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Pflegeleichte Pflanzen: 5 Zimmerpflanzen für Menschen ohne grünen Daumen

Michael Penquitt

Level: Für Anfänger

Zimmerpflanzen veredeln jeden Raum und sind darüber hinaus auch noch gut fürs Raumklima. Diese 5 Zimmerpflanzen sind besonders pflegeleicht und robust.

Zimmerpflanzen haben zahlreiche Vorzüge. Wir würden ihnen nicht gerecht werden, wenn wir versuchen würden, sie alle aufzuzählen. Deswegen hier nur eine kleine Auswahl: Sie verschönern euren Wohnraum, filtern Schadstoffe und verbessern die Luftqualität. Sie dämpfen den Schall und wirken beruhigend.

Kein Wunder also, dass sich viele Menschen derzeit für die Idee von einem Urban Jungle im Wohn- oder Schlafzimmer begeistern. Nur: Nicht jeder hat einen grünen Daumen. Es gibt Menschen, die immer und immer wieder die leidliche Erfahrung machen, dass ihnen Pflanzen verkümmern, vertrocknen oder verfaulen. Das muss nicht sein.

Aus welchen Gründen auch immer ihr euren Zimmerpflanzen nicht die nötige Beachtung schenkt: Es ist alles eine Frage dessen, für welche Pflanzen ihr euch entscheidet! Wir stellen euch fünf Zimmerpflanzen vor, die äußerst pflegeleicht sind und die es euch verzeihen, wenn ihr vergesst, sie zu gießen oder in den Urlaub fahrt.

Bogenhanf (Sansevieria)

Der Bogenhanf ist dank seiner harten, ledrigen Blätter robust und verliert nur sehr wenig Wasser – ein typisches Merkmal einer Wüstenpflanze. Die Erde muss komplett trocken sein, ehe ihr den Bogenhanf gießt. Das ist meist alle zwei bis drei Wochen der Fall. Wenn sich die Sonne nicht so häufig blicken lässt, wie zum Beispiel im Winter, braucht er sogar noch weniger Flüssigkeit. Staunässe ist in jedem Fall zu vermeiden, die Erde sollte dafür gut wasserdurchlässig sein. Der Bogenhanf bevorzugt einen hellen Standort, direkt in der Sonne sollte er aber nicht stehen. Vorsicht ist geboten, wenn ihr Haustiere oder kleine Kinder habt: Bei Verzehr ist die Pflanze für Mensch und Tier giftig.

Echte Aloe (Aloe vera)

Die Aloe-Pflanze, früher auch häufig Wüstenlilie genannt, gilt bekannterweise als Allheilmittel für Verletzungen wie Schnitt- und Brandwunden sowie für viele andere kleine Wehwehchen. Schon alleine dafür lohnt sich die Haltung einer Aloe vera. Und die ist auch noch äußerst einfach: Die Echte Aloe braucht nur wenig Wasser. Die Flüssigkeit speichert sie in ihren langen, fleischigen Blättern und gibt sie nicht so schnell wieder ab. Es reicht, die Pflanze alle zehn Tage zu gießen. Im Gegensatz zum Bogenhanf kann sie gerne auf der Fensterbank in der prallen Sonne stehen. Auch hier gilt allerdings: Für Tiere ist die Pflanze giftig.

Grünlilie (Chlorophytum comosum)

Auch die Grünlilie speichert ausreichend Wasser, um zumindest ein bis zwei Wochen ohne eure Hilfe auszukommen. Dafür besitzt sie etwas dickere Wurzeln, die als Wasserspeicher dienen. Die Pflanze mit den langen, hängenden Blättern mag es gleichmäßig warm und steht gerne an einem hellen Standort, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Gerade die Grünlilie ist dafür bekannt, die Raumluft zu verbessern sowie Schadstoffe und sogar Chemikalien aus der Luft zu filtern. Empfehlenswert ist es auch, die Grünlilie vor allem im Sommer alle vier Wochen ein wenig zu düngen. Giftig ist die Grünlilie zwar nicht, aber Katzen solltet ihr dennoch von ihr fern halten: Die finden die kleinen Vierbeiner noch leckerer als Katzengras.

Geldbaum (Crassula ovata)

Der Geldbaum zählt zu den derzeit überaus beliebten Sukkulenten. Auch die sind genügsam und brauchen nur sehr wenig Wasser. Beim Geldbaum macht sich das an den dicken, fleischigen Blättern bemerkbar. In ihnen steckt ein Großteil des gespeicherten Wassers. Wenn ihr der Pflanze alle paar Wochen mal etwas Wasser zuführt, solltet ihr darauf achten, dass es gut abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Ihr könnt den Geldbaum auch gerne direkt am Fenster Richtung Südseite platzieren und im Sommer sogar auf den Balkon oder die Terrasse stellen. Bei richtiger Pflege werdet ihr zudem noch lange Freude am Geldbaum haben: Die Pflanze wird sehr alt. Erst nach über zehn Jahren blüht der Geldbaum zum ersten Mal.

Drachenbaum (Dracaena)

Wenn ihr euch einen Drachenbaum anlegt, solltet ihr euch gleich am Anfang überlegen, wo er genug Platz findet. Drachenbäume können relativ groß werden, im Kübel erreichen sie eine Höhe von über einem Meter. Dabei könnt ihr euch problemlos für eine etwas schattigere Ecke des Hauses oder der Wohnung entscheiden. Der Drachenbaum kommt mit wenig Licht aus und setzt sich nicht gerne direkter Sonneneinstrahlung aus. Er mag auch nicht zu viel Wärme und sollte dementsprechend nicht in der Nähe der Heizung stehen. Im Sommer möchte er einmal die Woche gegossen werden, im Winter gerne etwas seltener. Auch seine Blätter sind für Haustiere giftig.

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