Hand bedient Klimagerät mit Fernbedienung
© Getty Images/iStockphoto/simpson33

Wohnen | News

Stiftung Warentest: Wie gut kühlen Klimageräte und Sonnenschutzfolien?

Die Stiftung Warentest hat für die Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift "test" Klimageräte und Sonnenschutzfolien auf ihre Kühlleistung hin geprüft. Hier kommen die wichtigsten Ergebnisse.

Viele Räume heizen sich im Sommer so stark auf, dass sie kaum bewohn­bar sind. Die Stiftung Warentest hat für die Juni-Ausgabe ihrer Zeit­schrift "test" Klimageräte und Sonnenschutzfolien getestet. Bei den Klimageräten kühlen nur die teuren gut. Sonnen­schutz­folien verringern die Klimatisierungs­kosten und halten die Hitze gut ab.

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Monogeräte sind nur ausreichend, Splitgeräte teuer

Die Tester prüften insgesamt zehn Klimageräte, davon fünf Mono­blöcke und fünf Splitmodelle mit je einem Innen- und einem Außengerät. Mehr über die Unterschiede, Vorteile und Nachteile von Monoblock-Klimageräten und Splitgeräten lest ihr hier.

Die Mono­geräte kosten zwischen 246 und 550 Euro. Sie lassen sich ohne Hand­werker und Genehmigung aufbauen. Ihr Nachteil: Der Abluft­schlauch hängt aus dem offenen Fenster, durch das immer warme Luft nach­strömt. Im Test schnitt kein Gerät besser als "ausreichend" ab. Zudem verbrauchen solche Geräte gemessen an ihrer Kühlleistung sehr viel Strom.

Splitgeräte müssen von Fachleuten installiert werden, außerdem brauchen Mieter die Genehmigung des Vermieters. Die drei guten Geräte im Test kosten mehr als 2.000 Euro.

Testsieger bei den Klimageräten ist ein Gerät von Daikin

Das Gerät Daikin FTXJ35MW / RXJ35M hat im Test mit der Note 2,1 am besten abgeschnitten. Es kostet im Schnitt allerdings 2.540 Euro, dazu kommen die Kosten für die Installation.

Ebenfalls mit der Note "gut" schnitten Geräte der Hersteller Toshiba und Mitsubishi ab.

Das beste Monoblock-Gerät war das Chillflex Pro von AEG, das gerade noch passabel kühlt und 500 Euro kostet.

Bereits im Vorjahr hat die Stiftung Warentest Klimageräte getestet, mehr dazu lest ihr hier: Neuer Klimageräte-Test: Was Splitgerät und Monoblock wirklich können

Sonnenschutzfolien halten die Hitze draußen

Eine günstige Alternative zu den teuren Klimageräten sind Sonnen­schutz­folien. Sie können einen großen Unterschied machen, wie stark sich ein Raum aufheizt. Die Stiftung Warentest ermittelte die Temperaturen in einem Dach­geschoss: Durch vier Quadrat­meter große schräge Fenster heizte sich der Raum im Hoch­sommer auf bis zu 56 Grad Celsius auf. Mit den Testsiegern aus der Gruppe der sieben stark reflektierenden Folien würde die maximale Temperatur nur noch 34 Grad Celsius betragen.

Ist bereits ein Klimagerät vorhanden, dann senken die Sonnenschutzfolien die Strom­kosten deutlich. Allerdings dunkeln sie Räume ab und erhöhen im Winter die Heiz­kosten.

Je nach Fens­tergröße und Raum können stark oder schwach reflektierende Folien die beste Wahl sein. Sie sind ab knapp 20 Euro pro Quadrat­meter ohne Montage und ab knapp 80 Euro pro Quadrat­meter mit Montage erhältlich.

Die Stiftung Warentest testete elf Sonnen­schutz­folien zur Anbringung auf der Außenseite von Fens­tern. Sieben Folien sollen die ins Haus eindringende Sonnen­energie um mehr als 80 Prozent vermindern, vier exemplarisch ausgewählte Folien um etwa 55 Prozent. Zehn der getesteten Sonnenschutzfolien schnitten mit der Note "gut" ab, eine mit "befriedigend".

Allerdings sind die Sonnenschutzfolien kein Allheil­mittel. Große schattenlose Fenster nach Süden oder schlechte Dämmung gleichen sie nicht aus. Wer in solchen Räumen mit sehr hoher Wärmelast dauer­haft weniger als 26 Grad Celsius haben will, muss dämmen oder ein Klimagerät kaufen.

Die Tests Klimageräte und Sonnen­schutz­folien findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift "test" und sind kostenpflichtig online abruf­bar.

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