München mti Rathaus und Marienplatz
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Hauskauf: Das sind die teuersten & günstigsten deutschen Großstädte

Katharina Schneider

Ein Hauskauf ist teuer – besonders dann, wenn das Eigenheim in einer Großstadt stehen soll. Doch die Unterschiede zwischen den Städten sind groß. Wer eine Immobilie in München kaufen will, muss über eine Million Euro mehr zahlen als ein Hauskäufer in Saarbrücken.

Ein eigenes Haus wünschen sich viele Menschen. Doch der Traum kann teuer werden – besonders dann, wenn sich das Eigenheim in einer deutschen Großstadt befinden soll.

Am günstigsten ist der Hauskauf in Saarbrücken, am teuersten wird es – wenig überraschend – wenn das Haus in München stehen soll. In der bayerischen Landeshauptstadt müssen Käufer im Durchschnitt 1,262 Millionen Euro berappen. Das geht aus einer Analyse des Immobilienportals Immowelt hervor, für die Hauspreise (Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte, Reihenendhaus) in 58 deutschen Großstädten untersucht wurden.

Hinter München folgen Stuttgart (772.000 Euro) und Frankfurt am Main (747.000 Euro). Die Lage der Städte und die Knappheit des Baulands seien für die hohen Preise dort verantwortlich, heißt es in der Analyse.

Günstiger wird der Hauskauf in den beiden einwohnerstärksten Städten des Landes. In Hamburg liegt der mittlere Angebotspreis bei 591.000 Euro, in der Hauptstadt Berlin werden 530.000 Euro fällig. Die Städte seien weitläufiger und hätten ein größeres Angebot – daher der niedrigere Preis.

Hauskauf auch im Speckgürtel der Metropolen teuer

Doch selbst in den Speckgürteln der Metropolen wird es nicht viel günstiger. Im Landkreis München sind Kaufpreise über der Millionen-Marke die Regel. Das gleiche gilt für den Landkreis Starnberg.

Auch im Taunus nahe Frankfurt müssen Hauskäufer mit rund 600.000 Euro rechnen. Weiter entfernt von den Großstädten wird es allerdings günstiger. So sei ein Haus rund 1,5 Autostunden von München schon für 278.000 Euro zu haben, so die Immowelt-Analyse.

  • Rang
  • Stadt
  • Preis
  • 1.
  • München
  • 1.262.000 Euro
  • 2.
  • Stuttgart
  • 772.000 Euro
  • 3.
  • Frankfurt am Main
  • 747.000 Euro
  • 4.
  • Erlangen
  • 690.000 Euro
  • 5.
  • Ingolstadt
  • 681.000 Euro
  • 6.
  • Augsburg
  • 663.000 Euro
  • 7.
  • Wiesbaden
  • 650.000 Euro
  • 8.
  • Mainz
  • 615.000 Euro
  • 9.
  • Regensburg
  • 614.000 Euro
  • 10.
  • Fürth
  • 609.000 Euro

Großstädte Deutschlands, in denen ein Hauskauf am teuersten ist (Quelle: Immowelt, mittlerer Angebotspreis)

In Saarbrücken und Bremerhaven ist der Hauskauf am günstigsten

Auch in kleineren Großstädten wie Erlangen, Ingolstadt, Augsburg und Wiesbaden ist der Hauskauf ein teures Unterfangen. In allen Städten liegen die Preise über 600.000 Euro.

Am günstigsten wird es in Saarbrücken, wo der mittlere Angebotspreis bei 199.000 Euro liegt. Auch in Bremerhaven, Hamm, Halle, Chemnitz, Gelsenkirchen, Magdeburg und Lübeck bekommt man Häuser für unter 300.000 Euro.

  • Rang
  • Stadt
  • Preis
  • 1.
  • Saarbrücken
  • 199.000 Euro
  • 2.
  • Bremerhaven
  • 212.000 Euro
  • 3.
  • Hamm
  • 269.000 Euro
  • 4.
  • Magdeburg
  • 275.000 Euro
  • 5.
  • Lübeck
  • 279.000 Euro
  • 6.
  • Halle
  • 284.000 Euro
  • 7.
  • Chemnitz
  • 290.000 Euro
  • 7.
  • Gelsenkirchen
  • 290.000 Euro
  • 9.
  • Bremen
  • 315.000 Euro
  • 10.
  • Moers
  • 321.000 Euro

Die Großstädte, in denen der Hauskauf am günstigsten ist (Quelle: Immowelt, mittlerer Angebotspreis)

Die Analyse basiert auf Angebotspreisen bei Immowelt. Es wurden nur Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenendhäuser wider, die zwischen Januar und Juni dieses Jahres angeboten wurden.

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