Vase mit Blume auf einem Tisch
© Kähler Design

Wohnen | Statement

Eva Brenner gibt Rat: 7 goldene Einrichtungs-Regeln, die immer gelten

Eva Brenner

Was macht eine gute Inneneinrichtung aus? TV-Moderatorin und Wohnglück-Kolumnistin Eva Brenner über ewig gültige Stil-Regeln, die Kunst mit der Kunst und ihre ganz persönliche Abneigung gegen bunte Bettwäsche.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Und natürlich ist es toll, dass es die unterschiedlichsten Stile gibt, um sich einzurichten. Aber warum fühlen wir uns in manchen Wohnungen spontan pudelwohl, in anderen dagegen eher unbehaglich?

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Es gibt ein paar grundsätzliche Einrichtungs-Regeln, damit euer Zuhause ein gewisses Maß an Wohnlichkeit ausstrahlt. Welche das sind, möchte ich hier einmal aufzeigen. Aber wie gesagt: Es sind nur Richtlinien, am Ende entscheidet euer Geschmack.

Regel 1: Textilien nicht vergessen

Ein Phänomen, das ich oft bei Neubauten sehe. Alles ist eingerichtet, nur von Kissen oder Teppichen keine Spur. Und wenn es dann mal einen Teppich gibt, dann ist der maximal so groß wie der Couchtisch.

Da fehlt es dann automatisch an Gemütlichkeit. Ob Gardinen oder ein Stoffpouf, es gibt viele Möglichkeiten, mit Textilien auch Wärme in Haus und Wohnung zu bringen. In diesem Beispiel kann dann auch so etwas kaltes wie eine gegossene Betondecke dem prima gegenüber stehen.

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Noch eins zum Thema Textilien: Bunt gemusterte, grelle Bettwäsche ist für mich persönlich ein absolutes No-Go. Ausgenommen sind hiervon dezent klassische Muster wie feine Streifen oder unifarbene Bettwäsche in gedeckten Farben.

Kinderzimmer sind hier die große Ausnahme: Hier gibt es wunderschöne bunte und kindliche Designs, die das Kinderzimmer aufwerten können. Aber im Schlafzimmer eines Erwachsenen wirkt eine bunte Motivbettwäsche überladen und unruhig. Immerhin nimmt die Bettfläche oft einen großen Teil des Raumes ein.

Regel 2: Auf gute Beleuchtung achten

Ich habe schon in anderen Kolumnen darauf hingewiesen, wie wichtig ich eine gute Beleuchtung finde. Licht schafft Stimmung, und das auf unterschiedlichste Art und Weise. Dafür benötigt ihr verschiedene Lampen und Leuchten, um je nach Jahreszeit und Stimmung die Beleuchtung zu ändern.

Das gilt übrigens nicht nur für Wohn- und Schlafzimmer, sondern auch für kleinere Räume. Gerade der Mix aus direktem und indirektem Licht sorgt hier für echte Wohnatmosphäre, wie man hier bei diesem WC wunderbar sehen kann.

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Regel 3: Kunst einen Rahmen geben

Einmal kurz beim Möbel-Discounter in der Bilderabteilung einkaufen – das muss oft genug als Ausdruck von Kunst reichen. Geht doch auch mal in eine Galerie, auf einen Kunst- oder Flohmarkt, um neue Motive zu entdecken.

Es gibt auch ganz tolle Posterdrucke. Aber die gehören dann unbedingt in einen Rahmen und nicht einfach auf die Wand geklebt. Es gibt auch schöne Bilderleisten oder verschiedene Arten, Bilder aufzuhängen. Ihr könnt großformatige Bilder auch auf ein Sideboard oder sogar auf den Boden stellen. Hauptsache, ihr gebt der Kunst einen Platz, um auch zu wirken.

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Regel 4: Von "alten Schätzen" trennen

Mag ich das eigentlich noch, nur weil es schon seit Jahren dort steht? Das ist ein Problem, das ich auch nur zu gut kenne. Man selbst ist da oft auch betriebsblind. Da hilft dann der Rat von guten Freunden, die dann ganz ehrlich auch mal sagen: Das kannst du guten Gewissens entsorgen. Ein schöner Nebeneffekt: Alles wirkt gleich viel aufgeräumter.

Ich möchte das nicht gleich Minimalismus nennen, aber bei der Inneneinrichtung stimmt der alte Spruch: weniger ist oft mehr.

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Regel 5: Zu viele Muster vermeiden

Einen ganzen Raum mit einer Mustertapete auszukleiden – das muss schon ein gewolltes Statement sein. Wenn ich eine gemusterte Tapete bewusst als Gestaltungsmerkmal einsetze, dann meist nur an einer Wand. Die kann ich dann auch richtig in Szene setzen.

Das macht es dann auch zu einem besonderen Ort. Das funktioniert natürlich auch mit einer starken Wandfarbe oder grafischen Mustern. Und: Komplett out sind meiner Meinung nach auch Bordüren – vor allem dann, wenn sie dann noch auf die Tapete geklebt werden.

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Regel 6: Weniger Technik, mehr Natur

Es gibt so Einrichtungsmerkmale, die sind einfach nicht totzukriegen. Und ja, manches davon ist auch geschlechterspezifisch. Bei Männer sind es die "Tech-Wände", also Sideboards mit allen möglichen technischen Geräten, dahinter dann der Riesenfernseher. Sieht oft aus wie ein Altar.

Ich mag zwar das Medium Fernsehen. Ein ausgeschaltetes TV-Gerät ist aber nichts weiter als eine schwarze Fläche. Das würde ich eher so in die Wohnumgebung integrieren, dass es gar nicht weiter auffällt – zum Beispiel den Fernseher vor einer dunklen Wand platzieren. Ihr müsst die Technik ja nicht weglassen, aber doch besser reduziert und ein wenig versteckt unterbringen.

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Auf der weiblichen Seiten sind es Kunstblumen und Trockensträuße, die mir häufig noch begegnen. Das sind eher Staubfänger aus Plastik, da habe ich persönlich eine Sperre im Kopf. Nichts ist schöner als ein frischer Blumenstrauß, der muss auch gar nicht so üppig sein. Oder eine gepflegte Grünpflanze. Wenn es denn getrocknete Pflanzen sein sollen, dann nehmt gern Äste. Die sind sehr filigran, fast schon skulptural und bringen auch die Natur ins Haus.

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Regel 7: Nicht nur einen Hersteller bevorzugen

Das sehe ich zwar selten, ist aber auch schon bei den Vorbereitungen und Besichtigungen für mein neues TV-Format "Haus des Jahres" vorgekommen. Da ist die Einrichtung aus einem Guss, das heißt alle Möbel sind von einem einzigen Hersteller. Das sieht dann aus wie aus dem Möbelkatalog.

Klar, da kann man nicht viel falsch machen. Aber es fehlt die Seele, der Ausdruck. Wenn alles perfekt zusammenpasst, dann finde ich das langweilig. Dabei ist es egal, ob die komplette Möbelserie von Vitra oder Ikea stammt.

Habt Mut zum Mixen. Räume müssen wachsen, dabei solltet ihr gern Altes mit Neuem mischen, unterschiedliche Hersteller kombinieren – und so etwas von eurer Persönlichkeit zeigen.

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Unser abschließender Tipp: Ihr sucht Inspiration für die Gestaltung der Schlafzimmerwand? Oder Ideen für das perfekte Bad? Weitere Kolumnen unserer Autorin Eva Brenner findet ihr in unserer großen Übersicht:

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