Frau vor dem Schaufenster eines Immobilienmaklers
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Wohnen | News

Studie: Wohnimmobilien sind weiterhin ein gutes Investment

Albert Linner

Level: Für Alle

Brexit, Handelskonflikte, Konjunktur-Abschwung: Die wirtschaftliche Lage wird unsicherer. Doch Wohnimmobilien bleiben auf absehbare Zeit eine attraktive und sichere Investmentmöglichkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie.

Der unsicheren wirtschaftlichen Lage zum Trotz: Wohnimmobilien bleiben eine attraktive Investmentmöglichkeit. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Westdeutsche Wohnungsmärkte: Daten & Perspektiven 2019", die die Immobilienberatung Wüest Partner in Auftrag gegeben hat.

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Auch wenn die wirtschaftliche Lage Risiken berge, sei es weiterhin ratsam, in Wohnimmobilien zu investieren. Sinkende Leerstände, steigende Mieten und unzureichende Neubauaktivitäten würden mittelfristig für stabile Mehrfamilienhauspreise sprechen, heißt es in der Studie. Zudem fehle es derzeit an alternativen Anlagemöglichkeiten.

Steigende Nachfrage nach Wohnimmobilien

Für die Studie hat Wüest Partner 20 westdeutsche Oberzentren untersucht. Die höchste Rendite der analysierten Standorte sei in Oberhausen zu erzielen – allerdings sei hier auch das Risiko besonders groß. Sicherer für Immobilieninvestitionen sind demnach die Standorte Frankfurt, Köln und Münster, es folgen Wiesbaden und Düsseldorf. Doch auch in anderen westdeutschen Städte wie Aachen, Kassel oder Gießen könne eine gute Rendite bei vergleichsweise geringem Risiko erreicht werden.

Die Kaufpreise liegen an den analysierten Standorten durchschnittlich beim 19-fachen der Jahresnettokaltmiete. Auch wenn die Steigung der Miet- und Kaufpreise abgenommen habe, würden vor allem das niedrige Zinsniveau für eine steigende Nachfrage nach Wohnimmobilien sorgen. Da zu wenig Neubauten entstehen, steigen dementsprechend die Preise.

Wohnimmobilien bleiben "attraktiv und relativ sicher"

Die Analyse prognostiziert allerdings auch, dass lokale und globale Faktoren und Ereignisse das Investitionsumfeld beeinträchtigen können. So könnten sich der Brexit, Handelskonflikte, ein Konjunktur-Abschwung aber auch regulatorische Eingriffe der Politik bei Mietpreisen – wie beispielsweise der Mietendeckel in Berlin – und das bereits sehr hohe Preisniveau negativ auswirken.

Gleichzeitig sprechen Faktoren wie ein starker Arbeitsmarkt, Zuwächse bei der Kaufkraft, sinkende Leerstände, das Bevölkerungswachstum und steigende Mieten für eine positive Preisentwicklung von Wohnimmobilien.

Die Analyse kommt schließlich zu dem Fazit: "Vor diesem Hintergrund bleiben Wohnimmobilien eine attraktive und relativ sichere Investmentkategorie".

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