Blick über Berlin und auf die Spree

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13 Gründe, weshalb ihr in Berlin leben solltet


Ihr überlegt, nach Berlin zu ziehen, seid aber noch nicht sicher, ob die Großstadt das Richtige für euch ist? Wir nennen euch 13 Gründe, weshalb ihr in Berlin leben solltet und was die Metropole so lebenswert macht.

Zu Beginn ein paar Fakten und Zahlen zum Leben in Berlin:

  • Einwohnerzahl: Mit knapp 3,68 Millionen Einwohnern ist Berlin die größte Stadt Deutschlands und gleichzeitig die Hauptstadt.
  • Universitäten: Neben vier großen Universitäten (Freie Universität Berlin, Humboldt Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Universität der Künste Berlin) gibt es weitere elf staatliche, zwei konfessionelle und rund 30 staatlich anerkannte private Hochschulen in der Hauptstadt. Die Freie Universität Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin sind außerdem die Träger der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit einer Medizinischen Fakultät und einem Universitätsklinikum.
  • Studierende: Im Wintersemester 2021/2022 waren 203.869 Studierende in Berlin eingeschrieben, davon allein 129.359 Studierende an den vier Universitäten in Berlin.
  • Lebensqualität: Laut Glücksatlas 2023 gehört Berlin anders als noch vor ein paar Jahren nicht mehr zu den Verlierern, was das Glücksniveau der Bewohner angeht. Auf einer Skala von 0 (gar nicht zufrieden) bis 10 (völlig zufrieden) schneidet die Hauptstadt mit 6,88 besser ab, als viele andere deutsche Großstädte. 
  • Fahrradfreundlichkeit: Laut Fahrrad-Monitor 2021 (PDF) schafft es Berlin auf Platz 3 der fahrradfreundlichsten Landesregierungen in Deutschland. Im ADFC Fahrradklima-Test (PDF) schaffte es die Hauptstadt hingegen nur auf Platz 9 in der Größenordnung ab 500.000 Einwohner.
  • Klima: Mit über 795 Sonnenstunden allein im Sommer zählt Berlin zu den sonnenreichsten Bundesländern der Republik. Dem gegenüber stehen gerade einmal 148 Regentage. Wer also kein Fan vom rauen, norddeutschen Wetter ist und endlose heiße Sommer liebt, der ist in der Hauptstadt bestens aufgehoben.
  • Mietpreis: Der durchschnittliche Mietpreis (Kaltmiete) für einen Quadratmeter Wohnfläche liegt in Berlin mittlerweile bei circa 17, 81 Euro (Stand: Januar 2023).

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1. In Berlin kann man noch gut und günstig Essen gehen

Anders als in den meisten Großstädten Deutschlands könnt ihr in der Hauptstadt noch richtig schlemmen, ohne dass danach der Geldbeutel glüht. Ganz egal, ob ihr auf Pizza, Pasta oder Burger steht oder doch mal die nepalesische, libanesische oder asiatische Küche ausprobieren wollt – in Berlin kommt wirklich jeder auf seine Kosten und das zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer's einfach mag, der bekommt in Berlin so gut wie an jeder Ecke eine leckere Currywurst mit Pommes oder Döner und den gibt's da mittlerweile oft auch als vegane Variante zu kaufen.

Für Vegetarier und Veganer ist Berlin sowieso das Paradies auf Erden. Denn es gibt inzwischen kaum noch einen Laden, der keine vegane Alternativen anbietet. Hafer- und Sojamilch gehören hier ganz selbstverständlich in den Cappuccino.

Woran sich manch einer jedoch noch gewöhnen muss, wenn er in die Metropole gezogen ist: Hinterm Tresen wird häufig nur Englisch gesprochen. Also am besten schon mal üben, wie man den Lieblingskaffee auf Englisch bestellt!

Zwei Frauen stehen in Berlin an Currywurst-Stand und essen Currywurst mit Pommes
Berlin dürfte mit Abstand die höchste Dichte an Currywurst-Läden haben. Und die bekommt man hier auch überall als vegane Variante.

2. Das Leben in Berlin ist eine große Party

Berlin ist und bleibt die unumstrittene Techno- und Elektrohauptstadt Nummer Eins in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa. Wer Bock auf Raven und wilde Nächte hat, der stellt sich am Berghain in die Schlange und versucht, an der harten Tür vorbeizukommen oder feiert gleich das ganze Wochenende im Sisyphos oder KitKatClub durch. Und das ist in Berlin nicht unüblich.

Generell könnt ihr in Berlin eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit feiern gehen, zum Beispiel in der Wilden Renate oder am Holzmarkt. Im Sommer gibt's außerdem überall dort, wo viel Platz ist, spontane Open-Airs, in die man zufällig hinein taumeln und sich vom Beat treiben lassen kann.

Das ist euch zu wild? Auch Freunde von Charts- und Popmusik kommen in Berlin auf ihre Kosten, zum Beispiel im Matrix. Wer zu seichterem Indie tanzen will, geht lieber ins SO36 oder Lido, wo übrigens auch andere kulturelle Veranstaltungen im Programm stehen.

Keine Tanzmaus, lieber doch in eine Bar? Kein Problem in Berlin, denn die gibt es hier wie Sand am Meer. Leckere Cocktails kann man in Bars wie der Kink Bar, Krasser Böser Wolf oder im Kante Restaurant schlürfen.

Und wer einfach nur nachts mit 'nem Bierchen in der Hand um die Häuser ziehen will, der wird die einzigartige Späti-Kultur Berlins lieben. Die kleinen Kioske haben oft rund um die Uhr geöffnet, verdursten muss hier also niemand! Und auch, wer am Sonntag mal vergessen hat, einzukaufen, bekommt hier zumindest frische Brötchen und Klopapier.

Die Berliner Spätikultur ist wirklich einzigartig und findet ihr so in keiner anderen Stadt. Viele Spätis haben rund um die Uhr oder zumindest bis spät in die Nacht geöffnet und hier gibt es wirklich alles zwischen Bier und Klopapier.

3. Kultur findet ihr in Berlin im Überfluss

Die Kulturszene ist in Berlin mindestens so einzigartig wie die Musikszene. Die Hauptstadt zieht Kreativschaffende, Künstler und Musiker an wie ein Magnet und das merkt man sofort, wenn man sich das Kulturangebot der Stadt anschaut. Ein kleiner Überblick:

Ausstellungen, Museen und Clubkultur

In Berlin gibt es nach offiziellen Angaben über 200 Clubs (eine Übersicht findet ihr hier), in denen ihr nicht nur zu Musik tanzen, sondern auch sonstige kulturelle Veranstaltungen besuchen könnt. Die Clubszene unterliegt einem ständigen Wandel, langweilig wird es hier also nie.

Dazu gibt es unzählige Galerien, Museen und Ausstellungen, durch die ihr gemütlich an einem Sonntagnachmittag schlendern könnt. Ein guter Anfang ist da mit Sicherheit ein Besuch der Museumsinsel in Berlin Mitte, die übrigens komplett von der Spree und dem Spreekanal eingefasst wird.

Straßenfeste und Festivals

Auch die Straßen Berlins werden regelmäßig zum kulturellen Veranstaltungsort. Feste wie der Christopher Street Day, Fête de la Musique, Karneval der Kulturen oder das Myfest am 01. Mai in Kreuzberg zeigen, wie vielfältig und vor allem weltoffen Berlin ist.

Festivalgänger können sich außerdem über Musikfestivals wie das Lollapalooza (im September) oder das Tempelhof Sounds (im Juni) freuen.

Kino und Theater

91 Kinos mit 266 Sälen – die Zahl dürfte besonders die Herzen von Kinofilm-Enthusiasten höher schlagen lassen. Vom kleinen Arthaus-Film bis zum Blockbuster, in Berlin verpasst ihr keinen Kinofilm. Wer der Theaterkultur wohl gesonnen ist, findet in Berlin neben drei Opernhäusern außerdem rund 150 Theater.

Kulturinteressierten wird in Berlin definitiv nicht langweilig. Neben der historisch eindrucksvollen Berliner Museumsinsel, die 1999 sogar zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde, finden Kulturinteressierte überall in der Stadt die Möglichkeit, kleinere Galerien und Ausstellungen zu besuchen. 

4. Secondhand-Läden in Berlin: ja!

Flohmarkt- und Secondhand-Liebhaber kommen in der Großstadt auf ihre Kosten, denn die Secondhand-Laden-Dichte ist in Berlin so hoch, wie in keiner anderer Stadt. Ob auf dem beliebtem Mauerpark-Flohmarkt, dem Flohmarkt auf dem Boxhagener Platz , am Arkonaplatz oder in kleinen Second-Handläden im Bergmannkiez – wer Glück hat, kann hier noch echte Schnäppchen machen.

Aber auch sonst kann sich Berlin in puncto Shopping mit Superlativen schmücken. Sage und schreibe 70 Einkaufszentren – darunter Bikini Berlin, Mall of Berlin, Alexa oder Neukölln Arkaden – gibt es in der Hauptstadt. Außerdem unzählige Einkaufsstraßen, wie die Weinmeisterstraße oder Tauentzienstraße am Kuhdamm, wo sich die großen Modemarken aneinander reihen.

In fast jedem Kiez findet man aber auch kleinere Einkaufsstraßen abseits der großen Marken, wo sich vor allem Labels angesiedelt haben, die handmade und nachhaltige Mode verkaufen.

Für Secondhand-Liebhaber ist Berlin wahrhaftig das Paradies auf Erden. Neben etlichen Flohmärkten findet ihr in der Stadt zahlreiche Secondhand- und Vintage-Läden, in denen ihr Kleidung und Möbel aus zweiter Hand günstig kaufen könnt. 

5. Leben in Berlin – jeder, wo er's mag

Der beliebteste Kiez in Berlin? Darüber lässt sich mit Sicherheit streiten, denn es kommt ganz darauf an, welche Ansprüche man an seine Wohngegend hat. Was sich aber sagen lässt: Stadtteile, die innerhalb des Rings (eine 37 Kilometer lange Bahnstrecke, die die Berliner Innenstand geschlossen umrundet) liegen, sind besonders bei jungen Menschen beliebt.

Zu den familienfreundlicheren Vierteln zählen Prenzlauer Berg, Kreuzberg oder Schöneberg. Hier gibt es neben viele Parks und Spielplätzen, etliche Cafés und zahlreiche Möglichkeiten Essen zu gehen.

Alternativer und auch bei Studenten beliebt, sind Stadtteile wie Friedrichshain oder auch Neukölln, das sich in den letzten Jahren immer mehr zum Szeneviertel etabliert hat. Neben türkischen Märkten, die frisches Obst und Gemüse anbieten, steigt die Zahl an hippen Cafés, Bars und Galerien stetig.

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Frau mit Kind im Park im Prenzlauer Berg in Berlin
Der Prenzlauer Berg ist besonders bei jungen, meist wohlhabenderen Familien beliebt und der kinderreichste Stadtteil in Berlin. Hier gibt es nicht nur zahlreiche Parks wie den Mauerpark oder Volkspark Fridrichshain, sondern vor allem tolle Spielplätze für Kinder.

6. Berlin kann auch mal ruhig sein 

Zugegeben, Berlin ist meistens eher laut und trubelig. Dennoch gibt es in der Stadt viele Möglichkeiten, um dem hektischen Treiben der pulsierenden Metropole zu entfliehen. Und dazu muss man gar nicht weit mit der S-Bahn rausfahren. Den Himmel über Berlin sieht man am besten, wenn man übers endlos wirkende Tempelhofer Feld spaziert. Im Sommer ist das ehemalige Flughafengelände übrigens ein idealer Spot, um mit Freunden zu grillen.

Auch Parkanlagen gibt es zu Genüge: Vom Kreuzberg im Viktoriapark – mit 66 Meter über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung der Hauptstadt – könnt ihr den Blick über Berlin schweifen lassen, im Treptower Park auf die Spree gucken oder vom Teufelsberg über die ganze Stadt blicken.

Aussicht vom Teufelsberg in Berlin
Unweit des Zentrums erhebt sich im Berliner Westen der Teufelsberg. Die ehemalige Flugüberwachungs- und Abhörstation US-amerikanischer Streitkräfte bietet sich ideal an, um den Blick über die Metropole aus der Ferne schweifen zu lassen. 

7. Im Sommer ist Berlin eine Wonne

"Im Sommer tust du gut und im Winter tut's weh" sang die Berliner Band Seeed Anfang der 2000er über das "dicke B" – und das trifft auch heute noch zu:

Im Sommer ist Berlin wirklich eine Wonne. Dann spielt sich das Leben draußen ab, die Menschen versammeln sich in Parks und grillen, vor den Spätis und Bars herrscht reges Treiben. An den besonders heißen Tagen gibt's Abkühlung in den zahlreichen Freibädern und Seen rum um die Stadt.

Der Winterblues kann einen in Berlin aber doch recht schnell einholen. Alles ist Grau in Grau, Minusgrade sind in Berlin aufgrund der Nähe zum Osten nicht selten. Dazu herrscht von November bis März häufig ein rauer Wind. Erträglicher kann man sich das Winterwetter aber dennoch machen: mit Schlittschuhlaufen auf den Seen, Winterwanderungen durch die Parks oder mit heißem Glühwein auf einem der zahlreichen Weihnachtsmärkte.

Gruppe von jungen Leuten grillt in Berliner Park
Im Sommer sind die Grünflächen in den Berliner Parks kaum mehr wieder zu erkennen. Überall wird gegrillt, in der Sonne gechillt und laut Musik gehört. 

8. Das Berliner Umland hat viel zu bieten

Wer dem trubeligen Stadtleben kurz mal entfliehen will, der findet rund um Berlin fantastische Möglichkeiten für Tagesausflüge. Besonders im Sommer ist das Berliner Umland mit seinen zahlreichen Badeseen bei den Städtern beliebt. Mit der Bahn kommt man schnell zu kleineren Seen mit Bademöglichkeiten wie zum Beispiel dem Weißensee. Etwas weiter weg sind der Tegeler See, Schlachtensee, der große Müggelsee oder Krumme Lanke.

Letzterer liegt übrigens direkt am Grunewald, der sich perfekt für ausgedehnte Spaziergänge anbietet und besonders bei Hundebesitzern sehr beliebt ist. 

Drei Menschen in Badesachen rennen in Badesee in Berlin
Rundum Berlin gibt es zahlreiche Seen, in denen man sich im Sommer abkühlen kann. 

9.  Berlin ist ein Paradies für Jogger

Denkt über eine Sportart nach, die ihr gerne einmal ausprobieren möchtet und wir garantieren euch: In Berlin werdet ihr sie sicherlich finden! Das Sportangebot ist schier grenzenlos, genauso wie die Möglichkeiten, innerhalb der Stadt joggen zu gehen. Ob durch den Treptower Park, an der Spree entlang, durch den Tiergarten oder übers Tempelhofer Feld – hier kann man beim Trainieren gleich auch noch ein bisschen die Stadt erkunden. 

Das Tempelhofer Feld ist übrigens auch ein beliebter Ort zum Fahrradfahren und Skaten,  egal ob mit dem Longboard oder auf Inlinern unterwegs. 

Zwei junge Frauen skaten mit Longboards auf dem Tempelhofer Feld in Berlin
Das Tempelhofer Feld zählt mit 300 Hektar Fläche zu den größten urbanen Freiräumen weltweit. Im Mai 2010 wurde der stillgelegte Flughaften zur Erholung und Freizeitnutzung geöffnet. 

10. Die Berliner Schnauze ist kein Klischee...

...es gibt sie tatsächlich: Rauer Tonfall, ruppig und direkt – daran muss sich manch einer erst noch gewöhnen. Als Zugezogener hat man mit den waschechten Berlinern aber meist gar nicht so viel zu tun, viel mehr kommt man mit Seinesgleichen in Kontakt. 

Zwar sagt man auch, Leute kennenlernen ist in der Metropole aufgrund der Anonymität schwieriger. Wer aber offen ist, wird keine Probleme haben, Kontakte zu knüpfen. Außerdem gibt es genügend Optionen, um Menschen zu begegnen – ob beim Feiern gehen, auf Plattformen wie Neu in Berlin (Facebook) oder über unzählige Freizeitangebote. 

11. Fortbewegung ist ein Leichtes in der Hauptstadt

In Berlin von A nach B zu kommen, ohne das Auto benutzen zu müssen, ist ein Leichtes. Fortbewegungsmittel Nummer Eins ist in Berlin definitiv die U-Bahn. Die gelben Züge halten an 173 U-Bahnhöfen, fahren tagsüber im 5-Minuten-, abends im 10-Minuten-Takt und am Wochenende sogar 24 Stunden lang. Ihr umgeht mit ihnen auch jeden Stau in der Innenstadt. Wenn die nächste Bahnstation ein paar Meter zu weit weg ist, nutzen die Großstädter statt Bus und Bahn aber gerne auch alternative Transportmöglichkeiten wie zum Beispiel E-Roller oder ein Uber-Taxi.

Wie eingangs schon erwähnt, zählt Berlin außerdem zu den fahrradfreundlichsten Landesregierungen Deutschlands oder zumindest zu den Städten, in denen sich gerade eine Menge tut. Während der Corona-Pandemie entstanden überall in der Innenstadt neue Pop-Up-Radwege, die auch in Zukunft feste Bestandteile des Stadtbildes bleiben sollen. Trotzdem ist nach wie vor Vorsicht im Straßenverkehr geboten, denn es passieren immer noch viele Unfälle, in die Radfahrer involviert sind.

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U-Bahn fährt über Oberbaumbrücke in Berlin
Ein Streckennetz von 146 Kilometer verbindet 173 Berliner U-Bahnhöfe miteinander. Die gelben Züge fahren hauptsächlich unterirdisch, manche U-Bahnlinien fahren aber auch auf Hochtrassen über der Erde. 

12. In Berlin sind alternative Wohnprojekte nichts Neues

Lange Zeit hieß es, in Berlin seien die Mieten noch vergleichsweise günstig. Seit ein paar Jahren klettern die Quadratmeterpreise aber auch in der Hauptstadt scheinbar unaufhaltsam nach oben. Lag der Quadratmeterpreis 2018 noch bei rund 11,55 Euro kalt, zahlt ihr 2023 im Schnitt 17,81 Euro für die gleiche Fläche.

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Trotz steigender Mietpreise zieht es weiterhin immer mehr Menschen in die Metropole. Prognosen sagen voraus, dass bis 2040 knapp vier Millionen Menschen in Berlin leben werden. Das bedeutetet auch, das Wohnraum immer knapper wird, eine große Herausforderung, mit der die Stadt sich derzeit schon konfrontiert sieht. 

Die Wohnungsknappheit bietet aber auch Potenziale. Oftmals aus der Not heraus geboren, entstehen so seit vielen Jahren immer mehr alternative Wohn- und Hausprojekte, die Jung und Alt zusammenbringen, inklusiv sind oder sich mit neuen Lebensmodellen auseinandersetzen. Interessierte können sich zum Beispiel bei der Netzwerkagentur GenerationenWohnen informieren. 

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13. Wer reisen liebt, ist in Berlin genau richtig

Wer innerhalb Berlins mal schnell von A nach B kommen will, der schafft das eigentlich nur, wenn er sich nicht aus seinem Kiez herausbewegt. Je nachdem, wo man in der Stadt gerade hin will, kann die Fahrtzeit in den Öffis nämlich auch mal gut und gerne 50 Minuten betragen. Spontane Treffen – Fehlanzeige! 

Dass die Stadt so riesig ist, hat aber auch seine Vorteile. Denn, wer mal aus der Stadt flüchten will – ganz egal, wie weit weg es gehen soll – dem werden zahlreiche Optionen geboten: Vom Flughafen Berlin Brandenburg "Willy Brandt" (BER) seid ihr zum Beispiel schnell im Ausland, zahlreiche Fernbus- und Bahnverbindungen bringen euch im Sommer in zweieinhalb Stunden an die Ostsee oder ins nahegelegene Polen. Auch die Hansestadt Hamburg ist nicht weit. Was ihr zwischen Elbe und Alster erleben könnt, erfahrt ihr hier.

Ihr seid euch immer noch nicht sicher, ob Berlin das Richtige für euch ist? Dann ist vielleicht das Großstadt-Dorf München oder das weltoffene Köln etwas für euch. Und wer direkt merkt, Berlin ist viel zu groß, könnte sich in Bremen wohl fühlen. 

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