auch geringer. Welche Einzelmaßnahmen genau gefördert werden, welche Bedingungen ihr erfüllen müsst und wie das Antragsverfahren funktioniert, diese Infos findet ihr hier: Dämmung, Lüftung, neue Fenster: Fördermittel für Einzelmaßnahmen bei der Sanierung

Man misst Fenster beim Einbau aus
Auch für Einzelmaßnahmen wie zum Beispiel den Einbau von neuen Fenstern gibt es staatliche Förderung. © Getty Images/iStockphoto

Steuern mindern statt Förderung kassieren

Seit Anfang 2020 hat der Staat neben den Fördermitteln auch eine zweite Möglichkeit geschaffen, um die Sanierungskosten zu minimieren. Statt Fördergelder zu beantragen, könnt ihr große Teile der Sanierungskosten einfach von der Steuer abziehen.

Dafür müsst ihr drei Voraussetzungen erfüllen:

  • das Haus muss älter als zehn Jahre sein
  • ihr müsst das Haus selbst bewohnen
  • ihr habt bisher keine anderen Steuervorteile genutzt oder öffentliche Fördermittel erhalten

Ist das der Fall, dann könnt ihr die Steuerermäßigung über drei Jahre folgendermaßen verteilt in Anspruch nehmen:

  • im ersten Jahr (Abschlussjahr der Sanierung): Steuerermäßigung von 7 Prozent auf die Sanierungskosten, maximal 14.000 Euro.
  • Jahr 2: Steuerermäßigung von 7 Prozent auf die Sanierungskosten, maximal 14.000 Euro.
  • Jahr 3: Steuerermäßigung von 6 Prozent auf die Sanierungskosten, maximal 12.000 Euro.

In vielen Fällen ist das zwar nicht ganz so lukrativ wie das Einstreichen von staatlichen Zuschüssen. Der Aufwand ist aber deutlich geringer. Denn statt Anträge und Bestätigungen einzureichen und baubegleitende Maßnahmen durchzuführen, müsst ihr nur die Sanierung selbst dokumentieren und bei der Steuererklärung angeben.

Wir haben in diesem Artikel einmal alle Steuertipps, wie ihr die Sanierung absetzt, zusammengefasst.

Ausschnitt des Formulars für die Einkommensteuererklärung
Die Unterlagen über die Sanierungsmaßnahmen müsst ihr zusammen mit der Einkommensteuererklärung einreichen, um den Steuerbonus zu erhalten. © Getty Images/iStockphoto

Energieberater: So viel gibt der Staat für die Beratung dazu

Ob ihr nur die Fenster tauscht oder gleich euer ganzes Haus zum KfW-Effizienzhaus saniert – bei allen Sanierungsmaßnahmen empfiehlt es sich, vorher einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Ein Energieberater (oder auch Energieeffizienz-Experte) ist solch ein Fachmann. Er sagt euch, welche Maßnahme was bringt, welche Sanierungsschritte eventuell aufeinander aufbauen und vor allem wie ihr an die verschiedenen Fördermittel kommt.

Einen KfW-Zuschuss für die Kosten des Energieberaters beim Neubau gibt es:

  • bei der Baubegleitung beim Bau eines Ein- und Zwei­familien­hauses in Höhe von bis zu 5.000 Euro.
  • bei Mehr­familien­häusern mit drei oder mehr Wohnungen in Höhe von bis zu 20.000 Euro

Um einen noch besseren energetischen Standard zu erreichen, gibt es die so genannte Nachhaltigkeits-Klasse. Für die Nachhaltigkeits­zertifizierung eines Neubaus fördert die KfW bei Erreichen dieser Klasse die Kosten bis zu den gleichen Höchst­grenzen wie bei der Bau­begleitung, auch hier wieder mit 50 Prozent.

Oft ist die Begleitung durch einen Energieberater auch vorgeschrieben, um Fördergelder zu erhalten. Aber selbst wenn nicht: Eine gute Sanierungsplanung mithilfe eines Energieberaters spart euch in jedem Fall Zeit und Geld. Wir erklären euch, wo ihr einen Energieberater findet, was er leisten muss und wie ihr sogar für seine Leistung noch Fördermittel bekommt.

Neue Heizung: So viel Geld gibt es vom Staat dazu

Eine der größten Änderungen im Bereich der Förderung betraf Anfang 2020 die Zuschüsse für Heizungen. Seit der umfangreichen Neuregelung liegt die Vergabe der Fördermitteln zentral in der Hand des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Heizen mit erneuerbaren Energien ist dabei der zentrale Ansatz. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf Heizungsanlagen, die statt mit fossilen Brennstoffen mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Dabei gibt es für die unterschiedlichen Heizsysteme verschieden hohe Fördergelder.

Schafft ihr euch zum Beispiel eine Pelletheizung an (= Biomasseanlage), dann bekommt ihr auf Antrag 30 Prozent der so genannten förderfähigen Kosten erstattet. Zu diesen Kosten zählen neben dem reinen Kaufpreis der Anlage zum Beispiel auch der Abbau des alten Kessels oder die Sanierung des Schornsteins.

Holzheizung von Viessmann im Keller
Für die Installation einer Holzheizung bekommt ihr einen Förderbonus von mindestens 30 Prozent. © Viessmann Werke

Tauscht ihr eure alte Heizung gegen eine Wärmepumpe aus, so liegt der Förderbonus schon bei 35 Prozent. Und: Wenn ihr im Zuge des Austauschs eine alte Ölheizung stilllegt, dann erhöht sich der Förderbonus zusätzlich noch um weitere zehn Prozent.

Hier ein kurzer Überblick der einzelnen Förderboni:

  • Heizungsart
  • Förderbonus
  • Erneuerbare-Energien-Hybridheizung
  • 35 Prozent
  • Gas-Hybridheizung
  • 30 Prozent
  • Gas-Brennwertheizungen "Renewable Ready"
  • 20 Prozent
  • Biomasseanlagen
  • 30 Prozent
  • Wärmepumpen
  • 35 Prozent
  • Solarthermie
  • 30 Prozent
  • Zusatzbonus von 10 Prozent beim Austausch einer alten Ölheizung
  • 10 Prozent

Übersicht: Die Heizungs-Fördermittel der BAFA

Die Fördergelder für die Erneuerung der Heizung sind nicht nur für Hausbesitzer interessant. Wenn ihr zum Beispiel plant, ein älteres Haus zu kaufen, dann müsst ihr euch eventuell auch im Rahmen der gesetzlichen Nachrüstpflichten Gedanken über eine neue Heizungsanlage machen.

Alle Details zu den Fördermitteln für Heizungen, die Unterschiede der Heizsysteme sowie einen Vergleich der Energieträger findet ihr auf dieser Übersichtsseite: Staatliche Förderung für neue Heizung: So kommt ihr an den Zuschuss von BAFA und KfW

Bauherren-Förderung der Bundesländer: Regionale Bauförderung

Nicht nur der Bund, auch die einzelnen Länder haben verschiedene Programme zur Förderung von Wohneigentum aufgelegt. Die Vergabe der Gelder erfolgt dabei oft über landeseigene Förderbanken. In einigen Ländern gibt es aber auch ein eigenes Landesförderinstitut. Oder die regionale Bauförderung wird direkt vom Land gesteuert.

So unterschiedlich die Wege der Vergabe, so verschieden sind auch die Konditionen. Ihr müsst euch also immer an den jeweiligen landeseigenen Vergabebedingungen orientieren. Eine Übersicht, welches Institut in welchem Bundesland zuständig ist, findet ihr in unserem Beitrag "Fördermittel der Bundesländer: So kommt ihr an die regionale Bauförderung".

Wohnungsbauprämie: So kassiert ihr den Zuschuss

Auch die Wohnungsbauprämie (WoP) ist eine staatliche Förderung. Seit 1952 bekommen Bausparer vom Staat einen festgelegten Prozentsatz als Zulage auf ihren jährlich gesparten Betrag. Das Ziel dahinter hat sich nicht geändert: Die Bundesregierung will die Bedingungen zum Erwerb von Wohneigentum verbessern und mit der Wohnungsbauprämie einen zusätzlichen Anreiz schaffen.

Im Januar 2021 trat das neue Wohnungsbauprämiengesetz in Kraft. Da darin die Einkommensgrenzen angehoben wurden, kommen automatisch mehr Menschen in den Genuss der Wohnungsbauprämie. Außerdem steigen auch die Zulage und die maximale Förderprämie.

Alle Details zur neuen Wohnungsbauprämie, wer sie bekommt und wie hoch die Förderung im Einzelfall ist, das lest ihr in "Wohnungsbauprämie: So kassiert ihr den Zuschuss".

KfW-Förderung für Smart Home

Auch Smart Homes werden gefördert? Ja, allerdings nur indirekt. Tatsächlich gibt es kein spezielles Produkt zur Förderung von Smart Homes. Aber: Etliche Smart-Home-Anwendungen wie zum Beispiel die Lichtsteuerung, smarte Heizungen oder Überwachungskameras werden über andere Förderprogramme abgedeckt.

Welche Programme das sind, welche Smart-Home-Anwendungen genau gefördert werden, das findet ihr alles in dem Artikel: "Förderung für Smart Home: So kommt ihr an die Fördergelder".

Fördergelder für altersgerechtes Umbauen

Wenn ihr euer Haus oder eure Wohnung barrierefrei gestalten und altersgerecht umbauen wollt, dann könnt ihr auch dafür Fördermittel einstreichen. Allerdings könnt ihr nicht so einfach drauflos sanieren. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ziemlich genau festgelegt, welche Umbaumaßnahmen zur Barrierereduzierung sie fördert.

Für diesen Umbau gibt es seitens der KfW entweder einen zinsgünstigen Kredit oder einen Zuschuss, den ihr nicht zurückzahlen müsst. Über die genauen Konditionen, wie ihr an die Fördermittel kommt und was ihr beachten solltet, das alles findet ihr in diesem Artikel: "Fördermittel für altersgerechtes Umbauen: So bekommt ihr die KfW-Förderung".

Barrierefreies Haus: Steuerung per Wandtaster
Beispiel für Barrierefreiheit: Türen, die sich per Taster öffnen und schließen lassen. © Arnt Haug

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