Frau verteilt Fertigputz mit einer Finishrolle auf der Wand.
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Rollputz: So einfach könnt ihr ihn auftragen

Tanja Müller

Level: Für Anfänger

Mit gebrauchsfertigem Rollputz bringt ihr schönste Strukturen an eure Wände. Und das ganz fix und simpel in fünf Schritten mit Rolle oder Pinsel direkt aus dem Eimer.

Rau verputzte Wände mit Vintage-Charme, im rustikalen Country-Chic oder mediterranen Look – die könnt ihr ganz leicht selber machen. Gebrauchsfertiger Rollputz heißt das Geheimrezept. Eine unkomplizierte Alternative zur Tapete.

In diesen Fertigputzen stecken die Granulate für die Körnung bereits drin. Wenn eure Wand nicht nur Struktur, sondern auch noch Farbe bekommen soll, braucht ihr nur noch die gewünschten Farbpigmente beigeben, einmal kräftig mischen und schon könnt ihr loslegen. Mit der Malerrolle tragt ihr den Putz genau wie Wandfarbe direkt aus dem Eimer auf die Wände.

Überlegt euch vorher, wie eure Wand später aussehen soll. Am besten probiert ihr erst einmal an einer Testfläche verschiedene Techniken aus. Mit Rolle, Walze oder Pinsel lassen sich die unterschiedlichsten Strukturen zaubern. Nehmt dafür ein Stück Span- oder Gipskartonplatte. Und etwas Übung kann ja schließlich auch nicht schaden, bevor ihr euch an die Wand wagt.

So bekommt eure Wand in fünf Schritten Struktur und Farbe:

1. Wand vorbereiten

Bevor es ans Verputzen geht, solltet ihr euch die Wände einmal genau ansehen. Der Untergrund muss tragfähig, sprich fest und nicht sandend sein. Also entfernt ihr erst einmal die Tapetenreste. Damit Stockflecken und Verfärbungen zum Beispiel von Nikotin nicht durchschlagen, grundiert ihr die zu verputzenden Flächen zuvor mit Sperrgrund.

2. Putz in der Wunschfarbe einfärben

Dann färbt ihr den weißen Rollputz mit Farbpigmenten nach Wunsch ein. Die gibt es als Pulver oder in Flüssigform, ähnlich wie Abtönfarbe. So spart ihr euch das anschließende Streichen. Ihr wisst nicht, welche Farbe ihr wählen sollt? Wir verraten euch, was die Trendfarben 2019 sind.

Frau kippt Farbpigmente aus einer kleinen Dose in einen großen Eimer mit Fertigputz, daneben liegt eine Bohrmaschine.
Mit Farbpigmenten könnt ihr den Fertigputz in der gewünschten Farbe tönen. Das spart anschließendes Streichen. © Knauf

3. Rollputz sorgfältig aufrühren

Auch gebrauchsfertigen Strukturputz müsst ihr vor dem Verarbeiten aufrühren, am besten mit dem Quirl der Bohrmaschine. Nur so kann sich das Granulat gut verteilen. Wenn ihr Farbe dazugeben wollt, gießt diese in einen neuen Eimer und quirlt sie noch einmal ordentlich durch.

Eimer mit Fertigputz wird mit Quirl der Bohrmaschine durchgerührt.
Mit dem Quirl der Bohrmaschine muss auch gebrauchsfertiger Putz vor dem Auftrag kräftig durchgerührt werden. © Knauf

4. Dekorputz aufrollen und strukturieren

Mit der Auftragswalze bringt ihr den Putz ganz einfach auf die Wand. Tipp: Vor dem ersten Gebrauch die Farbrolle leicht anfeuchten. Mit der Finishwalze strukturiert ihr die Oberfläche anschließend gleichmäßig fein. Frei modellieren könnt ihr hingegen mit dem Pinsel.

5. Leichte Arbeit, große Wirkung

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der eingefärbte, körnige Putz sorgt mit seinem natürlichen Look für Behaglichkeit. Wer sich etwas mehr zutraut und auf coole Oberflächen steht, der kann seinen Wände auch mit Putz, Abtönfarbe und Tapetenkleister einen Betonlook verpassen.

Schlafzimmer mit Polsterbett vor natürlich verputzer Wand.
Im Handumdrehen bekommt das Schlafzimmer einen natürlichen Look - mit soft eingefärbtem, körnigen Putz an einer Wand. © Knauf

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