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Wohnen | Listicle

CO2-Spartipps, Teil 2: Das könnt ihr zu Hause für ein besseres Klima tun

Michael Penquitt

Level: Für Alle

Klimaschutz fängt zu Hause an. Wie ihr auf einfache Weise Energie und Kosten einsparen könnt, verraten wir euch mit diesen fünf praktischen Tipps.

Der Klimaschutz ist eine der, wenn nicht sogar die dringendste Herausforderung unserer Zeit. Nachdem der Klimawandel und der damit einhergehende Zusammenbruch von Ökosystemen von weiten Teilen der Bevölkerung über viele Jahrzehnte als abstraktes Schreckgespenst in ferner Zukunft wahrgenommen wurden, bekommen wir nun auch in Mitteleuropa die Folgen der Klimakrise immer stärker zu spüren. Trockenheit und zuweilen auch Dürre setzen der Landwirtschaft zu. Hitzerekorde machen insbesondere älteren und kranken Menschen zu schaffen. Herbstgewitter werden immer verheerender.

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Dabei kann jeder von uns etwas zum Wohle des Planeten unternehmen. Private Haushalte und die Energieversorgung zählen zu den größten CO2-Verursachern des Landes. Entsprechend viel Einspar-Potenzial findet sich in jeder Wohnung und in jedem Haus. Nachdem wir euch kürzlich bereits fünf CO2-Spartipps vorgestellt haben, kommen hier die nächsten fünf.

6. Deckel drauf, Klappe zu

Viel Energie wird vor allem in der Küche verbraucht – und das nicht gerade immer effizient. Vor allem beim Kochen schleichen sich mit den Jahren gewisse Gewohnheiten ein, die wir überdenken sollten. Allen voran: Kochen ohne Deckel. Egal ob es Nudeln, ein Eintopf oder Kartoffeln sind: Viele Menschen haben es sich angewöhnt, ohne Deckel, dafür auf höchster Stufe zu kochen. Das ist, das müssen wir ganz klar so sagen, reinste Energieverschwendung. Setzt den Deckel auf den Topf, dann entweicht weniger Hitze und ihr könnt das Kochfeld auf eine deutlich niedrigere Stufe herunterdrehen.

Das Wasser, das ihr zum Kochen verwendet, solltet ihr zudem im Wasserkocher statt im Kochtopf zum Sieden bringen. Auch da ist die Energiebilanz in der Regel besser als beim Erhitzen im Topf. Außerdem ist das Wasser im Wasserkocher schneller auf Betriebstemperatur und bereit zum Kochen. Eine Ausnahme bilden Induktionsherde, die den Job ebenso schnell und energieeffizient erledigen.

7. Wechsel zu Ökostrom

Wenn ihr euren Stromanbieter noch nicht zu Gunsten der erneuerbaren Energie gewechselt habt, solltet ihr keine Zeit mehr verlieren. Ein einziger Haushalt kann durch den Wechsel pro Jahr mehrere Tonnen CO2 sparen. Dabei ist Ökostrom meist nicht teurer als durch fossile Brennstoffe erzeugter Strom. In machen Fällen lässt sich sogar Geld sparen. Das liegt daran, dass die Ökostromversorgung nicht so stark von der Preispolitik der großen Stromkonzerne abhängig ist. Ein großer Teil der Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien produzieren, befindet sich in privater Hand.

Das entlässt euch allerdings nicht aus der Verantwortung, weiterhin auf euren Stromverbrauch zu achten. Denn: Nur weil ihr zu einem Ökostromanbieter gewechselt seid, bezieht ihr nicht plötzlich "anderen" Strom als eure Nachbarn. Stattdessen erhöht sich der Anteil von erneuerbaren Energien am gesamten Strommix. Dabei solltet ihr darauf achten, dass der Ökostromanbieter eurer Wahl mit einem Label wie "Grüner Strom" oder "ok-power" ausgezeichnet ist.

8. Dank Smart Home Energieverbrauch senken

Es klingt zunächst paradox: Sich zusätzliche Elektrogeräte ins Haus zu holen, soll den Energieverbrauch senken. Neben zahlreichen anderen Vorzügen ist es aber genau das, was unzählige smarte Geräte versprechen. Tatsächlich können sie dabei helfen, die Energieeffizienz im Haushalt zu optimieren, indem sie beispielsweise die Heizung regeln. Dank Sensoren hält ein smarter Thermostat die Temperatur auf einem stabilen Niveau und reagiert, wenn die Fenster zum Lüften aufgemacht werden.

Darüber hinaus gehören smarte Steckdosen, die vollautomatisch den Standby-Verbrauch von eingestöpselten Geräten minimieren, zur Grundausstattung jedes vollwertigen Smart Homes. Und wer eine Photovoltaikanlage installiert hat, wird sich über smarte Systeme freuen, die den Eigenverbrauch und die Einspeisung des produzierten Stroms steuern.

9. Sparduschkopf einbauen

Ihr wollt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Ersetzt die konventionelle Handbrause in eurer Dusche durch eine mit Wassersparfunktion. Ihr senkt sowohl euren Wasser- als auch den Energieverbrauch, weil weniger Wasser erwärmt werden muss.

Sparduschköpfe funktionieren denkbar einfach: Sie mischen dem Wasserstrahl Luft unter, sodass weniger Wasser durch den Duschkopf schießt. Sorge, dass ihr dabei nicht nass genug werdet, braucht ihr nicht zu haben. Und doch fließen pro Minute statt 18 Litern nur bis zu zehn Liter Wasser hindurch. Den Unterschied werdet ihr garantiert auf der nächsten Nebenkostenabrechnung sehen.

10. Maschinen voll machen

Bestimmte Dinge sind selbstverständlich und doch ist es wichtig, sie regelmäßig mit den eigenen Gewohnheiten abzugleichen. Viel zu häufig macht man es nämlich doch anders. Dazu gehört auch Folgendes: Die Spül- und Waschmaschine gehören erst angemacht, wenn sie voll sind. Diese Geräte sind wahre Sparwunder. Die Geschirrspülmaschine benötigt wesentlich weniger Wasser und Energie als ein von Hand spülender Mensch. Ein voller Geschirrspüler braucht für eine ganze Ladung teilweise nur noch acht Liter Wasser.

Ähnliches gilt für die Waschmaschine. Diese Gleichung geht natürlich nur auf, wenn ihr die Geräte nicht jeden Tag nur für eine kleine Wäsche startet, weil euer Lieblingstop immer griffbereit sein muss. Außerdem gilt für die Wäsche: Gerade im Fall von modernen Maschinen könnt ihr sie häufig selbst bei stärker verschmutzter Wäsche bei niedrigeren Temperaturen laufen lassen – das reicht meistens aus.

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