Mann mit Schürze saugt Wohnung mit Akkusauger
© Getty Images/iStockphoto

Wohnen | News

Akkusauger im Test: Stiftung Warentest warnt vor Billig-Saugern

Katharina Schneider

Schon oft hat die "Stiftung Warentest" Akkusauger geprüft. Doch bisher konnte die Tester kein Gerät überzeugen. Im aktuellen Test ist das anders: Gleich drei Modelle erhalten das Urteil "gut". Aber: Nur die hochpreisigen Sauger erhielten bei den Testern gute Noten.

Staubsaugen ist für die meisten Menschen wohl keine angenehme Beschäftigung. Was zusätzlich nervt: das ständige Ein- und Ausstecken des Kabels, wenn man Raum oder Etage im Haus wechselt.

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Praktisch sind da Akkusauger, die ganz ohne lästiges Kabel die Wohnung reinigen. Und die Geräte haben sich mittlerweile stark verbessert. Das hat die "Stiftung Warentest" in einem aktuellen Test herausgefunden. Denn im Gegensatz zu früheren Prüfungen, wo die Geräte maximal "befriedigend" abschnitten, erhielten dieses Mal gleich drei Geräte das Urteil "gut".

Dennoch: Im Test gab es viel Mittelmaß. Die Probleme sind altbekannt. Die Geräte sind zu laut, die Saugleistung zu gering, der Akku hält nicht lang. So bekamen auch in diesem Test vier Geräte nur ein "ausreichend".

Cover der Zeitschrift "test", Ausgabe 08/2020
Der Test zu Staubsaugern ist in der Augustausgabe der Zeitschrift "test" nachzulesen.

Zehn Akkusauger im Test

Insgesamt hat die Stiftung zehn kabellose Handstaubsauger getestet. Der gewichtigste Faktor für den Test war die Saugleistung. Hier testeten die Prüfer, wie die Akkusauger mit unterschiedlichen Bodenbelägen, Polstern, Tierhaaren und der Aufnahme von groben Körnern wie Reis oder Linsen klar kommen. Außerdem spielten Akkuleistung, Handhabung und Umwelteigenschaften wie Feinstaubgehalt der Zu- und Abluft sowie die Geräusche, die das Gerät macht, eine Rolle für die Beurteilung.

Testsieger sind der Dyson V11 Absolute für rund 615 Euro und der Vorwerk Kobold VB 100 für 825 Euro. Beide Akkusauger erhalten die Gesamtnote 2,4. Der Dyson konnte vor allem mit seiner Saugleistung punkten, welche die beste aller getesteten Geräte war. Insbesondere Teppiche saugt das Gerät gut.

Das Gerät von Vorwerk – der einzige Staubsauger mit Beutel im Test – überzeugte die Prüfer mit der kürzesten Akkuladezeit von zwei Stunden. Der Akku ist außerdem auswechselbar – auch wenn ein Ersatzakku nicht zur Grundausstattung des Geräts gehört. Der kostet – trotz des sehr hohen Gerätepreises – noch einmal 99 Euro extra.

Günstigere Geräte können nicht mithalten

Getestet wurden nicht nur teure Modelle. Auch günstigere Akkusauger ab rund 200 Euro prüften die Experten. Doch das Ergebnis ist ernüchternd: Mit ihren teuren Kollegen können die günstigeren Geräte nicht mithalten. Beim "Quickstick Turbo Plus" von Thomas, mit einem Preis von 200 Euro das günstigste Gerät im Test, hält der Akku nur sieben Minuten.

Doch auch bei den teuren Modellen ist die Akkuleistung noch eine der größten Krücken. Bei voller Saugleistung halten auch die Testsieger nur rund 15 Minuten. Mit reduzierter Saugstärke liefen sie jedoch deutlich länger, heißt es von den Prüfern.

Der andere große Störfaktor ist der Lärm. Denn alle getesteten Geräte seien "unangenehm laut" – teilweise sogar mit einem Schallleistungspegel von mehr als 80 Dezibel. Einen höheren Lärmpegel hätten von allen bisher von der Stiftung getesteten Haushalts- und Gartengeräten nur wenige Geräte wie Stabmixer oder Rasentrimmer erreicht.

Den kompletten Akkusauger-Test könnt ihr in der August-Ausgabe der Zeitschrift Test oder online (Inhalt kostenpflichtig) nachlesen.

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