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Wohnen | Statement

Lichtplanung: Die 5 Regeln der optimalen Beleuchtung

Eva Brenner

Eva Brenner

Gute Beleuchtung ist mehr als nur die Lampe anzuknipsen. TV-Moderatorin und Wohnglück-Kolumnistin Eva Brenner gibt euch fünf konkrete Tipps, was ihr bei eurer Lichtplanung beachten solltet und zeigt konkrete Beispiele.

Mit Lichtplanung habe ich mich bereits im Studium, speziell im Diplom und später in der Praxis auf den "Zuhause im Glück"-Baustellen, gerne und intensiv beschäftigt. Da dieses Thema sehr komplex ist, ist es für mich wirklich eine große Herausforderung, mich hier auf nur fünf Grundregeln der Lichtplanung zu beschränken. Aber ich versuche doch mal, einige Schwerpunkte der Beleuchtung für euch herauszuarbeiten.

Lichtplanung-Regel 1: Viele Lichtquellen

Versucht nach Möglichkeit, Licht der verschiedensten Arten einzusetzen – idealerweise sollte das dann auch separat zu schalten sein.

Das ist nicht immer ganz einfach. Standardmäßig haben wir in unseren Häusern und Wohnungen pro Raum nur einen Anschluss für Licht an der Decke. An den Wänden gibt es nur selten Anschlussmöglichkeiten für Wandleuchten, und wenn dann meist nur in neuen Eigentumswohnungen oder Häusern.

Da muss man sich dann leider, wenn die Wohnung nicht entsprechend ausgestattet ist, mit schaltbaren Steckerleisten und deren geschickter Kaschierung mit Möbeln oder Deko behelfen. Zum Glück werden aber gerade LED-Leuchten immer filigraner und manche funktionieren sogar mit Solarbetrieb oder Batterie.

Versucht, wann immer es geht, Decken- und Wandleuchten zu kombinieren und wenn möglich indirektes neben direktem Licht einzuplanen. Mit mehreren verschiedenen Lichtquellen könnt ihr die Proportionen des Raumes gestalten oder das Volumen verändern. Die Innenarchitekten sprechen hier von Kubatur.

Dieses Beispiel entspricht zwar von der Einrichtung her nicht so ganz meinem Geschmack, zeigt aber sehr plakativ den Einsatz von ganz unterschiedlichen Lichtquellen:

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Und hier könnt ihr sehr schön sehen, wie durch die (indirekte) Beleuchtung der Raum regelrecht erhöht wird:

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Lichtplanung-Regel 2: Funktionales Licht

Unterschiedliche Räume benötigen auch ganz unterschiedliches Licht, das ist definitiv eine Grundregel der Lichtplanung. Die Küchenbeleuchtung zum Beispiel sollte den Raum und vor allem die Arbeitsflächen gut und möglichst schattenfrei erhellen. Im Schlafzimmer brauche ich sogar eigentlich drei Lichtstimmungen:

  1. Eine allgemeine Raumbeleuchtung,
  2. ein blendfreies Leselicht am Bett und
  3. ein dezentes, beispielsweise durch indirekte Beleuchtung erzeugtes Stimmungslicht.

Das klingt ganz simpel, ist aber oft nicht optimal gelöst. Wie sieht es denn bei euch zuhause aus? In der Küche passt das meistens noch… Ich sehe aber ganz häufig, das einfach das nächstbeste Leuchtmittel reingeschraubt wird – fertig.

Licht muss aber manchmal funktional sein, und da kommt es dann sehr genau auf die richtige Lampe an. Achtet einmal darauf, wie sich eure Konzentrationsfähigkeit verbessert, wenn ihr ein Leuchtmittel einsetzt, das für Tageslichtqualität sorgt.

Funktionales Licht kann auch richtig schick aussehen, wie dieses Beispiel zeigt. Diese Pendelleuchte ermöglicht durch die Kombination von LEDs und den unterschiedlichen Schirmen sowohl ein diffuses Umgebungslicht als auch eine punktuelle Beleuchtung – da wurde bei der Lichtplanung viel richtig gemacht:

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Funktionalität auf eine, wie ich finde, sehr originelle Art bietet auch diese Leuchte. Bei der "Multi-Lite" von Gubi lässt sich das Aussehen und damit auch die Ausrichtung des Lichtes anpassen:

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Lichtplanung-Regel 3: Licht inszenieren

Lampen und Leuchten sind aber oft mehr als nur funktionale "Lichterzeuger". Sie sind auch Einrichtungsgegenstände und prägen als solche mit ihrem Design unser Wohnumfeld. Die Leuchte "Oda" von Pulpo ist dafür ein gutes Beispiel. Hier geht es erst einmal um ein optisches Statement.

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Auch hier seht ihr sehr schön, warum Leuchten im doppelten Wortsinn echte Hingucker sein können. Die fast schon grafische Linienführung gefällt mir sehr gut.

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Dank der modernen Leuchtmittel, vor allem LEDs, lässt sich auch mit solch eher designorientierten Leuchten unterschiedliches Licht erzeugen. Übrigens: Normalerweise sollte man das Leuchtmittel selbst nicht sehen, um den Betrachter nicht zu blenden (daher kommen Pendelleuchten circa 60 bis 65 Zentimeter über den Esstisch).

Ausnahmen bestätigen aber die Regel. Im Moment gibt es ja Trendleuchten, die fast nur aus Fassung und Retro-Leuchtmitteln bestehen. Hier ist das Licht aber meist auch bewusst sehr warm und nicht besonders hell.

Aber natürlich dürft ihr bei der Lichtplanung auch einfach spielen wie hier mit LED-Lichterketten unter kleinen Glaskuppeln. Überhaupt gilt: einfach ausprobieren. Licht lässt sich auf ganz unterschiedliche Art toll kombinieren.

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Lichtplanung-Regel 4: Richtige Proportionen wählen

Ein großer Kronleuchter in einem kleinen Raum – das erschlägt den Raum und die Qualität der Leuchte kommt nicht zur Geltung. Umgekehrt passen winzige Spots allein auch nicht in ein hohes Altbauzimmer. Beachtet bei eurer Lichtplanung: Die Leuchten müssen auch in ihrer Größe zum Raum passen, und dabei ist es egal, ob es sich dabei um eine Decken- oder Standleuchte handelt.

Hier zwei Beleuchtungs-Beispiele, bei denen sowohl die Proportion der Leuchten als auch das eingesetzte Licht perfekt auf den Raum abgestimmt sind:

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Spots sind überhaupt ein ganz tolles Mittel, um eine ganz bestimmte Licht-Schatten-Wirkung zu erzeugen. Die Beleuchtung ist direkt, wirkt nicht so verwaschen wie ein Licht streuendes Deckenlicht und ermöglicht eine deutliche Akzentuierung.

Aber Achtung: Auch wenn ich wie gesagt ein Fan von vielen Lichtquellen bin, in Form oder Farbe beziehungsweise im Design solltet ihr nicht zu wild mixen. Eine Messingleuchte verträgt sich nicht mit einem Chromstrahler, Art déco nicht mit Bauhaus.

Lichtplanung-Regel 5: Technische Details beachten

Früher war beim Tausch des Leuchtmittels nur eines wichtig: die Wattzahl. Heute gibt es dank der modernen LED-Technik viel, viel mehr Möglichkeiten bei der Lichtgestaltung. Ganz wichtig ist zum Beispiel, ob das Licht eher warm oder kalt leuchtet. Die sogenannte Lichtfarbe geht von Warmweiß über Neutral- und Tageslicht- bis Kaltweiß.

Gemessen wird die Lichtfarbe in Kelvin. Dabei gilt: Je höher die Kelvinzahl, desto kälter ist das Licht. Ihr findet die entsprechenden Angaben dazu auf den Verpackungen. Da steht dann unter anderem auch, ob das Leuchtmittel auch dimmbar ist. Übrigens: Der Dimmer ist auch ein tolles Stilmittel, um mit Licht zu "spielen". Achtet beim Kauf auf dieses Detail. Nichts ist ärgerlicher, als zu Hause festzustellen, dass man das falsche Leuchtmittel gekauft hat.

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