Wohnen | Ratgeber
Stromkosten pro Monat: Welcher Stromverbrauch ist im Haushalt normal?
- Wie setzen sich die Stromkosten pro Monat zusammen?
- Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Stromkosten
- Wie viel kostet Strom im Monat?
- Wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbrauch pro Monat?
- Wie viel Stromkosten pro Monat sind normal?
- Stromverbrauch & Stromkosten pro Monat für 1-Person-Haushalte
- Stromverbrauch & Stromkosten pro Monat für 2-Personen-Haushalte
- Stromverbrauch & Stromkosten pro Monat für 3-Personen-Haushalte
- Stromverbrauch & Stromkosten pro Monat für 4-Personen-Haushalte
- Stromverbrauch & Stromkosten pro Monat für 5-Personen-Haushalte
- Geräte-Check: Die größten Stromfresser im Haushalt
- Stromkosten pro Monat senken – so geht's
- Arten von Stromtarifen
- Fazit: Verbrauchst du mehr Strom als normal?
- Häufige Fragen zu Stromkosten und Verbrauch pro Monat
Das Wichtigste in Kürze
- Der durchschnittliche Strompreis lag 2025 bei etwa 39,6 Cent pro Kilowattstunde – rund 20 Prozent höher als 2021.
- Wie viel du im Monat zahlst, hängt von Haushaltsgröße, Tarif, Verbrauch und Warmwasserbereitung ab.
- Ein Singlehaushalt zahlt im Schnitt 60–70 Euro, eine Familie mit vier Personen etwa 120–150 Euro pro Monat.
- Tarifwahl und Anbieterwechsel haben den größten Einfluss auf deine Stromkosten.
Das kannst du tun
- Überprüfe regelmäßig deinen Stromtarif und vergleiche Alternativen. Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter spart oft bis zu 250 Euro im Jahr.
- Nutze einen Wechselservice, um den günstigsten Tarif automatisch zu sichern – ganz ohne Aufwand.
- Senke deinen Stromverbrauch im Alltag – nutze z. B. LED-Lampen sowie energieeffiziente Geräte, heize smart und vermeide Stand-by.
- Erzeuge deinen Strom selbst, z. B. mit einer Photovoltaikanlage oder einem Balkonkraftwerk – das macht dich unabhängiger von Strompreisschwankungen.
- Beobachte regelmäßig deinen Verbrauch mit einem Stromkostenmessgerät oder Smart Meter, um Stromfresser früh zu erkennen.
Wie setzen sich die Stromkosten pro Monat zusammen?
Fragst du dich auch, warum der Strompreis so hoch ist und woraus sich die monatlichen Kosten eigentlich ergeben? Der Strompreis besteht aus mehreren Bestandteilen – teils vom Energieanbieter beeinflussbar, teils staatlich reguliert. Ein Überblick:
Die Basis deiner Stromrechnung: Grundpreis und Arbeitspreis
In regelmäßigen Abständen erstellt dein Stromanbieter auf Grundlage des aktuellen Zählerstands die Stromrechnung. Sie setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
- Grundpreis: Die Grundgebühr ist eine feste Größe und fällt unabhängig vom Stromverbrauch an. Sie ist vom gewählten Tarif abhängig und umfasst sämtliche Leistungen des Stromanbieters. Lediglich in seltenen Fällen musst du zusätzlich dazu auch eine Zählergebühr zahlen. Diese wird in den meisten Fällen aber über den Grundpreis abgerechnet.
- Arbeitspreis: Die Arbeitsgebühr ist variabel und umfasst den tatsächlichen Stromverbrauch – inklusive Mehrwertsteuer, Transport und Konzessionsabgabe. Der Verbrauch wird pro Kilowattstunde abgerechnet. Die Höhe hängt vom aktuellen Kilowattpreis ab.
Basierend auf dem Vorjahresverbrauch schätzt der Stromanbieter den voraussichtlichen Verbrauch im Folgejahr. Er legt entsprechend eine Abschlagszahlung fest. Diese ist monatlich fällig. Wenn du am Ende eines Abrechnungszeitraums weniger verbraucht hast als du eingezahlt hast, bekommst die Differenz erstattet. Ansonsten musst du eine Nachzahlung leisten.
Zusammensetzung des Strompreises: Beschaffung, Netzentgelte und Abgaben
Der Strompreis setzt sich aus mehreren Kostenbestandteilen zusammen, die gemeinsam den Endpreis pro Kilowattstunde ergeben:
- Beschaffung und Vertrieb: Im Jahr 2025 rund 16,0 ct/kWh bzw. 40 Prozent des Gesamtpreises. Hierunter fallen die Kosten für den Stromeinkauf an der Börse, Verwaltung und Vertrieb des Energieversorgers.
- Netzentgelte: Aktuell durchschnittlich 10,9 ct/kWh bzw. 28 Prozent des Gesamtpreises. Diese Entgelte werden für den Transport und die Instandhaltung des Stromnetzes erhoben.
- Steuern, Abgaben und Umlagen: Etwa 12,7 ct/kWh bzw. 32 Prozent des Strompreises 2025. Dazu gehören die Mehrwertsteuer, Stromsteuer sowie Umlagen wie die Konzessionsabgabe.
Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Stromkosten
Bei der Höhe der Stromkosten spielen neben dem gewählten Stromtarif auch dein persönliches Verbrauchsverhalten, die Haushaltsgröße und die Ausstattung deiner Wohnung oder deines Hauses eine große Rolle.
1. Stromverbrauch und Haushaltsgröße
Der wichtigste Faktor ist dein tatsächlicher Stromverbrauch. Je mehr Personen im Haushalt leben, desto höher fallen die Stromkosten aus. Ein Einpersonenhaushalt benötigt im Durchschnitt rund 1.600 bis 2.100 kWh pro Jahr, während eine vierköpfige Familie leicht auf 2.600 bis 4.700 kWh kommt. Auch die Wohnfläche spielt eine Rolle – größere Wohnungen oder Häuser benötigen oft mehr Energie für Beleuchtung, Warmwasser und elektrische Geräte.
2. Haushaltsgeräte und Energieeffizienz
Alte oder ineffiziente Geräte zählen zu den größten Stromfressern. Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner oder Elektroboiler laufen oft täglich und beeinflussen den Verbrauch stark. Geräte mit der Energieeffizienzklasse A oder besser verbrauchen deutlich weniger Strom. Wer alte Modelle ersetzt, kann die Stromkosten langfristig um mehrere hundert Euro im Jahr senken.
Tipp: Nutze Energieverbrauchsmesser, um Stromfresser zu identifizieren – oder setze auf smarte Steckdosen, die den Verbrauch automatisch erfassen.
3. Heiz- und Warmwasserbereitung
Wenn Warmwasser oder Heizung elektrisch betrieben werden – etwa über Durchlauferhitzer, Nachtspeicheröfen oder Wärmepumpen –, steigt der Stromverbrauch erheblich. In solchen Fällen lohnt sich ein spezieller Wärmestromtarif, der oft günstiger ist als der klassische Haushaltsstromtarif.
4. Tarif- und Anbieterwahl
Der gewählte Stromtarifanbieter hat einen großen Einfluss auf den Arbeitspreis pro Kilowattstunde. Ein Vergleich verschiedener Anbieter kann schnell Einsparungen von mehreren hundert Euro pro Jahr bringen. Auch der Tariftyp ist entscheidend: Grundversorgungstarife sind meist am teuersten. Online- oder Ökostromtarife bieten oft günstigere Konditionen und nachhaltige Stromquellen.
Tipp: Mit einem Wechselservice findest du Tarife, die zu deinem Verbrauch und Wohnort passen.
5. Wohnort und Netzentgelte
Auch dein Wohnort beeinflusst die Stromkosten. Die Netzentgelte – also die Gebühren für Nutzung und Instandhaltung des Stromnetzes – unterscheiden sich regional deutlich. In ländlichen Regionen mit langen Leitungswegen können sie höher ausfallen als in Ballungszentren.
Wie viel kostet Strom im Monat?
Die Strompreise für private Haushalte sind in den vergangenen Jahren vor allem infolge höherer Beschaffungs- und Vertriebskosten stark gestiegen. Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) lag der durchschnittliche Strompreis im Jahr 2025 bei 39,6 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) für einen Jahresverbrauch von 3.500 kWh.
Zum Vergleich: Noch im Jahr 2021 zahlten Verbraucher im Schnitt nur rund 32,8 ct/kWh. Damit liegen die Stromkosten 2025 rund 20 Prozent höher als vor vier Jahren – trotz zwischenzeitlicher Entlastungen durch sinkende Umlagen.
Die folgende Tabelle zeigt die Strompreisentwicklung seit 2015 sowie die daraus resultierenden monatlichen Durchschnittskosten (bei 3.500 kWh Jahresverbrauch):
| Jahr | Durchschnittlicher Strompreis | Durchschnittliche Stromkosten pro Monat* |
|---|---|---|
| 2025 | 39,6 ct/kWh | ca. 116 Euro |
| 2024 | 40,2 ct/kWh | ca. 117 Euro |
| 2023 | 47,0 ct/kWh | ca. 137 Euro |
| 2022 | 46,3 ct/kWh | ca. 135 Euro |
| 2021 | 32,8 ct/kWh | ca. 96 Euro |
| 2020 | 32,3 ct/kWh | ca. 94 Euro |
| 2019 | 31,2 ct/kWh | ca. 91 Euro |
| 2018 | 30,3 ct/kWh | ca. 89 Euro |
| 2017 | 30,4 ct/kWh | ca. 89 Euro |
| 2016 | 29,8 ct/kWh | ca. 87 Euro |
| 2015 | 29,6 ct/kWh | ca. 86 Euro |
Wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbrauch pro Monat?
Die folgende Übersicht fasst die durchschnittlichen Jahres- und Monatsverbräuche deutscher Haushalte zusammen.
| Personen im Haushalt | Wohnform | Warmwasserbereitung | Stromverbrauch pro Jahr (kWh) | Stromverbrauch pro Monat (kWh) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | Einfamilienhaus | ohne Strom | 1.500 kWh | 125 kWh |
| mit Strom | 1.600 kWh | 133 kWh | ||
| Mehrfamilienhaus | ohne Strom | 900 kWh | 75 kWh | |
| mit Strom | 1.200 kWh | 100 kWh | ||
| 2 Personen | Einfamilienhaus | ohne Strom | 2.700 kWh | 225 kWh |
| mit Strom | 3.200 kWh | 267 kWh | ||
| Mehrfamilienhaus | ohne Strom | 1.900 kWh | 158 kWh | |
| mit Strom | 2.500 kWh | 208 kWh | ||
| 3 Personen | Einfamilienhaus | ohne Strom | 3.800 kWh | 317 kWh |
| mit Strom | 4.700 kWh | 392 kWh | ||
| Mehrfamilienhaus | ohne Strom | 2.600 kWh | 217 kWh | |
| mit Strom | 4.000 kWh | 333 kWh | ||
| 4 Personen | Einfamilienhaus | ohne Strom | 4.500 kWh | 375 kWh |
| mit Strom | 5.000 kWh | 417 kWh | ||
| Mehrfamilienhaus | ohne Strom | 3.100 kWh | 258 kWh | |
| mit Strom | 5.000 kWh | 417 kWh | ||
| 5 Personen und mehr | Einfamilienhaus | ohne Strom | 4.500 kWh | 375 kWh |
| mit Strom | 6.000 kWh | 500 kWh | ||
| Mehrfamilienhaus | ohne Strom | 3.100 kWh | 258 kWh | |
| mit Strom | 5.000 kWh | 417 kWh |
Erfahre hier, wie du deinen individuellen Stromverbrauch und deine Stromkosten berechnen kannst. Besonders einfach geht das mit einem Stromkostenmessgerät.
Wie viel Stromkosten pro Monat sind normal?
Laut dem Stromspiegel Deutschland 2025 liegen die durchschnittlichen Stromkosten pro Person in Deutschland bei rund 41 Euro pro Monat – je nach Bundesland kann der Betrag aber spürbar höher oder niedriger ausfallen.
Die folgende Tabelle zeigt den durchschnittlichen Stromverbrauch und die jährlichen sowie monatlichen Stromkosten pro Person – vom geringsten bis zum höchsten Verbrauch. Die Auswertung basiert auf Verbrauchsdaten echter Haushalte, die co2online erhoben hat, und den Preisdaten des Vergleichsportals Verivox.
| Bundesland | Stromverbrauch pro Kopf (kWh/Jahr) | Durchschnittliche Stromkosten pro Kopf (Jahr) | Durchschnittliche Stromkosten pro Kopf (Monat) |
|---|---|---|---|
| Sachsen | 1.075 kWh | 430 Euro | 35,80 Euro |
| Thüringen | 1.115 kWh | 445 Euro | 37,10 Euro |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1.125 kWh | 450 Euro | 37,50 Euro |
| Sachsen-Anhalt | 1.150 kWh | 455 Euro | 37,90 Euro |
| Berlin | 1.150 kWh | 460 Euro | 38,30 Euro |
| Brandenburg | 1.165 kWh | 465 Euro | 38,80 Euro |
| Hamburg | 1.200 kWh | 475 Euro | 39,60 Euro |
| Bayern | 1.200 kWh | 480 Euro | 40,00 Euro |
| Baden-Württemberg | 1.225 kWh | 485 Euro | 40,40 Euro |
| Schleswig-Holstein | 1.235 kWh | 490 Euro | 40,80 Euro |
| Hessen | 1.250 kWh | 500 Euro | 41,70 Euro |
| Niedersachsen | 1.280 kWh | 510 Euro | 42,50 Euro |
| Bremen | 1.280 kWh | 510 Euro | 42,50 Euro |
| Nordrhein-Westfalen | 1.340 kWh | 535 Euro | 44,60 Euro |
| Rheinland-Pfalz | 1.350 kWh | 540 Euro | 45,00 Euro |
| Saarland | 1.365 kWh | 545 Euro | 45,40 Euro |
Auf den Stromverbrauch wirkt sich das Solodasein tendenziell negativ aus. Denn der Pro-Kopf-Stromverbrauch ist im Schnitt höher als in Haushalten mit mehreren Bewohnern. Der einfache Grund: Die elektrische Grundausstattung ist mit Kühlschrank, Herd, Waschmaschine und Fernseher die gleiche – egal ob eine, zwei oder vier Personen die Nutznießer sind.
Die monatlichen Stromkosten pro Person sind außerdem davon abhängig, ob du in einem Einfamilienhaus lebst oder in einem Mehrfamilienhaus. Der Stromverbrauch im Eigenheim ist meistens höher als in einer Wohnung.
Durchschnittliche kWh im 1-Personen-Haushalt pro Jahr
| Gebäudetyp | Warmwasserbereitung | Geringer Stromverbrauch | Mittlerer bis hoher Stromverbrauch | Sehr hoher Stromverbrauch |
|---|---|---|---|---|
| Haus | ohne Strom | 1.100–1.500 kWh | 1.700–2.400 kWh | über 3.000 kWh |
| Haus | mit Strom | 1.300–1.600 kWh | 2.000–2.000 kWh | über 4.000 kWh |
| Wohnung | ohne Strom | 700–900 kWh | 1.100–1.500 kWh | über 2.000 kWh |
| Wohnung | mit Strom | 900–1.200 kWh | 1.500–2.000 kWh | über 2.700 kWh |
Wie viel kostet Strom pro Monat für 1 Person?
| Wohnform | Stromverbrauch ohne Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromverbrauch mit Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromkosten pro Jahr* | Stromkosten pro Monat* |
|---|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | 1.800 kWh | 2.100 kWh | ca. 720–840 Euro | ca. 60–70 Euro |
| Mehrfamilienhaus | 1.200 kWh | 1.600 kWh | ca. 480–640 Euro | ca. 40–53 Euro |
Der durchschnittliche Stromverbrauch eines deutschen Singlehaushalts im Einfamilienhaus liegt laut Stromspiegel bei 2.100 Kilowattstunden im Jahr mit elektrischer Warmwasserbereitung und 1.800 Kilowattstunden im Jahr ohne elektrische Warmwasserbereitung. Ausgehend von einem Strompreis in Höhe von 40 Cent pro Kilowattstunde, ergeben sich daraus im Schnitt rund 720 bis 840 Euro pro Jahr beziehungsweise rund 60 bis 70 Euro Stromkosten pro Monat für 1 Person.
Einpersonenhaushalte in einem Mehrfamilienhaus ohne elektrische Warmwasserbereitung verbrauchen durchschnittlich 1.200 Kilowattstunden im Jahr, mit elektrischer Warmwasserbereitung sind es 1.600 Kilowatt. Die monatlichen Stromkosten liegen bei durchschnittlich 40 Euro beziehungsweise 53 Euro.
Unser Tipp: Deine Elektrik ist in die Jahre gekommen und gehört dringend ausgetauscht? Was dich das kostet, wie du das am besten angehst, das sagt dir ein Modernisierungsberater vor Ort.
Ein 2-Personen-Haushalt verbraucht nicht doppelt so viel Strom wie ein 1-Personen-Haushalt. Auch hier sind die Stromkosten pro Monat davon abhängig, ob du ein Haus oder ein Mehrfamilienhaus bewohnst. Wird das Nutzwasser elektrisch erwärmt, etwa mit einem Durchlauferhitzer, erhöht das den Stromverbrauch.
Jährlicher Stromverbrauch bei 2 Personen
| Gebäudetyp | Warmwasserbereitung | Geringer Stromverbrauch | Mittlerer bis hoher Stromverbrauch | Sehr hoher Stromverbrauch |
|---|---|---|---|---|
| Haus | ohne Strom | 2.400–2.800 kWh | 3.200–4.000 kWh | über 5.000 kWh |
| Haus | mit Strom | 2.700–3.400 kWh | 3.900–5.100 kWh | über 7.000 kWh |
| Wohnung | ohne Strom | 1.500–1.900 kWh | 2.200–3.000 kWh | über 3.700 kWh |
| Wohnung | mit Strom | 2.000–2.800 kWh | 3.300–4.500 kWh | über 5.500 kWh |
Wie viel kostet Strom pro Monat für 2 Personen?
| Wohnform | Stromverbrauch ohne Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromverbrauch mit Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromkosten pro Jahr* | Stromkosten pro Monat* |
|---|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | 2.700 kWh | 3.200 kWh | ca. 1.080 bis 1.280 Euro | ca. 90 bis 107 Euro |
| Mehrfamilienhaus | 1.900 kWh | 2.500 kWh | ca. 760 bis 1.000 Euro | ca. 63 bis 83 Euro |
Der durchschnittliche Jahreswert für Zweipersonen-Haushalte in eigenen Häusern liegt laut Statistik bei einem Wert von 2.700 Kilowattstunden ohne elektrischen Durchlauferhitzer und 3.200 Kilowattstunden mit elektrischer Warmwasserbereitung. Bei 40 Cent pro Kilowattstunde sind am Ende eines Abrechnungszeitraums rund 1.080 bis 1.280 Euro fällig. Daraus ergeben sich im Schnitt 90 bis 107 Euro Stromkosten pro Monat für 2 Personen.
In Wohnungen in Mehrfamilienhäusern liegt der Monatsverbrauch für 2-Personen-Haushalte im Schnitt bei 1.900 Kilowattstunden ohne elektrische Warmwasserbereitung und bei 2.500 Kilowattstunden mit elektrischer Warmwasserbereitung. Das ergibt durchschnittliche Stromkosten pro Monat von 63 Euro beziehungsweise 83 Euro.
Lebst du in einem Drei-Personen-Haushalt, steigt dein Stromverbrauch im Vergleich zu kleineren Haushalten spürbar an. Wie hoch deine monatlichen Stromkosten ausfallen, hängt vor allem davon ab, ob du in einem Einfamilienhaus oder einer Wohnung wohnst. Wird das Warmwasser elektrisch erzeugt, zum Beispiel über einen Durchlauferhitzer, erhöht das den Verbrauch deutlich.
Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr bei 3 Personen im Haushalt
| Gebäudetyp | Warmwasserbereitung | Geringer Stromverbrauch | Mittlerer bis hoher Stromverbrauch | Sehr hoher Stromverbrauch |
|---|---|---|---|---|
| Haus | ohne Strom | 2.400–2.800 kWh | 3.200–4.000 kWh | über 5.000 kWh |
| Haus | mit Strom | 2.700–3.400 kWh | 3.900–5.100 kWh | über 7.000 kWh |
| Wohnung | ohne Strom | 1.500–1.900 kWh | 2.200–3.000 kWh | über 3.700 kWh |
| Wohnung | mit Strom | 2.000–2.800 kWh | 3.300–4.500 kWh | über 5.500 kWh |
Wie viel kostet Strom pro Monat für 3 Personen?
| Wohnform | Stromverbrauch ohne Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromverbrauch mit Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromkosten pro Jahr* | Stromkosten pro Monat* |
|---|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | 3.500 kWh | 4.100 kWh | ca. 1.400 bis 1.640 Euro | ca. 117 bis 137 Euro |
| Mehrfamilienhaus | 2.400 kWh | 3.500 kWh | ca. 960 bis 1.400 Euro | ca. 80 bis 117 Euro |
Der durchschnittliche Jahresverbrauch für Drei-Personen-Haushalte liegt im Einfamilienhaus bei rund 3.500 Kilowattstunden ohne elektrische Warmwasserbereitung und 4.100 Kilowattstunden mit elektrischer Warmwasserbereitung. Bei einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde ergibt das jährliche Stromkosten von 1.400 bis 1.640 Euro. Daraus entstehen monatliche Kosten von rund 117 bis 137 Euro.
In Mehrfamilienhäusern liegt der durchschnittliche Stromverbrauch bei 2.400 Kilowattstunden ohne elektrische Warmwasserbereitung und 3.500 Kilowattstunden mit elektrischer Warmwasserbereitung. Das entspricht etwa 960 bis 1.400 Euro pro Jahr beziehungsweise 80 bis 117 Euro pro Monat.
In einem Haushalt mit vier Personen steigt der Energieverbrauch insbesondere bei Einfamilienhäusern. Faktoren wie die Beleuchtung innen und außen, Gartengeräte sowie elektrische Zweit- oder Drittgeräte erhöhen die jährlichen Stromkosten.
Was verbraucht ein 4-Personen-Haushalt pro Jahr?
| Gebäudetyp | Warmwasserbereitung | Geringer Stromverbrauch | Mittlerer bis hoher Stromverbrauch | Sehr hoher Stromverbrauch |
|---|---|---|---|---|
| Haus | ohne Strom | 2.600–3.100 kWh | 3.500–4.500 kWh | über 5.600 kWh |
| Haus | mit Strom | 3.000–3.700 kWh | 4.300–6.000 kWh | über 7.900 kWh |
| Wohnung | ohne Strom | 1.700–2.000 kWh | 2.500–3.400 kWh | über 4.100 kWh |
| Wohnung | mit Strom | 2.400–3.000 kWh | 3.700–4.900 kWh | über 6.000 kWh |
Wie viel kostet Strom pro Monat für 4 Personen?
| Wohnform | Stromverbrauch ohne Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromverbrauch mit Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromkosten pro Jahr* | Stromkosten pro Monat* |
|---|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | 3.800 kWh | 4.700 kWh | ca. 1.520 bis 1.880 Euro | ca. 127 bis 157 Euro |
| Mehrfamilienhaus | 2.600 kWh | 4.000 kWh | ca. 1.040 bis 1.600 Euro | ca. 87 bis 133 Euro |
Der durchschnittliche Jahresverbrauch für Vier-Personen-Haushalte liegt laut Stromspiegel im Einfamilienhaus bei rund 3.800 Kilowattstunden ohne elektrische Warmwasserbereitung und 4.700 Kilowattstunden mit elektrischer Warmwasserbereitung. Bei einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde ergeben sich daraus jährliche Stromkosten von 1.520 bis 1.880 Euro. Das entspricht monatlichen Stromkosten von etwa 127 bis 157 Euro.
In Mehrfamilienhäusern liegt der durchschnittliche Verbrauch bei 2.600 Kilowattstunden ohne elektrische Warmwasserbereitung und 4.000 Kilowattstunden mit elektrischer Warmwasserbereitung. Die Stromkosten betragen somit 1.040 bis 1.600 Euro pro Jahr beziehungsweise rund 87 bis 133 Euro im Monat.
Je mehr Personen in deinem Haushalt leben, desto höher ist in der Regel auch der Stromverbrauch – durch häufigeres Kochen, Wäschewaschen oder Warmwasserbedarf. Besonders Familien mit mehreren Kindern oder größere WGs sollten ihren Energieverbrauch regelmäßig im Blick behalten. Ob du in einem Ein- oder Mehrfamilienhaus wohnst und ob dein Warmwasser elektrisch erwärmt wird, wirkt sich stark auf deine monatlichen Stromkosten aus.
Jährlicher Verbrauch bei 5 Personen und mehr im Einfamilienhaus
| Gebäudetyp | Warmwasserbereitung | Geringer Stromverbrauch | Mittlerer bis hoher Stromverbrauch | Sehr hoher Stromverbrauch |
|---|---|---|---|---|
| Haus | ohne Strom | 3.000–3.600 kWh | 4.100–5.500 kWh | über 7.000 kWh |
| Haus | mit Strom | 3.700–4.600 kWh | 5.400–7.400 kWh | über 10.000 kWh |
| Wohnung | ohne Strom | 2.000–2.400 kWh | 2.800–4.000 kWh | über 5.000 kWh |
| Wohnung | mit Strom | 2.500–3.700 kWh | 4.500–6.500 kWh | über 8.000 kWh |
Wie viel kostet Strom pro Monat für 5 Personen und mehr?
| Wohnform | Stromverbrauch ohne Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromverbrauch mit Warmwasser (kWh/Jahr) | Stromkosten pro Jahr* | Stromkosten pro Monat* |
|---|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | 4.500 kWh | 6.000 kWh | ca. 1.800 bis 2.400 Euro | ca. 150 bis 200 Euro |
| Mehrfamilienhaus | 3.100 kWh | 5.000 kWh | ca. 1.240 bis 2.000 Euro | ca. 103 bis 167 Euro |
Der durchschnittliche Jahresverbrauch für Einfamilienhäuser mit fünf oder mehr Personen liegt laut Stromspiegel bei rund 4.500 Kilowattstunden ohne elektrische Warmwasserbereitung und 6.000 Kilowattstunden mit elektrischer Warmwasserbereitung. Bei einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde ergeben sich daraus jährliche Stromkosten zwischen 1.800 und 2.400 Euro. Das ergibt monatliche Kosten von etwa 150 bis 200 Euro.
In Mehrfamilienhäusern liegt der durchschnittliche Verbrauch bei 3.100 Kilowattstunden ohne elektrische Warmwasserbereitung und 5.000 Kilowattstunden mit elektrischer Warmwasserbereitung. Das ergibt jährliche Stromkosten von 1.240 bis 2.000 Euro beziehungsweise rund 103 bis 167 Euro pro Monat.
Geräte-Check: Die größten Stromfresser im Haushalt
Ob Kühlschrank, Wäschetrockner oder Herd – viele Elektrogeräte laufen täglich und verbrauchen dabei mehr Strom, als dir vielleicht bewusst ist. Die folgende Übersicht zeigt dir, welche Geräte im Haushalt besonders viel Energie benötigen und wie hoch die jährlichen Stromkosten dafür im Durchschnitt ausfallen. So erkennst du, wo sich der Austausch eines alten Geräts oder eine bewusstere Nutzung wirklich lohnt.
| Gerät | Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr | Ungefähre Stromkosten pro Jahr |
|---|---|---|
| Elektroherd | bis zu 445 kWh | ca. 180 Euro |
| Gefrierschrank | bis zu 415 kWh | ca. 165 Euro |
| Kühlschrank | bis zu 330 kWh | ca. 130 Euro |
| Beleuchtung | bis zu 330 kWh | ca. 130 Euro |
| Wäschetrockner | bis zu 325 kWh | ca. 130 Euro |
| Geschirrspüler | bis zu 245 kWh | ca. 100 Euro |
| Waschmaschine | bis zu 200 kWh | ca. 80 Euro |
| Fernseher | bis zu 190 kWh | ca. 75 Euro |
| WLAN-Router | bis zu 135 kWh | ca. 55 Euro |
| Spielkonsole | bis zu 120 kWh | ca. 50 Euro |
| Computer | bis zu 90 kWh | ca. 35 Euro |
| Tablet | bis zu 6 kWh | ca. 2,50 Euro |
| Smartphone | bis zu 4 kWh | ca. 1,50 Euro |
Hinweis: Die Werte sind Durchschnittswerte und können je nach Gerätetyp, Nutzungsdauer und Energieeffizienzklasse stark variieren. Besonders bei älteren Geräten lohnt sich ein Blick auf den Energieverbrauch – ein moderner Kühlschrank oder eine sparsame Waschmaschine kann den Strombedarf oft halbieren.
Stromkosten pro Monat senken – so geht's
Du willst deine Stromkosten pro Monat senken? Der einfachste Weg: deinen Stromverbrauch gezielt reduzieren. Mit ein paar cleveren Maßnahmen kannst du im Haushalt viel Energie – und damit bares Geld – sparen.
Mehr Spartipps findest du auch im Ratgeber Strom sparen: 13 Tricks, um deine Stromkosten zu senken.
1. Stromkosten senken durch Tarifvergleich oder Anbieterwechsel
Wer seinen Anbieter regelmäßig prüft und bei Bedarf wechselt, kann je nach Region und Verbrauch bis zu 250 Euro pro Jahr sparen. Vergleiche verschiedene Angebote und achte auf kurze Vertragslaufzeiten, transparente Boni und realistische Abschläge.
Wenn du dich nicht selbst darum kümmern möchtest, übernehmen Wechseldienste wie Wechselpilot den jährlichen Anbieterwechsel automatisch – so sicherst du dir dauerhaft günstige Konditionen ohne Aufwand.
2. Beleuchtung optimieren
LED-Lampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als Glühlampen und halten deutlich länger. In selten genutzten Räumen wie Fluren oder Kellern helfen Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren. Auch helle Wandfarben und transparente Lampenschirme sorgen dafür, dass du mit weniger Leuchtmitteln auskommst.
3. Clever heizen und richtig lüften
Eine Absenkung der Raumtemperatur um nur 1 Grad Celsius spart bis zu 6 Prozent Heizenergie. Halte Türen zwischen beheizten und unbeheizten Räumen geschlossen, entlüfte regelmäßig die Heizkörper und vermeide, sie mit Möbeln oder Vorhängen zu verdecken.
Außerdem: Stoßlüften statt Dauerlüften. Mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten lüften, dabei Heizkörper kurz herunterdrehen. Nachts verhindern Vorhänge oder Jalousien Wärmeverluste.
4. Effiziente Elektrogeräte nutzen
Achte bei Neuanschaffungen auf die Energieeffizienzklasse A oder besser. Schalte Geräte im Stand-by-Modus vollständig aus – am besten mit einer abschaltbaren Steckdosenleiste. Auch dein WLAN-Router muss nicht 24 Stunden am Tag laufen – nachts abgeschaltet spart er zusätzlich Energie.
5. Kühlen, gefrieren und clever kochen
Energieeffizient sind 7 Grad Celsius im Kühlschrank und −18 Grad Celsius im Gefrierfach. Halte die Rückwand frei und taue regelmäßig ab.
Beim Kochen gilt: Deckel drauf! – so bleibt die Wärme im Topf und du sparst bis zu 30 Prozent Energie. Verwende zum Aufkochen kleiner Mengen Wasser lieber einen Wasserkocher statt den Herd. Schalte die Herdplatte kurz vor Ende aus und nutze die Restwärme.
6. Waschmaschine und Trockner effizient nutzen
Wasche möglichst mit 30–40 Grad Celsius – moderne Waschmittel reinigen auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig. Verzichte auf die Vorwäsche und lasse die Wäsche nach Möglichkeit an der Luft trocknen. Reinige regelmäßig das Flusensieb des Wäschetrockners, um Strom zu sparen.
7. Nachhaltig sparen mit Eigenproduktion
Erzeuge deinen Strom selbst – etwa mit einer Photovoltaikanlage oder einem Balkonkraftwerk. So kannst du dauerhaft deine Stromkosten senken und machst dich unabhängig von Energiepreisen.
8. Langfristig sparen durch Modernisierung
Neben alltäglichen Gewohnheiten bringen folgende Modernisierungsinvestitionen langfristig große Einsparungen:
- Wärmedämmung von Dach, Fassade und Keller
- Heizungsmodernisierung, zum Beispiel durch die Installation einer Wärmepumpe
- Energieeffiziente Elektrogeräte
- Smarte Thermostate und intelligente Steckdosen regeln Heizung und Stromverbrauch automatisch.
Unser Sanierungsrechner zeigt dir kostenlos und unverbindlich, wie diese und weitere Energieeffizienzmaßnahmen deinen Energieverbrauch senken und mit welchen Kosten und Förderungen du rechnen solltest.
Arten von Stromtarifen
Die Suche nach dem passenden Stromtarif kann schnell unübersichtlich werden. Damit du dich besser zurechtfindest, bekommst du hier einen kompakten Überblick über die wichtigsten Tarifarten – und was sie jeweils ausmacht.
Grundversorgungstarif
Wenn du dich nach dem Einzug nicht aktiv für einen Anbieter entscheidest, landest du automatisch im Grundversorgungstarif deines örtlichen Energieversorgers. Dieser Tarif gilt als Standardlösung – allerdings ist er meist deutlich teurer als alternative Angebote. Ein Wechsel lohnt sich daher fast immer.
Festpreistarif
Bei einem Festpreistarif bleibt der Preis pro Kilowattstunde für einen festgelegten Zeitraum konstant. Du bist damit vor kurzfristigen Preisschwankungen geschützt, zahlst aber häufig etwas mehr, weil der Anbieter das Marktrisiko einkalkuliert. Für dich ist das Modell interessant, wenn du Planungssicherheit bevorzugst und Preissprünge vermeiden willst.
Ökostromtarif
Wenn dir Nachhaltigkeit wichtig ist, kannst du dich für einen Ökostromtarif entscheiden. Dabei stammt der Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind oder Wasser. Achte darauf, dass der Anbieter tatsächlich in den Ausbau erneuerbarer Anlagen investiert – und nicht nur günstige Herkunftsnachweise kauft. Verlässliche Orientierung bieten unabhängige Gütesiegel wie das ok-power-Label, das Grüner-Strom-Label oder TÜV-Zertifikate.
Dynamischer Stromtarif
Bei einem dynamischen Tarif richtet sich der Preis nach dem aktuellen Strombörsenwert. Die Kosten können dabei täglich oder sogar stündlich schwanken – günstig, wenn du deinen Verbrauch flexibel steuern kannst, etwa über eine Wärmepumpe, eine Photovoltaikanlage oder ein E-Auto.
Ein smartes Energiemanagementsystem hilft dir, günstige Zeiten automatisch zu nutzen. So profitierst du nicht nur von niedrigen Preisen, sondern unterstützt aktiv die Energiewende, weil du Strom dann verbrauchst, wenn besonders viel Ökostrom im Netz ist.
Fazit: Verbrauchst du mehr Strom als normal?
Ob dein Stromverbrauch normal ist, hängt stark von deiner Haushaltsgröße ab. Zum Vergleich:
- 1 Person: rund 1.200 bis 2.100 Kilowattstunden pro Jahr – etwa 40 bis 70 Euro Stromkosten im Monat
- 2 Personen: 1.900 bis 3.200 Kilowattstunden – rund 60 bis 110 Euro pro Monat
- 4 Personen: 2.600 bis 4.700 Kilowattstunden – etwa 90 bis 160 Euro monatlich
Liegt dein Verbrauch deutlich darüber, kann das an veralteten Geräten, ungünstigem Heizverhalten oder ineffizienter Beleuchtung liegen. Schon kleine Veränderungen – wie LED-Lampen, energieeffiziente Geräte oder bewusstes Ausschalten von Stand-by-Verbrauchern – machen einen spürbaren Unterschied.
Der größte Hebel: Prüfe regelmäßig deinen Stromtarif. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter senkt deine monatlichen Kosten oft deutlich. Wenn du dich nicht selbst darum kümmern möchtest, starte den Wechselpilot-Service. Der Dienst übernimmt den Tarifvergleich und Wechsel für dich.
Häufige Fragen zu Stromkosten und Verbrauch pro Monat
Wovon hängen die Stromkosten pro Monat ab?
Deine monatlichen Stromkosten hängen vor allem von deinem Verbrauch, dem Strompreis pro Kilowattstunde und dem gewählten Tarifmodell ab. Auch Haushaltsgröße, Art der Warmwasserbereitung und die Energieeffizienz deiner Geräte spielen eine große Rolle. Wer viele alte Elektrogeräte nutzt oder häufig im Stand-by-Modus lässt, zahlt am Ende deutlich mehr.
Bedeutet mehr Wohnfläche mehr Stromverbrauch?
In der Regel ja – eine größere Wohnfläche bedeutet meist auch mehr Beleuchtung, mehr Geräte und höhere Stromkosten. Allerdings spielt das Nutzungsverhalten die entscheidende Rolle: Ein sparsamer Vierpersonenhaushalt kann weniger Strom verbrauchen als ein Single mit vielen stromintensiven Geräten.
Wie kann ich meinen Stromverbrauch messen?
Am einfachsten geht das mit einem Energiekostenmessgerät, das du zwischen Steckdose und Gerät steckst. Es zeigt dir den genauen Verbrauch in Kilowattstunden an. Alternativ kannst du den Stromzähler regelmäßig ablesen oder auf smarte Stromzähler setzen, die den Verbrauch digital erfassen und analysieren.
Wie kann ich meinen Stromverbrauch schnell senken?
Schon kleine Maßnahmen wirken: LED-Lampen einsetzen, Geräte vollständig ausschalten statt Stand-by, Wäsche bei 30 statt 60 Grad waschen und Kühlschrank auf 7 Grad einstellen. Auch Wasserkocher statt Herdplatte und Trocknen an der Luft senken den Verbrauch.
Die Stromrechnung ist höher als erwartet – was kann ich tun?
Prüfe zunächst, ob der Verbrauch plausibel ist: Vergleiche die Angaben auf der Rechnung mit deinen eigenen Zählerständen. Oft sind geschätzte Werte die Ursache. Reiche dann den aktuellen Zählerstand beim Anbieter nach, um die Abrechnung korrigieren zu lassen.
Liegt der Verbrauch tatsächlich höher, hilft es, Stromfresser zu identifizieren – etwa alte Kühlgeräte, Heizlüfter oder Dauer-Stand-by. Ein Energiekostenmessgerät zeigt dir, welche Geräte besonders viel verbrauchen. Prüfe auch deinen Stromtarif. Ein Anbieterwechsel kann deine monatlichen Stromkosten deutlich senken.
Wann sollte ich meinen Stromanbieter wechseln?
Ein Anbieterwechsel lohnt sich meist, wenn dein Vertrag ausläuft oder du deutlich gestiegene Strompreise bemerkst. Viele Haushalte können so bis zu 250 Euro im Jahr sparen. Wenn du dich nicht selbst um den Wechsel kümmern willst, übernimmt unser Wechselpilot-Service den jährlichen Tarifvergleich automatisch.
Wie werden sich die Strompreise 2026 entwickeln?
Laut Strom-Report ist 2026 mit einer leichten Entlastung zu rechnen. Durch staatliche Zuschüsse sollen die Netzentgelte um 1–2 Cent pro Kilowattstunde sinken. Wie stark Verbraucher tatsächlich profitieren, hängt jedoch vom Anbieter ab. Ein regelmäßiger Tarifvergleich hilft, dauerhaft günstig zu bleiben.
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Unsere Beiträge dienen ausschließlich der Information, stellen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar. Sie können und sollen eine persönliche Beratung durch Rechtsanwalt, Steuer- oder Finanzberater, bei der die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt werden können, nicht ersetzen. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Haftung. Die Beiträge verstehen sich nicht als persönliche Empfehlung, sondern als allgemeine Empfehlung für alle Leser.