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Wohnen | Listicle

10 unliebsame Arbeiten zu Hause, die ihr jetzt angehen könnt

Arne Schätzle

Eigentlich gibt es in Haus und Wohnung immer etwas zu tun. Aber wenn dann mal Zeit ist, kommt man womöglich gerade nicht drauf, was man schon immer mal erledigen wollte. Hier sind zehn Vorschläge.

In jedem Zuhause gibt es ein paar kleine Macken, die eigentlich schnell und einfach zu beheben sind. Das quietschende Türscharnier zum Beispiel, das wir einfach nur mal ölen müssten. "Das mache ich, wenn Zeit ist", denken wir im Vorbeigehen, bevor wir uns entspannt in den Sessel fallen lassen.

Scheint so, als sei irgendwie nie Zeit. Und warum? Weil es mindestens 1.000 Dinge gibt, die wir lieber tun, als uns um die lästigen Baustellen in den eigenen vier Wänden zu kümmern. Irgendwann nehmen wir diese Macken auch gar nicht mehr wahr, weil wir sozusagen betriebsblind werden. Dabei wären viele dieser Dinge schnell erledigt. Also, Schluss mit den Ausreden und ran ans Werk.

1. Schluss mit quietschenden Türen

Fangen wir doch gleich mit der quietschenden Tür an. Um das nervige Geräusch loszuwerden, hebt ihr die Tür aus den Angeln und besprüht die Scharniere mit Silikonspray oder Scharnieröl. Nach dem Einsetzen müsst ihr die Tür hin und her bewegen, damit sich die Schmierstoffe gut verteilen – schon hört die Tür auf zu quietschen.

2. Den verstopften Abfluss reinigen

Der Abfluss röchelt seit Wochen, aber offensichtlich leidet er nicht vehement genug, denn bisher hat sich seiner noch niemand erbarmt. Warum auch, das Wasser läuft schließlich immer noch ab, nur eben etwas langsamer. Dabei ist es doch gar nicht so schwierig. In der Regel bekommt ihr den Patienten mit Hausmitteln wie Backpulver, Natron, Soda wieder flott.

3. Flecken auf dem Esstisch entfernen

Gerade auf dem Esstisch summiert sich im Laufe der Zeit die Anzahl der Flecken und Ränder: Hitzeränder von der heißen Pfanne, Wasserflecken von der kleinen Pfütze unter der Vase, es gibt so viele Möglichkeiten den Tisch mit ungewollten Verzierungen zu versehen. Gerade wenn die Oberfläche nicht lackiert, sondern gewachst, geölt oder gar nicht behandelt wurde.

Die Versuchung ist groß, die Flecken mit Kerzenständern, Vasen oder Deckchen zu kaschieren. Dabei muss man den Tisch oft gar nicht aufwendig abschleifen, um ihn wieder aufzuhübschen. Wir haben in diesem Beitrag die effektivsten Mittel zusammengestellt, mit denen ihr die ungeliebten Flecken auf dem Esstisch mit wenig Aufwand wieder loswerdet.

4. Jetzt aber: Die Heizung entlüften

Manchmal arbeitet die Heizung nicht so, wie wir es uns eigentlich wünschen. Nicht schlimm, es wird schon noch warm, aber es könnte gerne noch ein bisschen wärmer werden. Und es könnte etwas schneller gehen.

Wenn die Heizung nun dazu noch genussvoll gluckert, ist es wirklich höchste Zeit, den Heizkörper zu entlüften. Der Pinökel zum Öffnen des Ventils, der Entlüftungsschlüssel*, liegt hoffentlich in eurem Werkzeugkasten. Übrigens: Wer seine Heizung regelmäßig entlüftet, kann den Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent senken.

5. Fettschicht auf dem Küchenschrank eliminieren

Die Fettschicht oben auf dem Küchenschrank ist ein fieser Zeitgenosse: Wir sehen ihn nicht, aber trotzdem macht er uns ständig ein schlechtes Gewissen – weil wir genau wissen, dass er sich dort oben versteckt und wir ihn eigentlich schon längst hätten eliminieren müssen. Aber heute machen wir ihm den Garaus.

Dafür braucht es noch nicht einmal chemische Reinigungsmittel: Ihr streut einfach etwas Backpulver auf einen feuchten Schwamm und reibt die fettigen Ablagerungen damit ab. Anschließend mit klarem Wasser nachwischen – fertig. Falls ihr kein Backpulver im Hause habt: Einige Tropfen Pflanzenöl auf einen Lappen geben und die Oberflächen damit abreiben. Mit etwas Spülmittel und Wasser nachwischen und trockenreiben – das war's.

6. Ein neues Zuhause für eure Pflanzen

Pflanzen sind dankbare Mitbewohner: Sie verschönern unser Zuhause, maulen nicht und blühen freundlich vor sich hin, wenn wir sie regelmäßig mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Aber ab und an ziehen sie gerne mal um. Sei es, dass sie gut gedeihen und ein größeres Zuhause brauchen. Oder vielleicht, weil sich in der Blumenerde Schimmel gebildet hat. Dann solltet ihr der Pflanze besser heute als morgen frische Erde und einen neuen Topf spendieren. Wir zeigen Euch, wie ihr eure Pflanzen umtopft und gleichzeitig Schimmel entfernt.

7. Waschgang für Polster und Teppiche

Auch wer keine Kinder hat, die regelmäßig Schokokrümel und Nasensekrete in die heimischen Teppiche und Polstermöbel einarbeiten, sollte seinen textilen Möbeln regelmäßig eine Reinigung gönnen. Ist auch gar nicht schwer: Polsterschaum gibt es In Drogerien und Baumärkten. Flecken auf Teppichen könnt ihr auch mit klarem Fensterreiniger zu Leibe rücken. Bevor ihr Geld für einen Hygienereiniger ausgebt: Ein Dampfreiniger macht den gleichen Job und muss lediglich mit Wasser befüllt werden.

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8. Alle Jahre wieder: Betten reinigen

Man sieht sie nicht und wir denken auch nur ungern an sie, dennoch sind sie unter uns:In Daunenkissen und -decken können sich im Laufe der Jahre Milben einnisten. Zudem verlieren die Decken und Kissen mit der Zeit ihre Fluffigkeit: Da sie regelmäßig Feuchtigkeit aufnehmen, werden sie irgendwann schwer und klumpig.

Selbstverständlich wissen wir, dass ein Bad in der Waschmaschine hilft, am besten mit speziellem Daunenwaschmittel. Auch Wollwaschmittel erledigt die Aufgabe mit Bravour. So weit, so gut. Aufwendiger ist allerdings der anschließende Durchgang im Wäschetrockner. Denn hier drehen jedes Kissen und jede Decke alleine ihre Runden.

Oft ist eure Daunendecke auch nach dem ersten Durchgang noch nicht komplett trocken und verlangt nach einer Extra-Runde. Damit sie wieder so fluffig wird wie am ersten Tag, schmeißt ihr mindestens zwei Tennis- oder spezielle Trocknerbälle in die Trommel. Kurzum: Bei einer vierköpfigen Familie geht für diese Aufgabe schon mal ein komplettes Wochenende drauf. Aber wenn ihr am Abend euren Kopf auf euer frisch gewaschenes, weiches Kissen legt, werdet ihr merken, dass sich die Arbeit gelohnt hat.

9. Ran an den Wäschesammler!

Natürlich wascht ihr regelmäßig eure Schmutzwäsche. Aber da ist meistens noch diese Sammlung an Problem-Patienten, die sich am Boden der Wäschetonne häuslich eingerichtet hat. Das empfindliche Wollkleid beispielsweise, das nur per Hand gewaschen werden möchte, um dann mehrere Tage lang liegend trocknend den Wäscheständer zu blockieren.

Oder der Bügel-BH, der sich an jedem Waschtag beharrlich gegen die Maschinenwäsche wehrt. Höchste Zeit also, sich einmal mit Muße diesen Kandidaten zu widmen und ihnen ein ausgiebiges Bad zu spendieren. Sie haben es sich verdient.

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10. Schimmel im Bad muss nicht sein

Bei hoher Luftfeuchtigkeit fühlen sich Schimmelpilze besonders wohl. Gerade im Badezimmer kann daher durch Feuchtigkeit und Wasserdampf leicht Schimmel entstehen. Zwar besteht in der Regel keine Gefahr für die Gesundheit, aber die befallenen Fliesenfugen sehen oft gammelig aus.

Ihr könnt dem Schimmel auf mehrere Arten zu Leibe rücken: Mit Brennspiritus oder Isopropylalkohol, dem sogenannten Reinigungsalkohol. Der wirkt zwar gegen Schimmel, aber die dunklen Flecken hellen meist nur minimal auf. Besser geht es mit Wasserstoffperoxid aus der Apotheke. Eine dreiprozentige Lösung reicht aus, um Pilzsporen auf Putz und Fugen zu töten. Oder ihr nehmt einen Schimmelentferner mit Chlorzusatz. Hier ist besonders wichtig, die Dämpfe nicht einzuatmen. Kombinieren dürft ihr die Mittel natürlich nicht, hinterher gut abspülen und lüften.

Eine schlechte Nachricht gibt es allerdings: Bei Silikonfugen versagt auch das stärkste Mittel. Die Flecken bleiben, auch wenn die Schimmelsporen verschwinden, hier hilft nur das Erneuern der Fugen. Und wo ihr gerade im Bad zugange seid: Wir haben noch einige Kniffe, mit denen ihr in Dusche und Bad Wasser sparen könnt.

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