Kinder vor einer Küchenspüle
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Wohnen | Listicle

Die perfekte Küchenspüle: Vom Spülbecken zum Profi-Vorbereitungscenter

Tanja Müller

An der Küchenspüle von heute könnt ihr mehr als nur euren Abwasch erledigen. Das Waschbecken entwickelt sich zum Zubereitungs- und Spülzentrum.

Kochen ist in, Kochen ist Lifestyle und dient längst nicht mehr nur der Nahrungsmittelzubereitung. Durchdachte Küchentechnik erleichtert euch die Arbeit ungemein. Das beginnt schon beim Gemüse putzen. Und hier setzt die moderne Küchenspüle an. Das Wort Spüle trifft es schon lange nicht mehr. Ausgestattet mit mehreren Becken, integrierter Arbeitsfläche, Profibrause sowie funktionalem Zubehör bündelt sie viele Arbeitsschritte der Vor- und Zubereitung frischer Speisen im Nassbereich.

Schneidbretter auf dem Spülbecken erweitern den Arbeitsplatz

Die Spüle wandelt sich vom simplen Abwaschbecken zum Vorbereitungscenter und steigt so zum zentralen Bereich in eurer Küche auf. Allein schon mit mehreren Becken, egal ob gleich oder verschieden groß, gehen euch die vorbereitenden Küchenarbeiten wie Gemüse waschen, putzen und schälen leichter von der Hand als mit nur einem Spülbecken.

Gönnt ihr euch dann noch ins Spülbecken eingepasste Schneid- und Rüstbretter, schnippelt ihr hier flugs Kartoffeln, Möhren und Co. Mit den Brettern aus Glas, Kunststoff, Holz oder Edelstahl könnt ihr den Arbeitsbereich clever erweitern und bei einigen Modellen sogar die Küchenspüle komplett abdecken. Ein Arbeitsplatzgewinn, der euch gerade in kleinen Küchen gut zu Pass kommt.

Vorbereiten wie im Kochstudio

Immer mehr Spülenhersteller halten zudem verschiedene Behältersysteme bereit. In diesen könnt ihr wie im Kochstudio die einzelnen Zutaten zurechtlegen oder gleich fürs Dampfgaren vorbereiten. Herausnehmbare Küchensiebe, Gemüsereiben, Abtropf- und Resteschalen bieten euch noch mehr Komfort.

In extratiefen Spülbecken füllt ihr Wasser ganz bequem in große Töpfe. Und später könnt ihr diese Ungetüme oder auch sperrige Backbleche darin viel leichter abwaschen als in Standardbecken.

Schick und robust: Keramikspüle

Und die Spüle von heute besteht längst nicht mehr nur klassisch aus Edelstahl. Inzwischen erobern verstärkt Mineralwerkstoffe wie Granit- und Quarz-Komposit das Spülbecken. Robust gegenüber Flecken, Schnitten und Kratzern, kommt das zum einen praktisch daher, zum anderen sieht es schlichtweg schick aus.

Als absoluter Aufsteiger gilt Keramik. Der Trendstoff punktet nicht nur mit natürlicher Optik, kratzfest, hitzebeständig und pflegeleicht ist er noch dazu. In der Landhausküche erlebt Omas Spülstein ein Comeback. Dieser kragt häufig ganz charmant ein Stück aus der Arbeitsplatte heraus. Wenn ihr es weniger auffällig in der Optik möchtet, dann wählt ihr einfach eine Einbauspüle aus Keramik.

Mit Feinsteinzeug und Mineralwerkstoffen holt ihr euch außerdem Farbe in die Küche. Längst lassen sich Küchenspüle und Möbelfronten Ton in Ton für einen harmonischen Look abstimmen. Aber auch Arbeitsplatte und Spülbecken fertigen die Hersteller heute aus einem Guss.

Gelbe Keramikspüle
Villeroy & Boch taucht seine feinen Keramikbecken in starke Töne. Designerin Gesa Hansen entwickelt das Farbkonzept. © Villeroy & Boch

Heißes und sprudelndes Nass aus dem Wasserhahn

Spüle und Küchenarmatur verstehen sich inzwischen als Einheit. Da könnt ihr den Wasserhahn per Knopfdruck, Fußpedal oder berührungslos via Sensor bedienen, falls ihr beim Teig kneten mal keine Hand frei habt.

Dank Unterbaugeräten kommt das Wasser heute bei Bedarf kochend heiß (ideal für Teetrinker) oder sogar sprudelnd aus dem Hahn. Damit gehört lästiges Kistenschleppen der Vergangenheit an. Ihr wünscht euch, dass weicheres Wasser aus dem Wasserhahn kommt? Dann könnte eine Enthärtungsanlage eine Überlegung Wert sein.

Wie in der Profiküche braust ihr euren Salat dank Ausziehschlauch in der Küchenarmatur ab. Der erleichtert euch auch das Einfüllen in hohe Gefäße und den Abwasch ohnehin.

Geschirr bequem im Abtropfschrank trocknen

Küchenschrank mit Einsatz zum Geschirrtrocknen
Wer seinen Küchenoberschrank statt mit Fachböden mit den Abtropfgittern Utrusta von Ikea ausstattet, kann sein Geschirr versteckt trocknen lassen. © Ikea

Für faule Tellerwäscher bietet sich ein Geschirrabtropfschrank an. Hier trocknet das abgewaschene Geschirr einfach auf Gittern im Küchenoberschrank. So verschwinden die Abwaschberge auch flugs aus eurem Blickfeld. Der praktische Trockenschrank stammt übrigens aus Finnland, wo er fast in jeder Küche zu finden ist. Vielleicht kennt ihr ihn auch aus dem Sommerurlaub im Süden, die Italiener nennen ihn Scolapiatti. In Spanien heißt er Escurreplatos.

Ihr seid auf den Geschmack gekommen und wollt eine neue Küchenspüle kaufen? Bevor ihr ins nächste Küchenstudio geht, lest unsere Tipps zum Küchenkauf:

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