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Wohnen | Ratgeber

Backofen reinigen: Mit diesen 5 Tricks wird euer Ofen blitzsauber

Michael Penquitt

Der Backofen gehört zu den größten Herausforderungen beim Hausputz. Wir verraten euch, wie ihr den Ofen mit einfachen Hausmitteln wieder sauber bekommt.

Er gehört zu den Stellen im Haushalt, die nie wirklich sauber werden: der Backofen. Sobald etwas aus der Auflaufform tropft und ihr nicht sofort handelt, ist es eigentlich schon zu spät. Es bilden sich angebrannte Flecken und Verkrustungen, die trotz größter Kraftanstrengungen nicht zu beseitigen sind. Der Super-GAU ist, wenn eine ganze Tiefkühlpizza wegrutscht und sich kopfüber auf der Scheibe oder dem Ofenboden wiederfindet. Und so wird euer Backofen mit den Jahren immer unansehnlicher.

Doch Gewalt ist nicht die Lösung aller hartnäckigen Verschmutzungen. Wir geben den Backofen noch nicht verloren! Wir verschonen euch lieber mit solch tollen Tipps wie: beim Backen immer Backpapier verwenden oder Speisen in einer Auflaufform statt direkt auf dem Backblech zubereiten. Mit diesen fünf einfachen Hausmitteln wird der Backofen sauber wie schon lange nicht mehr.

1. Salz löst den Schmutz in eingebrannten Backöfen

Wenn im Winter die Wege vereisen, kommt Salz zum Einsatz. Wenn im Ofen mal etwas daneben geht, auch. Besonders bei einzelnen starken Verschmutzungen eignet sich diese Methode. Hier ist allerdings das richtige Timing gefragt.

Dafür wischt ihr den Backofen mit einem Tuch feucht aus und bestreut die betroffenen Stellen großzügig mit Salz. Erwärmt das Gerät auf 50 Grad Celsius, bis das Salz braun wird. Wartet aber auch nicht zu lange, damit es sich nicht selbst am Ofenboden festsetzt. Lasst den Ofen auskühlen und kehrt das Pulver aus, ehe ihr anschließend wieder feucht auswischt.

2. Mit Zitronensaft zum Hochglanz

Mit einer Zitrone führen alle Wege nach Rom – ihr bekommt den Backofen damit auf unterschiedliche Weisen sauber. Am leichtesten und schnellsten macht ihr euch die Reinigung, wenn ihr die Zitrone in mehrere Scheiben schneidet, diese in ein ofenfestes Gefäß legt und sie zehn Minuten lang bei 200 Grad erhitzt. Die Dämpfe legen sich auf die Oberflächen, die ihr anschließend viel leichter entfernen könnt.

Noch etwas gründlicher ist eine andere Methode: Kippt den ausgepressten Saft einer Zitrone und ein Glas Wasser in eine Auflaufform und stellt die Mischung bei 120 Grad für eine Stunde in den Backofen. Der Wasser-Zitronen-Dampf legt sich sanft auf alle Oberflächen und löst Fettflecken sowie verkrustete Stellen. Anschließend müsst ihr den Ofen nur feucht auswischen. Wenn das Backblech auch gereinigt werden soll, könnt ihr die Mischung direkt hineingeben.

Mit einer kleinen Schüssel könnt ihr auf dieselbe Weise übrigens auch die Mikrowelle reinigen. Ein weiterer Vorteil: Die Zitrone verströmt einen schönen Duft und beseitigt unangenehme Gerüche.

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3. Mit Rasierschaum den Ofen glatt bekommen

Wer kennt nicht die Backofenreiniger aus der Drogerie? Sobald ihr die Sprühdose gen Backofen richtet, spürt ihr sicherlich schon alle chemischen Giftstoffe dieser Welt in eure Nase steigen. Auch wenn sie nicht ganz so natürlich ist wie einige andere Hausmittel in dieser Liste, ist die Reinigung mit Rasierschaum sicherlich immer noch schonender als die mit dem dafür eigentlich vorgesehenen Reinigungsmittel. Sie funktioniert genauso, ist ebenso wirksam, dafür aber eben gesünder. Schließlich sprühen sich einige von uns das Zeug normalerweise sogar ins Gesicht. So schlimm kann es also nicht sein.

Dafür sprüht ihr den Rasierschaum auf das eingebrannte Fett und die hartnäckigen Verkrustungen. Lasst ihn eine halbe Stunde lang einwirken und wischt das Ganze dann mit einem feuchten Tuch aus dem Ofen. Danach könnt ihr den Backofen einmal erhitzen, um den Geruch zu vertreiben.

4. Backpulver & Natron entfernen jeden Schmutz

Backpulver gehört zu einer Handvoll Hausmitteln, die beim Putzen als echte Wunderwaffen gelten. Mit Backpulver befreit ihr Armaturen und Küchengeräte von Kalk – und den Backofen von hartnäckigem Schmutz. Dafür rührt ihr ein Päckchen Backpulver und drei Esslöffeln Wasser zu einer Paste an und streicht diese auf die eingebrannten Flecken im auf 50 Grad vorgewärmten Ofen. Lasst sie 20 bis 30 Minuten einwirken und wischt sie anschließend mit einem feuchten Tuch ab.

Das Backpulver könnt ihr auch durch Natron ersetzen, allerdings müsst ihr hier vorsichtiger vorgehen. Während ihr die Backpulver-Masse großflächig verteilen könnt, solltet ihr das Natron nur auf Verkrustungen schmieren. Ansonsten könnte das Natron auch die Emaillebeschichtung eures Backofens angreifen.

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5. Essig verstärkt die Wirkung der Reiniger

Auch Essig sollte fortan zu euren größten Freunden im Haushalt gehören. Wenn ihr euren verschmutzten Backofen putzt, kann Essig auf unterschiedliche Arten zum Einsatz kommen. Für besonders harte Verschmutzungen könnt ihr einen Schuss Essig in die Backpulverpaste hinzufügen. Ähnlich wie mit dem Zitronensaft könnt ihr auch Essigessenz und Wasser anmischen und bei 150 Grad für 45 Minuten in den Backofen stellen, damit sich der Dampf auf die Flächen legt. Ganz ohne Schrubben könnt ihr dann den Backofen mit warmem Wasser auswischen. Nachteil: Essig riecht nicht besonders gut, der Geruch verflüchtigt sich aber auch zügig.

Noch etwas empfehlenswerter ist es, Essig und Spülmittel zu gleichen Teilen zu vermengen und mit dieser Mischung die schmutzigen Stellen einzuschäumen. Nach 15 Minuten könnt ihr mit einem weichen Tuch den Schaum wieder wegwischen.

Habt ihr noch weitere Tipps und Hausmittel, die bei der Reinigung des Backofens helfen? Schreibt es uns gerne bei Facebook in die Kommentare!

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