Abriss eines alten Gäste-WCs
© Lina Stefanie

Modernisieren | Homestory

Haus sanieren: Wie wir unser Gästebad verlegt und den Flur vergrößert haben

Lina Stefanie

In Teil 3 des Sanierungs-Blogs muss das alte Gästebad weichen. Der Grundriss wird verändert, was einige radikale bauliche Maßnahmen erfordert.

Hallo liebe Sanierungs-Fans,

heute möchte ich euch berichten, wie wir unser neues Gäste-WC in unseren alten Hauseingang verlegt haben. Aber nicht nur das. Zeitgleich haben wir auch aus der neu gewonnenen Fläche des alten Gäste-WCs im Flur eine Garderobe gemacht.

Im alten Grundriss von 1974 war das Gäste-WC unglaublich eng bemessen. Die Tür ließ sich nur nach innen in den Raum hinein öffnen – absolut unpraktisch und wirklich nicht mehr zeitgemäß.

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Neues Gäste-WC und neuer Flur

Unser erster Gedanke: Die Wand vom Gäste-WC muss weg! Hier sollte dann der Flurbereich für denen neuen Eingang inklusive Garderobe entstehen. Und unser neues Gäste-WC wollten wir auf die andere Seite an die Stelle des alten Hauseingangs verlegen. Außerdem sollte das neue Gäste-WC ein Gästebad werden: Größer und schöner, mit begehbarer Regenwalddusche. Gesagt getan.

Sascha demontierte in Eigenregie das Waschbecken und die Toilette, baute die Sanitäranschlüsse zurück und rückte anschließend mit schwerem Gerät an, um die Wand abzureißen. Innerhalb eines Tages füllte sich der erste Bauschuttcontainer vor dem Haus merklich schnell mit den alten Wandstücken.

Grundriss und Planskizze einer Haussanierung
Gute Planung ist die halbe Miete. © Lina Stefanie

Trotz Schutztür: Der Staub kriecht in alle Ecken

Den Wohnraum hatten wir vor Beginn mit einer Staubschutztür versucht zu schützen, die erste Staubwolke im Haus war enorm! Doch trotz der guten Vorkehrungen kroch der Staub in jede Ecke des Hauses. Wir wohnten ja während der kompletten Bauphase als Familie auf der Baustelle – unsere Nachbarn, Familie und Freunde zollten uns großen Respekt dafür.

Am späten Nachmittag des ersten Abrisstages kehrten wir die Reste der abgerissenen Wand zusammen und waren begeistert über den schönen neuen großen Flur! Sascha hatte jetzt die Abrissfreude gepackt. Am nächsten Tag stemmte er noch die Fliesen im alten Gäste-WC sowie die Bodenfliesen im Flur und im alten Hauseingang mit dem Bohrhammer raus.

Vorbereitungen für die Fußbodenheizung

Und auch dabei blieb es nicht. Im Wohnzimmer und in der Küche war 1974 Stäbchenparkett verlegt worden. Das konnten wir durch die geplante Fußbodenheizung leider nicht erhalten. Also schlug Sascha in den nächsten Tagen mit Hammer und Meißel das Parkett Stück für Stück ab, sodass wir am Ende im gesamten Erdgeschoss auf Estrichboden liefen. Das war dann eine gute Grundlage für die geplante Fußbodenheizung.

Mit der neuen Methode einer Fachfirma wollten wir unsere Fußbodenheizung in den vorhandenen Estrich fräsen lassen. Aber dazu berichte ich euch später ausführlich im Kapitel Fußbodenheizung. Jetzt hatten wir erst einmal die Grundlagen für die Verlegung des Hauseingangs geschaffen. Wie das vor sich ging, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag.

Bis dahin, liebe Grüße,

Eure Lina Stefanie

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