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Geht nicht? Gibt's nicht! Im Tiny House ist alles möglich

Arne Schätzle

Level: Für Alle

Wer will schon in einem Tiny House wohnen?! Schließlich ist das Leben auf kleinstem Raum denkbar unpraktisch. Oder? 9 Belege, die zeigen: In einem Tiny House ist nichts unmöglich.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, früher oder später in ein Tiny House zu ziehen, muss sich rechtzeitig überlegen, ob er in seinem Mini-Domizil auch alles tun und lassen kann, was ihm wichtig ist. Das ist grundsätzlich auch kein großes Problem, viele Menschen, die ins Tiny House ziehen, wollen sich ganz bewusst reduzieren und auf Überflüssiges verzichten.

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Doch jeder Tiny-House-Bewohner ist anders. Auf manche Leidenschaften, Hobbys, Sehnsüchte und Gewohnheiten will man nun mal nicht verzichten. Das muss auch gar nicht sein. Wir räumen mit neun Vorbehalten auf und zeigen, dass sich mit ein wenig Kreativität alles einrichten lässt.

1. Mit Haustieren in ein Tiny House?

Mit Haustieren auf kleinstem Raum zusammenzuleben, ist auf jeden Fall ein Thema für sich. Ein Goldfisch im Glas ist sicherlich keine so große Herausforderung, wie die knuffige Hundefamilie, die zum einen ausreichend Platz und zum anderen einen mehr oder weniger toleranten Geruchssinn bei allen Bewohnern voraussetzt.

Ein Hundefell nach einem heftigen Regenguss beispielsweise hat nun mal seinen ganz besonderen Odeur. Aber es ist ja nicht nur das. Als Hundehalter lebt man eigentlich immer mit dem Eigengeruch seines Vierbeiners. Zudem brauchen Hunde natürlich ausreichend Auslauf. Und auch Katzen sollten nicht als reine Wohnungskatzen im Minihaus leben. Eine Katzenklappe erlaubt den Stubentiger selbstbestimmte Ein- und Ausgangszeiten.

Insider-Tipp: Wem Goldfische als Haustiere zu langweilig sind, Hunde oder Katzen aber zu viel Aufwand bedeuten, kann sich als flauschige Alternative immer noch ein Frettchen anschaffen. Die sind nämlich äußerst interaktiv, verspielt und verbringen gerne Zeit mit ihren Besitzern. Zudem sind sie auch in der Pflege unkompliziert.

2. Wellness im Tiny House - warum nicht?

In einem Tiny House kommen auch Wellness-Anhänger auf Ihre Kosten. Und worauf legen die Freunde des expliziten Wohlbefindens besonderen Wert? Richtig, auf eine gehobene Ausstattung im Bad. Soll heißen: Die gängige 80x80-Duschkabine kommt hier definitiv nicht in Frage. Wie man sieht: Es geht auch anders. Und Platz für eine anständige Waschmaschine ist sogar auch noch.

3. Ungestörte Entspannung im Outdoor-Pool

Falls sich im Haus nun doch kein Platz für eine platzhungrige Badewanne finden sollte, dann darf es auch ein Pool vor der eigenen Haustür sein. Standesgemäß im Design eines Waschzubers. Warmwasserleitung zum Badeparadies bitte nicht vergessen.

4. Wohnen in Baumwipfeln

Das Baumhaus ist für viele ein Kindertraum, den sie unerfüllt mit ins Erwachsenenalter nehmen. Kein Wunder also, dass auch höher gelegte Exemplare der Tiny Houses in der Landschaft auftauchen. Meist handelt es sich dabei um Holzhäuser mit einem Unterbau aus Stelzen. Dadurch sind sie statisch sicher und gewappnet für Wind und Wetter. Kleiner Tipp für Interessierte: Es gibt in Deutschland einige Baumhaus-Hotels, in denen ihr testen könnt, ob euch diese erhöhte Lage gefällt..

5. Wie viel Familie darf's denn sein?

Ganz ehrlich: Wer seine Familie nicht zu sich nach Hause einlädt, hat nicht immer unbedingt ein Platzproblem – auch wenn der fehlende Raum gern als Entschuldigung herhalten muss. Denn die Binsenweisheit "Platz ist in der kleinsten Hütte" stimmt noch immer: Auch im Tiny House lässt sich eine große Tafel herrichten, an der die lieben Verwandten ausreichend Platz finden.

6. Weihnachten & Co. auf engstem Raum

Wer Feiertage wie zum Beispiel das Weihnachtsfest im Tiny House feiern möchte, legt bestimmt auch Wert auf ein festliches Ambiente. In erster Linie ist hier der Tannenbaum gefragt. Wer ein Exemplar mit schmalen Ästen wählt, bekommt dieses sogar in einem Minihaus unter. Die Felsengebirgstanne beispielsweise punktet mit einer schmalen, dicht beasteten Wuchsform.

7. Panoramablick von der Dachterasse

Der gemeine Städter freut sich in der Regel über eine standesgemäße Dachterrasse. Nichts gegen den Panoramablick auf das urbane Setting, aber auch wer im Grünen wohnt, lässt gerne den Blick schweifen, denn die Aussicht ist ehrlicherweise nicht weniger attraktiv. Wer bei seinem minimalistischen Wohnprojekt auf ein Spitzdach verzichtet, kann sogar mit relativ wenig Aufwand einen luftigen Außenplatz anlegen.

8. Es muss nicht immer ein Holzhaus sein

Natürlich, ein Holzhaus hat diesen urigen Charme, dieses Gefühl von Freiheit und Blockhütte in den Bergen, auch wenn man nur auf dem Campingplatz in Bad Bodenteich steht. Holz hat allerdings auch einige Eigenheiten, die man sich bewusst machen sollte: Es ist von Haus aus weniger schallisolierend, witterungsanfälliger und pflegeintensiver.

Zudem ist einigen Häuslebauern der Look schlichtweg zu rustikal. Aber es geht auch anders: Wer auf den Aspekt der Mobilität verzichten kann, findet sicher an einem gemauertem Exemplar wie diesem hier Gefallen.

9. Keine Chance für Platzangst

Mal abgesehen vom reduzierten Stauraum: Manche finden Tiny Houses möglicherweise etwas einengend. Tiny Houses und Freiheit? Das passt für viele genau aus dem Grund nicht zusammen. Für alle Skeptiker haben wir 15 Beispiele für Tiny Houses gesammelt, die mit großzügigen Fenstern daherkommen. Mit solchen herrlichen Aussichten fühlt sich sich ganz sicher niemand im Mini-Haus gefangen. Manchmal ist die Lösung eben ganz einfach.

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