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Grunderwerbsteuer: Was tut sich in den Bundesländern?

Katharina Schneider

Katharina Schneider

Die Grunderwerbsteuer nervt viele Immobilienkäufer. Für die Bundesländer ist sie hingegen die wichtigste Einnahmequelle. Seit 2006 darf jedes Bundesland seinen eigenen Steuersatz bestimmen. Wir liefern eine Übersicht und beantworten alle Fragen.

Wer ein Grundstück oder eine Immobilie kauft, muss Grunderwerbsteuer zahlen. Und zwar unterschiedlich viel – je nachdem, in welchem Bundesland sich das Objekt befindet.

Wir zeigen euch, wie hoch die aktuellen Grunderwerbsteuersätze sind, welche Bundesländer weiter am Steuersatz drehen und beantworten die wichtigsten Fragen.

Grunderwerbsteuer nach Bundesland 2021

  • Bundesland
  • Grunderwerbssteuersatz 2021
  • Baden-Württemberg
  • 5,0%
  • Bayern
  • 3,5%
  • Berlin
  • 6,0%
  • Brandenburg
  • 6,5%
  • Bremen
  • 5,0%
  • Hamburg
  • 4,5%
  • Hessen
  • 6,0%
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • 6,0%
  • Niedersachsen
  • 5,0%
  • Nordrhein-Westfalen
  • 6,5%
  • Rheinland-Pfalz
  • 5,0%
  • Saarland
  • 6,5%
  • Sachsen
  • 3,5%
  • Sachsen-Anhalt
  • 5,0%
  • Schleswig-Holstein
  • 6,5%
  • Thüringen
  • 6,5%

Die Grunderwerbsteuer weist in Deutschland große Unterschiede auf. Von den 16 Bundesländern haben nur Bayern und Sachsen sie nicht erhöht. Allgemeine Tendenz: weiter steigend...

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Bundesländern findet ihr unten.

Aktuelle News & Entwicklungen bei der Grunderwerbsteuer

Die Wohneigentumsquote in Deutschland ist im internationalen Vergleich eher schwach. Dass die Grunderwerbsteuer ein Grund dafür ist, ist allgemein bekannt. Deshalb gibt es Bestrebungen, die Grunderwerbsteuer zu reformieren oder Freibeträge einzuführen.

Wir geben euch im Folgenden einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, Studien und Nachrichten.

Juli 2021: Großbritannien als Vorbild für Reform der Grunderwerbsteuer

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung beschäftigt sich mit der Frage, wie andere Länder ihren Bürgern effektiver zu Wohneigentum verhelfen. Ein Punkt, der dabei immer wieder genannt wird, ist die Grunderwerbsteuer. So sind in Großbritannien, Belgien oder Frankreich die Sätze zwar insgesamt etwas höher. Dafür gibt es aber eine wesentlich stärkere Differenzierung.

Gerade Haushalte in Großbritannien, die kleine und günstige Wohnungen kaufen, werden besonders stark entlastet. Möglich wird das, weil auf der Insel ein Freibetrag sowie ein Stufentarif gelten. Die Studie führt deshalb das britische Modell als eines von mehreren möglichen Reformvorschlägen für die deutsche Grunderwerbsteuer an.

Juni 2021: CDU will Freibeträge für Selbstnutzer

Die Union möchte künftig einen Freibetrag für den Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie einführen. Die Grunderwerbsteuer dürfe kein Hindernis für den Grunderwerb sein, heißt es von CDU und CSU. Die Prüfung eines Freibetrags beim Grunderwerb war schon im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung vereinbart worden.

Nun, im Wahlkampf, prescht CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet mit dem Vorhaben vor, die Freibeträge in der neuen Legislaturperiode einführen zu wollen. Für Erwachsene soll ein Freibetrag von je 250.000 Euro gelten, pro Kind noch einmal 100.000 Euro. So könnte sich eine Familie mit zwei Eltern und zwei Kindern die Grunderwerbsteuer auf 700.000 Euro des Kaufpreises einer Immobilie sparen. Wie hoch die tatsächliche Ersparnis liegt, hängt davon ab, in welchem Bundesland der Kauf stattfindet.

In Bayern können Immobilienkäufer bei einem Steuersatz von 3,5 Prozent weniger sparen als zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen, wo der höchste Steuersatz für die Grunderwerbsteuer gilt: 6,5 Prozent. Weil die Länder durch diese Regelung aber voraussichtlich massiv an Steuereinnahmen verlieren würden, bleibt abzuwarten, ob sie die Laschet-Pläne unterstützen.

Februar 2020: Einnahmen aus Grunderwerbsteuer erreichen Rekordhöhe

2019 haben die Länder mit der Grunderwerbsteuer so viel Geld wie noch nie eingenommen: 15,8 Milliarden Euro waren es insgesamt. Am meisten stiegen die Einnahmen in Berlin an. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmer nahm die Meldung der Rekordeinnahmen zum Anlass, die Wohnungspolitik zu kritisieren.

August 2019: Grunderwerbsteuer belastet vor allem Verkäufer von Immobilien

Eine Studie des Ifo-Instituts in München zeigt, dass die Grunderwerbsteuer vor allem zu Lasten der Immobilien-Verkäufer geht. Die Grunderwerbsteuer führe nämlich nicht dazu, dass Immobilienpreise steigen. Im Gegenteil, sie sinken, heißt es in der Studie. Zwar müssten die Käufer die Kosten für die Steuer berappen. Sie würden jedoch gleichzeitig auch von den geringeren Preisen profitieren. Die Steuer verringere die Zahlungsbereitschaft der Käufer, heißt es weiter.

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Wann wird die Grunderwerbsteuer fällig?

Die Grunderwerbsteuer fällt immer dann an, wenn ihr ein Grundstück oder einen Anteil an einem Grundstück erwerbt. Ihre Grundlage ist das Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG). Sie ist eine Ländersteuer, das heißt, dass sie von den einzelnen Bundesländern erhoben wird und sich der Steuersatz von Bundesland zu Bundesland unterscheidet.

Die Steuer wird immer dann fällig, wenn ihr eine inländische Immobilie erwerbt, sie also kauft und sich der Rechtsträger ändert. In der Regel ist der Vorgang, bei dem Grunderwerbsteuer fällig wird, der notariell beglaubigte Abschluss eines Kaufvertrags.

Die Entstehung der Steuer ist dabei allein vom Abschluss des Vertrages abhängig, nicht davon, ob der Kaufpreis schon gezahlt worden ist. Die Steuer ist einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheides fällig. Das Finanzamt kann auch eine längere Zahlungsfrist setzen.

Wie berechnet sich die Grunderwerbsteuer?

Berechnungsgrundlage ist der Kaufpreis des Grundstücks oder der Immobilie. Steht auf dem Grundstück ein Haus, welches erworben wird, dann zählt der Gesamtpreis als Grundlage. Handelt es sich um ein noch unbebautes Grundstück, welches bebaut werden soll, dann ist für die Höhe der Steuer nur der Kaufpreis des Grundstückes erheblich.

Allerdings gilt das nur dann, wenn die Verträge mit dem Bauunternehmen und dem Grundstücksverkäufer rechtlich voneinander getrennt sind. Sind sie es nicht, dann besteuert der Staat auch die Baukosten einer Immobilie.

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Die Verkäufe von Grundstücken sind von der Umsatzsteuer befreit, so wird eine Doppelbesteuerung vermieden.

Wer muss die Steuer zahlen?

Laut Paragraph 13, Nummer 2 GrEStG sind zunächst der bisherige Eigentümer und der Erwerber gemeinsame Steuerschuldner. Im Kaufvertrag wird dann festgelegt, wer die Steuern zu entrichten hat. In der Regel ist das der Käufer.

Der Notar schickt den Kaufvertrag anschließend ans zuständige Finanzamt. Das wiederum stellt dann den Grunderwerbsteuerbescheid für die im Vertrag festgeschriebene Partei aus. Sobald die Steuer bezahlt ist, stellt das Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Die ist Voraussetzung für die Umschreibung des Eigentums im Grundbuch.

Welche Ausnahmen von der Besteuerung gibt es und was gilt für Familien?

Die Freigrenze für die Grunderwerbsteuer liegt bei 2.500 Euro. Für Grundstücke, die nicht mehr wert sind, muss keine Steuer gezahlt werden. Allerdings handelt es sich um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag. Das heißt, bei einem Kaufpreis für 2.501 Euro muss auf den gesamten Betrag die Steuer entrichtet werden.

Befreit von der Grunderwerbsteuer ist auch der Verkauf an Verwandte ersten Grades. Verkaufen also Eltern ihren Kindern (auch Stief- oder Adoptivkindern) eine Immobilie, müssen diese keine Grunderwerbsteuer zahlen.

Als Verwandte ersten Grades gelten außerdem Ehepartner, Lebenspartner, Eltern, Großeltern und Enkel. Auch deren jeweilige Ehe- oder Lebenspartner gehören dazu.

Nicht dazu zählen Geschwister. Erwirbt also ein Geschwister ein Grundstück von einem anderen Geschwister, muss Grunderwerbsteuer entrichtet werden.

Auch wenn der Verkauf im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung mit einem früherem Ehe- oder Lebenspartner stattfindet, muss keine Grunderwerbsteuer gezahlt werden.

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Was gilt für Unternehmen und was sind sogenannte Share Deals?

Unternehmen können die Grunderwerbsteuer mit sogenannten Share Deals umgehen. Die Unternehmen kaufen dabei nicht die Immobilie, sondern Anteile an dem Unternehmen, welches die Immobilie besitzt. Bis zum 30. Juni dieses Jahres galt: Maximal 94,9 Prozent der Anteile konnten gekauft werden, ohne dass das kaufende Unternehmen Grunderwerbsteuer entrichten muss. Nach einer fünfjährigen Frist kann die Beteiligung auf 100 Prozent erhöht werden.

Doch es gibt auch Möglichkeiten, den Kauf einer Immobilie in vollem Umfang grunderwerbsteuerbefreit umzusetzen, über die sogenannten "Club Deals". Dabei überträgt der Verkäufer 100 Prozent der Anteile seiner Gesellschaft an einen Club von Investoren. 94,9 Prozent kann er an Käufer A veräußern, die restlichen 5,1 Prozent an Käufer B, der von Käufer A unabhängig sein muss.

Was wurde durch die Grunderwerbsteuerreform geändert?

Das Share Deal-Verfahren führt regelmäßig zu viel Kritik. Die Vorwürfe: Unternehmen könnten so das Zahlen der Steuer vermeiden. Diskussionen über eine Reform des GrEStG gibt es daher schon seit Jahren.

Im April 2021 stimmte der Bundestag einer Änderung des GrEStG zu. Seit dem 1. Juli 2021 dürfen nur noch 90 Prozent der Anteile übertragen werden, um grunderwerbsteuerbefreit zu sein. Außerdem wurde die Haltefrist von fünf auf zehn Jahre verlängert. Zudem gilt, dass Anteilsübertragungen an grundbesitzhaltenden Gesellschaften von der Grunderwerbsteuer verschont werden, wenn die Transaktionen über eine anerkannte Börse laufen.

Den Bundesländern entgingen durch die Share-Deals Einnahmen in Milliardenhöhe, hieß es lange. Nun werden die Deals erschwert – sind aber weiterhin möglich. Die Immobilienbranche kritisierte die Reform.

Ist die Grunderwerbsteuer absetzbar?

Wer die Immobilie, die er erwirbt, privat nutzen will, der kann weder den Erwerb noch weitere Anschaffungskosten oder Nebenkosten wie die Grunderwerbsteuer beim Finanzamt geltend machen.

Anders sieht der Fall aus, wenn die Immobilie vermietet oder betrieblich genutzt werden soll. Dabei werden dann in beiden Fällen die Grunderwerbsteuer und der Kaufpreis zusammen über die Jahre abgeschrieben.

Auch wenn ihr selbst in der erworbenen Immobilie wohnen und den Rest vermieten wollt, könnt ihr die Steuer anteilig absetzen. Wer einen Teil der Immobilie als Büro nutzt, kann dafür die Grunderwerbsteuer anteilig absetzen. Für angestellte Arbeitnehmer gibt es hier allerdings gewisse Voraussetzungen, zum Beispiel, dass am Arbeitsplatz kein Büro zur Verfügung stehen darf. Selbstständige können den Raum allerdings ohne Einschränkung absetzen.

Tipp: Ihr könnt beim Hauskauf auch einen Teil der Grunderwerbsteuer sparen, indem ihr bestimmte Gegenstände separat erwerbt. Dazu gehören zum Beispiel eine Einbauküche, Möbel, Markisen oder eine Sauna. Diese Objekte gehören nicht zum Grund, also fällt hier auch keine Grunderwerbsteuer an. Ihr solltet für diese Gegenstände einen separaten Kaufvertrag abschließen.

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Gibt es Grunderwerbsteuer bei Schenkung oder Erbschaft?

Wer ein Grundstück erwirbt, weil er es geschenkt oder vererbt bekommt, muss keine Grunderwerbsteuer zahlen. Trotzdem können Erbschafts- oder Schenkungssteuern anfallen. Im Sinne des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes werden nur diese Steuern erhoben, damit eine Doppelbelastung vermieden werden kann.

Auch wenn keine Schenkungs- oder Erbschaftssteuer anfällt, zum Beispiel wegen der persönlichen Freibeträge, wird im Fall einer Erbschaft oder Schenkung keine Grunderwerbsteuer fällig.

Was gilt bei Erbpacht?

Wer ein Erbpachtgrundstück pachtet, muss ebenfalls Grunderwerbsteuer bezahlen – auch wenn hier kein Grundstück gekauft wird. Der Grund: Meistens laufen Erbpachtverträge über mehrere Jahrzehnte. Und so hat der Pächter umfassende Entscheidungsrechte am Grundstück, die denen eines Käufers kaum nachstehen.

Allerdings ist die Berechnung der Höhe der Steuer bei Erbpachtgrundstücken etwas komplizierter. Der zu zahlende Betrag fällt dabei deutlich geringer aus. Der Steuerbetrag ergibt sich aus mehreren Faktoren: dem Steuersatz des Bundeslandes, dem Vervielfältiger aus dem Bewertungsgesetz und dem Erbbauzins.

Es gilt die Formel:

  • Monatlicher Erbbauzins x 12 = Jahreswert
  • Jahreswert x Vervielfältiger = Bemessungsgrundlage
  • Bemessungsgrundlage x Grunderwerbsteuersatz = Grunderwerbsteuer

Oft können Pächter Erbpachtgrundstücke nach einer gewissen Zeit kaufen. Auch für diesen Fall gibt es eine gesonderte Berechnung. Dabei wird der Jahreswert der Erbpachtzinsen mit dem Vervielfältiger multipliziert, der für die noch verbleibenden Jahre des Erbpachtvertrages steht.

Ein Beispiel: Angenommen, ein Vertrag läuft über 50 Jahre. Nach zehn Jahren kann der Pächter das Grundstück kaufen. Dann wird der Jahreswert mit dem Vervielfältiger für 40 multipliziert. Dieser Betrag wird dann vom Kaufpreis abgezogen. Auf den verbleibenden Betrag wird dann der Steuersatz des Bundeslandes angewendet. Daraus ergibt sich die fällige Grunderwerbsteuer.

Grunderwerbsteuer in den Bundesländern

Für die Länder ist die Steuer die wichtigste Einnahmequelle, weshalb sie immer wieder an der Steuerschraube drehen.

Der Satz für die Grunderwerbsteuer lag vor 2006 bundesweit bei 3,5 Prozent. Seitdem dürfen die Länder ihren Satz selbst festlegen. Davor lag die Steuerkompetenz beim Bund.

Mittlerweile weist der Satz große Unterschiede auf. Der Steuersatz von 3,5 Prozent gilt nur noch in Sachsen und Bayern. In den anderen Ländern reicht er von 4,5 Prozent in Hamburg bis zu 6,5 Prozent (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen).

Die Länder können die Einnahmen aus der Steuer an die Kommunen weiterreichen. 2020 nahmen sie mit der Grunderwerbsteuer 16,01 Milliarden Euro ein. Im Jahr 2010 betrugen die Einnahmen durch die Grunderwerbsteuern noch 5,29 Milliarden Euro. Seitdem steigen die Einnahmen jedes Jahr an.

Wir geben euch im Folgenden einen Überblick über alle Bundesländer.

Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 5,0 Prozent.
  • Die letzte Anpassung fand 2011 statt, von 3,5 Prozent auf 5,0 Prozent. Die Erhöhung wurde zum 5. November 2011 fällig.

Weitere Informationen und zuständige Stellen findet ihr auf der Service-Website des Landes Baden-Württemberg.

Grunderwerbsteuer in Bayern

In Bayern

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 3,5 Prozent.
  • In Bayern wurde der Grunderwerbsteuersatz nicht erhöht, seit die Steuerkompetenz vom Bund an die Länder übergegangen ist. Er liegt auch nach 2006 noch bei 3,5 Prozent.

Weitere Informationen findet ihr auf der Website des Finanzamts Bayern.

Grunderwerbsteuer in Berlin

In Berlin

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 6,0 Prozent.
  • Seit dem 1. Januar 2014 beträgt der Steuersatz in Berlin 6,0 Prozent. Das ist schon die dritte Erhöhung. Zum 1. Januar 2007 wurde die Steuer auf 4,5 Prozent angehoben, zum April 2012 auf 5,0 Prozent.

Weitere Informationen gibt es auf der Service-Website des Landes Berlin.

Grunderwerbsteuer in Brandenburg

In Brandenburg

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 6,5 Prozent.
  • Die letzte Anpassung fand zum 1. Juli 2015 statt, von 5,0 Prozent auf 6,5 Prozent. Bereits zum 1. Januar 2011 hat Brandenburg den Steuersatz von 3,5 Prozent auf 5,0 Prozent erhöht.

Mehr Informationen und Zuständigkeiten findet ihr auf der Website des Finanzamts Brandenburg.

Grunderwerbsteuer in Bremen

In Bremen

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 5,0 Prozent.
  • Die letzte Anpassung fand zum 1. Januar 2014 statt. Seitdem wurde der Steuersatz von 4,5 Prozent auf 5,0 Prozent erhöht. Zum 1. Januar 2011 erhöhte Bremen den Steuersatz von 3,5 Prozent auf 4,5 Prozent.

Auf der Website des Finanzamts Bremen findet ihr weitere Informationen.

Grunderwerbsteuer in Hamburg

In Hamburg

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 4,5 Prozent.
  • Zum 1. Januar 2009 erhöhte Hamburg den Steuersatz von 3,5 auf 4,5 Prozent.

Weitere Informationen und Zuständigkeiten findet ihr bei der Hamburger Finanzbehörde.

Grunderwerbsteuer in Hessen

In Hessen

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 6,0 Prozent.
  • Die letzte Anpassung fand zum 1. August 2014 statt. Der Satz wurde von 5,0 Prozent auf 6,0 Prozent erhöht. Schon zum 1. Januar 2013 hatte Hessen den Steuersatz von 3,5 Prozent auf 5,0 Prozent erhöht.

Ansprechpartner findet ihr beim hessischen Verwaltungsportal.

Grunderwerbsteuer in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 6,0 Prozent.
  • Zuletzt wurde der Steuersatz zum 1. Juli 2019 von 5,0 Prozent auf 6,0 Prozent angehoben. Zuvor erhöhte Mecklenburg-Vorpommern den Satz zum 1. Juli 2012 von 3,5 Prozent auf 5,0 Prozent.

Weitere Informationen zur Grunderwerbsteuer in Mecklenburg-Vorpommern.

Grunderwerbsteuer in Niedersachsen

In Niedersachsen

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 5,0 Prozent.
  • Die letzte Anpassung fand zum 1. Januar 2014 von 4,5 Prozent auf 5,0 Prozent statt. Zum 1. Januar 2011 wurde der Steuersatz bereits von 3,5 Prozent auf 4,5 Prozent erhöht.

Antworten auf weitere Fragen findet ihr beim Land Niedersachsen.

Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 6,5 Prozent.
  • Zum ersten Januar 2015 wurde dort der Steuersatz von 5,0 Prozent auf 6,5 Prozent erhöht. Bereits zum 1. Oktober 2011 wurde er von 3,5 Prozent auf 5,0 Prozent erhöht.

Das Land möchte aber schon seit einigen Jahren einen Freibetrag für die Grunderwerbsteuer durchsetzen. Der müsste aber für alle Bundesländer gelten. Außerdem verspricht die schwarz-gelbe Koalition schon seit einiger Zeit, den Satz wieder zu senken.

Neuigkeiten zur Grunderwerbsteuer in NRW findet ihr hier.

Grunderwerbsteuer in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 5,0 Prozent.
  • Der Steuersatz wurde bisher einmal erhöht. Seit dem 1. März 2012 werden statt 3,5 Prozent nun 5,0 Prozent fällig.

Weitere Informationen und Ansprechpartner gibt es auf der Website des Landes.

Grunderwerbsteuer im Saarland

Im Saarland

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 6,5 Prozent.
  • Das Saarland hat den Steuersatz bisher vier Mal erhöht – so häufig wie kein anderes Bundesland. Der aktuelle Steuersatz gilt seit dem 1. Januar 2015. Zuvor betrug er seit dem 1. Januar 2013 5,5 Prozent. Erhöhungen gab es auch zum 1. Januar 2012 auf 4,5 Prozent und zum 1. Januar 2011 von 3,5 Prozent auf 4,0 Prozent.

Grunderwerbsteuer in Sachsen

In Sachsen

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 3,5 Prozent.
  • Wie in Bayern wurde auch in Sachsen der Steuersatz nicht erhöht, seitdem die Länder diesen selber bestimmten können.

Weitere Informationen zur Grunderwerbsteuer in Sachsen findet ihr hier.

Grunderwerbsteuer in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 5,0 Prozent.
  • Die letzte Anpassung fand zum 1. Januar 2014 statt. Der Steuersatz wurde von 4,5 Prozent auf 5,0 Prozent erhöht. Zuvor war er zum 1. Januar 2012 von 3,5 Prozent auf 4,5 Prozent erhöht worden.

Nähere Informationen findet ihr auf der Website des Landes Sachsen-Anhalt.

Grunderwerbsteuer in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 6,5 Prozent.
  • Dieser Steuersatz gilt seit dem 1. Januar 2014. Zuvor wurde er zum 1. Januar 2012 von 3,5 Prozent auf 5,0 Prozent erhöht.

Im Mai hatte die regierende CDU-Fraktion im Landtag eine Senkung des Steuersatzes gefordert. Zuständigkeiten findet ihr auf der Website des Landes.

Grunderwerbsteuer in Thüringen

In Thüringen

  • liegt die Grunderwerbsteuer aktuell bei 6,5 Prozent.
  • Zuletzt wurde der Steuersatz zum 1. Januar 2017 von 5,0 Prozent auf 6,5 Prozent angehoben. Zuvor gab es zum 7. April 2011 eine Erhöhung von 3,5 Prozent auf 5,0 Prozent.

Näheres zu Zuständigkeiten für euer Grundstück findet ihr auf der Bürger-Website des Landes Thüringen.

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