selbstgemachter Adventskalender
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Adventskalender: 5 Ideen zum schnellen Selbermachen

Sandra Hermes

Level: Für Einsteiger

Immer größer, immer mehr Süßes. Die Supermärkte sind jetzt voll von Adventskalendern. Eine schnelle Lösung, klar. Aber mal ehrlich: Über einen selbst gemachten Kalender freuen sich doch alle am meisten. Wir zeigen euch, wie ihr ohne zu viel Aufwand eine tolle Adventsüberraschung bastelt, die wirklich von Herzen kommt.

Wir haben uns für euch nach Adventskalendern zum Selbermachen umgesehen. Unsere Fundstücke sind alle leicht selbst zu machen und das Material kostet nicht viel. Was reinkommt, entscheidet ihr. Schließlich sind die Geschmäcker da sehr verschieden. Viel Spaß beim Nachmachen!

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Becher-Adventskalender

Das Prinzip ist einfach: 24 Becher mit Serviettenkrönchen verstecken kleine Geschenke und Naschis, um die Wartezeit auf Weihnachten nicht zu lang werden zu lassen. Die Varianten dieser Adventskalender-Idee sind unendlich. Ihr könnt neue Pappbecher kaufen oder endlich mal die Plastikbecher aus dem Keller benutzen, die doch nie auf einer Party zum Einsatz kamen.

Ihr könnt die Becher mit bunter Folie komplett ummanteln, sie mit Weihnachtsstempeln bedrucken oder die Zahlen mit Glitzerstiften draufschreiben. Die Serviettenhaube ist genauso flexibel. Farbe und Muster bestimmt ihr je nach Geschmack oder passend zur Zimmerdeko. Der große Vorteil des Kalenders: Es passt ordentlich was rein und die Becher können überall hingestellt oder aufgehängt werden.

Kosten und Material:

24 Pappbecher: etwa 3 Euro
24 Servietten: 2,50 Euro
Eventuell Folie, Aufkleber und Glitzerstifte: 6 Euro
Band zum Zubinden: 3 Euro

Advent im Glas

Die Minischoki oder die Haarspangen kommen in das kleine Gläschen und der Nikolaus macht es sich da bequem, wo sich vorher die Spreewaldgurken quetschten. Einmachgläser gibt es in unzähligen Größen und Formen. Für diesen Kalender werden sie in einer beliebigen Farbe angemalt und der Deckel mit edlem Goldlack besprüht. Bei den Zahlen seid ihr völlig frei: Mit Lackstift aufmalen, fertige Aufkleber anbringen oder Etiketten mit einem hübschen Band umbinden.

Der einzige Nachteil dieser Kalenderidee: Ihr müsst schon beim Anmalen wissen, was rein soll und wie viele Gläser ihr in welchen Größen braucht. Wenn ihr das Ganze später auf einer Kommode oder der Fensterbank arrangiert, sieht es übrigens besser aus, wenn ihr möglichst unterschiedliche Gläser gefunden habt. Ein toller Effekt entsteht bei Weckgläsern mit geprägtem Firmenlogo.

Kosten und Material:

24 Gläser: im Prinzip kostenlos, den Inhalt habt ihr ja gegessen ;-)
Weiße Wandfarbe aus dem Baumarkt oder dem Keller: 4 Euro (500 Milliliter)
Abtönfarbe für den Farbton deiner Wahl: 3 Euro
Goldlack: 4 bis 6 Euro
Stifte, Aufkleber oder Etiketten und Band für die Deko: 4 bis 7 Euro

Festliches Upcycling

Das ist euch alles viel zu aufwändig, aber kreativ und nachhaltig soll es trotzdem sein? Da haben wir etwas für euch! Ein Tannenbaum aus Klorollen. Das Material kostet nur ein paar Euro, die Bastelzeit ist überschaubar, der Effekt beeindruckend.

Einfach 24 Klopapierrollen hochkant auf Packpapier kleben, einzeln mit einem Cutter ausschneiden und mit einem schönen Stift nummerieren. Dann die Rollen in die Tannenbaumform legen und mit Leim zusammenkleben. Alle nun von außen sichtbaren Pappteile mit bunter Farbe anmalen. Trocknen lassen und dann kommt das Schönste: 24 kleine Präsente in die Rollen schieben und hoffen, dass alles reinpasst. Zum Schluss 24 passende Kreise aus Papier ausschneiden und von hinten auf die gefüllten Rollen kleben. Fertig!

Kosten und Material:

24 Klorollen: kostenlos
Leim: 3 Euro
Packpapier: 3 Euro
Acrylfarbe und Pinsel: 4 Euro

Ohne Süßes geht’s auch

Wir hatten uns ja schon oft gefragt, warum ausgerechnet 24 Flaschen in der Kiste sind. Hier ist die Antwort. Einfach vierundzwanzig Kreise auf eine Klebefolie malen, mit Nummern beschriften, ausschneiden und aufkleben. Fertig ist der Kalender für den durstigen Heimwerker. Besonders nett wird der Adventskalender natürlich dann, wenn ihr verschiedene Bierflaschen in die Kiste packt. Ähm, mit Cola oder Limo funktioniert das natürlich auch. Wir wollten euch nur eine zuckerfreie Variante vorstellen.

Kosten und Material:

Eine Kiste Bier oder Cola: 17 Euro
Klebefolie: 3 Euro

Kleiner, aber feiner selbstgemachter Adventskalender

Bevor ihr euch beschwert: Ja, klar, viel Schoki passt nicht rein in so einen Kalender aus Streichholzschachteln. Aber das ist ja auch gar nicht der Plan. Dieser Kalender versteckt 24 Zettelchen. Was drauf steht, wollt ihr wissen? Ihr Naseweise… Na, ein bisschen kreativ müsst ihr schon selbst werden. Ihr könnt Gutscheine verschenken (je nach Beschenktem: Massage, Vorlesen, Kuscheln, Kino, Kochen, ein Tag ohne Meckern…) oder kleine Botschaften zu Papier bringen (Hab dich lieb, du bist mein Traummann, eine bessere Tochter hätte ich mir nicht backen können, ich bin stolz auf dich...)

Und so geht’s: Eine Pappe mit Geschenkpapier bekleben, 24 Streichholzschachteln mit weißem Papier bekleben (es gibt allerdings auch Blanco-Schachteln im Bastelbedarf) und mit Nummer verzieren, die Schachteln mit den vorbereiteten Zetteln füllen und als Tannenbaum oder in anderer Anordnung mit Washi Tape auf die Pappe kleben. Achtet darauf, dass genug Platz zum Aufschieben bleibt.

Kosten und Material:

24 Streichholzschachteln (zum Beispiel bei Buttinette): 4 Euro
Washi Tape: 4 Euro
Geschenkpapier: 2 Euro
Große Pappe: 1 Euro
Eventuell Glitzerstift für die Nummern: 3 Euro

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