Tiny Holzzelt im Teichland Linum
© Janina Steinmetz

Wohnen | Listicle

Noch kleiner als ein Tiny House: Tiny Holzzelte in Brandenburg

Eva Dorothée Schmid

Level: Für Alle

20 Quadratmeter Wohnfläche erscheinen euch klein? Es geht noch kleiner. In Brandenburg hat ein Architekt Tiny Houses gebaut, die gerade mal sieben Quadratmeter Wohnfläche bieten. Die Holzzelte sind die minimalistische Version eines Tiny Houses.

Im brandenburgischen Linum hat der Architekt Dirk Peters Tiny Houses gebaut, die gerade mal 7,20 Quadratmeter Wohnfläche bieten. Die minimalistische Version eines Tiny Houses sozusagen. Die "Holzzelte", wie der Architekt seine reduzierten Tiny Houses nennt, bieten dennoch genug Raum für ein Doppelbett, eine Bank sowie einige kleine Abstell- und Verstaumöglichkeiten.

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Aus den zwei Fenstern in der Vorder- und Rückwand des Tiny Houses hat der Bewohner einen traumhaften Blick in die unberührte brandenburgische Landschaft. Zudem kann man mit ihnen durchlüften, so dass es im Hochsommer nicht zu heiß in den kleinen Tiny Houses wird.

Trotz der geringen Wohnfläche wirkt das Tiny House dank einer Firsthöhe von 2,65 Metern recht geräumig. Das versetzte Spitzdach sorgt dabei nicht nur dafür, dass das Wasser gut abläuft und die Holzkonstruktion nicht durchfeuchtet wird, sondern ebenso für ein großzügiges und häusliches Wohngefühl.

Durch einen Rücksprung an der Tür entsteht zudem eine Mini-Terrasse, die es dem Nutzer erlaubt, bei Schietwetter die schlammigen Schuhe vor Regen geschützt vor der Tür auszuziehen, um den Dreck nicht ins Haus zu tragen.

Holzzelte sind nur für den Sommer geeignet

Gebaut hat Peters seine zwei Holzzelte direkt vor Ort in seiner Werkstatt, die er sich mit einem Partner teilt. Der entkernt alte, heruntergekommene Bauwagen entkernt und baut sie mit nachhaltigen Materialien wieder. Die Holzzelte bestehen aus Dreischichtplatten, das Dach aus Siebdruckplatten. Gedämmt sind sie nicht, weshalb man dort nur im Sommerhalbjahr übernachten kann.

Die Holzzelte wiegen weniger als eine Tonne. Deshalb kann man sie mit einem Gabelstapler bewegen und ähnlich wie ein Zelt mitten in der Natur aufstellen.

Alternative für Campingfans oder Kleingärten

Gedacht sind die Holzzelte von Dirk Peters natürlich nicht zum Dauerwohnen. Man könnte sie sich eher fest installiert auf einem Campingplatz vorstellen. Oder als nachhaltige Übernachtungsmöglichkeit in einem Schrebergarten. Außerdem könnten sie auf einem größeren Grundstück als zusätzliche Schlafstatt für Gäste dienen.

So wie sie in Linum stehen, kosten die Holztinies rund 4.000 Euro. Wer sie sich in natura anschauen möchte, der kann einen Ausflug ins Teichland Linum unternehmen und eventuell sogar dort übernachten.

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