Mann schneidet Kirschlorbeer-Hecke
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Schnell wachsende Hecke: Diese Pflanzen bieten schnell Sichtschutz

Katharina Schneider

Wer sowohl schnellen Sichtschutz im Garten als auch eine grüne Hecke will, der sollte sich für eine schnell wachsende Hecke entscheiden. Wir zeigen euch, welche Pflanzen sich dafür eignen und was ihr noch tun solltet, damit eure Pflanzen möglichst schnell zu einer blickdichten Hecke wachsen.

Hecken sind ein beliebter Sichtschutz im Garten. Aber: Wer sich vor den neugierigen Blicken der Nachbarn schützen möchte, erreicht das in der Regel mit einer Sichtschutzwand aus Holz schneller. Dennoch gibt es für Heckenfreunde Möglichkeiten, schnellen Sichtschutz zu erzielen: mit einer schnell wachsenden Hecke.

Wir zeigen euch, was ihr beachten müsst, damit eure Hecke schnell wächst und welche Pflanzen sich besonders eignen.

Tipps für eine schnell wachsende Hecke

  • Nicht die kleinste Pflanze kaufen: Sinnvoll ist es, wenn ihr Heckenpflanzen kauft, die bereits 100 bis 125 Zentimeter hoch sind. So könnt ihr mit schnell wachsenden Heckenpflanzen in rund zwei Jahren eine blickdichte, zwei Meter hohe Hecke haben. Je größer die Heckenpflanze, umso schneller ist die Hecke auch blickdicht. Aber: Je größer die Pflanze, umso teurer ist sie auch.
  • Die Pflanzengröße bestimmt die Anzahl der Pflanzen pro Meter: Der höhere Preis für größere Pflanzen relativiert sich etwas, weil ihr dann weniger Pflanzen pro Meter braucht, um eine dichte Hecke zu bekommen. Wie viele Pflanzen pro Meter ihr braucht, hängt von der Pflanze, ihrer Größe und euren Vorstellungen ab.
  • Früher pflanzen für mehr Zuwachs: Am besten ist es, ihr pflanzt die Hecke im Herbst. Ihr könnt das auch im Winter tun, wenn der Boden nicht gefroren ist. Allerdings gilt: Je früher vor dem Austrieb die Pflanze in den Boden kommt, desto mehr Zuwachs hat sie im ersten Jahr. Nicht heimische immergrüne Arten wie der Kirschlorbeer können aber durchaus als junge Pflanzen Probleme mit dem Frost bekommen. Ihr solltet sie daher erst ab Februar pflanzen.
  • Regelmäßiger Schnitt sorgt für dichtes Wachstum: Auch wenn ihr wollt, dass eure Hecke schnell wächst, solltet ihr auf keinen Fall auf einen regelmäßigen Rückschnitt verzichten. Denn geschnittene Pflanzen wachsen dichter – und bieten einen besseren Sichtschutz.
  • Regelmäßige Pflege hilft: Wenn ihr eure Heckenpflanzen gut pflegt, sie regelmäßig düngt und gießt, wachsen sie auch schneller. Gerade in den ersten Jahren ist das wichtig.
  • Je besser die Bedingungen, umso schneller wächst die Hecke: Wenn eine Pflanze an einem für sie idealen Standort in idealem Boden steht, gedeiht sie besser. Ihr solltet deshalb den Standort eurer Hecke genau unter die Lupe nehmen, bevor ihr euch für eine Pflanze entscheidet.

Diese 7 Heckenpflanzen bieten schnellen Sichtschutz

Es gibt Pflanzen, die sehr schnell wachsen. Mit diesen könnt ihr auch schnell für eine blickdichte Hecke sorgen. Wir stellen euch sieben von ihnen vor. Alle der vorgestellten Pflanzen sind winterhart – alles andere macht bei einer Heckenpflanze auch keinen Sinn. Teilweise müssen sie aber in jungen Jahren etwas vor Frost geschützt werden.

1. Schnell wachsende Hecke: Hainbuche

Hainbuchenhecke
Die Hainbuche ist eine sehr beliebte, günstige Heckenpflanze. Im Gegensatz zu vielen anderen Heckenpflanzen ist sie ungiftig. © Getty Images/iStockphoto

Bei der Hainbuche (Carpinus betulus) handelt es sich – entgegen ihrem Namen –nicht um eine echte Buche. Sie gehört vielmehr zur Familie der Birkengewächse. Die Pflanze ist eine laubabwerfende Heckenpflanze, die recht schnell und dicht wächst und sich für eine schnell wachsende Hecke eignet. Daher bietet sie auch – außer im Winter – einen sehr guten Sichtschutz. Die Blätter sind im Sommer frischgrün, im Herbst verfärben sie sich goldgelb. Die Hainbuche ist besonders robust und pflegeleicht. Sie ist frosthart, hitzeresistent und schnittverträglich. Sie stellt weder an Standort noch an den Boden besondere Ansprüche. Außerdem gehört Wurzelware zu den günstigsten Heckenpflanzen – Container- oder Ballenware ist teurer.

  • Wuchshöhe: 10 bis 20 Meter
  • Breite: 10 bis 16 Meter
  • Wachstum pro Jahr: bis zu 40 Zentimeter
  • Standort: sonnig bis schattig
  • Boden: sandig bis tonig, mäßig trocken bis feucht, keine Staunässe
  • Pflege: Auch bei großer Trockenheit ist keine zusätzliche Wassergabe notwendig. Wird die Pflanze stark zurückgeschnitten, empfiehlt sich eine Düngergabe im Frühjahr.
  • Schnitt: zwei Mal im Jahr Ende Juni und Mitte August oder Mitte Februar
  • Ökologischer Wert: Die Hainbuche bietet mehr als 50 Schmetterlingsarten und auch einigen Vogelarten Nahrung.
  • Giftigkeit: Die Hainbuche ist ungiftig.
  • Kosten: Eine 100 bis 125 Zentimeter hohe Hainbuche im Container bekommt ihr für rund zwölf Euro.

2. Schnell wachsende Hecke aus Kirschlorbeer

Kirschlorbeer-Hecke
Der Kirschlorbeer gehört zu den beliebtesten Heckenpflanzen. Er ist allerdings giftig – und hat keinen Wert für Insekten oder Vögel. © Getty Images/iStockphoto

Eine der derzeit beliebtesten Heckenpflanzen ist die Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus), die meistens als Kirschlorbeer bezeichnet wird. Das Laubgehölz ist immergrün, robust und pflegeleicht. Außerdem wächst Kirschlorbeer schnell und bietet aufgrund der dichten Belaubung schnell einen guten Sichtschutz. Besonders schnell wächst die Sorte "Caucasica".

  • Wuchshöhe: zwei bis vier Meter
  • Breite: bis zu drei Meter
  • Wachstum pro Jahr: bis zu 50 Zentimeter
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Boden: anspruchslos, lehmig bis sandig, keine Staunässe
  • Pflege: Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht. Gießen müsst ihr nur bei langanhaltender großer Trockenheit im Sommer.
  • Schnitt: einmal jährlich Ende Juni
  • Ökologischer Wert: Umweltschützern ist Kirschlorbeer oft ein Dorn im Auge. In der Schweiz steht er sogar auf der Schwarzen Liste der invasiven Neophyten, weil er heimische Pflanzen verdrängt. Daher ist die Pflanzung dort auch verboten. Für Bienen und Vögel hat der Kirschlorbeer keinen Wert.
  • Giftigkeit: Alle Bestandteile des Kirschlorbeers, besonders aber Blätter und Samen sind giftig. Die dort enthaltenen Glykoside werden im Magen zu Blausäure umgewandelt.
  • Kosten: Einen 100 bis 125 Zentimeter hohen Kirschlorbeer der Sorte Caucasica bekommt ihr im Container für rund 28 Euro.

3. Schneller Sichtschutz mit Liguster

Ligusterhecke
Der Liguster ist heimisch, robust und wächst bei guten Bedingungen sehr schnell. © Getty Images/iStockphoto

Eine beliebte, heimische Heckenpflanze ist der Gewöhnliche Liguster (Ligustrum vulgare). Er wächst bis zu 50 Zentimeter im Jahr und ist ideal für eine schnell wachsende Hecke. Ob und wann der Liguster seine Blätter abwirft, hängt vom Wetter ab. Nur in sehr kalten Wintern ist das Gehölz kahl. Gärtner bezeichnen den Liguster daher als halbimmergrün. Ansonsten verliert er die Blätter erst, wenn schon neue Triebe zu sehen ist. So bietet auch der Liguster oft über das ganze Jahr hinweg Sichtschutz. Im Juni und Juli blüht der Strauch mit cremeweißen rispenförmigen Blüten, aus denen sich später schwarze Beeren entwickeln. Er ist besonders resistent gegen Trockenheit.

  • Wuchshöhe: zwei bis vier Meter
  • Breite: zwei bis fünf Meter
  • Wachstum pro Jahr: bis zu 50 Zentimeter
  • Standort: sonnig bis schattig
  • Boden: Ton- oder Lehmboden, nicht zu nass
  • Pflege: Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht aus. Gießen müsst ihr den Strauch nicht.
  • Schnitt: ein Schnitt Ende Juni
  • Ökologischer Wert: Liguster ist für Bienen und Vögel wertvoll. Seine Blüten dienen Bienen und Schmetterlingen als Nahrung, die Beeren sind wiederum bei den Vögeln beliebt. Aber: Wer seinen Liguster stark schneidet, nimmt damit auch oft Blüten und Beeren weg. Eine wildwachsende Ligusterhecke ist vogel- und insektenfreundlicher.
  • Giftigkeit: Beeren und Blätter des Ligusters sind leicht giftig. Sie können auch bei Hautkontakt zu Hautreizungen führen.
  • Kosten: Einen 100 bis 150 Zentimeter hohen Strauch im Container gibt es ab 22 Euro.

4. Schnell wachsende Hecke aus Thuja (Abendländischer Lebensbaum)

Thuja-Hecke
Thuja-Hecken begegnet man überall. Mittlerweile sind die immergrünen Sträucher aber aus der Mode gekommen. © Getty Images/iStockphoto

Der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis), im Deutschen meist mit seinem Gattungsnamen Thuja bezeichnet, ist ein Klassiker unter den Heckenpflanzen. Allerdings ist er aktuell nicht besonders beliebt – er ist als Friedhofspflanze verschrien. Dabei hat das immergrüne Gehölz durchaus seine Vorteile: Es ist pflegeleicht, günstig, wächst schnell und bietet einen guten Sichtschutz das ganze Jahr über. Schnell wachsende Sorten sind "Thuja occidentatlis Brabant", "Thuja plica Martin" und "Thuja plica Aurescens". Besonders die Sorte "Brabant" wächst auch schnell in die Breite und ist daher erste Wahl, wenn es um schnellen Sichtschutz geht. Die beliebte Sorte "Smaragd" wächst hingegen nur mittelschnell.

  • Wuchshöhe: 20 bis 30 Meter
  • Breite: einen bis zwei Meter
  • Wachstum pro Jahr: je nach Sorte 20 bis 40 Zentimeter pro Jahr
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Boden: sandig bis lehmig, frisch bis feucht
  • Pflege: Eine Gabe Kompost im Frühjahr reicht aus, bei Trockenheit solltet ihr regelmäßig gießen.
  • Schnitt: zwei Formschnitte pro Jahr im Juni sowie Ende August
  • Ökologischer Wert: Einige Vögel nutzen Thujen als Brutplatz. Teilweise nutzen auch einige Vögel die Zweige der Pflanze für den Nestbau. Es gibt aber auf jeden Fall bienen- und vogelfreundlichere Heckenpflanzen.
  • Giftigkeit: Alle Teile der Pflanze sind für Menschen und Tiere giftig. Eine Vergiftung kann zu Übelkeit, Durchfall, Krämpfen und Lähmungen führen – im schlimmsten Fall sogar zum Tod. Besonders für Pferde ist Thuja giftig.
  • Kosten: Ihr bekommt 100 bis 125 Zentimeter hohe Thujen der Sorte Brabant im Container schon ab zehn Euro.

5. Sehr schnell wachsend: Leyland-Zypresse

Hecke aus Leyland-Zypressen
Besonders für Städte eignet sich eine Hecke aus Leyland-Zypressen. © Getty Images/iStockphoto

Für ganz Eilige ist die Leyland-Zypresse (Cuprocyparis leylandii oder Cupressocyparis leylandii) die richtige Wahl. Sie wächst bis zu einem Meter im Jahr und bildet so sehr schnell einen dichten, durchgangsicheren Blickschutz. Der immergrüne Nadelbaum wächst Säulenförmig mit dichter Krone. Die Nadeln sind gelb- bis dunkelgrün. Die Leyland-Zypresse ist widerstandsfähig gegen Abgase und eignet sich daher besonders gut für die Stadt.

  • Wuchshöhe: 15 bis 30 Meter
  • Wuchsbreite: drei bis fünf Meter
  • Wachstum pro Jahr: bis zu 100 Zentimeter
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Boden: nährstoffreich frisch und feucht, keine Staunässe
  • Pflege: In Trockenperioden solltet ihr mit kalkarmem Wasser gießen, düngen im Frühjahr und Sommer mit Kompost und Hornspänen oder Koniferendünger.
  • Schnitt: zwei bis dreimal im Jahr, nach der Vogelbrutzeit Ende Juni, im August und im Spätwinter
  • Ökologischer Wert: Vögel nutzen das dichte Gehölz gerne als Nistplatz. Als Nahrung für Insekten und Vögel hat sie hingegen keinen großen Wert.
  • Giftigkeit: Zypressen sind für Menschen und Haustiere giftig.
  • Kosten: Eine 100 bis 125 Zentimeter hohe Leyland-Zypresse im Container gibt es für rund 30 Euro.

6. Exotisch und wächst schnell: Bambus

Bambus
Mit einer Bambus-Hecke sorgt ihr auf jeden Fall für einen exotischen Hingucker. © Getty Images/iStockphoto

In Mitteleuropa hat die Bambus-Gattung Phyllostachys oder Flachrohrbambus mit die größte Bedeutung – denn mehrere Arten von ihr sind winterhart. Sie eignen sich auch für hübsche, etwas exotisch anmutende schnell wachsende Hecken. Unter anderem die Sorten Nigra, Boryana und Specatibilis – aber auch viele andere – wachsen bis zu 60 Zentimeter im Jahr. Der Bambus Phyllostachys ist wintergrün und bildet Halme, an denen hellgrüne Blätter sitzen. Die Halmfarbe ist je nach Sorte unterschiedlich.

Das starke Wachstum ist zwar für jeden geeignet, der schnell eine blickdichte Hecke will. Allerdings bilden die Phyllostachys-Arten auch Rhizome, die unter der Erde wachsen und schnelle einen großen Teil des Gartens einnehmen können – auch Meter von der ursprünglichen Pflanze entfernt. Ihr solltet die Pflanze daher unbedingt mit einer Wurzelsperre pflanzen.

Auch der Schirmbambus (Fargesia murielae) eignet sich als Heckenpflanze. Er bildet keine Ausläufer und ist im Wuchs etwas dichter als der Flachrohrbambus.

  • Wuchshöhe: bis zu 15 Meter (je nach Art und Sorte), Schirmbambus bis zu drei Meter
  • Wuchsbreite: bis vier Meter
  • Wachstum pro Jahr: bis zu 60 Zentimeter
  • Standort: sonnig bis halbschattig, vor kalten Ostwinden geschützt
  • Boden: sandig bis lehmig
  • Pflege: Ihr solltet den Bambus mit einer mit Horngrieß angereicherten Kompostgabe im Frühjahr und im Sommer mit Herbstrasendünger düngen.
  • Schnitt: Schneiden müsst ihr die Bambushecke nicht. Ihre endgültige Höhe hat sie schnell erreicht. Dann könnt ihr sie auf der gewünschten Höhe kappen – dort wächst der Bambus nicht weiter. Er treibt nur unten neu aus und wird so immer dichter.
  • Ökologischer Wert: Bambus bietet Vögeln und Insekten zwar keine Nahrung, wird aber von Singvögeln gerne als Nistplatz verwendet.
  • Giftigkeit: Es gibt Bambusarten, die giftige Bestandteile enthalten. Bedenklich ist allerdings nur der Verzehr von jungen rohen Sprossen – und das in großer Menge. Denn die enthalten Blausäure. Werden die Sprossen gekocht, wird sie abgebaut.
  • Kosten: Je nach Sorte müsst ihr für eine 100 bis 125 Zentimeter hohe Pflanze, die im Topf gezogen ist, rund 70 Euro rechnen.

7. Schnell wachsend und gut für die Fauna: Schwarzer Holunder

Schwarzer Holunder
Sambucus nigra ist für alle das richtige, die keine klassische Hecke wollen. Der Strauch hat dennoch viele Vorteile. © Getty Images/iStockphoto

Zwar kein Klassiker unter den Heckenpflanzen aber sehr schnell wachsend, dekorativ und von hohem ökologischen Wert ist der Schwarze Holunder (Sambucus nigra). Auch die vielseitige kulinarische Verwendung seiner Blüten und Beeren ist ein Vorteil des heimischen Gehölzes. Aus den Blüten lässt sich Holunderblütensirup herstellen, die schwarzvioletten Beeren lassen sich zu verschiedenen Gerichten verarbeiten. Allerdings solltet ihr sie vor dem Verzehr kochen, die rohen Beeren enthalten Sambucin, was zu Verdauungsproblemen führen kann. Der Schwarze Holunder eignet sich gut für eher wilde Hecken.

  • Wuchshöhe: bis zu sechs Meter
  • Wuchsbreite: bis vier Meter
  • Wachstum pro Jahr: bis 120 Zentimeter
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Boden: humos, kalkhaltig, nicht zu trocken
  • Pflege: gut düngen, mit Kompost, Hornspänen oder organischem Volldünger
  • Schnitt: sehr schnittverträglich, ein regelmäßiger Ausdünnungsschnitt hilft, dass der Strauch weiterhin reich blüht und Früchte trägt. Ihr solltet ihn im Frühjahr kurz vor dem Austrieb schneiden.
  • Ökologischer Wert: Der Holunderstrauch bietet zahlreichen Schmetterlingsarten und Insekten Nahrung. Für Bienen sind die Blüten nicht von großer Bedeutung, da sie nur wenige Pollen und keinen Nektar bilden. Für Vögel sind die Beeren hingegen eine wichtige Nahrungsquelle.
  • Giftigkeit: Der Schwarze Holunder wird als ungiftig eingestuft. Das in den rohen Beeren enthaltene Sambucin ist ein schwacher Giftstoff und verschwindet beim Kochen.
  • Kosten: Ein 80 bis 100 Zentimeter hoher Strauch im Container ist schon ab rund 18 Euro zu haben.

Alternative zur schnell wachsenden Hecke: Die Fertighecke

Wer überhaupt nicht auf Sichtschutz warten will, für den ist eine Fertighecke vielleicht das richtige. Darunter versteht man in Baumschulen vorkultivierte Heckenmodule, die einfach nebeneinander gepflanzt werden. Es gibt die Module aus zahlreichen verschiedenen Pflanzen und in unterschiedlichen Höhen im Fachhandel.

Innerhalb einer Saison habt ihr mit einer Fertighecke einen dichten, oft auch ausreichend hohen Sichtschutz. Allerdings haben Fertighecken auch ihren Preis – rund 300 Euro pro laufendem Meter sind keine Seltenheit (alle Posten eingerechnet). Günstiger kommt ihr auf jeden Fall weg, wenn ihr eure Hecke selber anlegt.

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