Smarter Lautsprecher in einem Wohnzimmer
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Smarte Lautsprecher im Test: Nur drei Boxen mit sattem Sound

Katharina Schneider

Katharina Schneider

Stiftung Warentest hat zwölf smarte Lautsprecher getestet. Was den Klang angeht, enttäuschen viele Geräte. Auch die Sound-Wunder schaffen es im Test nicht über ein "befriedigend" hinaus. Das liegt vor allem an einem Aspekt.

Auf dem Markt gibt es mittlerweile zahlreiche smarte Lautsprecher. Ob mit Display oder ohne, ob mit den Sprachassistenten Alexa, Google Assistant, Siri – oder ganz neu – Magenta. Aber liefern die Boxen auch einen guten Klang? Wie gut funktionieren die Assistenten? Und wie steht es bei smarten Lautsprechern um den Datenschutz? Stiftung Warentest hat zwölf WLan-Lautsprecher mit integrierten Sprachassistenten getestet.

Von den getesteten smarten Lautsprechern unterstützen der Sonos One und der Bose Home Speaker 300 die Sprachassistenten Alexa von Amazon und den Google Assistant. Der Smart Speaker der Telekom lässt sich mit Amazons Alexa und mit dem vom Konzern selbst entwickelten Sprachassistenten Magenta betreiben. Die anderen Modelle im Test sind entweder auf Alexa oder auf den Google Assistant festgelegt. Vier Geräte im Test haben außerdem ein Display.

Smarte Lautsprecher: Nur einer mit sehr gutem Klang

Mit "gut" oder gar "sehr gut" konnte allerdings kein Gerät abschneiden. Die Modelle mit Displays können zwar hinsichtlich der Bildschirmqualität überzeugen, beim Klang enttäuschen sie jedoch. Eine Box klänge gar wie ein Handylautsprecher, lautet das vernichtende Urteil der Tester. Nur drei Geräte konnten, was den Sound angeht, liefern.

Testsieger Sonos One für rund 230 Euro liefert einen sehr guten Sound, die "mit Abstand beste Klangqualität", lautet das Urteil. Was den Sound angeht, liefern auch der Bose und der Harman Kardon eine gute Leistung ab.

Cover der Zeitschrift "test", Ausgabe 10/2020

Trotzdem kommt kein Gerät, auch nicht Testsieger Sonos mit der Gesamtnote 2,8, über ein "befriedigend" hinaus. Das liegt in erster Linie an Mängeln beim Datenschutz sowie an verbraucherunfreundlichen Nutzungsbedingungen.

Im Vergleich der Assistenten Alexa und Google Assistant sehen die Prüfer Amazons Alexa leicht vorne. Die Stimme sei natürlicher und außerdem käme sie mit Folgefragen besser zurecht. Magenta, der neue Assistent der Telekom, könne aber mit den beiden Großen nicht mithalten. Die Stimme klänge roboterhaft, auf viele Fragen reagiere Magenta nicht.

Was den Datenschutz angeht, liegt der Google Assistant allerdings leicht vor Amazons Alexa. Denn im Gegenzug zum Sprachassistenten des E-Commerce-Giganten gibt der nicht jedem, der danach fragt, Zugriff auf persönliche Daten wie Kalendereinträge. Der Assistent von Google gibt solche Informationen nur an Nutzer weiter, die er anhand der Stimme als autorisiert erkennt.

Lautsprecher mit Display enttäuschen

Bei den Geräten mit Display schneidet der Echo Show 8 von Amazon am besten ab. Er kostet rund 111 Euro und erreicht eine Gesamtnote von 2,9. Er klinge zwar besser als die anderen Modelle mit Display, heißt es von den Testern, sei aber dennoch nur mittelmäßig. Dafür ist das Gerät vielseitig und hat einen sehr guten Bildschirm.

Von den drei anderen getesteten Modellen mit Display konnte eines mit der Note "befriedigend" abschneiden, zwei erhielten die Note "ausreichend". Von den getesteten Geräten ohne Display erzielte nur eines von acht die Note "ausreichend", der Rest konnte mit einem "befriedigend" abschneiden.

Den ganzen Test von smarten Lautsprechern findet ihr in der November-Ausgabe der Zeitschrift "Test" oder online (Inhalt kostenpflichtig).

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