Einfamilienhaus
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Wohnen | News

Nur jeder Fünfte würde im Erbfall ins Haus der Eltern einziehen

Eva Dorothée Schmid

Wer von seinen Eltern eine Immobilie erbt, steht vor der Frage: Was nun? Verkaufen? Vermieten? Oder selbst einziehen? Eine Studie hat jetzt erfragt, was potentielle Erben mit der elterlichen Immobilie machen würden.

In der Regel vererben Eltern ihr Eigenheim nach dem Tod an die Kinder. Doch was haben diese mit dem elterlichen Erbe vor? Das hat eine aktuelle Studie von Civey im Auftrag von "wertfaktor" untersucht. Befragt wurden 14 bis 49-Jährige, deren Eltern eine Immobilie besitzen.

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Die meisten Erben, nämlich 34 Prozent, würden die geerbte Immobilie zu Geld machen. Für die Vermietung der elterlichen Immobilie würden sich 28 Prozent der Befragten entscheiden. Und mit 20,6 Prozent würde nur jeder Fünfte selbst ins Haus der Eltern einziehen.

Die restlichen Befragten würden das Haus an ihre Kinder weiterreichen (9,6 Prozent), sich für einen Teilverkauf entscheiden (1,2 Prozent) oder etwas ganz anderes mit der Immobilie anfangen, sie womöglich abreißen (6,4 Prozent).

Viele haben noch keine Vereinbarung mit den Eltern getroffen

Auf die Frage, ob mit den Eltern bereits eine Vereinbarung über die zu erbende Immobilie getroffen wurde, gaben 40 Prozent an, dass dies bisher noch kein Thema war. 35,9 Prozent sagten, sie hätten schon geklärt, dass die elterliche Immobilie an sie und ihre Geschwister vererbt werde. Acht Prozent der Befragten schätzen Erben als Tabuthema ein, bei dem Streit zu erwarten sei.

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Kinder erwarten nicht, ein Haus zu erben

In der Umfrage wurde auch die Frage gestellt, wie sich die Kinder fühlen würden, wenn die Eltern die Immobilie, die sie dachten zu erben, komplett verkaufen und sich von dem Geld eigene Wünsche erfüllen würden. Überraschenderweise sagten 40 Prozent sie wären darüber glücklich, denn die Eltern sollten frei über ihr Haus entscheiden. Nur drei Prozent wären darüber verärgert und fänden ein solches Vorgehen egoistisch.

23,2 Prozent sagten, sie seien nicht auf das Immobilienerbe angewiesen. Und 22,9 Prozent gaben an, sie wären etwas enttäuscht, könnten es aber verstehen wenn die Eltern das Haus zu Geld machten, um sich Wünsche zu erfüllen.

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