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Katzenklo verstecken: Die besten IKEA Hacks und DIY-Tipps

Sandra Brajkovic

Level: Für Fortgeschrittene

Stubentiger machen das Leben zuhause schöner – wäre da nicht das leidige Thema Katzentoilette. Wie ihr diese nahtlos in euer Raumkonzept einfügt, zeigen euch diese IKEA Hacks und weitere tolle Tipps für euer DIY-Katzenklo.

IKEA Hol: Ein Klassiker unter den DIY-Katzenklos

Benutzt jemand diese Sitztruhe eigentlich noch als etwas anderes als ein Katzenklo? IKEAs aufklappbaren Beistelltisch "Hol" gibt es in zwei Größen. Für eine ausgewachsene Katze empfiehlt sich die große Variante. Mit einer Stichsäge sägt ihr einen Eingang, durch den die Katze ohne Quetschen hindurch passen sollte. Ganz ans andere Ende kommt das eigentliche Katzenklo hinein, dazwischen bleibt einiges an Fläche für eine Matte, die das Streu aufnimmt.

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Diese DIY- Toilette könnt ihr bequem von oben aufklappen um sie zu reinigen. Das Schäufelchen lässt sich in der Box selbst aufhängen – so habt ihr es immer parat. Die kleinere, quadratische Variante der Hol-Box ist zwar platzsparend, jedoch muss die Streumatte draußen bleiben. Das hat den Nachteil, dass eure Katze nicht gezwungen ist über die gesamte Matte zu laufen. Das bietet ihr die Möglichkeit, wie eine Rakete darüber hinweg zu schießen, wie nur Katzen es können – und euch so eventuell Streu in Wohnung oder Haus zu verteilen.

Wenn die Schatzkiste zur Klokiste wird

Eine der edelsten Versionen, die wir uns für ein stilles Örtchen vorstellen können, ist diese Variante. Hier wurde eine alte Holztruhe liebevoll restauriert und ähnlich wie die IKEA-Version zum Katzenklo umfunktioniert. Haltet also auf dem nächsten Flomarkt-Bummel die Augen offen. Euer nächstes Katzenklo sieht auf den ersten Blick vielleicht nicht nach einem aus.

Den Raum unter der Treppe clever genutzt

Treppen bieten nicht nur einen guten Ort für zusätzlichen Stauraum, sondern auch für eine Katzentoilette. Solltet ihr also mit dem Gedanken spielen, Schränke und Schubladen unter eure Treppe zu bauen, dann nutzt eine davon doch als WC für euren Stubentiger. Unser Tipp: Da Toiletten nun mal riechen, ist es ratsam, in den angrenzenden Schrankräumen nicht die Winterkleidung zu lagern, sondern vielleicht lieber doch Wischmob und Co.

Alte Kommoden mit neuer Funktion

Auch Bad-Unterschränke und alte Kommoden, die irgendwo im Haus herumstehen, sind ruckzuck in eine stilvolle Katzentoilette umgewandelt. Sie bieten in der Regel viel Platz für das eigentliche Klo und das Equipment. Außerdem sind sie für die Reinigung bequem von vorne zu öffnen.

Wenn ihr einen Küchenschrank entbehren könnt

Neben Bad, Gäste-WC oder Flur ist bei vielen Katzenhaltern auch die Küche ein beliebter Ort für ein Katzenklo. Immerhin hat man auch hier einen Mülleimer in direkter Reichweite. Wenn es euch nicht stört, da zu kochen, wo eure pelzigen Freunde ihre Notdurft verrichten, solltet ihr diese Variante also in Betracht ziehen. In den Raum einbinden lässt sich das Ganze besonders leicht, wenn ihr einen Küchenschrank frei habt, zum Beispiel unter der Spüle oder auch daneben. Achtet aber unbedingt darauf, dass keine scharfen Putzmittel in der Nähe sind.

Ein stilles Örtchen im Freien

Wer das Glück hat, eine Terrasse, einen großen Balkon oder einen Garten sein Eigen zu nennen, kann eines seiner Katzenklos auch nach draußen verlagern. Eine gute Klo-Option im Freien verhindert hoffentlich, dass eure Katze sich im Blumen-, Gemüse- und Kräuterbeet erleichtert – wie das bei Katzen so ist, bekommt hier aber niemand eine Garantie für irgendwas. Eingelassen in eine Sitzbank (oder auch eine Sitztruhe) ist das Katzenklo jedenfalls gegen Wind und Wetter geschützt.

Ein Regal für alle Katzenbedürfnisse

Schier endlose Möglichkeiten bietet euch das Regalsystem Kallax von IKEA. Darin lässt sich mit etwas Geschick und einer Stichsäge nicht nur ebenerdig ein Katzenklo unterbringen: Die passenden Flechtkörbe werden viel und gern als Kratzmöglichkeiten genutzt.

Auch Hersteller für Katzen-Zubehör haben Kallax für sich entdeckt und stellen passgenaue Filz-Boxen her. Wer sich ein Kallax-Regal zulegt, kann daraus also eine richtige Katzenstätte bauen.

Die Bedürfnisse der Katze sollten immer im Vordergrund stehen

Bevor ihr drauf los kauft und sägt: Bedenkt bitte, dass das Katzenklo nicht nur dezent aussehen, sondern vor allem den Wünschen eurer Fellnase entsprechen soll. Ein winziges Kitten hat andere Bedürfnisse als eine riesige Main Coon oder eine sehr alte Katze. Genau so ungern wie ihr eine dunkle, enge Baustellentoilette nutzt, nutzen Stubentiger zu klein geratene Katzenklos. Gestaltet sie also großzügig. Das gilt auch für die Deckenhöhe, schließlich soll eure Katze sich nicht ducken oder verbiegen müssen.

Auch die Lage des Katzenklos spielt eine entscheidende Rolle: Eure Samtpfote wünscht sich – ebenso wie ihr – Privatsphäre. Stellt die Toiletten also nicht auf Laufwegen auf. Am liebsten mögen Katzen Nischen, sodass ihnen kein Feind von hinten auflauern kann. (Zu diesen Feinden gehören vielleicht auch Staubsauger oder die Waschmaschine.) Die Katzenklos sollten zudem möglichst weit von der Futterquelle entfernt stehen. Als Faustregel für die Anzahl der Toiletten gilt: Anzahl der Katzen im Haus plus 1. So vermeidet ihr zu stark frequentierte Toiletten und das bei Katzen beliebte Klo-Mobbing.

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