Frau beim Workout auf der Fitnessmatte zuhause
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Wohnen | Listicle

Fitnessraum einrichten: 6 typische Fehler und wie ihr sie vermeidet

Lisa Gutknecht

Um einen Fitnessraum einzurichten, braucht es gar nicht viel: Sportlichen Ehrgeiz, Equipment und eine gute Vorbereitung. Wer vom eigenen Homegym träumt, sollte diese typischen Fehler bei der Umsetzung unbedingt vermeiden.

Mal eben nach Feierabend eine Yogaeinheit einlegen oder eine Runde durch den Park joggen – dafür ist kein extra Fitnessraum notwendig. Doch wer ernsthaft trainieren und sich die Kosten einer Studiomitgliedschaft sparen will, fährt gut mit einem Trainingseck in den eigenen vier Wänden. Erfahrt hier, welche Fehler ihr beim Fitnessstudio einrichten vermeiden solltet und wie ihr das Projekt Homegym von Anfang an richtig angeht.

Fehler 1: Ihr habt zu wenig Platz

Abhängig von euren sportlichen Ambitionen braucht ihr mehr oder weniger Platz. Macht euch vor dem Einrichten Gedanken darüber, welches Equipment ihr benötigt und wo im Haus beziehungsweise in der Wohnung ein Fitnessraum oder eine Sportecke am meisten Sinn ergeben.

Für Stretchingeinheiten mag ein kleines Fleckchen genügen. Doch habt ihr genügend Luft zu allen Seiten für Seilspringen, Burpees und Jumping Jacks? Passt der Crosstrainer wirklich unter die Schräge und wie viel Platz nimmt die Hantelbank oder das Powerrack ein? Eine gute Planung im Voraus spart am Ende Zeit, Kosten und Mühe.

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Fehler 2: Ihr habt keinen geeigneten Fitnessboden

Einen Fitnessraum einrichten ohne guten Fitnessboden ist ein typischer Fehler, der auf Dauer nicht nur eurer Gesundheit, sondern auch der Wohnung und der guten Nachbarschaft schadet. Für eine Yogaeinheit kann eine handelsübliche Matte ausreichen, doch gerade für Kraftsportler ist ein spezieller Bodenbelag Pflicht.

Schutzmatten gibt es in verschiedenen Dicken und Größen – passend für eure Sportart. Sie minimieren Geräusche, schützen eure Gelenke sowie den Untergrund und bieten mehr Komfort beim Trainieren. Erfahrt alles über Bodenbeläge für euer Homegym – inklusive Kosten – im Artikel "Fitnessboden: So findet ihr den besten Bodenbelag für euren Fitnessraum".

Fehler 3: Euer Fitnessraum wird auch für andere Zwecke genutzt

Fitnessraum/Spielzimmer/Büro/Werkstatt/Abstellraum: Ein Homegym hat beim Einrichten einer Wohnung nicht immer Priorität. Schnell wird ein Multifunktionszimmer daraus. Wer jedoch dauerhaft zu Hause trainieren möchte, sollte diese Mehrfachnutzung vermeiden. Platzt ständig jemand in euer Training, leiden Motivation und Leistung darunter. Plus: Der Haussegen hängt im Zweifelsfall schief.

Natürlich kann sich nicht jeder den Luxus eines eigenen Fitnessraums leisten – sei es aus Budget- oder Platzgründen. In dem Fall: Hängt während eures Workouts ein "Bitte nicht stören"-Schild an die Tür, an das sich alle Hausbewohner halten.

Fehler 4: Ihr haltet keine Ordnung

"Diesen letzten Satz schafft ihr auch noch. Stellt eure Gewichte bitte zurück" – ein typischer Spruch, der Wände von Fitnessstudios ziert und genauso für euer Homegym gelten sollte. Schon klar, hier seid ihr Herr*in der Lage und niemand außer euch benutzt Hanteln, Kettlebell und Medizinball. Doch selbst wenn euch Chaos wenig stört, im Fitnessraum sollte Ordnung herrschen.

Ein Workout lässt sich deutlich konzentrierter angehen, wenn die Fläche frei ist. Außerdem motiviert eine aufgeräumte Optik und ihr wisst sofort, wo ihr welches Equipment findet, ohne lange nach Widerstandsband oder Yogagurt zu suchen. Das spart wertvolle Zeit. Geniale Regallösungen und mehr findet ihr im Artikel "Fitnessstudio zuhause: Ideen für euer Homegym".

Tipp: Motivationssprüche oder Erinnerungsstützen zum Ordnung halten gibt es zum Beispiel über wandtattoos.de ab 20 Euro.

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Fehler 5: Einen Fitnessraum einrichten ohne WLAN

Musik kann erwiesenermaßen zu Höchstleistung anspornen. Mit der eigenen Motivations-Playlist im Hintergrund wird selbst der letzte Satz zum Kinderspiel. Andere trainieren gerne zu YouTube-Videos oder mit einer App. Egal, ob ihr einen Streamingdienst oder ein Onlineprogramm nutzt – euer Fitnessraum braucht eine stabile WLAN-Verbindung. Denkt daran, wenn ihr euer Homegym in der hintersten Kellerecke oder im Obergeschoss einrichtet.

Bei schlechtem WLAN-Empfang hilft ein WLAN-Verstärker, zum Beispiel über mediamarkt.de ab 50 Euro.

Fehler 6: Der Fitnessraum lässt sich schlecht lüften

Wer intensiv trainiert, dem geht schnell mal die Puste aus. Neben Wasser braucht ihr ausreichend Sauerstoff, um auch die letzten Meter auf dem Laufband zu sprinten oder euren Rekord im Kreuzheben zu brechen. Fitnessstudios sind mit Klimaanlagen ausgestattet. Das ist im eigenen Homegym nicht notwendig. Trotzdem solltet ihr für genügend Belüftung sorgen können. Ein Fenster ist Pflicht. Achtet nur darauf, dass ihr nicht im Durchzug trainiert.

Tipp: Wer die Wahl hat, sollte den Fitnessraum nicht unbedingt auf der Sonnenseite seiner Wohnung einrichten. Hier kann es gerade im Sommer sehr heiß werden, was einem regelmäßigen Training schnell in die Quere kommt. Alternativ lohnt sich die Anschaffung guter Rollläden oder Jalousien.

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