Ein Schäferhund liegt auf seinem Schlafplatz.
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Wohnen | Ratgeber

Hundebett einrichten: Wie sieht ein guter Schlafplatz für Hunde aus?

Michael Penquitt

Michael Penquitt

Auch Hunde brauchen einen eigenen Ort, an den sie sich zurückziehen und in Ruhe erholen können. Wie richtet man den Hundeschlafplatz zu Hause so ein, dass sich Hund und Mensch wohlfühlen?

Ein guter Hundeschlafplatz ist nicht nur im Interesse eures schläfrigen Begleiters auf vier Pfoten. Auch ihr möchtet den Schlafplatz nicht ständig im Weg liegen haben und dennoch euren Hund im Zweifelsfall im Blick behalten. Zugleich soll dieser sich nicht gestört fühlen und in Ruhe seine Nickerchen abhalten können.

Auf der Terrasse eines modernen Holzhauses stehen zwei bunte Stühle und die Sonne scheint durch Baumkronen.

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Dabei ist nicht zu vergessen, dass Hunde bis zu 20 Stunden am Tag im Liegen verbringen: Schlafen, dösen, beobachten – Hauptsache Ruhe.

Welcher ist der beste Ort für ein Hundebett?

Hunde sind soziale Tiere, in der Nähe ihres Rudels fühlen sie sich am wohlsten – auch dann, wenn sie schlafen wollen. Diese Nähe bedeutet Schutz und Geborgenheit. Von leiseren Geräuschen fühlen sie sich nicht gestört.

Der Schlafplatz sollte sich deshalb in einem Raum befinden, in dem auch ihr übrigen Mitglieder des Haushalts euch häufig aufhaltet. Das wird in den meisten Fällen das Wohnzimmer sein, vielleicht sind es bei euch zu Hause aber auch das Esszimmer oder die Küche.

Im belebtesten Raum sucht ihr am besten die ruhigste Ecke aus. Euer vierbeiniger Begleiter soll mit dem Geräuschpegel schließlich auch nicht überfordert sein. Achtet deswegen darauf, dass sich keine Geräuschquellen wie Lautsprecher oder Fernseher unmittelbar neben dem Schlafplatz befinden.

Auch wollt ihr den Hund nicht in einem viel frequentierten Durchgang liegen haben. Damit geht ebenso einher, dass er nicht ständig kalter Zugluft ausgesetzt sein sollte. Eine gut geschützte Ecke des Zimmers ist daher der beste Platz für ruhige Hundeträume.

Reicht ein Hundeschlafplatz oder sollten es mehr sein?

Ob ein einziger Hundekorb oder ein Hundebett reicht, hängt davon ab, wie groß euer Zuhause ist. Denn je größer die Wohnung oder das Haus, desto mehr unterschiedliche Räume gibt es in der Regel, an denen ihr euch mit Familie und Freunden versammelt. Vor allem im Sommer sind das auch häufig Balkon oder Garten.

In kleinen Wohnungen wird ein Hundeschlafplatz reichen, in Einfamilienhäusern dürfen es gerne auch zwei oder drei Schlafplätze sein. Dabei bleibt es übrigens euch überlassen, ob ihr den Hund in euer Bett lasst. Es gibt sowohl Gründe dafür als auch welche dagegen.

Größe des Hundeschlafplatzes

Viele große, schwere Hunde bekommen häufig früher oder später Probleme mit ihren Gelenken. Der Schlafplatz darf bei diesen Hunden gerne gut gepolstert sein, um das Gewicht abzufedern.

Auch sollten Hunde, egal welcher Größe, sich in ihrer ganzen Länge gut ausstrecken können. Achtet also darauf, dass Bett oder Körbchen groß genug sind. Die Seitenteile dürfen leicht erhöht sein. Dadurch bleibt der Hund geschützt und er kann seinen Kopf bei Bedarf gut ablegen.

Und: Hunde sind sehr neugierige Genossen. Sie wissen gerne, was im Raum (und darüber hinaus) vor sich geht. Der Schlafplatz kann gerne ein wenig höher gelegen sein, damit sie auch schön den Überblick behalten. Besonders bei kleinen Hunden müsst ihr dann aber auch einen hürdenfreien, bequemen Zugang gewährleisten. Wie ihr zum Beispiel eine ganz einfache Hundetreppe baut, erfahrt ihr im folgenden Beitrag:

Das Hundebett: Ein Ort zum Wohlfühlen

Letztendlich muss sich vor allem der Hund auf dem Schlafplatz wohl fühlen. Wenn ihr feststellt, dass das eigentliche Hundebett nicht genutzt wird und der Vierbeiner sich immer wieder in die Sonne vor die Terrassentür legt, sucht nach alternativen Plätzen. Offenbar fühlt sich der Hund von der Sonne angezogen, im Weg sollte er trotzdem nicht liegen. Fällt durch die Scheibe daneben auch ausreichend Licht? Dann könnte der Liegeplatz ja vielleicht einen halben Meter neben der Tür eingerichtet werden.

Ähnlich verhält es sich mit dem Material, aus dem das Hundebett besteht. Tendenziell mögen es Hunde kuschelig warm. Je länger das Fell, desto glatter und ebener darf aber auch der Liegeplatz sein. Sonst wird es vor allem an heißen Tagen einfach zu warm.

Möglicherweise merkt ihr schon im Fachgeschäft, welches Hundebett euer Begleiter am liebsten mag. Sorge, dass das Modell nicht zu eurem Einrichtungsstil passt, dürft ihr nicht haben. Wichtiger als die Ästhetik ist, dass sich euer Hund auf dem Schlafplatz wohl fühlt.

Einige Möbel bringen jedoch beides meisterhaft unter einen Hut. Wir stellen euch gerne fünf Möbel für Haustiere vor, die es uns angetan haben:

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