Mann hält Lichterkette für Weihnachtsbeleuchtung
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Weihnachtsbeleuch­tung: 7 häufige Fehler bei Lichterketten & Co.

Lisa Gutknecht

Lisa Gutknecht

Die Weihnachtsbeleuchtung ist für viele Haushalte von großer Bedeutung. Lichterketten, Kerzen und funkelnde Weihnachtsdekoration sorgen drinnen wie draußen für gemütliche Stimmung. Damit ihr sicher und kostengünstig durch den Advent kommt, solltet ihr diese sieben Fehler vermeiden.

Üblicherweise beginnt mit dem ersten Advent die Weihnachtszeit. Dann aber muss es schnell gehen, damit in den wenigen Wochen bis Weihnachten der Genuss im Vordergrund stehen kann. Vorbereitung ist deshalb alles: Besonders die Weihnachtsbeleuchtung solltet ihr sinnvoll planen. Hier lauern nämlich viele versteckte Kosten und Energiesünden, die ihr mit einfachen Tricks vermeiden könnt.

Hier sind die sieben häufigsten Fehler bei der Adventsbeleuchtung und wie ihr sie vermeiden könnt:

1. Ihr setzt auf die falschen Leuchtmittel

Der ein oder andere mag noch herkömmliche Glühbirnen im Keller lagern. Diese haben bei der Weihnachtsbeleuchtung aber nichts zu suchen. Die gute alte Glühbirne hat ausgedient. An ihre Stelle sind längst Energiesparlampen und LED-Lichter getreten. Sie sind zwar teurer in der Anschaffung, dafür aber langlebiger und umweltschonender. Damit ihr das weihnachtliche Lichtspiel rundum genießen könnt, solltet ihr genau hinschauen, wo ihr welche Birne anknipst:

  • Energiesparlampen benötigen etwas Zeit, bis sie hell leuchten. Ihre Lebensdauer beträgt circa 10.000 Stunden. Ihr Einsatz kann überall dort sinnvoll sein, wo die Lichtqualität nebensächlich ist und die Dekoration nicht ständig ein- und ausgeschaltet wird. Etwa für die Weihnachtsbeleuchtung im Flur oder im Eingangsbereich.
  • LED, kurz für Licht emittierende Diode, ist inzwischen der Standard für die Weihnachtsbeleuchtung, vor allem im Außenbereich und für die Dekoration im belebten Wohnraum. LED-Lampen ergeben überall dort Sinn, wo die Weihnachtsbeleuchtung über einen langen Zeitraum eingeschaltet bleibt. Die Lebensdauer beträgt im Schnitt 20.000 Stunden.

Tipp: Achtet beim Kauf der Leuchtmittel auf das EU-Energieprüfsiegel. Die Skala auf dem Etikett reicht aktuell von A++ bis E, wobei A++ für eine besonders hohe und E für eine besonders niedrige Energieeffizienz steht.

Lichterkette an Dachrinne für Weihnachtsbeleuchtung
LED-Lichterketten sind im Außenbereich inzwischen Standard. Sie leuchten im Schnitt bis zu 20.000 Stunden. © Getty Images

2. Ihr vernachlässigt solarbetriebene Weihnachtsbeleuchtung

LED-Lichterketten sind eine energiesparende und umweltfreundliche Lösung, um Haus und Grund stimmungsvoll in Szene zu setzen. Doch gerade für den Außenbereich solltet ihr eine weitere Alternative nicht aus dem Auge verlieren: solarbetriebene Weihnachtsbeleuchtung.

Denn auch wenn die Sonne im Winter tiefer und kürzer am Himmel steht, reicht die Energie locker, um eine Lichterkette zu versorgen. Solarlichterketten speisen tagsüber Solarenergie in eine Batterie ein, die sie dann bei Dunkelheit in ein schönes Funkeln verwandeln.

Solarmodul für Lichterkette
Solarbetriebene Lichterketten sind für den Außenbereich eine umweltfreundliche Alternative. © Getty Images/iStockphoto

3. Die Leuchtmittel eignen sich nicht für den Außenbereich

Von Bodenfrost über Schneegestöber bis Regenschauer ist im Winter alles drin. Bei der Auswahl eurer Leuchtmittel für Balkon, Terrasse, Dach oder Vorgarten solltet ihr deshalb darauf achten, dass sie folgende Symbole aufweisen:

  • Dreieck mit Tropfen: Das Leuchtmittel ist spritzwassergeschützt.
  • Quadrat mit Tropfen: Das Leuchtmittel ist regenwassergeschützt.
  • Kürzel IP 44: Das Leuchtmittel ist witterungsbeständig bei Schnee und Regen.

Alles über IP-Schutzarten – mit Tabelle zur Übersicht

4. Die Beleuchtung weist Mängel auf

Einmal im Jahr wird eine Kiste mit Uralt-Weihnachtsdekoration hervorgeholt. Darin finden sich meist auch ein paar Leuchtmittel für die Adventszeit. Doch wenn ihr euch nicht sicher seid, wie lange Lichterkette und Co. schon einlagern, lasst besser die Finger davon. Sicherheitsmängel können lebensgefährlich werden. Gleiches gilt übrigens für Schnäppchen aus dem Discounter. Materialschäden reduzieren die Langlebigkeit und können Stromschläge begünstigen.

Achtet beim Kauf oder bei älteren Modellen darauf, dass die Isolierung, Verkleidungen und Stecker hochwertig verarbeitet sind und die Leitungen fest sitzen.

5. Ihr verwendet keine Zeitschaltuhr

Natürlich könnt ihr Lichterketten, beleuchtete Dekosterne und Adventskränze jeden Tag per Hand ein- und ausschalten. Doch birgt das immer ein Restrisiko, dass ihr eure Aufgabe einmal vergesst und das Leuchtmittel den ganzen Tag strahlt. Das frisst unnötig viel Energie und verursacht Kosten.

Denkt bei der Installation eurer Weihnachtsbeleuchtung also an Zeitschaltuhren. Sie lassen sich zwischen Steckdose und Beleuchtung anbringen und individuell programmieren. Auf diese Weise habt ihr den Stromverbrauch bestens im Blick.

Tipp: Es gibt analoge und digitale Zeitschaltuhren. Digitale Modelle haben den Vorteil, dass sie nicht ticken.

Zeitschaltuhr an Steckdose
Mit einer Zeitschaltuhr lässt sich die Weihnachtsbeleuchtung ganz einfach kontrollieren. © Getty Images/iStockphoto

6. Eure Beleuchtung ist zu hell

Besonders im Innenbereich solltet ihr auf die Farbe der Leuchtmittel achten. Im Küchenbereich, wo ihr Plätzchen backt oder Früchte einkocht, mag neutralweißes Licht sinnvoll sein. Zu Dekozwecken ist Warmweiß stimmungsvoller.

Die Lichtfarbe wird in Kelvin angegeben. Sie reicht von Extra-Warmweiß mit 2.000 bis 2.500 Kelvin bis hin zu Tageslicht-Weiß mit 6.500 bis 8.000 Kelvin.

Tipp: Goldlichtlampen schimmern in warmen Goldtönen. Sie zaubern ein besonders weihnachtliches Licht. Zum Beispiel erhältlich über Amazon*.

Beleuchtetes Wohnzimmer mit Weihnachtsbeleuchtung
Besonders für den Wohn- und Essbereich eignen sich warmweiße Lichter oder Goldlampen. © Getty Images

7. Ihr verwendet Kerzen ohne Schutzmaßnahmen

Zur Weihnachtsbeleuchtung gehören selbstverständlich auch Kerzen. Sie schmücken nicht nur den Adventskranz, sondern zieren auch Fensterbänke, dunkle Nischen oder Tische. Überall, wo Flammen lodern, besteht Feuergefahr, insbesondere, wenn ihr Kerzen mit trockenen Zweigen kombiniert.

Folgende Punkte solltet ihr dabei beachten:

  • Den Adventskranz regelmäßig befeuchten.
  • Adventskranz oder Weihnachtsgesteck auf eine feuerfeste Unterlage stellen und Kerzenhalter aus feuerfestem Material verwenden.
  • Kerzen niemals in der Nähe von Vorhängen oder anderen brennbaren Materialien entzünden.
  • Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen. Vor dem Verlassen eines Raumes die Flamme immer löschen.
  • Abgebrannte Kerzen rechtzeitig austauschen.
  • Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Eine Löschdecke griffbereit aufbewahren.

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