Eva Brenner, TV-Star und Kolumnistin bei wohnglück.de
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Wohnen | Statement

Eva Brenner: 7 Treppen-Lösungen, die mich begeistern

Eva Brenner

Level: Für Einsteiger

Treppen sind mehr als Stufen und Geländer. Schlaue Innenarchitekten schaffen es, mit Treppen die Wahrnehmung von Räumen komplett zu verändern. Eva Brenner hat sieben solcher Treppen-Lösungen für euch herausgesucht.

Treppen sind das Bindeglied zwischen zwei Geschossen, hier liegt viel Potential in der Gestaltung. Auch wenn man diverse Vorschriften einhalten muss, gibt es doch noch genug Spielraum.

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Die Treppe ist ein prägendes und interessantes Bauteil, was im wahrsten Sinne des Wortes Raum lässt – entweder für Design und/oder zumindest für Stauraum, wenn keine weitere Treppe darunter liegt. Da aber immer weniger mit Keller gebaut wird, ist eben dies möglich.

Genauso wie der Flur ist die Treppe, die sich hier oft befindet, das Aushängeschild des Hauses. Hier wird der Gast empfangen und man selbst betritt sein Zuhause. Auch bei der Treppe lassen sich – aus Sicht von Innenarchitekten – einige Fehler begehen, die man später bereut.

Am Ende der Kolumne findet ihr sieben Treppen-Lösungen, die ich optisch sehr ansprechend finde. Zuerst möchte ich aber ein wenig auf die technischen Rahmenbedingungen eingehen.

Regelwerk zum Treppenbau: Die DIN 18065

Das umfassendste Regelwerk zum Thema Treppenbau ist die DIN 18065. Die Vorgaben reichen von der Breite der Treppe über die Treppensteigung bis hin zum Geländer.

So müssen unter anderem bei Treppenläufen und auch -podesten die freien Seiten mit einem Geländer gesichert werden, wenn der Abstand zum Boden mehr als einen Meter beträgt. Für Absturzhöhen zwischen einem und zwölf Metern ist dabei eine Geländerhöhe von 90 Zentimetern festgesetzt. Viele tolle Designtreppen, die man in Filmen sieht, dürfen deshalb so in Deutschland gar nicht installiert werden.

Moderne Treppe ohne Geländer
Diese Treppe würde es schwer haben, in Deutschland genehmigt zu werden. © Getty Images/iStockphoto

Treppengeländer als Absturzsicherung

Treppengeländer dienen ja in erster Linie als Absturzsicherung. Daher die strengen Regeln. Und neben den reinen Formalien geht es auch um den Komfort. Für die Höhe des Handlaufs gelten 85 bis 110 Zentimeter als bequem.

Der Durchmesser des Handlaufs sollte dreieinhalb bis viereinhalb Zentimeter sein, rät das Deutsche Institut für Treppensicherheit. Zudem sollte der Handlauf etwa 30 Zentimeter über die erste und letzte Stufe weitergeführt werden, da dort die meisten Unfälle passieren.

7 Treppen-Lösungen, die ich sehr gelungen finde

Wenn ihr euch innerhalb dieser Vorschriften bewegt, dann sind Material, Design und Farbe im privaten Wohnungsbau keine Grenzen gesetzt. Dazu habe ich hier mal sieben Beispiele zusammengestellt, die ich wirklich gelungen finde. Vielleicht lasst ihr euch dadurch bei eurer eigenen Treppenplanung inspirieren. Ich würde mich freuen.

Beispiel 1: Diese Treppe erinnert mich ein wenig an Origami, die Kunst des Papierfaltens.

Beispiel 2: Keine optische Täuschung, sondern eine – wie ich finde – sehr originelle Art, eine Treppe zu integrieren.

Beispiel 3: Ein tolles Beispiel dafür, wie sich über die Farbe der Raum und die Treppe miteinander verbinden.

Beispiel 4: Durch die Rundungen und das Material ist diese Treppe fast schon eine Skulptur.

Beispiel 5: Super Idee: Hier dienen die Treppenstufen gleichzeitig auch als Geländer.

Beispiel 6: Sehr filigran und doch präsent: Diese Treppe wirkt, als würde sie sich in der Decke versenken lassen.

Beispiel 7: Nur ein wenig Farbe, und aus einer Treppe wird ein richtiger Hingucker.

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