Einfamilienhäuser
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Wo der Preis für Einfamilienhäuser in den nächsten Jahren steigt

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Die Preise für Einfamilienhäuser steigen laut einer Studie der Universität Freiburg bis 2030 sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern. Danach müssen Eigenheimbesitzer tendenziell mit sinkenden Preisen rechnen. Wo der Wert eures Eigenheims am stärksten steigt, zeigen wir in einer kleinen Übersicht.

Die Nachfrage nach Wohnraum in Einfamilienhäusern wird bis 2030 um bis zu 18 Prozent steigen. Auch 2060 wird die Nachfrage in Einfamilienhäusern deutschlandweit mehr als 10 Prozent über dem Niveau von heute liegen. Das geht aus der Studie "Soziodemografischer Wandel und regionale Immobilienmärkte" der Universität Freiburg hervor. Die Wirtschaftswissenschaftler Bernd Raffelhüschen und Roman Witkowski haben darin im Auftrag der Schwäbisch Hall-Stiftung untersucht, wie sich der Immobilienmarkt bis ins Jahr 2060 entwickelt.

Die steigende Nachfrage ist positiv für die Preisentwicklung von Einfamilienhauspreisen. Diese steigen laut Studie großflächig bis 2030 sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern. Bis 2060 verläuft die Entwicklung der Preise für Einfamilienhäuser trotz Zuwanderung in vielen Regionen dennoch tendenziell negativ. Der Grund: Es gibt in diesem Bereich sehr viel Neubau und damit ein größeres Angebot. Jeder Neubau führt bei fallenden Nachfragewerten zu Leerständen, die ihrerseits die Preise zurückgehen lassen.

Preisanstieg für Einfamilienhäuser bis 2030

In folgenden Städten und Kreisen steigt der Preis für Einfamilienhäuser, laut Studie, in den nächsten elf Jahren am stärksten:

  1. Kiel
  2. Hochtaunuskreis
  3. Frankenthal (Pfalz)
  4. Heilbronn
  5. Karlsruhe

Preisanstieg für Einfamilienhäuser bis 2060

Bis 2060 steigt der Wert von Einfamilienhäusern in folgenden Städten, laut Studie, am stärksten:

  1. Braunschweig
  2. Karlsruhe
  3. Schweinfurt
  4. Kiel
  5. Pinneberg

Ihr seid (noch) kein Eigenheimbesitzer? Dann lest hier, wo in Deutschland die Mieten am teuersten sind und wo ihr am wenigsten zahlt.

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