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10 smarte Gadgets, die euch die Arbeit im Haushalt abnehmen

Michael Penquitt

Michael Penquitt

Level: Für Alle

Automatisierte Haushaltshilfen werden immer besser und zugleich immer günstiger. Wir verraten euch, welche von ihnen sich tatsächlich lohnen.

Es ist ein täglicher Kampf: Ihr kommt abends von der Arbeit nach Hause, es ist kurz vor 19 Uhr. Jetzt muss erstmal Essen her, der Magen knurrt. Eigentlich müsste danach auch mal wieder der Boden gesaugt werden. Dazu wirft die untergehende Sonne schonungslos ein Licht auf die dreckigen Fenster, die seit dem letzten Frühjahrsputz nicht mehr wirklich transparent waren.

Aber nach dem Essen versackt ihr auf der Couch, ehe ihr euch erst am späten Abend wieder aufrafft, um euch bettfertig zu machen. Oder ihr kümmert euch um die Kinder, die als erstes ins Bett müssen. Oder ihr arbeitet endlich den Papierkram ab, der sich über die letzten Wochen und Monate angesammelt hat. Die Wollmäuse tanzen derweil weiterhin in den Ecken und bejubeln ihren Sieg über den inneren Schweinehund.

Erzählt mir nicht, dass eure Abende – zumindest unter der Woche – anders aussehen. Doch es gibt Abhilfe: In Elektrofachmärkten und Online-Stores findet ihr immer mehr Helfer in Form von smarten Geräten, die euch im Haushalt unter die Arme greifen, damit ihr mehr Zeit für andere Dinge habt und eure Freizeit wirklich auskosten könnt. Zugleich werden diese Gadgets immer besser, weil "klüger", und damit auch günstiger. Ein Hoch auf die Künstliche Intelligenz! Wir stellen euch zehn Geräte vor, die euch die Arbeit im Haushalt abnehmen.

1. Saugroboter

Noch bis vor wenigen Jahren galten Menschen, die sich einen selbstfahrenden Staubsauger gekauft haben, als Exoten. Die Geräte waren sehr teuer und dennoch unzuverlässig. Mittlerweile wurde die Technologie stark weiterentwickelt und ist im Preis gesunken. Auf dem Markt sind Saugroboter von 100 bis über 1.000 Euro zu haben. Wie so häufig, werden die Geräte tendenziell besser, je mehr Geld ihr in die Hand nehmt. Für zufriedenstellende Ergebnisse solltet ihr in der Regel mindestens 400 Euro ausgeben. Gute Modelle von iRobot, wie der Roomba 980, oder von Neato, wie der Botvac D7 Connected, kosten um die 600 Euro. Für besonders saugstarke Geräte wie den Dyson 360 Eye könnt ihr auch 1.000 Euro und mehr ausgeben.

2. Wischroboter

Wo ein Saugroboter, da ist ein Wischroboter nicht weit. Um den Boden wirklich sauber zu bekommen, sollte man Hartböden nach dem Saugen wischen. Auch das kann ein Roboter übernehmen. Der iRobot Braava 390T beispielsweise kann den Laminat- oder Parkettboden sowohl trocken als auch nass wischen und erledigt seine Arbeit gut. Zudem gibt es auch Geräte, die saugen wie wischen können. So zum Beispiel der Ecovacs Deebot Ozmo 930. Diese Geräte saugen häufig nicht ganz so stark oder so gründlich wie reine Saugroboter. In Kombination wird der Boden so aber sehr sauber.

3. Fensterputzroboter

Der Boden ist versorgt, doch was ist mit den Fenstern? Auch das Putzen der Scheiben könnt ihr in vielen Fällen an smarte Gadgets abgeben. Fensterputzroboter gibt es sowohl mit als auch ohne Stromkabel. Die meisten von ihnen saugen sich am Fenster fest und fallen dank zusätzlichem Akku und Sicherungsseil nicht auf den Boden. Doch auch von den besten, wie dem Hobot 268 oder dem Sichler PR-030 V2, solltet ihr nicht allzu viel erwarten. Leichte Verschmutzungen und Fingerabdrücke entfernen sie weitestgehend zuverlässig, mit hartnäckigeren Staubschichten auf der Außenseite sind sie aber häufig überfordert oder hinterlassen Schlieren.

4. Regenrinnen-Putzroboter

Wer ein eigenes Haus hat, weiß, was es heißt, Regenrinnen zu reinigen. Es ist eine langwierige, mühsame und gefährliche Arbeit. Doch es nicht zu tun, hieße, dass die Rinnen mit Laub verstopfen würden, was im schlimmsten Fall zu Wasserschäden führen könnte. Der Regenrinnen-Putzroboter Looj 330 vom Roomba-Hersteller iRobot übernimmt diese Aufgabe und erledigt sie sogar deutlich schneller.

5. Luftreiniger

Geräte, die automatisiert die Umgebung reinigen, sind vor allem für Allergiker zu empfehlen. Dazu zählen neben Saugrobotern beispielsweise auch Luftreiniger, die Schadstoffe sowie Pollen aus der Luft filtern. Dabei ist zwischen unterschiedlichen Filtersystemen zu unterscheiden. Die gängigsten und effizientesten sind der Aktivkohle- und der HEPA-Filter. Die besten Geräte verfügen über beide Filterarten und kosten meistens zwischen 200 und 400 Euro wie der Philips AC2887/10. Besonders günstig, klein und unscheinbar und dennoch sehr effektiv ist der Levoit Luftreiniger für weniger als 100 Euro. Luftwäscher dagegen arbeiten ohne herkömmliche Filter, sondern führen die Luft stattdessen durch ein Wasserbad, welches zugleich die Luft befeuchtet. Der vielleicht derzeit beste ist der Venta LW45 für knapp 300 Euro.

6. Raumluftsensor

"Feine Sache, diese Luftreiniger – aber brauche ich so was wirklich?" Auch das könntet ihr mit einem Gerät herausfinden, wenn ihr bereit seid das Geld zu investieren. Smarte Raumluftsensoren messen dabei nicht nur die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit, sondern auch auch die Luftqualität und sogar den Lärmpegel. Gadgets wie der Netatmo Raumluftsensor schicken die Daten ans Smartphone, wo ihr euch die Statistiken in einer App zu Gemüte führen könnt.

7. Küchenmaschine mit Kochfunktion

Der Name Thermomix steht seit Jahren nahezu als Synonym für Küchenmaschinen mit Kochfunktion. Das Gerät von Vorwerk gilt als Universalgenie in der Küche, mit dem viele Speisen mit geringem Aufwand sehr lecker gelingen. Dafür ist die Maschine ganz schön teuer: Über 1.300 Euro müsst ihr für das aktuelle Modell hinblättern. Der KitchenAid Cook Processor ist mit rund 1.000 Euro ein wenig günstiger. Deutlich günstiger kommt ihr mit dem Krups Prep & Cook HP5031 weg, der dennoch zufriedenstellende Ergebnisse liefert. Auch wenn euch diese Geräte nicht alle Arbeitsschritte abnehmen, spart ihr dank ihnen viel Zeit.

8. Smarter Kräutergarten

Zum Kochen benötigt ihr die entsprechenden Zutaten. Besonders frisch sind die, bei denen ihr euch den Luxus erlauben könnt, sie selbst zu züchten. Doch nicht jeder Haushalt hat den Platz, nicht jeder Hobby-Koch oder jede Hobby-Köchin die Zeit, um sich mit der nötigen Sorgfalt um die empfindlichen Nutzpflanzen zu kümmern. Abhilfe schaffen smarte Indoor-Gärten, die die Pflanzen mit der richtigen Lichtdosis versorgen und teilweise sogar die Bewässerung regulieren. Einfache Varianten für eine Handvoll Kräuter, wie der Smart Garden von Click & Grow oder die Indoor-Gärten von Klarstein, sind schon für weniger als 100 Euro zu haben. Mehr Funktionen bieten teurere Varianten wie der SmartGrow von Bosch. Geradezu exklusiv ist der Plantcube von Agrilution: Für knapp 3.000 Euro gibt es einen kleinen Schrank, in dem ihr sogar Salate heranzüchten könnt.

9. Smarte Bewässerungssysteme

Auch für einen echten Außengarten gibt es smarte Lösungen. Wenn ihr euch für eine automatisierte Bewässerungssteuerung entscheidet – sei es das Eve Aqua, das per Apple HomeKit gesteuert wird, oder die Gardena Smart Water Control, die ihr Potential im Verbund mit anderen Gardena-Geräten entfaltet – bleibt euch mehr Zeit, um den Garten tatsächlich zu genießen. Und auch wenn ihr im Urlaub seid, braucht ihr keine Sorgen zu haben, dass der ganze Garten austrocknet. Wenn ihr sichergehen möchtet, könntet ihr euren Garten mit wärmeliebenden, robusten Pflanzen gestalten. Die gehen auch nach mehreren Wochen ohne Wasser nicht ein.

10. Mähroboter

Zurück aus dem Urlaub könnte es sein, dass der Garten geradezu zugewuchert aussieht. Dann muss erstmal der Rasenmäher ran. Doch auch der kann seine Arbeit komplett eigenständig erledigen. Wir verraten euch, welche Mähroboter-Modelle empfehlenswert sind, wodurch sie sich auszeichnen und wieso ihr beim Kauf die tatsächliche Flächenleistung beachten solltet.

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