Mann mit Schürze saugt Wohnung mit Akkusauger
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Wohnen | News

Akkusauger im Test: Stiftung Warentest warnt vor Billig-Saugern

Katharina Schneider

Katharina Schneider

Schon oft hat die "Stiftung Warentest" Akkusauger geprüft. Doch bisher konnte die Tester kein Gerät überzeugen. Im aktuellen Test ist das anders: Gleich zwei neue und drei ältere Modelle erhielten jetzt das Urteil "gut". Aber: Nur die hochpreisigen Sauger erhielten bei den Testern gute Noten.

Staubsaugen ist für die meisten Menschen wohl keine angenehme Beschäftigung. Was zusätzlich nervt: das ständige Ein- und Ausstecken des Kabels, wenn man Raum oder Etage im Haus wechselt.

Auf der Terrasse eines modernen Holzhauses stehen zwei bunte Stühle und die Sonne scheint durch Baumkronen.

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Praktisch sind da Akkusauger, die ganz ohne lästiges Kabel die Wohnung reinigen. Und die Geräte haben sich mittlerweile stark verbessert. Das hat die "Stiftung Warentest" in einem aktuellen Test herausgefunden. Gleich fünf Geräte sind jetzt mit der Gesamtnote "gut" ausgezeichnet. Ein Akkusauger im aktuellen Test übertrumpfte mit seiner Saugleistung auf Teppichen sogar die meisten Bodenstaubsauger.

Dennoch: Bei Akkusaugern gibt es auch viel Mittelmaß. Die Probleme sind altbekannt. Die Geräte sind zu laut, viele saugen schlecht oder pusten reichlich eingesaugten Staub wieder heraus. So wurden vier Modelle nur mit ausreichend, zwei sogar mit mangelhaft bewertet.

Cover der Zeitschrift "test", Ausgabe 02/2021

Insgesamt hat die Stiftung elf kabellose Handstaubsauger neu getestet. Der gewichtigste Faktor für den Test war die Saugleistung. Hier testeten die Prüfer, wie die Akkusauger mit unterschiedlichen Bodenbelägen, Polstern, Tierhaaren und der Aufnahme von groben Körnern wie Reis oder Linsen klar kommen. Außerdem spielten Akkuleistung, Handhabung und Umwelteigenschaften wie Feinstaubgehalt der Zu- und Abluft sowie die Geräusche, die das Gerät macht, eine Rolle für die Beurteilung.

Am besten schnitten der Bosch BSS81POW1 und der Dyson V11 SV17 ab. Beide erhielten die Gesamtnote 2,2, das beste Ergebnis, was Akkusauger bei der Stiftung Warentest bisher erzielen konnten. Der Dyson erreichte bei der Saugleistung sogar ein "sehr gut". Diese Stärken haben allerdings ihren Preis, beide Geräte kosten um die 600 Euro.

Drei weitere, ebenfalls mit "gut" bewertete Akkusauger stammen noch aus dem Test vom Vorjahr. Es sind der Dyson V11 Absolute (Note: 2,4) für rund 575 Euro, der Vorwerk Kobold VB 100 (Note: 2,4) für 850 Euro und der Bosch BBH7SIL Athlet (Note: 2,5) für circa 380 Euro. Das Gerät von Vorwerk – der einzige Staubsauger mit Beutel im Test – überzeugte die Prüfer mit der kürzesten Akkuladezeit von zwei Stunden.

Mehr Infos zum Thema Akkusauger findet ihr in unserem Artikel "Stielstaubsauger: Alles über Akku-Staubsauger".

Günstigere Geräte können nicht mithalten

Getestet wurden nicht nur teure Modelle. Auch günstigere Akkusauger ab rund 200 Euro prüften die Experten. Doch das Ergebnis ist ernüchternd: Mit ihren teuren Kollegen können die günstigeren Geräte nicht mithalten. So war beim RowentaRH9172WO die Saugleistung nur mangelhaft.

Doch auch bei den teuren Modellen gibt es ein grundsätzliches Problem: die Akkuleistung. Bei voller Saugleistung halten auch die Testsieger nur rund 15 Minuten. Mit reduzierter Saugstärke liefen sie jedoch deutlich länger, heißt es von den Prüfern.

Der andere große Störfaktor ist der Lärm. Denn alle getesteten Geräte seien "unangenehm laut" – teilweise sogar mit einem Schallleistungspegel von mehr als 80 Dezibel. Einen höheren Lärmpegel hätten von allen bisher von der Stiftung getesteten Haushalts- und Gartengeräten nur wenige Geräte wie Stabmixer oder Rasentrimmer erreicht.

Den kompletten Akkusauger-Test könnt ihr in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Test oder online nachlesen (Inhalt kostenpflichtig).

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