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Wohnen | Checkliste

Umziehen ohne Stress: Mit diesen Tipps klappt euer Umzug garantiert

Michael Penquitt

Level: Für Alle

Umzug, Stress und kein Ende in Sicht? Mit unserer Checkliste behaltet ihr den Überblick über alle To dos für einen entspannten Umzug in euer neues Heim.

Einen Umzug aus der alten Wohnung in eine neue Wohnung sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen. Immerhin soll unterwegs nichts verloren gehen und ihr wollt euch sicher nicht noch Monate danach mit Überbleibseln aus dem Wohnsitzwechsel beschäftigen.

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Einigen erfahrenen Nomadinnen und Nomaden unter uns geht der Umzug derweil leichter von der Hand, während Menschen, die bislang nicht so häufig umgezogen sind, möglicherweise nicht wissen, wo sie überhaupt anfangen sollen. Doch egal zu welcher Sorte ihr euch zählt: Damit euer Umzug so glatt wie möglich über die Bühne geht, kommt ihr an einer Checkliste mit allen wichtigen To dos nicht vorbei. So könnt ihr alle Aufgaben sorgfältig planen und nacheinander abarbeiten.

Hier erfahrt ihr, was die wichtigsten Punkte sind, die ihr nicht vergessen solltet. Zudem verraten wir euch einige Tipps, die euch in den Wochen rund um den Umzug helfen.

Rechnungen sammeln

Bevor ihr mit jeglichen Planungen, Vorbereitungen oder Listen beginnt, denkt an eine Sache: Bewahrt alle Rechnungen und Belege, die im Zuge des Umzugs anfallen, auf. Die mit dem Umzug in Verbindung stehenden Ausgaben könnt ihr als haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer absetzen. Und wenn ihr sogar berufsbedingt umzieht, könnt ihr Ausgaben wie Maklergebühren, Reisekosten bei der Wohnungssuche, Transportkosten und sogar doppelte Mietzahlungen als Werbungskosten absetzen.

Mietvertrag kündigen

In der Regel gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Ihr solltet also rechtzeitig einen Blick in den Mietvertrag werfen und euch informieren, in welchem Zustand ihr eure alte Wohnung übergeben sollt. Unter Umständen müsst ihr noch kleinere Schönheitsreparaturen vornehmen und die Wände streichen. Ihr solltet im Kündigungsschreiben auch eure Mietkaution zurückfordern, die ihr allerdings erst nach eurem Auszug bekommt.

Macht euch im Vorfeld eures Umzugs einen genauen Plan: Je besser ihr vorbereitet seid, desto entspannter läuft der Tag eures Umzugs. © Getty Images/iStockphoto

Umzugstermin festlegen

Der Umzugstermin sollte mit Bedacht gewählt sein. Bei kleineren Wohnsitzwechseln schafft ihr alles an einem Wochenende. Wenn euer Haushalt aber größer und der neue Wohnsitz weiter weg ist, solltet ihr ein paar Tage Urlaub nehmen. Eventuell habt ihr laut Arbeitsvertrag beim Umzug sogar Anspruch auf Sonderurlaub. Dadurch seid ihr auch zeitlich flexibler bei der Suche nach einem Umzugsunternehmen.

Übergabetermine vereinbaren

Verständigt euch sowohl mit euren alten als auch mit euren neuen Vermietern mit genügend Vorlauf auf passende Übergabetermine. Zur Übergabe selbst nehmt ihr ein Übergabeprotokoll mit, um alles schriftlich festzuhalten. Das wird anschließend von beiden Seiten unterschrieben, damit es später keine zwei Meinungen gibt.

Schule benachrichtigen

Solltet ihr Kinder haben, wisst ihr vermutlich, wie schwierig sich die Suche nach Kita-Plätzen gestaltet. Wenn ihr den Wohnort wechselt, wird euch diese Herausforderung womöglich wiederholt ereilen. Gebt in der Schule oder im Kindergarten rechtzeitig Bescheid, dass ihr wegzieht und fangt so früh wie möglich mit der Suche nach einer neuen Schule oder einem neuen Kita-Platz an.

Handwerker anfragen

Ob Bodenleger, Malerin, Klempner oder Elektrikerin: In vielen Fällen werdet ihr die Dienste eines Handwerkers in Anspruch nehmen müssen. Die ersten Angebote solltet ihr euch bereits Monate vor eurem Umzugstermin einholen und den Deal eintüten. Eine Woche vor eurem Auszug lasst ihr euch am besten den Termin nochmal bestätigen.

Sperrmüllabholung anfordern

Bei einem Wohnsitzwechsel fallen allerlei Dinge an, die nicht an die neue Adresse mitkommen. Vieles davon fällt unter die Kategorie Sperrmüll. Am praktischsten ist es, diesen Sperrmüll von der Stadtreinigung abholen zu lassen. In den meisten Kommunen ist die Abholung nämlich kostenlos.

Alles raus, was keine Miete zahlt: Ein Umzug ist die Gelegenheit, sich von überflüssigen Dingen zu trennen. © Getty Images/iStockphoto

Wohnung entrümpeln

Wer will schon seine Umzugshelfer, seien es Freunde oder Mitarbeiter eines Speditionsunternehmens, Dinge schleppen lassen, mit denen ihr anschließend ohnehin nichts mehr anfangen könnt? Davon abgesehen spart ihr beim eigentlichen Umzug Zeit und Geld, wenn ihr schon vorher Gegenstände, die ihr nicht mehr braucht, wegwerft oder spendet. Wie das mit dem Ausmisten geht, verraten euch Ordnungsexpertinnen wie Marie Kondo und Fräulein Ordnung.

Nachsendeauftrag einrichten

Damit die Post auch an der neuen Anschrift im Briefkasten landet, ist es von elementarer Bedeutung, spätestens zwei Wochen vor dem Umzugsdatum einen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post und allen anderen Zustellern einzurichten. Der gilt, je nach Wahl, für sechs oder für zwölf Monate.

Transport organisieren

Ob ihr einen einen Transporter mietet und den Umzug in Eigenregie durchführt oder ein Umzugsunternehmen mit dem Schleppen und dem Transport der Kartons sowie der Möbel beauftragt: Ihr solltet euch zeitig damit beschäftigen, wie euer Hab und Gut in die neue Wohnung kommt.

Umzugshelfer heranholen

Selbst wenn ihr ein Umzugsunternehmen beauftragt, wird es ganz ohne die tatkräftige Hilfe eurer Freunde nicht gehen. Es gibt auch bei einem gut organisierten Umzug immer noch etwas zu tun. Geködert werden fleißige Umzugshelfer gerne mit ausreichend Essen und Trinken. Denkt also daran, eben dieses bereitzustellen. Solltet ihr kleine Kinder oder Haustiere haben, stellt eine Person ab, die die Kleinen bespaßt.

Viele fleißige Helfer sind bei den meisten Umzügen unerlässlich. © Getty Images

Verträge kündigen oder aktualisieren

Was Abos und Mitgliedschaften angeht, haben wohl die meisten Menschen bei einem Wohnsitzwechsel das Gefühl, etwas vergessen haben. Die Adressänderung solltet ihr den folgenden Institutionen und Organisationen mitteilen:

  • Bank
  • Stromanbieter
  • Internet/Kabel-Provider
  • Mobilfunk-Anbieter
  • Krankenkasse
  • sonstige Versicherungen
  • Vereine und Verbände
  • ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice
  • Versandhändler und Online-Shops
  • evtl. Streaminganbieter

Nach dem Umzug habt ihr zwei Wochen Zeit, um euch bei eurem neuen Einwohnermeldeamt zu melden. Dem alten Finanzamt müsst ihr nur Bescheid geben, wenn ihr den Wohnort wechselt. Wenn ihr zudem bestimmte Leistungen bezieht und sie weiter in Anspruch nehmen wollt, müsst ihr auch die Familienkasse, das BAföG-Amt, die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter kontaktieren.

Halteverbotszone anmelden

Spätestens 14 Tage vor dem Umzugstermin braucht die örtliche Straßenverkehrsbehörde von euch grünes Licht – sofern ihr vor der alten und/oder vor der neuen Wohnung eine Halteverbotszone einrichten lassen wollt. Gerade in Großstädten würden wir es euch empfehlen.

Kartons packen

Es ist so selbstverständlich, doch keine Umzugsliste wäre komplett ohne dieses To do. Obacht: Viele begehen den Fehler, die Kartons zu voll und zu schwer zu packen. Auch wenn die Traglast eines Kartons offiziell bei 40 kg liegt, sollte er am Ende nicht schwerer als 25 kg sein. Als Faustregel gilt: Pro Quadratmeter Wohnfläche braucht ihr etwas weniger als einen Karton.

Eure Umzugskartons solltet ihr nach Möglichkeit nicht überladen. © Getty Images

Wohnungen renovieren

Klar, ihr hinterlasst eure alte Wohnung mindestens im besenreinen Zustand und hofft darauf, dass sich eure neue Wohnung auch gut präsentiert. Und dennoch müsst ihr manchmal ein letztes Mal ran – entweder um die alte Wohnung in den ursprünglichen Zustand zu versetzen oder um die neue Wohnung euren Wünschen entsprechend anzupassen. Auch dafür müsst ihr Zeit, Geld und Aufwand einplanen.

Letzte Vorbereitungen

Wenn die Wohnungen beide frisch aussehen, wären am Tag des Umzugs verursachte Kratzer im Boden ärgerlich. Deckt die Böden deshalb ab, ehe ihr euch an den Kartons und Möbeln zu schaffen macht. Sollte doch noch etwas euer handwerkliches Geschick benötigen, stellt eine Werkzeugkiste bereit, an der sich alle Helferinnen bedienen können. Und auch die Pflanzen freuen sich, wenn ihr sie vor dem Transport leicht gießt. Sie sind dann etwas widerstandsfähiger.

Ablesen der Zählerstände

Denkt am Umzugstag daran, die Zählerstände für Wasser, Gas und Strom in der alten und in der neuen Wohnung abzulesen oder ablesen zu lassen und sie an euer Versorgungsunternehmen zu übermitteln.

Freunde und Familie informieren

Nicht vergessen: Nach dem Einzug in die neue Wohnung wollt ihr sicherlich auffindbar bleiben. Teilt euren Freunden, Bekannten und Verwandten eure neue Anschrift mit. Auch die neuen Nachbarn freuen sich bestimmt über eine persönliche Stippvisite an der Tür.

Einweihungsparty schmeißen

Wenn alle Bescheid wissen, bleibt nur noch eins: Ihr ladet möglichst viele Menschen ein und schmeißt eine denkwürdige Einweihungsparty. Am besten bevor ihr die ganze Wohnung eingerichtet ist. Den letzten Schliff hebt ihr euch für die Zeit nach der Party auf. Wer weiß, ob nach der Feier nicht noch eine Stelle an der Wand besonderer Pflege bedarf.

Und unser abschließender Tipp: Wer bereits in seinem oder ihrem Traumhaus wohnt, für den ist der Eigenheim Manager das perfekte Tool. Damit behaltet ihr laufend den Überblick über die Kosten, die Wartung und die Verwaltung eurer Immobilie.

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