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Babyzimmer: 5 Dinge, die in keinem Baby-Kinderzimmer fehlen sollten

Tanja Müller

Bei euch kündigt sich Nachwuchs an? Um ein Babyzimmer einzurichten, braucht ihr nicht viel. Ein paar Möbel fürs neue Kinderzimmer reichen. Wir sagen euch, welche das sind.

Mit dem Eltern werden beginnt ein aufregendes neues Leben für euch. Um eurem Baby ein heimeliges Nest zu schaffen, müsst ihr anfangs noch nicht viele Dinge anschaffen. Zunächst reicht dem neuen Erdenbürger Bettchen und Wickelkommode. Wollt ihr das Babyzimmer weitsichtig einrichten, kauft besser ausbaufähige Möbel. Die kann euer Nachwuchs noch im Kinderzimmer nutzen. Mit diesen fünf Dingen seid ihr als frische Eltern gut beraten.

1. Babybett, Stubenwagen oder Babybay

Unverzichtbar ist für euer Baby ein Bett, das ihm Nestwärme gibt. Mit einer Wiege bietet ihr ihm ein vertrautes Gefühl, das es schon aus dem Mutterleib kennt. Das kann auch ein Hängebettchen übernehmen. Am friedlichsten schläft euer Neugeborenes in der Nähe seiner Mutter. Dafür eignet sich ein Anstellbett oder auch Babybay, das ihr einfach ans Elternbett anbringt.

Auch im klassischen Stubenwagen habt ihr euer Kind immer bei euch. Im Moseskörbchen könnt ihr es sogar herumtragen, mit zu den Großeltern oder auf Reisen mitnehmen. Etliche Hersteller dieser Babykörbchen fertigen auch Gestelle dafür, die den Moseskorb zur Wiege umfunktionieren.

Diese kleinen Erstlingsbetten werden allerdings nach drei, vier Monaten zu knapp. Am besten leiht ihr euch das erste Bett für euren Säugling, kauft es gebraucht oder schaut einmal auf Mutterns Dachboden, ob euer Stubenwagen dort noch steht und vielleicht nur etwas aufgearbeitet werden muss.

Eine Alternative sind erweiterbare Gitterbettchen, in denen schon Neugeborene liegen dürfen. Übrigens: Statt unter einer Decke, schläft euer Baby sicherer in einem Schlafsack.

Unsere Bildergalerie gibt euch einen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten.

2. Wickelplatz – mit oder ohne Kommode

Ebenfalls ein Muss ist eine Gelegenheit, um eurem Baby die Windeln zu wechseln. Diese darf nicht zu klein sein, schließlich wächst euer Winzling rasant. Der Klassiker ist eine Wickelkommode. Hier könnt ihr auch gleich Windeln, Waschlappen, Strampler und mehr aufbewahren.

Allerdings nimmt so ein Trümmer ordentlich Platz im Kinderzimmer ein. Alternativ könnt ihr eine vorhandene Kommode oder einen Tisch mit einem Wickelaufsatz ausstatten. Mindestens 85 Zentimeter Höhe empfehlen sich, damit ihr keinen krummen Rücken bekommt.

Eine stabile Wickelmatratze reicht übrigens auch. Damit seid ihr auch deutlich flexibler und könnt euer Baby wickeln, wo ihr wollt und Platz habt – auf der Waschmaschine, dem Küchentisch, im Bett oder auf dem Fußboden. Zudem könnt ihr diese überall hin mitnehmen. Als weiches Darüber haben sich Moltontücher bewährt. Die flauschigen Tücher dürfen sogar in die Kochwäsche.

Für die dreckigen Windeln benötigt ihr keinen High-Tech-Windeleimer, ein einfacher Tretmülleimer genügt.

3. Anfangs reicht ein wenig Stauraum

Ein Regalboard über dem Wickelplatz ist praktisch, damit ihr alles zum Windeln wechseln sofort zur Hand habt. Für Babys Garderobe reicht ein kleiner Schrank oder eine Kommode.

Wenn ihr jetzt Modulmöbel oder erweiterbare Systemschränke kauft, könnt ihr diese später noch im Kinderzimmer nutzen. Schließlich wandelt sich der Kleiderschrank im Laufe einer Kindheit: Erstlingswäsche faltet ihr und bewahrt sie in Schubladen oder Fächern auf. Eine Stange für Kleiderbügel braucht ihr erst später.

Ist euer Kind größer, kann es für Spielsachen nie genug Stauraum geben.

Anfangs braucht Mama nur ein paar Schubladen für Babys Erstausstattung, hier von Sebra. © Sebra

4. Hochstuhl für den ersten Brei

Er gehört zwar nicht ins Kinderzimmer, zählt aber mit zu den wichtigsten Babymöbeln – der Hochstuhl. Der bewährt sich schon bevor ihr euer Baby abgestillt habt. Schließlich lässt der erste Brei nicht lange auf sich warten. Einige Hersteller bieten für ihren Kinderhochstuhl einen Neugeborenenaufsatz, in dem ihr euren Sprössling bequem füttern könnt.

Auch hier gibt es wie bei den Gitterbetten mitwachsende Modelle, auf denen euer Nachwuchs sogar noch im Schulalter komfortabel sitzt. Zu den bekanntesten gehört der Treppenhochstuhl, so genannt nach seiner Form. Bei ihm könnt ihr sowohl die Sitzfläche, als auch die Fußstütze unabhängig voneinander in der Höhe verstellen.

Ein Treppenhochstuhl wie der Tripp Trapp von Stokke wächst mit dem Kind mit. © Yvonne Wilhelmsen

5. Ein behütendes Nest schaffen

Das Wichtigste aber ist für den neuen Erdenbürger die Liebe von Mama und Papa, eure Zuwendung, Zärtlichkeit und Nähe. Allein durch Blickkontakt, liebe Worte und Umhertragen könnt ihr euren Schreihals sanft stimmen. Euer Baby entwickelt Zuneigung zu denen, die es halten, wenn es weint. Zu denen, die es füttern, wenn es hungrig ist.

Bereitet ihm ein liebevolles Nest. Das muss kein perfekt durchgestyltes Babyzimmer wie aus dem Katalog sein. Im Gegenteil, kauft lieber gebrauchte Möbel und Kleider. Da könnt ihr sicher sein, dass diese keine Schadstoffe mehr ausdünsten. Deshalb verzichtet auch besser darauf, in der Schwangerschaft das Kinderzimmer zu renovieren.

In folgendem Artikel haben wir 6 tolle Online-Shops für Second-Hand-Möbel aufgelistet, bei denen ihr mit Sicherheit auch für die Einrichtung eures Baby-Kinderzimmers fündig werdet:

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