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Smart Home für Einsteiger: 5 Tipps, um Fehler beim Kauf zu vermeiden

Dirc Kalweit

Dirc Kalweit

Level: Für Anfänger

Dutzende von Anbietern, Hunderte von Komponenten: Der Smart Home-Markt ist ziemlich unübersichtlich. Worauf gerade Einsteiger unbedingt achten sollten.

Das Thema "Smart Home" ist in aller Munde. Vernetztes Wohnen wird in Zukunft immer mehr unseren Alltag bestimmen. Doch was ist eigentlich schon in der Gegenwart möglich? Und vor allem: Worauf sollten künftige Smart Home-Anwender achten, wenn sie sich schon heute einzelne Komponenten oder gleich ein ganzes System zulegen wollen?

Wir haben fünf Tipps für alle, die sich selbst als Smart Home-Einsteiger einschätzen und typische Fehler vermeiden wollen.

Einsteiger-Tipp 1: Der Bedarf

Wollt ihr von der Lichtstimmung über die komplette Entertainment-Anlage bis hin zur Heizung alles kontrollieren? Und das möglichst auch noch per Fernzugriff? Oder reicht schon ein elektronisches Zusatzschloss, das per App den Zutritt für Haushaltshilfe, Handwerker oder Babysitter steuert?

Wer nicht gleich die All-in-one-Komplettlösung benötigt, für den genügen unter Umständen schon kleine, aber feine Einzellösungen. Und wer das große Ganze will, sollte seine Fähigkeiten kennen und sich fragen: selbst installieren oder lieber installieren lassen?

Einsteiger-Tipp 2: Der Ist-Zustand

Ihr habt schon Sonos-Boxen? Oder Hue-Leuchten von Philips? Dann habt ihr auch schon smarte Komponenten, die sich in manche Systeme integrieren lassen.

Überhaupt ist der Check der hauseigenen technischen Geräte wichtig. Wer einen Telekom-Router daheim stehen hat, der ist wahrscheinlich mit den von der Telekom unterstützten Qivicon-Komponenten am besten bedient. Diejenigen, die mit einer Fritz-Box ins Netz gehen, könnten sich mal anschauen, was die Firma AVM zum Thema Smart Home zu bieten hat. Und Apple-Fans setzen vielleicht lieber auf das HomeKit-System und steuern das Licht über die Siri-Sprachfunktion.

innogy Smart-Home-Systeme Paket
Viele Anbieter wie z.B. innogy (früher RWE) bieten ihre Smart Home-Systeme in aufeinander abgestimmten (Starter-)Paketen an. © innogy

Einsteiger-Tipp 3: Der Funkstandard

Drahtlose Smart Home-Anwendungen kommunizieren über Funk. Dafür gibt es die verschiedensten technischen Standards. Manche sind proprietär, also mit anderen nicht kompatibel. Andere benutzen offene Standards wie Bluetooth, Zigbee oder Z-Wave.

Welcher Standard sich einmal durchsetzen wird, ist völlig offen. Es gilt also, ein System zu finden, das in Sachen Vernetzung technisch gesehen nach möglichst vielen Seiten hin offen ist.

Einsteiger-Tipp 4: Die Sprachsteuerung

Das große Ding in Sachen Smart Home ist die Sprachsteuerung. Ob mit Echo von Amazon ("Alexa, lass die Rollos runter") oder Google Assistant – statt umständlicher Einstellungen am PC oder am Smartphone lassen sich jetzt einige Smart Home-Systeme per Sprachbefehl steuern.

Die Experten sind sich einig, dass die Sprachsteuerung immer wichtiger wird. Als Käufer solltet ihr also auf eine technische Kompatibilität achten.

HomeBase von Qivicon
Über zentrale Steuereinheiten (hier die HomeBase von Qivicon) lassen sich die angeschlossenen Geräte ablesen und regeln © Qivicon

Einsteiger-Tipp 5: Die Information

Große Allianzen und spezialisierte Einzelanbieter, umfassende Produktpaletten oder Nischenlösungen – der Smart Home-Markt ist derzeit noch sehr breit aufgestellt und dementsprechend unübersichtlich. Wer sich durchsetzt, was demnächst technisch ganz weit vorn sein wird – niemand weiß es. Google drängt mit seinen sprachgesteuerten Lautsprechern auf den Markt, und man darf gespannt sein, was Ikea um sein smartes Beleuchtungssystem Trådfri eventuell noch so herumbaut. Die technische Entwicklung ist rasant.

Wer sich für das richtige Produkt entscheiden möchte, benötigt also vor allem eines: Informationen. Mittlerweile gibt es sogar Fachzeitschriften zum Thema Smart Home und natürlich zahlreiche Websites. Auf wohnglück.de findet ihr zum Beispiel folgende Artikel:

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