Aufbewahrung für mehr Ordnung im Kinderzimmer
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Ordnung im Kinderzimmer: 7 Ideen zum leichteren Aufräumen

Tanja Müller

Schluss mit dem Chaos im Kinderzimmer! Mit cleverem Mobiliar und einigen einfachen Regeln schafft ihr mit euren Kindern ruckzuck Ordnung im Kinderzimmer. Und das Aufräumen fällt künftig auch leichter.

Das Zimmer eurer Kinder sieht aus wie eine Rumpelkammer? Bastelsachen, Stifte, Plastikritter, Bausteine, Socken und mehr liegen verstreut auf dem Boden und ihr könnt das Kinderzimmer kaum mehr betreten? Das könnt ihr ganz fix ändern. Mit passendem Mobiliar, praktischen Helfern und ein paar Ritualen bringt ihr zusammen mit eurem Nachwuchs Ordnung ins Kinderzimmer.

1. Kinderzimmer kindgerecht einrichten

Eine durchdachte Einrichtung schafft beste Voraussetzungen für Ordnung im Kinderzimmer. Sprich: Das Mobiliar sollte auf euer Kind zugeschnitten sein. Denn ein Knirps von einem Meter Größe weiß mit einem doppelt so hohen Regal nichts anzufangen. Er erreicht nur die untersten Fachböden. Gleiches gilt für die Kindergarderobe: Bringt ihr diese in altersgerechter Höhe an, kann euer Nachwuchs seine Jacke nach dem Kindergarten selbst aufhängen. Damit fördert ihr die Selbständigkeit eures Kindes.

Kindgerechte Einrichtung kann so aussehen:

2. Cleveren Stauraum schaffen

Zumeist mangelt es im Reich eurer Kinder nur an Stauraum. Ideal sind Möbel mit Schüben oder Steckfächern. Denn das Chaos im Kinderzimmer verbannt ihr besser in viele kleine Boxen als in eine große Spielkiste.

Je kleinteiliger die Spielsachen, desto übersichtlicher solltet ihr sie verstauen. So findet euer Junior sein Spielzeug auch leichter. Hat jedes Ding seinen festen Platz, geht das Aufräumen schnell. Und das Sortieren macht euren Kindern vielleicht sogar Spaß.

3. Stoffutensilos horten den Kleinkram

Als nützliche Helfer haben sich auch Stoffutensilos für Wand oder Tür bewährt: In Einstecktaschen verschiedener Größen verstaut ihr Spielsachen oder auch Kleidung. Nach Gebrauch steckt euer Junior Mützen, Schals oder Handschuhe einfach in die dafür vorgesehenen Taschen. Dann liegen die für den nächsten Spielplatzausflug gleich wieder parat.

Unsere Bildergalerie zeigt euch clevere und schöne Aufbewahrungslösungen für mehr Ordnung im Kinderzimmer:

4. Ordnungshelfer mit Zusatzfunktion

Aufbewahrungsboxen kann euer Nachwuchs nicht genug haben. Stabile Kisten sollten entweder stapelbar oder noch besser mobil dank Rädern sein. Dann rollen eure Kinder vor dem Abendbrot einfach mit ihrem Aufräumfahrzeug durch ihr Zimmer und bringen darin ihr Spielzeug ordentlich unter.

Kunstvollen Bauwerken hingegen solltet ihr eine Zeit lang Bestandsschutz gewähren, um die Kreativität nicht zu ersticken. Rittergefechte, Zoolandschaften oder Puppenboutiquen könnt ihr prima in großen Bettkästen zwischenlagern.

In großen Stoffbeuteln mit Zugband verschwinden übrigens im Nu Bausteine oder Spielzeugautos. Und aufgeklappt machen sie sich als Spielteppich nützlich. Zudem gibt es Aufbewahrungsboxen, die auch als Spielkulisse dienen.

5. Beim Aufräumen mithelfen und klare Ansagen machen

Kleine Kinder überfordert es, allein Ordnung zu schaffen. Also müsst ihr mithelfen, aber keineswegs die ganze Arbeit machen. Klare Ansagen wie "Ich hänge die Kleider in den Puppenschrank und du sortierst den Kaufmannsladen wieder ein" erleichtern eurem Nachwuchs das Aufräumen.

Spielkameraden solltet ihr übrigens mit zum Aufräumen heranziehen, damit euer Kind nicht am Ende allein im Chaos sitzt und die Spielsachen der anderen wegräumen muss.

6. Feste Ordnungs-Rituale einführen

Am besten plant ihr täglich eine gute Viertelstunde Zeit zum Aufräumen ein. Kündigt diese rechtzeitig und vielleicht auch mehrmals an, damit die Kleinen ihr Spiel nicht abrupt beenden müssen.

Das ganz große Durcheinander am Ende des Tages verhindert ihr mit folgendem Ritual: Ist ein Spielthema beendet, werden alle Sachen weggepackt, bevor das nächste Spiel begonnen werden darf. Also: Die Legokiste erst auskippen wenn Arztkoffer und Kuscheltierpatienten wieder auf ihren Stammplätzen sind.

7. Ausmisten schafft Platz und Ordnung

Überfüllte Kinderzimmer lassen sich nur schwer ordentlich halten. Also sortiert lieber regelmäßig mit euren Kindern aus – Bücher, die keiner mehr ansieht, ungeliebte Geschenke, unvollständige Puzzle oder Spiele.

Das beste Mittel im Kampf gegen das Kinderzimmerchaos habt ihr übrigens selber in der Hand: Vorbild sein. Denn Ordnung kann nur der erwarten, der selbst ordentlich ist.

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