Zwei Kinder spielen auf einer Matratze.

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10 Spiele-Ideen für Kinder und Eltern zu Hause

 

1. Der Klassiker: Gesellschaftsspiele

Ob nun "Mensch ärgere Dich nicht", "Die Siedler von Catan" oder "Monopoly": Hauptsache, ihr habt von diesen Evergreens mindestens einen im Spieleschrank. Gesellschaftsspiele schaffen übrigens nicht nur Beschäftigung, sie stärken in dieser nun schon sehr lange andauernden Zwangs-Freizeit insbesondere bei Grundschulkindern Ausdauer, Regelverhalten und Konzentration.

Die jüngeren Kinder sind mit "Uno", "Memory" oder "Mensch ärgere Dich nicht" gut beschäftigt, für kreative Kids ab zehn Jahren eignet sich zum Beispiel auch "Krazy Wordz – Family Edition": Bei diesem Spiel müssen die Spieler aus neun Buchstaben ein Wort erfinden, alle anderen müssen raten. Ist "Flix" nun der vierte Neffe von Donald Duck, ein Schokoriegel oder ein WC-Reniger? Knifflig und spaßig zugleich.

2. Luftballon-Tennis

Auch wenn ihr vielleicht keinen Garten zur Verfügung habt, Bewegung ist angesagt. Und da ist dieses Indoor-Spiel genau das Richtige. Ihr benötigt ein Seil, einen Luftballon und zwei Zeitungen oder Zeitschriften als Schläger. Spannt die Schnur auf Bauchhöhe durchs Zimmer, sodass zwei Spielfelder entstehen. Wenn es schwieriger sein soll, spannt die Schnur gerne etwas höher. Jeder Spieler versucht nun mit seinem Schläger den Ballon auf die andere Seite zu schlagen. Wenn er den Boden berührt, erhält der Spieler einen Punkt.

3. Knete selber machen

Mal so richtig nach Herzenslust matschen und kneten, daran haben vor allem die jüngeren Kinder Spaß. Und die kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten, wenn ihr mit ihnen zusammen selber Knete herstellt. Die Zutaten habt ihr bestimmt im Haus: Zwei Tassen Mehl und eine Tasse Salz vermengen, einen Teelöffel Öl in eine Tasse kaltes Wasser geben. Nun langsam beides vermengen und dabei ständig kneten. Wenn es bunt sein soll, ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe ergänzen. Fertig ist die DIY-Knete!

Viele weitere spannende DIY-Ideen findet ihr zudem auf unserer großen Übersichtsseite:

4. Lego-Film selber drehen

Es gibt wohl kaum einen Haushalt mit Kindern, in dem es keine Lego-Steine gibt, oder? Dann habt ihr (fast) alles, um euren eigenen Film mit animierten Lego-Figuren zu drehen. Ihr braucht nur noch ein Smartphone und die App "Stop Motion Studio" von Cateater. Wie das im Detail funktioniert, ist in dem Buch "Lego-Filme selbst drehen: Stop-Motion-Technik lernen und gekonnt einsetzen" von David Pagano und David Pickett verständlich und mit vielen Bildern erklärt.

Wenn euch der Versand zu lange dauert, greift ihr einfach zur Kindle-Version des Buchs und ihr könnt sofort loslegen: Story ausdenken, Figuren bauen und dann geht's los mit eurem ersten kleinen "Brickfilm" mit animierten Lego-Figuren. Klar, das wird ein etwas aufwendigeres Projekt – aber Zeit haben wir aktuell ja genug.

5. Papp-Haus bauen

Ihr habt noch ein paar große Kartons im Haus? Hervorragend! Dann könnt ihr aus dieser Verpackung beispielsweise ein Papp-Haus bauen und gemeinsam bemalen. Oder eine Rakete, eine Burg oder ein Piratenschiff. Gerade die etwas kleineren Kita-Kids werden es lieben. Ist kein passender Karton zur Hand, kann man das passende Material auch bestellen. Und der Pädagoge weiß: Bauen und Konstruieren stärken Feinmotorik, Geduld, Wahrnehmung und technisches Verständnis der Kinder.

Weitere Bastel-Ideen findet ihr zudem in unserem Artikel "Basteln mit Klopapierrollen: 10 kreative Ideen für Kinder".

6. Bücher auf die Ohren

Klar, bei Krankheit oder auf langen Autofahrten sind Hörbücher angesagt. Aber ihr kennt alle eure Hörbücher bereits in- und auswendig, könnt alle Dialoge im Schlaf mitsprechen? Wie wäre es dann mit der Ella-Reihe des finnischen Autors Timo Parvela? Die naiv-lakonischen Berichte der Grundschülerin Ella sprühen nur so vor Humor, über den man auch als Erwachsener herrlich lachen kann. Und es gibt alle 15 Bände als Hörbuch, facettenreich gelesen von Friedhelm Ptok.

Mit einer durchschnittlichen Dauer von rund drei Stunden pro Buch werdet ihr das Schmunzeln erst einmal nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.

7. Laser-Parcours anlegen

Einen Laser-Parcours könnt ihr auch ohne elektromagnetische Wellen bauen – naja, also fast. Alles was ihr dazu braucht, ist ein Knäuel farbige Wolle. Stellt Tische und Stühle im Kreis und führt ein Wollknäuel kreuz und quer. Nun müssen alle versuchen durch den Parcours zu gelangen, ohne die "Laserstrahlen" zu berühren. Damit es sich fast so anfühlt, wie in den Kinofilmen, in denen die Gangster auf dem Weg zum Tresor die Lichtschranken überwinden müssen, könnt ihr am Ende des Parcours' einen kleinen Schoko-Schatz platzieren.

8. Wettbewerb der Papierflieger

Wer baut das beste Papierflugzeug? Welcher Flieger kommt weiter? Welcher trifft als erstes die Wohnzimmerlampe? Und welcher sieht am coolsten aus? Falls ihr Anregungen benötigt: Im Buch "Blitzschnelle Papierflieger" von Rene Lucio findet ihr jede Menge Anregungen.

9. Wettrutschen auf Kissen

Ganz einfach: Jedes Kind setzt sich auf ein altes Kissen und auf "Los" geht's los. Dann rutschen alle so schnell wie möglich zum Ziel (zum Beispiel zur Tür am Ende des Flurs). Anschieben dürfen die Kleinen mit Händen und Füßen. Wer einen Schritt weiter gehen, und sich vorab (vielleicht mit dem etwas größeren Nachwuchs) noch um die Fertigung der passenden Kissen für die nächste Rutschpartie kümmern möchte, wird im folgenden Ratgeber fündig.

Die besten Ideen, um DIY-Kissen selber zu nähen:

10. Ikea-Mikado

Ihr habt kein Mikado-Spiel, aber lasst euer Besteck im Sammelbehälter "Ordning" von Ikea abtropfen? Sehr schön! Diesen Zylinder mit vielen Löchern könnt ihr bestens als Mikado-Ersatz nutzen. Und das geht so: Steckt hölzerne Schaschlik-Spieße kreuz und quer durch die Löcher, sodass ein engmaschiges Netz entsteht. Falls ihr noch Strohhalme habt, könnt ihr auch diese benutzen.

Dann legt ihr in die Mitte des Netzes eine kleine Kugel aus Styropor oder Holz, auch ein Papierkügelchen tut seinen Dienst. Jetzt ist Geschicklichkeit gefragt: Reihum darf jeder einen Spieß herausziehen. Wer die meisten Spieße sammeln konnte, bevor die Kugel auf den Boden fällt, hat gewonnen!

Unser abschließender Hinweis: Natürlich vertreiben wir uns die Zeit zu Hause am liebsten mit gemeinsamen lustigen Spielen. Aber es gibt im Fernsehen, im Radio und im Internet viele spannende, informative Inhalte für unsere Kinder, die verhindern, dass unser Hirn zwischen Homeschooling und Corona-Stress nicht komplett einrostet. Und die sogar mindestens ein kleines bisschen Spaß machen. Hier haben wir eine Auswahl der besten und informativsten Infotainment-Angebot für Kinder zusammengestellt.

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