Photovoltaikanlage auf einem Neubau
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Lebensdauer Photovoltaik: Wie lange hält eine PV-Anlage?

Claudia Lindenberg

Claudia Lindenberg

Die Lebensdauer der Photovoltaik-Anlage spielt eine wichtige Rolle für eure Budgetplanung. Wir sagen euch, wie lange die einzelnen Komponenten der PV-Anlage haltbar sind, welche Garantien Hersteller geben und welche Wartungsarbeiten ihr einplanen müsst.

Wenn ihr euch für Solarstrom entscheidet, spielt die Lebensdauer der Photovoltaik-Anlage eine wichtige Rolle für eure Kalkulation. Erfahrt hier alles, was ihr über die Haltbarkeit wissen solltet.

Lest hier vorab, was eine Photovoltaik-Anlage kostet.

Wie lange halten Photovoltaikanlagen?

Die Photovoltaik-Lebensdauer liegt mittlerweile bei rund 20 bis 40 Jahren und hängt vor allem davon ab, wie lange die einzelnen Komponenten der PV-Anlage funktionieren. Mit folgender Haltbarkeit der einzelnen Bestandteile der Anlage könnt ihr rechnen:

  • Solarzellen: rund 20 bis 30 Jahre.
  • Wechselrichter: circa zehn bis 15 Jahre. Ihr solltet also einen Austausch dieses Bauteils bei der Kostenplanung für die Anlage berücksichtigen.
  • Stromspeicher: Die Lebensdauer des Photovoltaik-Speichers wird in Ladezyklen gemessen. Generell gilt, dass Lithium-Ionen-Batterien mehr als zehn Jahre beziehungsweise rund
    7.000 Ladezyklen halten, Blei-Batterien erreichen etwa halb so viele Ladezyklen und kommen auf rund sieben bis zehn Jahre Lebensdauer.
  • Montageteile: etwa 30 Jahre.

Wichtig zu wissen: Einzelne Komponenten halten durchaus sehr lange, allerdings lässt die Leistungsfähigkeit mit den Jahren nach. Daher kann ein Austausch einzelner Bauteile je nach Ausprägung des Leistungsverlusts auch dann sinnvoll sein, wenn sie noch funktionieren und das eigentliche Ende der Lebensdauer der Photovoltaik-Anlage noch nicht erreicht ist.

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Lebensdauer der Photovoltaik-Anlage: Welche Garantien geben Hersteller?

Für Solarstromanlagen gilt in Sachen Lebensdauer nach Angaben der Verbraucherzentralen eine gesetzliche Gewährleistungsfrist von zwei bis fünf Jahren. Die Verbraucherschützer empfehlen, vor Ablauf der Zwei-Jahres-Frist zu prüfen, ob die Anlage ihre volle Leistungsfähigkeit hat, frei von Mängeln installiert wurde und die versprochene Leistung bringt.

Für die Solarmodule geben Hersteller teils auch zehn bis 20 Jahre Garantie. Für Wechselrichter sind fünf bis zehn Jahre üblich. Gleiches gilt in der Regel für die Montageteile.

Sollte ein Garantiefall eintreten, ist es für euch wesentlich einfacher, eure Ansprüche bei einem Hersteller durchzusetzen, der in Deutschland mit einer Niederlassung vertreten ist. Das solltet ihr bei der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter beachten.

PV-Anlage Anmeldung: Mann installiert PV-Solarmodule auf einem Hausdach.
Die regelmäßige Wartung der PV-Anlage verlängert die Lebensdauer. © Getty Images/iStockphoto/Eloi_Omella

Was kostet die PV-Wartung?

Gemäß der Vorgaben des VDE für Elektroinstallationen solltet ihr eure Photovoltaikanlage alle zwei Jahre warten. Das hilft, die Lebensdauer der PV-Anlage zu verlängern. Dafür und auch für weitere Kosten (etwa die Reinigung der Solarmodule und die Photovoltaik-Versicherung) solltet ihr jährlich rund 1,5 Prozent der Anschaffungskosten einplanen. Tipp: Legt einen Teil der Einspeisevergütung als Rücklage für die Wartungskosten an.

Ebenfalls sinnvoll: Ein Monitoring-System, das euch hilft, Störungen beim Betrieb rechtzeitig zu erkennen. So wisst ihr schnell, ob ihr einen Fachmann um Rat fragen solltet, wenn die Anlage einmal nicht rund läuft.

PV-Anlage anschaffen: Kredit und Fördermöglichkeiten

Für den Bau eurer Photovoltaikanlage gibt es einige Kreditmöglichkeiten. Lest mehr darüber in unserem Artikel zu Solar-Krediten. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, Fördermittel für die PV-Anlage einzustreichen.

Noch mehr interessante Artikel zum Thema Photovoltaik findet ihr hier:

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