Zwei Männer tragen ein ausgebautes Garagentor aus der Garage über eien Auffahrt.
© Hörmann

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Garagentor-Austausch an einem Tag: So geht's!

Tanja Müller

Level: Für Fortgeschrittene

Euer altes Garagentor rappelt und rostet? Eine neues Tor lässt sich binnen ein paar Stunden in eure Garage einbauen. So geht's.

Ihr wollt nicht länger beim nach Hause kommen aus dem Auto aussteigen, um die Garage zu öffnen? Euer Garagentor ist gefährlich marode oder einfach nur hässlich? Viele Gründe sprechen für den Austausch eines alten Tors. Und das geht im Übrigen ganz fix.

Große Hersteller bieten speziell auf die Größen älterer Schwingtore abgestimmte Modernisierungstore. Die kann der Fachmann binnen weniger Stunden in eure Garage einpassen. So geschehen beim Ehepaar Schmidt aus Hamburg, das sich als Ersatz für ihr altes Garagentor ein sichereres und komfortables Sektionaltor mit Elektroantrieb wünscht.

So klappt der Austausch Schritt für Schritt.

1. Die Toröffnung korrekt ausmessen

Ein Mann misst eine Garageneinfahrt aus.
Der Fachmann misst die Garage ganz genau aus, damit später Zarge und Tor auch passen. © Hörmann

Damit das neue Tor auch wirklich in die alte Garagenöffnung passt, misst der Monteur diese zunächst penibel genau aus. Denn falsche Maße können sich im schlimmsten Fall später rächen: Ist die Zarge erst einmal falsch montiert, öffnet sich das Garagentor womöglich nur schwerfällig oder macht beim Öffnen und Schließen Geräusche.

2. Das alte Garagentor ausbauen

Zwei Männer tragen ein ausgebautes Garagentor aus der Garage über eien Auffahrt.
Das alte Schwingtor haben die Monteure ausgebaut und entsorgen es nun für die Schmidts. © Hörmann

Ein guter Fachbetrieb übernimmt den Ausbau und die umweltgerechte Entsorgung des alten Tors, wenn ihr ein neues Garagentor einbauen lasst. Der Profi kann auch beurteilen, ob die Führungsschienen und die Zarge erhalten bleiben können und vielleicht nur das Torblatt ausgetauscht werden muss.

3. Montage von Zarge und Laufschienen

Ein Mann montiert die Zarge für ein Garagentor an der Wand der Garage.
Die Zarge des neuen Garagentores montiert der Profi direkt an der Wand der Einfahrt. © Hörmann

Die Zarge von Sektionaltoren wird meist hinter der Öffnung direkt mit der Wand verschraubt. Damit gewinnt ihr bis zu 14 Zentimeter mehr Durchfahrtsbreite als bei dem vorherigen Schwingtor. Die Laufschienen, in denen das Sektionaltor später während des Öffnens entlangläuft, justiert und verschraubt der Monteur unter der Decke.

4. Einsetzen des Sektionaltors

Ein Monteur bringt an der Garage die Paneele eines Sektionaltors an.
Die Paneele des Sektionaltors bringt der Monteur einzeln an. © hörmann

Die einzelnen Glieder des Sektionaltors setzt der Fachmann nacheinander ein und verbindet diese miteinander. An diesen Stellen teilt sich das Tor in die sogenannten Sektionen, wenn es sich öffnet beziehungsweise schließt. Ein Fingerklemmschutz verhindert innen wie auch außen, dass ihr euch die Hände quetscht.

5. Das Tor ist ausgetauscht

Paar steht auf der Auffahrt vor einer Garage.
Die Schmidts freuen sich über ihr neues Garagentor, das sicherer und komfortabler ist als ihr altes. © Hörmann

Das neue Garagentor ist eingesetzt. Für noch mehr Komfort baut der Fachbetrieb den Schmidts noch einen elektrischen Garagenantrieb unter der Decke der Garage ein. Den Motor plant ihr beim Toraustausch am besten gleich von Anfang an mit ein, damit dieser optimal auf Gewicht und Größe des neuen Garagentors abgestimmt werden kann.

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