Zahnbürsten im Bambusbecher
© Getty Images/EyeEm

Wohnen | Listicle

Die 10 unreinsten Ecken im Haushalt – und wie sie wieder sauber werden

Michael Penquitt

Michael Penquitt

Ob ihr alleine wohnt, mit Kindern oder mit Haustieren – in jeder Wohnung und jedem Haus wimmelt es nur so vor Keimen. Diese 10 Stellen im Haushalt sind am stärksten betroffen.

Wir wollen bei euch keine Paranoia auslösen, doch ihr wohnt nicht allein. Jeder Haushalt ist geradezu von Bakterien und möglicherweise auch Viren übersät. Wer da zuerst an die Toilette denkt, liegt zwar nicht ganz falsch, aber die Unterseite der Klobrille ist bei Weitem nicht der kritischste Ort in der Wohnung.

Wir verraten euch, welche Ecken und Stellen ihr im Haushalt künftig gezielter in euren Putzplan aufnehmen solltet und vor allem, wie ihr die Keime wieder los werdet.

1. Küchenspüle

Essensreste und eine kuschelig feucht-warme Umgebung? Für Bakterien ein Paradies! Viele Spülbecken sind sogar mit Kolibakterien kontaminiert. Besonders betroffen: der Spülschwamm. Spätestens wenn der anfängt zu müffeln, solltet ihr ihn austauschen – idealerweise aber alle ein bis zwei Wochen.

Vor allem, wenn ihr ihn auch dazu benutzt, um über die Arbeitsflächen und den Herd zu wischen. Dann passiert es schnell, dass ihr die Bakterien über die ganze Küche verteilt. Statt den Schwamm wegzuwerfen, könnt ihr ihn alternativ auch für zwei Minuten auf der höchsten Stufe eine Runde in der Mikrowelle drehen lassen. Auf diese Weise verschwinden 99 Prozent aller Bakterien.

2. Waschbecken

Ähnliches gilt für das Waschbecken im Bad. Dort ist es in erster Linie die Armatur, die in Mitleidenschaft gezogen wird. Wenn ihr bedenkt, wie häufig ihr den Wasserhahn mit schmutzigen Händen anfasst, könnte euch schon vom Gedanken schlecht werden.

Also denkt lieber gar nicht erst darüber nach, sondern wischt jeden Tag routinemäßig über das Waschbecken rüber. Bei gründlicheren Putz-Einlagen sind Desinfektionsmittel und Abflussreiniger eure besten Freunde. Aber Vorsicht: Konventionelle Reinigungsmittel wie diese sollten eigentlich nicht in den Abfluss wandern. Umweltgerechte Alternativen sind biologisch abbaubare oder selbst hergestellte Reinigungsmittel.

3. Zahnputzbecher

Kaum jemand denkt daran, aber der Zahnputzbecher gehört, wie jeder andere Becher auch, nach der Benutzung abgespült. Denn auch dort herrscht, dank der tropfenden Zahnbürsten, ein Klima, in dem sich Bakterien sehr wohl fühlen. Es sollte aber reichen, den Zahnputzbecher alle zwei Wochen dem Geschirrspüler zu überlassen.

4. Duschvorhang

Wenn ihr einen Duschvorhang über eurer Dusche hängen habt, kennt ihr sicher den Seifenrand am unteren Saum. Nur dass dieser zwar unansehnlich, aber harmlos wirkende "Seifenrand" unter Fachleuten den Namen Biofilm trägt. Das klingt schon weniger nach Schaumbad und mehr nach einer kleinskaligen Biowaffe.

Die Lösung zur Beseitigung dieses Biofilms ist einfach: Auch Duschvorhänge vertragen einen Waschgang in der Waschmaschine. Anschließend könnt ihr den Vorhang einfach wieder aufhängen.

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5. Kühlschrank

Merke: Wo es feucht und warm ist, da lauern fiese Keime. Der Kühlschrank ist also sicher. Oder etwa doch nicht? Leider nein, in fast der Hälfte der Kühlschränke befinden sich zu viele Keime. Bis zu über 11 Millionen können es pro Quadratzentimeter sein.

Zum Vergleich: Auf Toilettensitzen sind es nur rund 100 Keime pro Quadratzentimeter. Euer Hauptaugenmerk sollte hier auf dem Gemüsefach liegen. Schließlich werden die Lebensmittel hier größtenteils unverpackt gelagert und es sammelt sich viel Kondenswasser, welches die Vermehrung der Bakterien begünstigt.

Achtet darauf, dass die Innentemperatur 7 Grad Celsius nicht übersteigt und schmeißt verdorbene Lebensmittel sofort weg. Wenn ihr dann den Kühlschrank auch noch alle paar Wochen reinigt, seid ihr auf der sicheren Seite.

6. Arbeitsflächen und Schneidebretter

Schneidebretter sind jeden Tag in der Küche im Einsatz, wir verarbeiten auf ihnen die unterschiedlichsten Lebensmittel: Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch. Die Keime setzen sich in den Ritzen und Schlitzen fest, gedeihen dort und springen anschließend auf die nächsten Lebensmittel über.

Es sei denn, ihr verwendet für unterschiedliche Arten von Lebensmitteln unterschiedliche Bretter und reinigt sie mit heißem Wasser, Essig oder Zitronensaft.

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7. Kaffeemaschine

Feuchtigkeit ist bei der Kaffeemaschine reichlich vorhanden. Allen voran bilden sich im Wassertank unzählige Schimmel- und Hefepilze. Doch wer denkt schon daran, den Tank regelmäßig auszuwaschen? Wasser auskippen und weiter geht's!

Doch die Keime verteilen sich über die Schläuche in der Maschine und landen schlussendlich in eurem geliebten Kaffee. Spült das Gerät einmal wöchentlich mit Essig durch. Euer Kaffee wird es euch danken – und umgekehrt.

8. Griffe und Türen

Es ist kein Geheimnis, dass Türklinken zu den am stärksten mit Bakterien befallenen Stellen zählen. Unter dieselbe Kategorie fallen auch Türgriffe von Schränken und Schubladen, der Griff vom Wasserkocher sowie Herdknöpfe.

Von dort finden die Bakterien allerdings auch ihren Weg auf die gesamte Türfläche, was Türen als Ganzes zu den verseuchtesten Orten im gesamten Haushalt macht. Hygiene- oder Glasreiniger helfen hier weiter.

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9. Fernseher

Dieser Ort hat uns am meisten überrascht: Auf dem Fernsehbildschirm wimmelt es nur so vor Bakterien. Ein Wunder, dass man da überhaupt noch etwas sieht.

Dabei ist dieser Umstand eigentlich ziemlich plausibel: Selbst neuere Geräte strahlen vergleichsweise viel Wärme aus und die wenigsten Menschen wischen regelmäßig ihre Bildschirme sauber. Dadurch bleibt den Winzlingen viel Zeit, sich in Ruhe auszubreiten, ohne gestört zu werden.

Vor allem in Haushalten, in denen Hunde leben, finden sich zahlreiche hundetypische Keime auf den Bildschirmen. Glasreiniger sollte hier in den meisten Fällen ausreichen.

10. Smartphone, Tastatur und Fernbedienung

Und was ist mit der Fernbedienung, mit der man den so schmutzigen Fernseher bedient? Ja, auch auf der findet ihr viele, viele Bakterien. Gleiches gilt für das Smartphone, das man immer und überall anfasst, und die Computer-Tastatur.

Neben regelmäßigem Feuchtwischen hilft da nur eins: regelmäßiges Händewaschen nicht vergessen!

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Aufgeräumt und sauber: So geht's

Wer in einem aufgeräumten und sauberen Zuhause wohnen möchte, geht bestimmte Aufgaben im Haushalt regelmäßig an. Wenn ihr euch fragt, in welchen Abständen ihr was reinigen solltet, werft doch einen Blick in den perfekten Putzplan. Der ist natürlich nur eine Empfehlung von unserer Seite.

Denn: Wer schafft es schon, alles immer gewissenhaft aufzuräumen und einmal die Woche "schnell sauber zu wischen"? Am Ende häuft es sich und es passiert schnell, dass wir bestimmte Hausarbeiten etwas schleifen lassen. Wir haben da aber einige Tipps, wie ihr ihr es schafft, im Alltag Ordnung zu bewahren. Und: Wenn ihr gerade etwas Zeit zur Verfügung habt, haben wir ein paar Ideen für Aufgaben, die sich jeweils in zwei Stunden erledigen lassen:

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