Fahrradanlehner P1 von Ilco/Illmann GmbH.
© Ilco/Illmann GmbH

Wohnen | Info-Guide

Fahrradständer & Anlehnbügel: Für Ordnung im Zweirad-Fuhrpark

Sandra Hermes

Fahrradständer und Anlehnbügel bringen schnell Ordnung in euer Drahtesel-Chaos. Es gibt sie in supergünstig und sehr stylisch. Und wer DIY-Fan ist, findet im Netz klasse Ideen, um einen Fahrradständer ganz einfach selbst zu bauen.

Fahrräder haben viele Vorteile. Sie sind zum Beispiel umweltschonende Verkehrsmittel, günstige Fitnessgeräte und sehen oft toll aus. Nicht so ansehnlich ist es allerdings, wenn die Familienräder ein wildes Durcheinander im Gartenhaus, eurem Fahrradunterstand oder an der Hauswand bilden.

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Dabei ist die Abhilfe so einfach. Schon mit einem simplen Fahrradständer aus Stahlrohr könnt ihr die Drahtesel in Reih und Glied aufstellen. Das bringt nicht nur optische Ordnung in den Fuhrpark, sondern ist auch total praktisch. Wir haben die Vorteile zusammengefasst, bringen etwas Ordnung in das begriffliche Chaos im Netz und stellen euch die besten Varianten auf dem Markt vor.

Die Vorteile von Fahrradständern und Anlehnbügeln

  • Eure Räder stehen aufrecht und bleiben so trocken und sauber.
  • Jedes Rad kann separat ein- und ausgeparkt werden und verhakt sich nicht mit anderen.
  • Kinder können ihr Rad beim Rein- und Rausstellen besser handeln.
  • Die Räder können am Fahrradständer angeschlossen werden und sind so besser gegen Diebstahl geschützt.
  • Einfache Fahrradständer sind schnell aufgebaut und können sowohl draußen als auch in Gartenhäusern, Garagen, Carports oder Fahrradunterständen montiert werden.

Fahrradständer, Fahrradparker oder Anlehnbügel?

Der Begriff Fahrradständer wird für zwei ganz unterschiedliche Produkte benutzt. Ein Fahrradständer ist sowohl die Abstellhilfe am Rad, die man schnell mit einem Fuß runterklappt, um sein Fahrrad abzustellen, als auch die externe Abstellmöglichkeit, in die der Radler sein Rad mit dem Vorderreifen schiebt. Vielleicht ist das auch der Grund, warum im Netz mittlerweile eine große Anzahl an alternativen Bezeichnungen für sehr ähnliche Produkte kursiert.

Unter einem externen Fahrradständer versteht man in der Regel eine Konstruktion, in die man das Rad so einstellt, dass es aufrecht stehen bleibt. Meistens geschieht das, indem man den Vorderreifen einklemmt. Dasselbe Produkt wird synonym auch Radständer, Standparker, Fahrradparker, Bogenparker, Aufstellständer, Bügelständer oder Fahrradklemme genannt.

Fahrradständer Modell Genius von Ilco/Illmann GmbH.
Fahrradständer Modell Genius von Ilco/Illmann GmbH. Passend für Fahrradgrößen von 20 bis 28 Zoll. © Ilco/Illmann GmbH

Alternativ gibt es die sogenannten Anlehnbügel. In den meisten Fällen handelt es sich um einen Stahlrohrbügel, der an zwei Stellen im Boden verankert ist und an den ihr eure Räder seitlich anlehnen und anschließen könnt. Vorteil: Ihr könnt zwei Räder von beiden Seiten parken. Nachteil: Sie können sich – je nach Lenkerausführung – schon mal ineinander verhaken.

Hat der Bügel keine zusätzliche tiefere Querstange, finden Kinderräder an einem Anlehnbügel kaum Halt. Anlehnbügel so anzubringen, dass sie im richtigen Winkel stehen, ist etwas anspruchsvoller als einen Fahrradständer auf dem Boden oder der Wand anzudübeln. Wir empfehlen Ruck-Zuck-Beton (ab 8 Euro für 25 kg in jedem Baumarkt). Der muss nicht extra angerührt werden.

Fahrradgeländer mit Knieholm von Ilco/Illmann GmbH
Fahrradgeländer aus Rundrohr (48 oder 60 mm), hier mit Knieholm. Der Hersteller Ilco/Illmann GmbH bietet sie wahlweise zum Einbetonieren mit Aushebesicherung oder mit Bodenplatte zum Aufschrauben an. © Ilco/Illmann GmbH

Was kosten die Einparkhilfen für Fahrräder?

Einfache Fahrradständer (hier ein Beispiel von ManoMano) für zwei bis vier Räder bekommt ihr schon für rund 25 Euro. Dabei handelt es sich in der Regel um Modelle aus verzinktem Stahlrohr. Je hochwertiger die Verarbeitung des Stahls, desto teurer wird es. Die einfachen Ausführungen erinnern euch vermutlich an eure Schulzeit. Wenn ihr in Sachen Design etwas mehr wollt als den Fahrradständer-Charme eurer Grundschule, müsst ihr etwas mehr investieren.

Auch in Sachen Funktionalität gibt es Luft nach oben. Modelle, die neben der Vorderradklemme einen zusätzlichen Anlehnbügel (hier ein Beispiel von Shop Univer) haben, um das Rad sicher aufrecht zu fixieren, bekommt ihr ab 180 Euro.

Ob in der einfachen oder gehobenen Klasse, achtet immer darauf, dass entweder der Abstand zwischen den Rädern groß genug ist, oder die Vorderradklemmen in immer abwechselnder Höhe positioniert sind. So kommen sich die Lenker nicht ins Gehege.

Fahrradgeländer ohne Knieholm von Ilco/Illmann GmbH.
Der Klassiker: Das feuerverzinkte Fahrradgeländer aus Rundrohr (Hersteller: Ilco/Illmann GmbH) gibt es auch Wunsch auch mit einer hochwertigen Pulverbeschichtung oder in der Edelstahl-Variante. © Ilco/Illmann GmbH

Auch die einzelnen Anlehnbügel bekommt ihr in der einfachen Ausführung ab 30 Euro. Teurer sind die eckigen Varianten aus feuerverzinktem Stahlrohr. Sie fangen bei rund 100 Euro an.

Eine schöne Variante ist ein Anlehnbügel als Ring. Er kostet 104 Euro:

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Oder – schon in Richtung Stadtkunst – als Rad für 336 Euro:

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Fahrradständer könnt ihr auch selber machen

Das Prinzip ist einfach. Im Grunde braucht ihr nur etwas, in das ihr den Vorderreifen eures Drahtesels einklemmen könnt. Die Ideen bei Pinterest sind entsprechend vielfältig. Zum Beispiel ein Gestell aus einer Holzpalette:

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Das ist ebenso schnell gebastelt wie ein Fahrradständer aus halbierten Autoreifen:

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Oder ihr verwendet alternativ einen eingesägten Baumstamm:

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Ihr sucht noch nach weiteren Möglichkeiten, euer Zweirad anständig unterzubringen? Dann legen wir euch abschließend folgenden umfangreichen Ratgeber ans Herz:

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