Katze mit giftigem Weihnachtsstern
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Giftige Zimmerpflanzen: Diese Gewächse sollten Tierbesitzer aus ihrer Wohnung verbannen

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Etliche beliebte Pflanzen sind für Katzen und Hunde giftig. Wer Haustiere hat, sollte mit diesen 20 Zimmerpflanzen vorsichtig sein – und sie gegebenenfalls aus der Wohnung verbannen.

Zimmerpflanzen schaffen eine wohnliche Atmosphäre und ein angenehmes Raumklima. Doch unter den beliebtesten Zimmerpflanzen der Deutschen sind etliche Arten, die Gifte enthalten und die für Haustiere wie Hunde und Katzen gefährlich sind. Besonders gefährdet sind Katzen, da sie meistens überall herumspringen und so auch Pflanzentöpfe auf Schränken problemlos erreichen können. Ausgewachsene Hunde knabbern dagegen eher selten an giftigen Zimmerpflanzen. Bei Welpen solltet ihr nichtsdestotrotz aufpassen.

Wer Tiere hat, sollte mit folgenden 20 Zimmerpflanzen vorsichtig sein – und sie gegebenenfalls aus der Wohnung verbannen.

20 giftige Zimmerpflanzen für Haustiere

1. Aloe Vera

Die Wüstenlilie, auch Aloe Vera genannt, ist für Menschen eine Heilpflanze. Für Haustiere, insbesondere Katzen oder Vögel, ist das Aloin in ihren Blättern jedoch giftig.

Aloe Vera
Heilpflanze für Menschen, für Tiere aber giftig: die Aloe Vera. © Getty Images/iStockphoto

2. Alpenveilchen

Alpenveilchen sind sowohl für Menschen als auch für Tiere giftig. Die Pflanze enthält Saponine. Am giftigsten ist die Knolle. Es kann zu Atemlähmung, Erbrechen, Durchfall, Kolik, Krämpfen und Kreislaufstörungen kommen.

Alpenveilchen
Alpenveilchen sind sowohl für Menschen als auch für Haustiere giftig. © Getty Images/iStockphoto

3. Amaryllis

Alle Amaryllisgewächse (Amaryllis belladonna, Echte Amaryllis sowie Hippeastrum, Ritterstern) sind giftig, denn sie enthalten hochgiftige Alkaloide. Am giftigsten sind die Zwiebeln. Amaryllisgewächse sind potentiell tödlich für Katzen und Hunde. Schon der Verzehr weniger Teile kann zu Herzrhythmusstörungen führen, die möglicherweise einen Herzstillstand verursachen.

Amaryllis
Alle Amaryllis-Arten sind potentiell tödlich für Katzen und Hunde. © Getty Images/iStockphoto

4. Azalee

Zimmer-Azaleen (Rhododendron simsii) enthalten Acetylandromedol, das bei Hunden, Katzen, Hasen, Kaninchen, Hamstern, Meerschweinchen und Vögeln giftig wirkt. Eine Vergiftung zeigt sich in Erbrechen, starkem Speichelfluss, Durchfall, Zittern, Krämpfen, schwachem Puls sowie langsamem und angestrengtem Atmen.

Azalea
Das Acetylandromedol, das in Zimmer-Azaleen enthalten ist, ist giftig für Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen und Vögel. © Getty Images/iStockphoto

5. Buntwurz (Caladium)

Buntwurz (Caladium bicolor) hat sehr dekorative Blätter. Da die Pflanze aber Calciumoxalat enthält, ist sie für Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster sowie andere Nagetiere und auch für Vögel giftig.

Buntwurz
So schön anzusehen – aber leider für Haustiere giftig: Buntwurz. © Getty Images/iStockphoto

6. Calla

So schön die Calla (Zantedescia) auch aussehen mag – sie ist sehr giftig für Katzen und andere Tiere. Die Pflanzenteile enthalten eine chemische Substanz, die vor allem die Schleimhäute angreift.

CallaLilien
Die Pflanzenteile der Calla enthalten eine Substanz, die die Schleimhäute angreift. © Getty Images

7. Chili

Chili-Pflanzen mit ihren dekorativen roten Früchten werden immer beliebter als Zimmerpflanzen. Da sie zu den Nachtschattengewächsen gehören, enthalten die grünen Pflanzenteile Solanin. Dieses Gift kann zum Erbrechen führen, für kleine Tiere kann es sogar tödlich sein. Die Früchte sind dagegen ungefährlich.

Chilibaum
Die Chili-Früchte sind ungefährlich, die grünen Pflanzteile der Chilipflanze können für kleine Tiere dagegen tödlich sein. © Getty Images/iStockphoto

8. Dieffenbachia

Die Dieffenbachie, die zu den Aronstabgewächsen gehört, enthält gleich mehrere Gifte. Besonders giftig ist der Stamm. Auch im Gießwasser sind die Giftstoffe der Dieffenbachia enthalten. Sie ist nicht nur für Menschen sehr giftig, auch für Haustiere kann sie tödlich sein. Wenn diese an ihr knabbern, werden Maul, Magen und Darm des Tieres stark gereizt. Es treten Schluckbeschwerden auf und es kann zum Verlust der Stimme kommen. Eventuell ist auch blutiger Durchfall möglich. Diese Pflanze solltet ihr definitiv nicht in eurer Wohnung haben, wenn ihr Tiere habt.

Dieffenbachia
Eine Dieffenbachie sollten Tierhalter definitiv nicht im Haushalt haben. Sie ist sehr giftig. © Getty Images/iStockphoto

9. Efeutute

Auch die Efeutute (Epipremnum) gehört zu den Aronstabgewächsen. Sie löst bei Haustieren, insbesondere bei Katzen, Vergiftungserscheinungen wie Durchfall, Erbrechen, Zittern, Taumel, Lähmungserscheinungen und vermehrten Speichelfluss aus. Allerdings können die Symptome erst nach mehr als zwölf Stunden einsetzen, sodass eine Vergiftung von Haustierbesitzern oft schwer zu erkennen ist.

Efeutute
Die Efeutute löst insbesondere bei Katzen Vergiftungserscheinungen aus. © Getty Images/iStockphoto

10. Einblatt (Spathiphyllum)

Die Pflanze mit der auffälligen Blüte ist giftig für Hunde und Katzen, für Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sowie für Vögel. Vor allem die Blätter und die Stiele der Pflanze enthalten giftige Oxalsäure sowie Kalziumoxalat. Vergiftungserscheinungen sind starker Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall sowie Schluckbeschwerden.

Einblatt
Oxalsäure macht das Einblatt giftig für Haustiere. © Getty Images/iStockphoto

11. Gummibaum (Ficus)

Ficus-Arten, auch bekannt als Gummibaum oder Birkenfeige, sind für Katzen, Hunde und Vögel, aber auch für andere Tiere giftig. Eine Vergiftung zeigt sich in Erbrechen und Durchfall und Schleimhautreizungen. Die tödliche Dosis hängt von der Ficus-Art und der betroffenen Tierart ab.

Gummibaum
Sämtliche Ficus-Arten sind für Tiere giftig. © Getty Images/iStockphoto

12. Kalanchoe

Die Kalanchoe, auch flammendes Käthchen genannt, enthält Herzglykoside, die insbesondere Katzen im Falle eines Verzehrs nicht gut bekommen. Je nach Menge der verzehrten Pflanzenteile kann eine Katze daran sogar sterben. Das gleiche gilt für Nagetiere und Hasen. Auf Hunde wirkt die Pflanze dagegen weniger giftig.

Kalachoe
Katzen sollte man von der giftigen Kalanchoe fernhalten. © Getty Images/iStockphoto

13. Korallenbäumchen (Solanum capsicastrum, Solanum pseudocapsicum)

Das Korallenbäumchen, auch Korallenkirsche genannt, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Es ist für Kinder giftig, aber auch für Hunde und Katzen sowie für Hasen und Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen und Vögel.

Korallenbaum
Korallenbäumchen sind Nachtschattengewächse und für Haustiere gefährlich. © Getty Images/iStockphoto

14. Mistel

Mistelzweige sind als Dekoration zur Weihnachtszeit beliebt. Sie sind durch den Gehalt an Viscotoxin in Blättern und Stängeln allerdings für Pferde, Hunde, Katzen und Kleintiere giftig. Anzeichen für eine Vergiftung können Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe oder Muskelzucken sein.

Mistel
Misteln sind zur Weihnachtszeit beliebt – aber Vorsicht mit Haustieren. Für sie sind die Zweige giftig. © Getty Images/iStockphoto

15. Palmfarm (Cycas revoluta)

Alle Pflanzenteile des Palmfarns (Cycas revoluta) sind für Tiere giftig, besonders die Samen. Sie enthalten das Glykosid Cycasin. Dieses wird von der Darmflora in Methylazoximethanol umgewandelt. Es verursacht Störungen im Magen-Darm-Trakt sowie in der Leber und wirkt krebsauslösend und erbgutverändernd. Für Hunde können bereits zwei Samen tödlich sein.

Palmfarm
Für Hunde können bereits zwei Samen des Palmfarns tödlich sein. © Getty Images/iStockphoto

16. Philodendron

Der Philodendron, der auch unter dem Namen Baumfreund bekannt ist, rangiert als Blattschmuckpflanze weit oben im Ranking beliebter Zimmerpflanzen. Sein Giftgehalt kann aber insbesondere für Katzen lebensbedrohlich sein. Die Toxine des Philodendron schädigen ihre Nieren.

Philodendron
Der Baumfreund, auch als Philodendron bekannt, ist kein Katzenfreund. Seine Toxine schädigen die Nieren von Stubentigern. © Getty Images/iStockphoto

17. Ruhmeskrone

Die Ruhmeskrone oder Prachtlilie (Gloriosa superba, Gloriosa rothschildiana) enthält Colchicin, den gleichen Giftstoff wie die Herbstzeitlose. Vor allem die Knolle ist sehr giftig. Colchicin kann die Blut-Hirn-Schranke des Tieres überwinden und wirkt zunächst erregend, später lähmend. Das Gift wirkt erst nach etwa zwei bis 48 Stunden.

Ruhmeskrone
Die Ruhmeskrone enthält das gleiche Gift wie die Herbstzeitlose. © Getty Images/iStockphoto

18. Schefflera (Strahlenaralie)

Die auch als Strahlenaralie bekannte Schefflera gehört zur Familie der Araliengewächse und ist in allen Teilen giftig. Die enthaltenen Oxalatkristalle können die Nieren und die Blase von Katzen schädigen. Auch für Hunde ist die Pflanze giftig.

Strahlenaralie
Die Schefflera schädigt die Nieren und die Blase von Katzen. © Getty Images/iStockphoto

19. Weihnachtsstern

Der dekorative Weihnachtsstern produziert als Wolfsmilchgewächs den klebrig-weißen Giftstoff Euphorbin. Bei Hautkontakt kommt es zu Reizungen, beim Verschlucken durch Hunde oder Katzen zur Vergiftung mit Symptomen wie Magen-Darm-Beschwerden, Krämpfen, blutigem Durchfall, Lähmungen, Leberschädigung und Herzrhythmusstörungen.

Weihnachtsstern
Weihnachtssterne sind dekorativ, aber giftig für Hunde und Katzen. © Getty Images/iStockphoto

20. Wüstenrose

Die Wüstenrose ist ein Hundsgiftgewächs und hat eine ähnliche Giftwirkung wie Roter Fingerhut. Sie zählt somit zu den stark giftigen Pflanzen. Ihr Gift wird auch als Pfeilgift verwendet. Sie ist für Menschen, Hunde, Katzen, Hasen und Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen sowie für Vögel giftig. Bei stärkerer Vergiftung folgen Herz- Kreislaufstörungen und Tod durch Herzstillstand.

Wüstenrose
Die Wüstenrose ist für Menschen und für Hunde und Katzen, Hasen und Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen sowie für Vögel giftig. © Getty Images/iStockphoto

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