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Wohnen | Statement

Eva Brenner: 7 Ideen für die (wichtigste) Schlafzimmerwand

Eva Brenner

Wenn man kuschelig im Bett liegt, sieht man sie zwar nicht, aber man kann sie spüren und darum bietet die Wand am Kopfende eures Bettes viele tolle Gestaltungsmöglichkeiten. TV-Moderatorin und Wohnglück-Kolumnistin Eva Brenner zeigt euch ihre Favoriten.

Im Schlafzimmer ist ja das Bett mehr oder weniger der Dreh- und Angelpunkt. Einfach ein besonderer Ort. Ich finde es ganz wichtig, dass man den Raum um das Bett herum ein wenig inszeniert. Dann kann der Rest des Schlafzimmers in Sachen Gestaltung ruhig ein wenig zurücktreten.

Wenn das Bett also nicht selbst schon sehr präsent ist (bei einem Himmelbett wäre das so), dann lässt sich sehr schön mit der Wand am Kopfende spielen. Dieser Bereich des Schlafzimmers lässt Platz für viele schöne Gestaltungsideen.

1. Stauraum: Praktisch und gemütlich

Wenn ihr die Wand am Kopfende des Bettes als Stauraum nutzt, schlagt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Einmal habt ihr neben geschlossenem Stauraum Ablagen für Bücher, eine Leuchte oder andere Sachen. Wenn diese Fläche in komfortabler Höhe angebracht ist, könnt ihr sie auch bequem nutzen, wenn euch fast die Augen zufallen. Zum anderen fühlt ihr euch durch so eine Wand einfach ein wenig "umschlossener". In diesem Beispiel entsteht durch die Nische gleich eine ganz heimelige Atmosphäre.

2. Beruhigende Fototapete

Durch den modernen Digitaldruck sind wir heutzutage bei Fototapeten nicht mehr auf bestimmte Motive festgelegt. Ihr könnt euch aus unzähligen Motiven bedienen – oder legt selbst euer ganz persönliches Bild fest. Wichtig ist, dass durch die Fototapete keine Unruhe entsteht. Ich persönlich finde Naturmotive immer sehr entspannend. Auch möglichst gedeckte, monochrome Farben sorgen eher für eine ruhige Atmosphäre als grellbunte. Und wenn das Bild dann noch eine Tiefenperspektive hat, könnt ihr dadurch sogar den Raum vergrößern.

3. Indirekte Beleuchtung

Indirektes Licht ist per se immer eine stimmungsvolle Beleuchtung. Ich habe dazu ja schon einiges in meiner Kolumne über 5 Tipps für die richtige Beleuchtung geschrieben. Nehmt als Leuchtmittel LEDs mit warmweißem Licht, und schon habt ihr mit diesem effektvollen Stilmittel eine wunderbar beruhigende Atmosphäre geschaffen.

4. Bewusst abgesetztes Kopfende

Die Wand am Kopfende des Bettes lässt sich auch mit DIY-Mitteln gestalten. Ihr könnt das, wie diese Beispiele zeigen, mit rustikalen Holzbohlen machen. Oder ihr bringt ein Brett mit einem grafischen Motiv an. Beides bringt eine gewisse Wärme, eine rustikale Gemütlichkeit mit rein. Im wahrsten Sinne des Wortes etwas zum Anlehnen.

5. Dunkle Wandfarben

In der modernen Architektur findet man mittlerweile immer mehr Beispiele von Räumen, die komplett in dunkler Wandfarbe gestrichen wurden. Im Schlafzimmer würde ich damit etwas dosierter umgehen, um den Bettbereich zu betonen. Aber eine Wand, gerade die hinter dem Bett, könnt ihr auf jeden Fall mit einer dunklen Farbe versehen. Das gibt ein wenig optischen Rückhalt, ohne dass einen der Raum komplett erschlägt. Der Schlafbereich wird akzentuiert und bildet einen schönen Kontrast. Ganz wichtig finde ich auch hier: Lieber gedeckte Töne verwenden als Farben, die einem sofort ins Auge springen.

6. Textilien für die Wandgestaltung

Ob Polsterung oder Wandteppich, ob grobe Wolle oder feinstes Leinen – Textilien machen sich im Schlafzimmer besonders gut, weil sie die Atmosphäre beziehungsweise den Schall dämpfen. Außerdem ist so ein textiler Wandabschluss ja auch ganz kuschelig.

7. Persönliche Gestaltungselemente

Dann gibt es ja noch die Möglichkeit, über die Wandgestaltung eine ganz persönliche Note in das Schlafzimmer zu bringen. Die Bücherwand habe ich selbst schon bei einem Projekt verwirklicht. Das war eine ganze Menge Arbeit, denn was ihr nicht vergessen dürft: Alle Seiten müssen miteinander verklebt werden, damit jedes aufgeschlagene Buch auch hält und die Seiten nicht umblättern.

Oder ihr nutzt den Platz ganz klassisch für Andenken, Fotos und Statements. Auf jeden Fall solltet ihr den Raum hinter eurem Kopf nicht unbeachtet lassen – auch wenn ihr ihn die meiste Zeit nicht seht.

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