Elegantes Wohnzimmer mit grüngrauer Wand und diversen Wohntextilien.
© Getty Images/iStockphoto

Wohnen | Statement

Wohntextilien einsetzen: Eva Brenners Tipps für Teppiche & Vorhänge

Eva Brenner

Eva Brenner

Natürliche Stoffe sind für TV-Moderatorin und Wohnglück-Kolumnistin Eva Brenner das A und O beim Thema Wohntextilien. Wie ihr damit große und kleine Komfortzonen schafft, welche Kniffe ihr beachten solltet, das verrät sie euch in dieser Kolumne.

Vorhänge sind nur etwas für die Großeltern? Teppiche nur Staubfänger? Finde ich ganz und gar nicht. Mit Textilien könnt ihr euer Zuhause mit relativ einfachen Mitteln in einen richtig gemütlichen Ort verwandeln. Ich möchte euch hier ein paar Beispiele zeigen, wie ihr Teppiche und Gardinen richtig einsetzt. Und gleichzeitig mit ein paar Vorurteilen aufräumen.

Überraschung: Teppiche binden Hausstaub

Zum Beispiel dem, dass Teppiche im Gegensatz zu Hartböden wahre Staubfänger sind. Von wegen! Der Deutsche Allergie- und Asthmabund DAAB e.V. hat eine viel beachtete Untersuchung zur Feinstaubbelastung im Innenraum beim Umweltinstitut GUI in Auftrag gegeben. Die Ergebnis: Bei Räumen mit glatten Böden liegt die Feinstaubbelastung teilweise doppelt so hoch wie in Räumen mit Teppichböden.

Das funktioniert vor allem bei Teppichen aus natürlichen Fasern. Deren Struktur ist nämlich – anders als die künstlicher Fasern wie Polyamid – nicht glatt, sondern rau. Dadurch wird der Feinstaub besser gebunden. Und noch eine überraschende Tatsache: Laut der Deutschen Lungenstiftung e. V. sind bei der Verwendung einer Fussbodenheizung die Teppiche nahezu milbenfrei.

Auf die Teppichgröße kommt es an

Neben der Qualität finde ich auch die Teppichgröße ganz wichtig. Meine Faustregel: Besser zu groß als zu klein! Habt ihr zum Beispiel einen Esstisch, dann sollte der Rand des Teppichs mindestens 50 Zentimeter über die Tischfläche hinausragen.

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Und ich persönlich finde auch, dass sich die Formen einander anpassen sollten. Soll heißen: Zu einem runden Tisch gehört ein runder Teppich.

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Achtet natürlich auch auf Türen (auch Möbeltüren) oder zum Beispiel einen Bettkasten. Also alles, was durch einen Teppich abgestoppt werden könnte. In diesem Fall schaut am besten nach einem Webteppich oder die Kurzflor-Variante.

So legt ihr Teppiche richtig ins Wohnzimmer

Für mich steht die Couch idealerweise komplett auf einem Teppich. Der bildet dann sozusagen eine Insel. Mir gefällt es am besten, wenn der Teppich dann seitlich auch noch über die Couchseiten übersteht. Es kommt natürlich auch hier auf die Proportionen der Möbel und des Raumes an, aber so 20 bis 30 Zentimeter sind auf jeden Fall schön fürs Auge und fassen die Couch wunderbar ein.

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Geht das alles nicht, sollten zumindest bei kleineren Wohnzimmern die vorderen Füße auf dem Teppich stehen.

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Wenn kein "Stopper" stört, eignen sich fürs Wohnzimmer Teppiche in allen Florlängen. Je länger, desto kuschliger und gemütlicher wird es in der guten Stube! So ein Teppich kann aber auch zu abenteuerlichen Suchaktionen führen, wenn sich ein feiner Ohrring oder kleines Spielzeug im "Flor-Dschungel" verliert …

Vorhänge und Gardinen gekonnt einsetzen

Ob mit transparenten Gardinen oder blickdichten Vorhängen – mit beiden Wohntextilien lässt sich in Sachen Wohngestaltung viel machen. Und sie sind dazu noch praktisch. Neben der Privatsphäre sorgen Vorhänge und Gardinen für eine gute Akustik, weil sie den Schall schlucken. Und dicke, zugezogene Vorhänge halten die Kälte von den Fenstern ab. Na ja, und sie sehen einfach gut aus und werten einen Raum bei der richtigen Wahl immer auf. Das wird gerade bei modernen Neubauten oft unterschätzt.

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Mit Dekostoffen lässt sich wunderbar tricksen. Ein rund 30 Zentimeter breiter Stoffüberstand links und rechts vom Fenster reicht schon aus, um den Raum optisch größer wirken zu lassen. Helle Stoffe erzeugen dabei eine gewisse Leichtigkeit:

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Ein gemusterter Vorhangstoff ist immer auch ein Statement. Könnt ihr natürlich machen, keine Frage. Einfarbige Stoffe haben aber den Vorteil, dass ihr dann mehr Spielraum für Muster im Raum habt.

Aber nicht nur vor den Fenstern machen sich Vorhänge gut. Sie eignen sich auch sehr schön als preiswerte Raumtrenner ohne großen baulichen Aufwand:

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Natürliche Materialien, natürliches Wohngefühl

Immer wenn es um Textilien geht, oute ich mich gern als Fan von natürlichen Stoffen. Leinen zum Beispiel. Die besonderen Eigenschaften dieses Naturstoffes sorgen dafür, dass er flusenfrei, schmutzabweisend, bakterizid und antistatisch ist.

Wolle wärmt ganz wunderbar und hat viele positive Eigenschaften: schmutzabweisend, geruchsresistent, atmungsaktiv. Sie ist knitterarm und sorgt für ein angenehmes trockenes Hautgefühl trotz Feuchtigkeitsaufnahme. Seide sorgt für edle Natürlichkeit, muss aber vor UV-Licht gut geschützt werden, sonst bricht die Faser.

Naturfasern würde ich aufgrund der Herstellung und Entsorgung – Stichwort Nachhaltigkeit – immer den Vorzug geben. Aber auch das Gefühl auf der Haut ist bei allen Naturstoffen, die den Körper berühren, unvergleichbar angenehmer.

Wohntextilien im ganzen Haus

Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: Ihr könnt Wohntextilien überall im Haus einsetzen, nicht nur im Wohnzimmer. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Teppich im Homeoffice gegen die Fußkälte?

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Auch ein Esszimmer wirkt so gleich viel einladender:

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Und richtig spannend finde ich es, wenn man fast gar nicht merkt, wo und wie (geschickt) Wohntextilien im ganzen Raum eingesetzt werden:

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Unser abschließender Tipp: Ihr sucht gute Tipps für den richtigen Couchtisch? Oder braucht noch Inspiration für die Einrichtung im Chalet-Stil? Dann schaut doch gern auch in die weiteren Kolumnen unserer Autorin Eva Brenner. Ihr findet diese in unserer großen Übersicht:

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