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Wohnen | Listicle

10 Zimmerpflanzen, die mit wenig Licht auskommen

Michael Penquitt

Ein Platz an der Sonne ist manchmal schwer zu bekommen. Dabei reagieren viele Zimmerpflanzen empfindlich auf dunkle Ecken. Nicht so diese hier: Wir präsentieren zehn Zimmerpflanzen, die auch mit wenig Licht auskommen.

Ist es euch auch ein Rätsel, wie manche Menschen ihre Pflanzen ewig am Leben halten können? Schließlich hängt das Wohlbefinden von Zimmerpflanzen von so vielen Faktoren ab, es kann so viel schief gehen. Selbst das Basilikum überlebt kaum länger als einige Wochen, ehe es komplett eingeht.

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Wenn auch eure Pflanzen jedes Mal den Geist aufgeben, ist eine der häufigsten Ursachen zu wenig Sonnenlicht. Nicht immer lässt sich das einfach beheben. Vielleicht ist auf eurer Fensterbank einfach kein Platz. Oder eure Wohnung ist dermaßen eng und verwinkelt geschnitten, dass ihr nicht mehr ans Fenster kommen würdet, wenn ihr dort auch noch etwas hinstellen würdet.

Nicht so bei diesen Zimmerpflanzen: Hier sind zehn Pflanzen, die auch mit ganz wenig Licht auskommen.

1. Schwertfarn

Farne sind typische Nachtschattengewächse. Der Schwertfarn beispielsweise ist eigentlich in den Tropen beheimatet, wo er am Fuße von gewaltigen Urwaldriesen und anderen ihn überragenden Bäumen wächst. Er ist es also gewohnt, wenig direktes Sonnenlicht zu sehen. Umso größer ist der Durst dieser Pflanze. Ihr solltet darauf achten, dass die Erde immer gleichmäßig feucht bleibt. Ab und zu könnt ihr auch die Blätter mit Wasser besprühen. Mit diesen Anforderungen passt der Schwertfarn ideal ins Badezimmer.

2. Grünlilie

Die Grünlilie ist eine äußerst genügsame Pflanze, um nicht zu sagen: Ihr ist fast alles egal. Sie verträgt niedrige als auch hohe Temperaturen, nur in der sommerlichen Mittagshitze solltet ihr sie an einen geschützten Ort stellen. Auch ob es sonnig oder schattig ist, ist ihr herzlich egal. Die Grünlilie hat zudem, wie auch viele andere Zimmerpflanzen, eine luftreinigende Wirkung. Solange ihr sie etwa zwei Mal die Woche gießt, und ab und zu die grün-weißen, hängenden Blätter einsprüht, werdet ihr viel Freude an der Pflanze haben.

3. Zamioculcas

Wieso die aus Tansania stammende Zamioculcas auch Glücksfeder genannt wird, erschließt gleich beim ersten Blick auf die Pflanze. Die dicken, nach oben wachsenden Stiele tragen in regelmäßigem Abstand ovale Blätter, die das Ganze wie leuchtend dunkelgrüne Federn aussehen lassen. Je weniger Licht die Pflanze bekommt, desto dunkler ist das Grün. Wasser speichert die Zamioculcas in den Stielen, weshalb ihr sie nur alle paar Wochen zu gießen braucht. Am wohlsten fühlt sie sich bei Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad.

Die dicken Stiele der Zamioculcas speichern viel Wasser, sodass ihr die Pflanze nur selten gießen müsst. © Getty Images/iStockphoto

4. Einblatt

Alle Pflanzen fühlen sich in Umgebungen am wohlsten, die ihren heimischen Bedingungen nachempfunden sind. Tropische Pflanzen wie das Einblatt mögen es demnach feucht und warm. Die auch als Friedenslilie bezeichnete Pflanze zieht die Blicke auf sich: Die Blüte besteht aus einem einzelnen weißen Hochblatt und einem länglichen, in die Höhe wachsenden Blütenkorb. Am liebsten steht sie im Halbschatten, direkte Sonneneinstrahlung solltet ihr dringend vermeiden.

5. Bogenhanf

Den Bogenhanf könnt ihr zu Hause beinahe überall hinstellen. Auch er ist zwar nicht der größte Fan von direkter Sonneneinstrahlung. Davon aber abgesehen, ist er äußerst robust. Die dicken, ledrigen Blätter geben Aufschluss über seine Herkunft: die Wüste. Er mag es deswegen lieber trocken als feucht. Bogenhanf ist in der Lage viel Kohlendioxid zu speichern, was ihn zu einem hervorragenden Luftreiniger macht.

6. Kentia-Palme

Für eine bis zu drei Meter große Zimmerpflanze hat wohl kaum jemand hierzulande Platz. Deswegen könnt ihr die Kentia-Palme ruhig in ein schattiges Plätzchen stellen – dort wächst sie langsamer und erreicht nicht ihre volle Größe. Wenn ihr sie etwa ein Mal die Woche gießt, also immer nur wenn die Erde schon relativ trocken ist, reicht ihr das vollkommen aus. Auf Zugluft reagiert sie empfindlich. Wenn ihr alles richtig macht, wird euch die Pflanze viele, viele Jahre erhalten bleiben.

7. Philodendron

Die Gattung der Philodendren zeichnet sich durch große, grüne Blätter aus. Entsprechend viel Wasser verdunstet über die Blätter, sofern die Pflanze an einem hellen, warmen Ort steht. Je schattiger und kühler der Standort, desto weniger Wasser braucht der Philodendron. Dennoch sollte die Erde immer leicht feucht sein, gelegentlich könnt ihr auch die Blätter mit Wasser besprühen.

8. Schusterpalme

Die Schusterpalme gehört zu den pflegeleichtesten unter den pflegeleichten Pflanzen. Sie kommt mit äußerst wenig Licht zurecht und braucht nur sehr wenig Wasser. Selbst Staub, der sich auf den großen Blättern ablegt, stört sie nicht weiter. Geringe Luftfeuchtigkeit? Zugluft? Alles kein Problem! Nur direkte Sonnenstrahlen sind nicht nach ihrem Geschmack.

9. Flamingoblume

Die Flamingoblume sieht dem Einblatt sehr ähnlich, schließlich sind die beiden auch eng miteinander verwandt. Aber Vorsicht: Die Flamingoblume ist keine Pflanze für Einsteiger. Die Pflege ist anspruchsvoll: Die Luftfeuchtigkeit sollte idealerweise zwischen 60 und 65 Prozent liegen. Sie möchte auch weder in kompletter Dunkelheit noch in der direkten Sonne stehen, Halbschatten ist ideal. Die rosa bis rot gefärbten Blütenblätter belohnen dafür den ganzen Aufwand.

10. Efeu

Efeu kennt ihr sicherlich von der Außenfassade vieler Gebäude. Dabei kann die Kletterpflanze auch genauso gut im Innern des Hauses wachsen. Die Triebe hängen dann gerne herunter, nur die Spitzen strecken sich zur Decke. Genauso wie die Efeuaralie und die Efeutute verträgt der grüne Efeu keine Zugluft und wächst am liebsten in halbschattigen Ecken. Gießt die Pflanze so, dass die Erde leicht feucht bleibt. Wenn ihr mit dem Gießen ein Mal aussetzt, verzeiht euch der Efeu das aber schnell. Dabei gilt wie bei so vielen Pflanzen: Je heller der Standort, desto mehr Wasser braucht der Efeu tendenziell.

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